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Markus Jung

Was ist besser? - Privat oder staatlich studieren? (Anerkennung - Betreuung - Kosten)

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vor 40 Minuten, Luna-Sophie schrieb:

Sorry, aber wenn ein Personaler nicht weiß, dass hierzulande Studiengänge akkreditiert sein müssen, damit eine qualitative Gleichwertigkeit gesichert wird, dann ist das einfach nur unprofessionell.

 

Sorry, du hast nicht verstanden, wofür die Akkreditierung ist. Sie sichert lediglich einen Mindeststandard, aber keine qualitative Gleichwertigkeit der Abschlüsse. Genau deshalb bewerten professionelle Personaler Abschlüsse unterschiedlich... 

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vor 7 Minuten, CrixECK schrieb:

Bund und Länder haben in ihren Tarifverträgen entschieden, da zu differenzieren ("wissenschaftliche Hochschulbildung").

 

Was bedeutet denn "wissenschaftliche Hochschulbildung", wenn ein forschungsorientierter Masterabschluss nicht anerkannt wird, bloß weil er von einer FH kommt, während ein forschungsorientierter Master von einer Uni anerkannt wird.

Und gab es nicht Bologna?

Und warum wird einmal der FH-Master anerkannt, während er woanders im ansonsten gleichen Bereich abgelehnt wird? Ich würde spontan sagen, dass es tariflich zwischen Schulpsychologen eher keine Unterschiede gibt. Es sind doch eher die Vorurteile in den Köpfen, weshalb in manchen Bundesländern FH-Abschlüsse für diesen Bereich abgelehnt werden.

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vor einer Stunde, CrixECK schrieb:

Der vernünftige Grund wird in der Regel der Tarifvertrag sein - so zumindest beim größten Arbeitgeber in Deutschland, dem öffentlichen Dienst. In einigen Stellen darf somit ein FH-Absolvent gar nicht eingestellt werden, wenn die Stelle einen Entgeltgruppe hat, die einen universitären Abschluss erfordert.

Welche Tarifvertraege des OeD sehen denn diesen Unterschied vor? Der TVoeD jedenfalls nicht, hier wird nur zwischen Bachelor und Master unterschiede (bzw. zwischen Diplom und Diplom (FH) - wenn es um den Unterschied ging, ein Diplom (FH) ist nicht das gleiche wie ein Diplom, auch wenn die FHler es gerne behaupten).

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vor 26 Minuten, psycCGN schrieb:

Was bedeutet denn "wissenschaftliche Hochschulbildung", wenn ein forschungsorientierter Masterabschluss nicht anerkannt wird, bloß weil er von einer FH kommt, während ein forschungsorientierter Master von einer Uni anerkannt wird.

 

Welche private Fernstudien-FH betreibt denn Forschung. Oder welche Profs an solchen Hochschulen tun sich denn durch Forschungstätigkeit hervor?

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vor 6 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Welche private Fernstudien-FH betreibt denn Forschung. Oder welche Profs an solchen Hochschulen tun sich denn durch Forschungstätigkeit hervor?

 

Die Psychologie-Master von FHs sind meist forschungsorientiert. Ich glaube, das schlägt sich eher im Curriculum nieder als in ausgeprägten Forschungsprojekten der Hochschule.

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vor 51 Minuten, CrixECK schrieb:

Bund und Länder haben in ihren Tarifverträgen entschieden, da zu differenzieren ("wissenschaftliche Hochschulbildung").

 

Und mit fällt gerade auf: An der Uni Köln gibt es auch einen anwendungsbezogenen Master in Psychologie, neben einem forschungsorientierten Master. Jemand mit einem Master der Uni (Köln) wird sicherlich nicht abgelehnt werden, bloß weil dieser anwendungsbezogen ist, während jemand einen forschungsorientierten Master von einer FH dann abgelehnt werden würde? Irgendwie passt das doch alles nicht. Ich bleibe dabei: es sind alles Vorurteile in den Köpfen der Leute, die solche Bestimmungen machen.

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vor 51 Minuten, CrixECK schrieb:

Sorry, du hast nicht verstanden, wofür die Akkreditierung ist. Sie sichert lediglich einen Mindeststandard, aber keine qualitative Gleichwertigkeit der Abschlüsse. Genau deshalb bewerten professionelle Personaler Abschlüsse unterschiedlich... 

 

Auch das würde nichts an meiner Kernaussage ändern.

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Ich behaupte mal, dass forschungsorientierte Master an Fernhochschulen, an denen keine eigene Forschungstätigkeit besteht, eine andere Qualität haben als an Hochschulen, die einen starken Forschungsschwerpunkt haben und an denen Profs, die selbst Forschung betreiben, lehren.

 

Als Hinweis nehme ich die in den meisten Fällen ziemlich unsäglichen Umfragen zur jeweiligen Thesis von Studenten der jeweiligen Hochschulen.

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vor 2 Minuten, psycCGN schrieb:

 

Und mit fällt gerade auf: An der Uni Köln gibt es auch einen anwendungsbezogenen Master in Psychologie, neben einem forschungsorientierten Master. Jemand mit einem Master der Uni (Köln) wird sicherlich nicht abgelehnt werden, bloß weil dieser anwendungsbezogen ist, während jemand einen forschungsorientierten Master von einer FH dann abgelehnt werden würde? Irgendwie passt das doch alles nicht. Ich bleibe dabei: es sind alles Vorurteile in den Köpfen der Leute, die solche Bestimmungen machen.

 

Tja, vielleicht sollten wir einfach einsehen, dass ein Psychologie-Abschluss einer FH nunmal nur eine etwas bessere Berufsausbildung ist und es gar nicht möglich ist, dass wir unseren Job auch nur annähernd so gut machen würden, wie ein Uni-Absolvent.

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Wer sich so sehr durch einen FH-Master benachteiligt sieht, dem steht es doch frei, sich an einer Uni für den Master zu bewerben und ggf. inhaltlich nachzuabeiten.

 

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