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Quereinstieg in neuen Bereich


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vor 22 Stunden, Buchi schrieb:

Hallo zusammen, ich wollte mal nachfragen ob jemand durch sein Studium die Möglichkeit bekommen hat in einen neuen Bereich quer einzusteigen? 

Wenn Ja, hattet ihr Ängste und Befürchtungen? Lief alles gut? 

 

Was sind deine Ängste und Befürchtungen?

Wenn du ein neues Studium absolvierst und dann in einer zum neuen Studium passendes Rolle bzw. Sparte arbeitest bist du kein Quereinsteiger.

 

Beispiel:

  • Koch/Kellner Ausbildung -> Tätigkeit als Software-Tester -> Quereinsteiger
  • Koch/Kellner Ausbildung -> Informatik Studium an der IUBH/WBH/Fernuni-Hagen -> Tätigkeit als Software-Tester -> Kein Quereinsteiger

 

Erfolgreiche spannende Karrierewege von Personen in meinem Umfeld:

  • Sekretärin -> BWL Studium -> Leitung Controlling in einem Konzern
  • Elektriker -> Studium Embedded systems -> Projekleitung / Software Engineer
  • LKW Fahrer -> Studium Medieninformatik -> Web Developer
  • Tischler -> Studium Soziologie -> Wissenschaftlicher Mitarbeiter an eine Uni
  • Medieninformatik Studium -> Tätigkeit Sofware Engineer -> Studium Soziale Arbeit -> Beratung für MigrantInnen

 

Ich denke ein Branchenwechsel ist dann mit Risiko behaftet wenn mehrere der folgende Punkte zutreffen:

  • Wechsel von der Werkstatt ins Büro
  • Ausübung von eher wenig anerkannten oder negativ-behafteten jobs (Taxi/LKW Fahrer, Direkt-Vertrieb, Hilfskraft in Lager/Gastronomie, Glücksspiel)
  • Es sind bereits viele Job/Branchenwechsel durchgeführt worden
  •  Alter > 40
  • Man ist eher introvertiert
  • Keine Bewerbungserfahrung
  • Wenig Kenntnisse über das Ziel-Studium
  • Wenig Kenntnisse über den Ziel-Arbeitsmarkt (Gehälter, Rollen, Aufstiegschancen, Anzahl offener Stellen)
Bearbeitet von fsfuser01
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Ein Quereinstieg findet auch statt, wenn man von einer Branche in die andere wechselt. Oder von einem Fachgebiet in ein anderes.

 

Die Überlegungen von buchi, die fachlichen Anforderungen seines neuen Chefs nicht erfüllen zu können, sind nicht aus der Luft gegriffen und haben schon ihre Berechtigung, vor allem deswegen, weil ihn jetzt jemand eingestellt hat, der später nicht sein Vorgesetzter sein wird. Und er hat sein Studium noch nicht abgeschlossen. Einerseits!

 

Andererseits liegen die Karten auf dem Tisch. Das Unternehmen weiß, was es bekommt: einen Fernstudenten, der etwa in der Mitte seines Studiums ist, der schon aus der IT kommt, allerdings mit anderen Aufgaben und Inhalten und der offenbar im Vorstellungsgespräch einen so guten Eindruck hinterlassen hat, dass man ihm einen Arbeitsvertrag angeboten hat.

 

Das Unternehmen ist also bereit, das Risiko einzugehen, ihn einzustellen. Fragt sich, ob Sie, Buchi, das Risiko eingehen wollen, es zu versuchen. 

 

Im Grunde läuft der ganze Entscheidungsprozess auf eine Risikobewertung hinaus. Und auf eine Bewertung, wie groß Ihre Lust auf Risiko ist. Sind Sie ein eher sicherheitsorientierter Mensch? Wie sehr würde es an Ihrem Selbstwertgefühl nagen, wenn Sie scheitern? Wie sind die Jobchancen in Ihrer Region, falls Sie scheitern?

 

Ganz unerheblich ist das Risiko fürs Unternehmen übrigens auch nicht, wenn Sie scheitern. Denn man muss neu ausschreiben, neu suchen - und erst mal jemanden finden! - und man muss den ganzen Einarbeitungsprozess neu starten. Auch da mit dem Risiko, dass der neue Mitarbeiter, den man gefunden hat, es auch nicht besser packt als Sie.

 

 

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Das mit dem Risiko lässt sich schwierig einschätzen. In meinem Umfeld würd es viele Stellen aus der IT geben. Auch im Einzugsgebiet Stuttgart. 
Ich denke ich werde das „Risiko“ eingehen. Ich kann nur daran wachsen, mit Offenen Karten gegenüber neuem Chef spielen und alles geben das es klappt. 
Ich denke für jeden würde die Einarbeitung nicht ohne weiteres sein außer man kommt genau aus dieser Fachmaterie. 
Des weiteren ist die Firma so groß, selbst wenn es scheitern würde, könnte ich sicher an anderer gleichwertiger Stelle unterkommen. 

