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Fehlerquoten in neuen Skripten


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@DerLenny Frau Brandau hat Dich ja konkret um etwas gebeten:

 

vor 1 Stunde hat IU Internation. Hochschule geschrieben:

Bitte sende mir doch unter der bekannten Serviceadresse eine Liste mit den gemeldeten Fehlern und den dazugehörigen Ticketnummern zu. 

 

Also die bisherigen Mails bzw. Fehler/Tickets an Frau Brandau und dann sehen und gerne hier auch darüber berichten, wie die Reaktion ist. Ist zwar nochmal zusätzlicher Aufwand für Dich, wenn es schon diverse Mailwechsel mit anderen Personen dazu gegeben hat, aber sehe ich als einzigen Weg, um hier weiter zu kommen, statt mit Pauschalaussagen zu reagieren.

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vor 1 Stunde hat Markus Jung geschrieben:

@DerLenny Frau Brandau hat Dich ja konkret um etwas gebeten:

 

 

Also die bisherigen Mails bzw. Fehler/Tickets an Frau Brandau und dann sehen und gerne hier auch darüber berichten, wie die Reaktion ist. Ist zwar nochmal zusätzlicher Aufwand für Dich, wenn es schon diverse Mailwechsel mit anderen Personen dazu gegeben hat, aber sehe ich als einzigen Weg, um hier weiter zu kommen, statt mit Pauschalaussagen zu reagieren.

 

Gerne. Wie?

Die Eingangsmail mit der Ticketnummer haben nicht mal das gleiche Subjekt wie die Anfrage, in den Antworten wird die Ticketnummer nicht sichtbar referenziert.

 

Auch gingen die meisten Mails an Tutoren - und hier wird nicht mal regelmäßig eine Ticketnummer erzeugt, zumindest fehlt hier oft die automatische Antwort E-Mail.

 

Ich kann aber gerne Daten und Empfänger nennen. Ich würde auch in einigen Fällen sehr gern den E-Mail Inhalt zitieren (ich weiss geht nicht, da Datenschutz).

 

Eine der aktuelleren E-Mails auf die die Antwort ausgegeblieben ist, ist meine Mail an das QM-Fernstudium, in denen ich auf diverse Fehler, falsche Prüfungsfragen und nicht abgehaltene Tutorien eingegangen bin.

 

Der Hinweis der Modulleiterin, dass sie, nachdem der Verlag die Änderung durchgeführt hat

 

Am Fr, 05.06.2020 

Mail von der Tutorin, die trotz den vorliegenden Primärquellen nicht entscheiden kann, was richtig ist.

 

Am Di, 16.06.2020 

Eine ähnliche Mail der Modulleiterin, die inzwischen durch das Prüfungsamt (hier habe ich sogar eine Ticketnummer, die aber nur in der Vorschau, nicht in der eigentlichen Ansicht dargestellt wird:1108903541_ScreenShot2021-06-08at17_59_32.png.b3e9cb43403a7465dc8ba8728a983cf1.png) eingeschaltet wurde.

 

Nach dem Hinweis, dass der Verlag den Fehler inzwischen beseitigt hat, kam am 18.06, die Antwort, dass man dann "überlegen [sollte], das zu verändern." 1784053725_ScreenShot2021-06-08at18_03_48.png.a33f19d27005be4593045c131a242a8b.png 

 

Auf meine Frage, wie mit den falschen Klausurfragen umgegangen wird (ebenfalls vom 16.06, keine Ticket ID, da an die E-Mail der Kursverantwortlichen) kam keine Antwort.

 

Auch diverse andere E-Mails haben leider keine Ticket ID, da die Tutoren eher ihre private E-Mail nutzen, da das Ticketsystem wohl nicht so gut funktioniert. 

 

Was ich auf die schnelle noch gefunden habe:

[Ticket#2021022011001004] Lektion 3

Re: [Ticket#2021022511001201] Lektion 3/4 

1008975707_ScreenShot2021-06-08at18_11_45.png.d6bbc630a530843d2c1282bba230a45a.png

(sorry, hier war die Ticket-nr wieder nur in der Vorschau ablesbar.

[Ticket#2020111711003093]

 

 

Die Anfragen, warum es in bestimmten Kursen keinen Tutor gibt, gingen natürlich auch an E-Mails ohne Ticketsystem.

