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Themenfindung für eine Fall-, Haus-, Projektarbeit, Bachelor/Master-Thesis


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Wie geht ihr bzw. seid ihr im Rahmen eures Studiums an das Thema Themenfindung für eine Fall-, Haus-, Projektarbeit, Bachelor/Master-Thesis herangegangen?

 

Habt ihr ein Thema aus dem Studium, beruflichen Praxis gewählt?, oder habt ihr euch ein "fiktives" Thema ausgedacht?

 

Seid ihr bei euren Überlegungen und der damit verbundenen Recherche zu einem Thema, mit dem Problem konfrontiert worden, dass sich dieses evtl. nicht ausreichend mit wissenschaftlichen Quellen unterfüttern/belegen lässt? Wie seid ihr mit dieser Problematik umgegangen?  

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An der FernUni kann man sich keine Themen aussuchen, man bekommt sie gestellt. Bei den anderen Studiengängen durfte ich mir die Themen aussuchen und habe etwas aus meinem beruflichen Umfeld genommen, weil dies (so habe ich es empfunden), für die Motivation förderlich war.

 

Wissenschaftliche Quellen waren nie ein Problem, im Gegenteil finde ich immer viel zu viel.

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vor 20 Minuten, SirAdrianFish schrieb:

Seid ihr bei euren Überlegungen und der damit verbundenen Recherche zu einem Thema, mit dem Problem konfrontiert worden, dass sich dieses evtl. nicht ausreichend mit wissenschaftlichen Quellen unterfüttern/belegen lässt? Wie seid ihr mit dieser Problematik umgegangen?  

 

Wir haben von einer Dozentin die Empfehlung erhalten, bei unserem "Wunschthema" erst mal grob zu schauen, ob es genug Literatur dazu gibt, und dann ggf. noch auf was anderes umzuschwenken.

 

vor 22 Minuten, SirAdrianFish schrieb:

Habt ihr ein Thema aus dem Studium, beruflichen Praxis gewählt?, oder habt ihr euch ein "fiktives" Thema ausgedacht?

 

Unterschiedlich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein "echtes" Thema zwar die Motivation fördert, es mir aber je nach Thema schwerer fällt, wissenschaftlich i. S. v. wertneutral ranzugehen, wenn ich emotional involviert bin.

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vor 2 Stunden, SirAdrianFish schrieb:

Habt ihr ein Thema aus dem Studium, beruflichen Praxis gewählt?, oder habt ihr euch ein "fiktives" Thema ausgedacht?  

Ich habe mir ein Thema ausgesucht, der mich interessiert hat, und das einen Bezug zu meinen Spezialisierungen Projektmanagement und Organisationspsychologie hat. Interesse für ein Thema war für mich der größte Motivator. Ich habe zwar selbst nicht im Projektmanagement gearbeitet, aber eng mit diesem Bereich zusammen gearbeitet.
Zunächst habe ich nach wissenschaftlichen Arbeiten im Themengebiet gesucht, und dann die Dissertation „Kooperatives Verhalten in interorganisationalen Projekten„ von Dr. rer. pol. Timo Braun (Freie Universität Berlin) gelesen. Dadurch hatte ich ein sehr gutes Beispiel, wie man wissenschaftlich schreibt und einen super Einblick in‘s Thema gewonnen. Hinzu kam, dass ich anhand dieser Dissertation mein Thema ausarbeiten konnte, weil ich mich gefragt habe, was „unbeantwortet“ blieb, und wo ich Schnittmengen zu meiner beruflichen Praxis sehe. Auch bezüglich Quellen war das ein sehr guter „Fundus“. Ich habe die für mich interessanten Quellen gelesen, und kam so durch darin erwähnte Quellen immer besser in’s Thema und das Belegen/Widerlegen meiner Thesen rein.

Bearbeitet von OldSchool1966
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Normalerweise nimmt man ein Thema aus der Firma für die Abschlußarbeit. Das kann ein Projekt oder ein Problem aus der Praxis sein. Anders kenne ich es nicht. In der Firma wird immer jemand da sein, der zuständig ist. Einfach nachfragen und dann das konkretisieren. Anschließend das Thema formulieren.