Mein Anspruch ist eben nicht dauerhaft mit dem Strom zu schwimmen sondern auch weiter voraus. Natürlich brauch das Zeit, bestimmt gegen 1 Jahr in diesem Fall - aber jeder hat mal begonnen. 
 

Menschlich schätze ich mich mal so ein, dass ich die Probezeit bestehen werden. So „dumm“ oder „falsch“ werd ich mich nicht anstellen. 
 

Es gibt zwei Möglichkeiten: 

1. Das Risiko aber gleichzeitig die Chance anzunehmen und daran zu wachsen. Selbst wenn ich das Studium hinter mir hätte, hätte ich außer mehr Theorie keine sonderlich andere Ausgangslage. & im Worst Case mit einer Alternative zu leben. 
2. Ich bleibe in meinem gewohnten Umfeld, beende das Studium und hoffe dadurch auch Führungs-, Fach- oder Projektverantwortungspositionen zu kommen. Faktor der aktuellen Unzufriedenheit spielt aber dazu. Ich fühle mich nicht mehr 100% gefordert und müsste hin wie her eine andere Firma suchen wo ich wenigstens fachlich mehr Anspruch bekomme.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht
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vor 15 Minuten, Buchi schrieb:

2. Ich bleibe in meinem gewohnten Umfeld, beende das Studium und hoffe dadurch auch Führungs-, Fach- oder Projektverantwortungspositionen zu kommen. Faktor der aktuellen Unzufriedenheit spielt aber dazu. Ich fühle mich nicht mehr 100% gefordert und müsste hin wie her eine andere Firma suchen wo ich wenigstens fachlich mehr Anspruch bekomme.

 

Weiß dein jetziger Chef über deine derzeitige Unzufriedenheit bescheid und wohin du dich entwickeln möchtest? Gibt es solche Stellen in deinem jetzigen Unternehmen und ist dein Chef an deiner Weiterentwicklung grundsätzlich interessiert?

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vor 26 Minuten, Muddlehead schrieb:

 

Weiß dein jetziger Chef über deine derzeitige Unzufriedenheit bescheid und wohin du dich entwickeln möchtest? Gibt es solche Stellen in deinem jetzigen Unternehmen und ist dein Chef an deiner Weiterentwicklung grundsätzlich interessiert?

Mein jetziger Chef hat gekündigt und wurde freigestellt. Da gibt es nur noch Chefs in der USA. Da sind ja generell andere Ansichten. Was zu bewegen und vorwärts bringen ist da sehr schwierig.
 

Nein die Chance auf so Bereiche zu gehen ist gleich 0. Der mögliche neue AG hat da schon eine Vielfalt und große Breite welche auch sehr interessant. 

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vor einer Stunde, Buchi schrieb:

as mit dem Risiko lässt sich schwierig einschätzen. In meinem Umfeld würd es viele Stellen aus der IT geben. Auch im Einzugsgebiet Stuttgart. 

Also, hier rund um Stuttgart werden händeringend Mitarbeiter im Bereich IT gesucht. Da gibt es weit aus mehr als die Automobilindustrie.

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@OldSchool1966 IT ist aber nicht gleich IT. Von daher bringt das im Worst Case ggf.leider nix, wenn der Leidensdruck des AG nicht hoch genug ist und der Spezialisten sucht für einen Bereich in dem man keine Skills hat. Bedarf also einer genauen Begutachtung, was genau gesucht wird.

 

@Buchi Na dann nix wie weg.

 

 

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 4 Minuten, Muddlehead schrieb:

@OldSchool1966 IT ist aber nicht gleich IT. Von daher bringt das im Worst Case ggf.leider nix, wenn der Leidensdruck des AG nicht hoch genug ist und der Spezialisten sucht für einen Bereich in dem man keine Skills hat. Bedarf also einer genauen Begutachtung, was genau gesucht wird.

Ich weiß, dass es im Bereich IT ein breites Spektrum gibt. Durch Lesen der Stellenangebote lässt sich aber gut herausfinden, ob‘s passen könnte.

Mir ging es eher darum, dass rund um Stuttgart der Bedarf generell da ist. Hier gibt es Jobs, und man hat eine Auswahl. Mein AG z.B. sucht händeringend u.a. SW-Architekten und SW-Entwickler,
Es gibt Regionen in Deutschland, da sieht es deutlich schlechter aus.  

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Auch wenn mein Freund wo dort beschäftigt ist, momentan mehr als negativ spricht, habe ich mich dafür entschieden die Stelle anzutreten. Eventuell ergeht es mir anders und ich nehm die dinge anders war. 

 

In Bezug auf mein Studium wird es mich nur prägen und wird mich weiter bringen. 

 

Ich bin sehr aufgeregt und gespannt zu gleich. Ich werd nun mal richtig in kaltes Wasser geworfen und werd meine Komfortzone definitiv verlassen. Wir werden sehen ob alles gut wird. 

 

Nächste Woche noch die Kündigung rumbringen. Nach erst einem Jahr dort - habe ich durchaus schlechte Gewissen. Aber auch das wird. 

 

Vielen Dank euch allen für Rat, Tat und Unterstützung. 

 

 

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