 

In den Kursen mit Tutor wird auch vieles einfach im Tutorium diskutiert.

 

Ich kann auch gerne die Kurse durchgehen, und einfach die fehlerhaften Stellen hier posten, mit der entsprechenden Korrektur...

Andererseits, würde ich aber schon irgendwie erwarten, dass diese Arbeit (also Prüfen und Korrigieren) nicht von den Studierenden gemacht werden sollte. Angeboten hatten wir das allerdings scho. 

 

Ich hätte gedacht, dass die Tutoren dies weiterleiten, in einem Fall habe ich auch Feedback vom Tutor bekommen, dass dies geschehen ist. Nur hat sich bisher nichts am Skript geändert.

 

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass die Fehlerquote (siehe Titel dieses Threads) auch darauf hindeuten könnte, dass nicht geprüft oder korrigiert wird.

 

Die üblichen fehlenden Quellen über Seiten hinweg, und einfach eFehler kommenteirt ja inzwischen auch kaum jemand noch. Das ist normal. Da muss schon ein Hammer wie "Digitale Medienproduktion" kommen, damit man noch geschockt ist - und selbst hier ist "Augen zu und durch" für viele die bessere Option.

 

Normalerweise dient eine Aussage als falsifiziert, wenn ein Gegenbeispiel gefunden wurde.

Das Skript "Digitale Medienproduktion" allein sollte also schon zeigen, dass es weder eine sprachliche, inhaltliche noch eine Prüfung auf wissenschaftliche Korrektheit geben hat.

Ein ähnliches Skript inhaltlich) wäre (das alte) "Online Marketing" Skript. HCI hat viele Fehler, aber immerhin sollte da inzwischen ja an den Korrekturen gearbeitet werden. 

 

Skripte, die mir so auf Anhieb einfallen würden sind Kommunikationspsychologie, Sozialpsychologie, Einführung in die sozialwissenschaftliche Statistik, Mathe I, Programmierung am Beispiel der Android Plattform, Digitale Medienplattformen, Online Marketing, Digitale Medienformate, Human Computer Interfaces, Allgemeine Psychologie II, Medienpsychologie - kann aber gerne noch weiter graben.

Auch klar, "Digitale Medienproduktion" - aber das ist glaube ich inzwischen bekannt :)

 

Dann gibt es die Kurse, in denen die Fehler bekannt sind, aber es irgendwie wohl dauert sie zu fixen, und der Tutorin den Tutorien eben darauf hinweist... um.. Requirements Engineering ist da ein gutes Beispiel.

 

Und das sind die Dinge, die einem Laien beim Lesen der Skripte auffallen.

 

Fehler sind kaum vermeidbar. Daher sollte Fehlermanagement dazu gehören.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist da jetzt auch was geplant. 

 

Man könnte das auch vereinfachen - ein Prüfprotokoll "Digitale Medienproduktion" sollte ja vorliegen.

Ebenso wie für all die anderen Skripte, wenn es hier einen Prozess gibt.

In diesem Prüfprotokoll sind dann natürlich auch die Kriterien und Prüfschritte ersichtlich.

 

Wenn es ein solches Protokoll gibt, dann scheint es schonmal zumindest ein grundlegendes Interesse zu geben. Dann könnte man auch sehen, was die Qualitätsmaßstäbe sind, und wie diese durch Digitale Medienproduktion erfüllt wurden. Das Skript scheint diese dann ja erfüllt zu haben, und würde belegen, wie diese sind. 

Und ich bin wirklich gespannt, wie diese geartet sein müssen, dass dieses Skript durchgekommen ist.

 

Ebenso wäre es interessant zu wissen, warum Kurse ohne die im Modulhandbuch genannten Materialien starten, und warum die Tutoren Stunden, die es laut Modulhandbuch notwendig sind, über 2 Semester verteilt sind, und bei einigen Kursen auch gerne, wie geplant und sichergestellt wird dass die Modulziele eingehalten werden können, etc.

 

Denn genau das, nämlich sicherstellen, dass die im Modulhandbuch genannten Ziele erreicht werden, wäre  ein Hinweis für ein Interesse an der Qualität der Lehre.