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Im Bachelor:

In Fallaufgaben war das Thema größtenteils vorgegeben oder durch die Fragen eng eingegrenzt, so dass da in der Regel im Groben und Ganzen keine eigene Themenwahl stattgefunden hat.

 

Praktikumsbericht und Hausarbeit waren Themen, mit denen ich mich anfreunden konnte, die ich frei Wählen konnte, jedoch den jeweiligen Modulbezug beachten musste. Diese beiden habe ich bei einem Unternehmen geschrieben ebenso wie das Gruppenprojekt in Healthmarketing, so dass ich zwar die Wahl hatte mich aber auch an dem Feld des Unternehmens und meinen persönlichen Interessen orientiert habe.

 

Die Thesis musste nur vom Schwerpunkt passen. Hier habe ich ein Thema ausgewählt, was mich fasziniert hat und wo ich tiefer graben wollte und beim Graben hat sich dann nach und nach herausgearbeitet wo die Reise hingeht. Bei der Thesis war es so, dass zwar zum Thema Resilienz Vieles gibt, weniger zum Thema akademische Resilienz und zum Thema akademische Resilienz im Fernstudium nahezu nichts, so dass es einiges an Kreativität gebraucht hat. Noch mehr war es bei der Hausarbeit notwendig. Es hat sogar etwas Überzeugung gegenüber der Gutachterin verlangt, weil es zu dem Thema, was ich gemacht habe so keine Literatur gab, sondern aus anderen Bereichen. Es musste also viel übertragen werden und deutlich gemacht werden, wie das möglich und anwendbar ist.

 

Im Master:

Hier haben alle bisherigen Papers einen Rahmen innerhalb des Moduls oder eine Aufgabenstellung. Aber da hört es auch schon auf, denn es ist sehr anwendungsintegrierend und so heißt es oft Theorien auf den Arbeitsbereich zu übertragen. Hier ist es oft für mich etwas herausfordernd, weil allein meine Arbeitsinhalte im Englischen vernünftig zu erklären, schon mal herausfordernd ist, da wir ein sehr verschachteltes Sozialsystem haben. Zudem muss ich oft Querdenken, da mein Studiengang den Gesundheitswissenschaften angehört, mein Arbeitsbereich aber eben nicht. Aber bisher hat das gut geklappt und ich hoffe auch in diesem Modul, vor allem weil es das Konzept, was ich einbringe diesmal tatsächlich nicht im Englischen Raum in dem Sinne, wie in Deutschland oder z.B. den Skandinavischen Ländern gibt. Literatur dazu ist auch kaum bis gar nicht vorhanden und so ist die Recherche aufwendiger, in zwei Sprachen und eben artverwandten Feldern.

 

 

Insgesamt habe ich aber bisher außer in den Fallaufgaben der APOLLON, weil der Rahmen es so vorgibt immer Themen gewählt, die einen beruflichen Kontext hatten, für einen Arbeitgeber waren, mich persönlich als Aspekt meines Studiengangs besonders interessiert haben oder einen direkten Bezug zu meinem Arbeitsplatz hatten. Ich bin jemand der gerne anwendungsorientiert studiert, so sind Theorien auch nie langweilig, sie werden lebendig.

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Themenfindung... *seufz* bei jeder Hausarbeit eigentlich der aufwändigste Teil.

Meistens habe ich die Studienbriefe grob quergelesen und mir dann ein Thema gesucht, dass einen möglichst großen Schnittpunkt mit meiner Arbeit bildet.

Beispiel: in Fachdidaktik Sozialkunde ging es auch um politische Bildung (also darum, wie in einer Demokratie der Politikunterricht gestaltet werden soll, ohne zu indoktrinieren). 
In der Hausarbeit habe ich einen Unterrichtsentwurf über die Pflegekammer Niedersachsen geschrieben, da diese zu diesem Zeitpunkt gerade in der Konstituierungsphase war und alle Azubis etwas darüber wissen wollte.

 

Und mein Bachelorthema E-Learning ist ja fast schon zu mir gekommen. 😉

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