 

Auch hier nehme ich einfach mal wieder Digitale Medienproduktion - 4/5 Materialien sind soweit ich das sehen kann nicht verfügbar. Evtl. auch nur 3/5 und eine Sache tut halt nur nicht, schwer zu sagen von meinem Standpunkt aus. 

 

Bearbeitet von DerLenny
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Respekt an @DerLenny , der sich hier für die Aufrechterhaltung wissenschaftlicher Mindeststandards im Rahmen seiner wissenschaftlichen Ausbildung einsetzt.

 

Dass die IU auf die wichtige Kritik, die sich unter anderem darauf richtete, dass in den Lehrbriefen angebliches, nicht (korrekt) belegtes Wissen (vermutlich Vermutungen :-)) preisgegeben wurde, im direktiven Ton antwortet:

 

vor 7 Stunden hat IU Internation. Hochschule geschrieben:

Gerne kannst Du Deine Vermutungen hier preisgeben, aber kein angebliches Wissen, das nicht belegt werden kann. 

entbehrt m.E. keinesfalls einer gewissen Ironie. 

 

Zu dieser Zurechtweisung lässt sich die IU hinreißen, weil @DerLenny hier im Forum mit  "um zu wissen" zum Ausdruck bringt was vielleicht besser hätte zum Ausdruck gebracht werden sollen mit "so dass bei mir der Eindruck entsteht [dass es kein großes Interesse gibt, diese zu korrigieren.]".

Und tatsächlich lässt sich nicht zwingend auf das Interesse an Fehlerkorrektur bei der IU aus den beschriebenen Beobachtungen schließen.

 

Es hätte daher vielleicht heißen sollen:

 

"Ich habe genügend Fehler in Skripten gemeldet. Bei mir entsteht der Eindruck, dass, egal ob es nun vielleicht großes Interesse daran gibt, diese zu korrigieren oder nicht, die IU es irgendwie nicht hinkriegt wenigstens die gröbsten Schnitzer in einem vertretbaren Zeitrahmen zu beseitigen."

 

Liebe  @IU Internation. Hochschule , es ist tatsächlich nicht die Aufgabe der Studierenden die Prozesse in eurem Unternehmen tiefgreifend zu analysieren. Dafür fehlen auch einfach die Einblicke. Es ist zunächst einmal eine naive, relativ simple Hypothese, dass hier schlicht das Interesse fehlt.  Die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge, die dazu führen, dass die Hochschule den Studierenden halbgare, zum Teil aus dreisten Plagiaten bestehende Lehrbriefe verkauft, sind vermutlich zu komplex, um sie hier im Forum darzustellen.

 

Wichtig ist aber auch was hinten raus kommt und das sind die Fehler im Skript, das sind Plagiate (die hier wirtschaftlich verwertet werden), das sind schlechte automatische Übersetzungen mit denen Studierende viel Zeit verschwenden und das sind die anderen Missstände, die hier bereits genannt wurden.

Und wenn so ein Skript mal ein potentieller, zukünftiger Arbeitgeber oder ein unzufriedener Kunde eurer Alumini in die Hand bekommt oder wenn diese erfahren welche Form der Fehlerkommunikation an der IU trainiert wurde, werden sie im besten Falle nicht sehr davon angetan sein.

:-(  Wenigstens kann @DerLenny dann auf dieses Forum hier verweisen.

 

Keinesfalls soll mit der Kritik am Kritikwürdigen in Zweifel gezogen werden, dass an der IU großartige Tutor*innen beschäftigt sind, es super Lehrbriefe und tolle Projekte gibt.

 

Danke für die Mühen.

 

 

 

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Bzgl. der Ticketnummern im allgemeinen:

Ich habe gerade eine Follow-Up E-Mail auf eine Anfrage aus dem letzten Monat geschrieben, die unbeantwortet geblieben ist.

Bei der ursprünglichen Nachricht ist keine Ticket-Nummer vergeben worden. Bei meiner Follow-Up Nachricht kam jetzt eine Bestätigung mit Ticket-Nummer. Die erste Mail ist unbeantwortet geblieben, was eigentlich untypisch ist - evtl. gibt es hier gelegentlich technische Probleme, die dafür sorgen, dass eine E-Mail nicht korrekt ins Ticket-System übernommen wird, was evtl. auch das eine oder andere erklären könnte.

 

Auch scheint der In-Reply-To-Header (RFC 822) bei der automatisch generierten Reply nicht gesetzt zu werden, wodurch eine Zuordnung erschwert wird. Hier kann ich mir allerdings nicht sicher sein, da ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe im bereitgestellten E-Mail Client die Header Informationen anzeigen zu lassen.

 

Die Auto-Reply erscheint jedenfalls nicht im Nachrichtenverlauf (was aber auch ein gewolltes Feature sein kann), bei einer Anfrage wie der obigen die Sachlage allerdings erschwert.

 

Daher musste ich auch bei den oben genannten Tickets hin und wieder auf die "Screenshot aus der Vorschau" Methode ausweiche, weil einige Informationen nicht in der Content-Ansicht verfügbar waren.

 

 

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vor 8 Stunden hat lukasvagyok geschrieben:

Ich finds ehrlich gesagt schwierig dass du diese ganze Dokumentation nach wie vor öffentlich machst obwohl du gebeten wurdest, dich direkt per Mail zu melden.

 

Naja, da mir hier quasi unterstellt wurde, ich würde Dinge erfinden, denke ich schon, dass eine öffentliche Antwort absolut gerechtfertigt ist.

 

Es ist ja nicht so, dass mir das Spaß macht. Ich finde es absolut frustrierend und belastend. Ich würde liebend gern einfach nur studieren.

In einigen Fällen wird dies allerdings durch Faktoren wie die Qualität der Materialien wirklich erschwert. Stell dir vor, du studierst. Du wärst gern stolz auf den Abschluss. Und dann bekommst du immer mal wieder Skripte, die du dir in keiner Weise erklären kannst.

Also fragst du nach. Und bekommst wenn überhaupt sehr schwammige Standardantworten. Oder das Thema wird umgangen. Oder der Thema wird eingestanden und ignoriert. Sollte der Fehler nicht prüfungsrelevant gewesen sein, wird er auch gerne mal stillschweigend geändert. Es erscheint dann eine neue Version des Skriptes. Studierende werden in dem Fall nicht informiert - es ist nur durch das neue Datum in MyCampus ersichtlich. Es gibt keine Änderungshistorie.

Und jetzt diesen letzten Punkt nochmal auf der Zunge zergehen lassen und die Folge betrachten: Fehler, die prüfungsrelevant sind, werden nicht direkt korrigiert. Das ist vom Prozess her nachvollziehbar, da hier wahrscheinlich eine große Menge an Aufwand dahinter steckt. Epistemologisch und didaktisch ist das allerdings ein Albtraum.

 

Um auf die "Wissens" Formulierung einzugehen:

Prozesse im Bereich Knowledge Management sind ein guter Teil meines beruflichen Aufgabenfeldes.

Man kann anhand der Prozesse sehr gut ableiten, wo Prioritäten gesetzt werden. Auch ist das Verhalten bei gewissen Situationen, sollte dieses konsistent sein, ein guter Indikator für Prioritäten.

 

Ein Qualitätssicherungsprozess, der nur manchmal greift ist ein Problem. Das es möglich ist, dass er nur manchmal greift, ist systemisch bedingt. Wenn ein Skript ungeprüft veröffentlicht werden kann, dann hat die Prüfung dieses Skripts eine geringere Priorität als andere Einflussfaktoren.

 

Welche diese sind vermag ich nicht zu sagen. Es muss allerdings etwas geben, dass wichtiger ist, als die Prüfung der Qualität, denn sonst würde dies nicht passieren. Und ich beziehe mich hier ausdrücklich auf die groben Schnitzer, nicht auf kleinere Fehler. Das diese durchrutschen können ist glaube ich verständlich. Hier greift dann (hoffentlich) das Korrekturmanagement. Und wie dieses abgewickelt wird ist wieder ein Indikator für die Prioritäten.

 

Wir haben hier ein Skript mit groben sprachlichen und inhaltlichen Fehlern, bei dem eine komplette Lektion nicht das beinhaltet, was es beinhalten sollte und voll von unsinnigen Sätzen ist. Man sollte meinen, dass dies nicht passieren können sollte.

Das ist aber in den Diskussionen und Antworten hier gar nicht so der Fokus. Und auch das ist wieder ein Zeichen dafür, dass andere Dinge  wichtiger sind. Gut, das Skript ist hier auch wieder ein sehr extremes Beispiel. Allerdings ist eine geringe Quellenabdeckung in den Lehrbriefen keine Seltenheit.

 

Die Ansprüche der iu an die Lehrbriefe sind also zumindest aus diesen Gesichtspunkten niedriger als die Ansprüche an die schriftlichen Arbeiten der Studierenden.

 

Ich will jetzt hier nicht noch ein weiteres Fass aufmachen, aber auch die Modulhandbücher selbst können hier anteilig als Indikatoren dienen. Es gibt Kurse deren Inhalt fast vollumfänglich durch die anderen Kurse des gleichen Studiengangs abgedeckt sind. Kurse in denen die Angaben im Modulhandbuch in sich unstimmig sind. Es gibt Kurse in denen bereits beim Lesen der Modulbeschreibung große Zweifel an der möglichen Zielerreichung aufkommen können, was bisher auch bestätigt wurde.

 

Wir sehen hier also Probleme durch den gesamten Prozess, von der Konzeption über die Prüfung der Skripte und Erstellung der restlichen Lehrmaterialien hin zum Korrekturmangement.

 

Die iu bietet Kurse zu den Themen Projekt- und Prozessmanagement an. Ebenso Kurse zur Qualitätssicherung, E-Learning und Didaktik. Ich gehe also davon aus, dass das entsprechende Know-How vorhanden ist und hier bewusste Entscheidungen aufgrund von Prioritätsabwägungen getroffen wurden. Es kann natürlich auch sein, dass hier bewusst auf das Einbeziehen der entsprechenden Fachleute verzichtet wurde. Aber auch das würde wieder zur gleichen Schlussfolgerung führen. Letztlich kann es auch einen gut definierten Prozess geben, aber dieser wird nicht gelebt und enforced. Auch hier wäre die Schlussfolgerung die gleiche.

 

Es kann gut sein, dass es hier aktuell oder seit einiger Zeit ein Umdenken bzw. eine Umpriorisierung stattgefunden hat, und diese Auswirkungen noch nicht evident sind und sich daher noch nicht in den entsprechenden Artefakten wiederfinden.

 

Korrekterweise, um den Bogen zum Anfang zu schlagen, wäre die korrekte Formulierung wohl: es gibt aktuell keine Anzeichen, dass der Qualität der Lehrmaterialien  eine hohe Priorität eingeräumt wird.

Aus dieser Sicht muss also der Begriff "Wissen" in diesem Zusammenhang als subjektiver Knoten des Schemas der individuellen Realität, geformt aufgrund der Gegebenheiten interpretiert werden, nicht als Deklaration einer absoluten Wahrheit. Ich war der Meinung, dies wäre aus dem Kontext auch ersichtlich geworden, möchte mich allerdings entschuldigen, falls hier der Eindruck einer von mir beanspruchten Omniszienz entstanden ist. 

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Ich hab Lenny gestern schon Privat geschrieben, dass ich es sehr gut finde, dass er sich hier so äussert und diese Punkte anspricht. Mir selbst fehlt hier ehrlich gesagt die Musse, mich gross hier im Forum zu äussern.

 

Wir können nicht alles sugar coden. Wir müssen halt auch mal Tacheles sprechen. 

 

Ich selbst ärgere mich auch massiv über einige Dinge und bin auch von solchen Skripten mit massiven Fehlern betroffen. Über Typo's lese ich grosszügig hinweg, weil ich das ja von der Arbeit in der Unternehmenskommunikation kenne,. Man kann extrem gründlich lesen und trotzdem schleicht sich hier und da der Fehlerteufel an.

 

ABER, es waren auch inhaltliche Fehler in den Skripten, die nichts mehr mit Fehlerteufel zu tun haben. 

Und was mit dem Skript Digitale Medienformate passiert ist geht einfach nicht. 

 

Das ist aber bei weitem nicht alles, was da gerade schief läuft. Nicht umsonst gibt es unzähle Briefe und Initiativen von Studenten verschiedenster Studiengänge an die IU. Es ist einfach frustrierend. Ich hab das in dieser Form noch nie erlebt, was alles schief läuft... Es ist einfach extreeeeeeem mühsam aktuell.

 

Man kriegt zum Teil keine Antwort auf Fragen (ich hab das gleiche Problem wie Lenny, dass ich da nichtmal ne Ticketnummer bekam aber auch mit Ticketnummer dauert es Wochen) oder erst nach Wochen Antwort was einen dann natürlich aufhält (gerade wenn man ein Workbook abgeben will und das nicht geht), oder man bekommt ne Standard Antwort, die nicht auf die Frage eingeht. 

 

Und es ist nicht so, dass ich alles schlecht finde. Ich finde toll, was die IU hier alles anbietet an Studiengängen, Studienmodellen, alternative Prüfungsformen, Labs usw. Aber man muss dann halt auch mal seine Ressourcen nach innen stecken und nicht nur ins Marketing um noch mehr Studenten anzulocken und dann nicht mehr hinterherzukommen. Ich hoffe echt sehr, dass die Verantwortlichen der IU den "Knall" gehört haben und einsehen, dass hier jetzt unbedingt was geändert werden muss. 

 

Mich würde ja echt interessieren, ob das Social Media / Online Marketing Team der IU dieses Feedback aus den Foren weitergibt (also auch an höhere Instanzen bei der IU). 

Bearbeitet von Decharisma
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vor 39 Minuten hat Decharisma geschrieben:

Und es ist nicht so, dass ich alles schlecht finde. Ich finde toll, was die IU hier alles anbietet an Studiengängen, Studienmodellen, alternative Prüfungsformen, Labs usw.

 

Ich bin auch eigentlich zu großen Teilen zufrieden. Es gibt Probleme, und ich hoffe, dass die angegangen werden.

 

Das Konzept der iu ist an vielen Stellen wirklich sehr gut. Auch Fehler in Skripten können und werden zu einem sehr großen Teil von den Tutoren wieder mehr als wett gemacht. Daher ja auch meine Hoffnung, dass anstatt Frage&Antwort Stunden evtl. wieder Tutorien mit Lehrinhalt stattfinden könnten.

 

IM Studiengang KommPsy würde ich auf Anhieb nichts wirklich schlechtes finden - hier und da ein paar Kanten, aber alles in allem wirklich ein gelungener Studiengang. Der eine Wahlfplichtkurs hat vielleicht ein paar ... um Ecken und Kanten mehr, aber auch hier: Super Tutor, sehr engagiert und darauf bedacht, Missinformationen zu klären.

 

Wir haben hier sehr lange und ausführlich über ein Thema gesprochen. Das aber wirklich nur eines von vielen ist.

Gut, es ist ein wichtiges Thema, und der Kurs "Digitale Medienproduktion" ist wohl deutlich mehr als eine Standardabweichung vom Erwartungswert entfernt.  Ich würde es dennoch schade finden, wenn die iu auf diesen Aspekt reduziert wird. 

Ich kann das durchaus differenziert sehen. Ich finde meinen Studiengang Kommunikationspsychologie wirklich gut und würde den wahrscheinlich auch, mit ein paar Hinweisen, weiterempfehlen.  Bei der Medieninformatik, bei der ich in letzter Zeit mehr Zeit investiert habe, sieht das nicht ganz so rosig aus. Game Design würde ich sofort jedem dringend ans Herz legen, der Interesse an dem Thema hat. Hier bin ich absolut begeistert von dem, was ich so mitbekommen habe, und überlege mir auch, hier Zusatzkurse zu belegen.

 

Es gibt Probleme, und die werden hier angesprochen und fokussiert. Was ich persönlich auch wichtig finde.

Ich finde es aber ebenso wichtig, dabei nicht das Gesamtbild aus den Augen zu verlieren. Evtl. sind diverse Prozesse nicht wirklich geeignet, um Fehler aufzuzeigen und zu korrigieren - dass es aber so viele gute Kurse gibt, spricht für das Engagement der Tutoren und Studiengangsleiter.

 

Ich will hier keinen Lobhudel Thread starten, aber genauso wie ich mich über wahrgenommene Probleme äußere, genauso gebe ich positives Feedback. Selten hier im Forum, da mir dieses meist dazu dient die Sichtbarkeit von Problemen zu erhöhen, da ich so auf eine höhe Chance der Anpassung rechne.

 

Ich werde aber definitiv auch für die guten Kurse Blogeinträge starten, in denen ich mich sehr überschwänglich über den einen oder anderen Kurs auslassen werden. Es gibt drei Kurse (in 2 Studiengängen) mit denen ich wirklich ein Problem habe. Und ich könnte hier auf Anhieb 5 Kurse nennen, die ich absolut genial und wirklich sehr hilfreich finde (BWL, Statistik, Verhaltens- und Evolutionsforschung, Allgemeine Psychologie, Digitale Businessmodelle, Requirement Engineering). Oh, Das waren sogar sechs. Sind diese Kurse fehlerfrei? Wahrscheinlich nicht alle, wie auch? Aber waren die Kurse gut, informativ, lehrreich und haben Lust auf Mehr gemacht? Absolut. 

Würde ich diese Kurse jedem wärmstens ans Herz legen? Yup.

 

Bei der Fokussierung auf dieses eine Thema sollte trotzdem nicht das Gesamtbild aus den Augen verloren werden. Ja, mich frusten diverse Dinge. Aber auch diese Dinge sind nur ein Teil des Ganzen.

 

 

 

@IU Internation. Hochschule - markiert, damit ihr nicht immer nur das negative Zeug lesen müsst.

Bearbeitet von DerLenny
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Ich habe das jetzt nur am Rande gelesen, aber über das was ich gelesen habe und wie es ankommt (also bei mir persönlich) habe ich etwas nachgedacht.

 

Ich kenne selber die Situation, dass man mit etwas an der Hochschule sehr unzufrieden ist. Und auch, dass die Antworten nicht unbedingt das sind, was man persönlich erwartet. Ich erinnere mich auch an Situationen, wo ich mal etwas in einem Blog thematisiert habe, aus Wut und Frust (der Beitrag und die Diskussion existieren zwar noch, sind aber nach einer Abkühlungsphase und Austausch mit der HS nicht mehr öffentlich). Sicher ist die Kommunikation an der Apollon etwas leichter bzw. Seeviceorientierter, an der hkr warte ich gerade seit 8 Wochen auf eine Antwort. Jetzt sind 3 Monate Semesterferien, da wird keine kommen. Das ist aber ein anderes Thema und kein Profitorientiertes Bildungsunternehmen/Dienstleister, wie die IU. Und ich bin warum auch immer erstaunlich entspannt. 

 

Dennoch ist die Vorgehensweise für mich hier etwas befremdlich und zwar diesmal nicht die, der IU. Aller anfänglichen Empörung zum Trotz, empfinde ich es als Außenstehende im Moment so, als würde immer wieder nachgetreten.

 

Dass öffentlich schneller eine Antwort kommt, als Intern kann verschiedene Ursachen haben. Nicht zuletzt einfach auch verschiedene Zuständigkeiten. Was mich persönlich aber stört ist, wenn ein Anbieter öffentlich anbietet etwas zu prüfen (und das wissend, dass der Kunde öffentlich bekannt geben wird, ob der Anbieter sein Angebot auch einhält), dass dann nicht zunächst genau das gemacht wird, was vorgeschlagen wird,  inklusive einer angemessenen Bearbeitungszeit. Bei der Behörde, bei der ich arbeite ist die für Überprüfungen je nach Umfang 6 Wochen bis 3 Monate. So lange sollte das jetzt bei der IU nicht dauern, da es sich ja auch um etwas anderes handelt, aber je nach Umfang, notwendigen Rücksprachen, Recherchen kann es schon mal 14 Tage dauern.

 

Dahde mein professioneller Tipp aus dem Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung. Bei dem schönen Wetter, ne Runde raus, die Sonne genießen und dann zur Abkühlung unter die kalte Dusche. Das ist weitaus gesundheitsfördernder  als hitzige Diskussionen an Orten, wo Sie originär nur bedingt hingehören. Auch wenn die IU hier aktiv ist, so ist FI ja doch kein offizielles Kontaktmedium für Serviceanfragen an die IU. Aber das ist einfach meine ganz persönliche Meinung nach nun mehr 16 Semestern Fernstudium.

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