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Fehlerquoten in neuen Skripten


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vor einer Stunde hat lukasvagyok geschrieben:

Das freut mich zu hören @DerLenny und darum ging es mir auch gar nicht, eher darum, dass der Umgangston bei Diskussionen bzgl der iu schnell schwierig wird

Jo, da gebe ich dir recht.

Es ist auch schwer. Es gibt einzelne Bereiche, in denen die iu wirklich gut ist. Also wirklich, wirklich gut. 

Allerdings auch einige Bereiche, in denen das Gegeteil der Fall ist.

 

Problematisch ist halt, dass es in der Natur der Sache liegt, dass man sich eher über die negativen Punkte auslässt. Dadurch kann dann schnell ein falscher Eindruck entstehen, wodurch Studierende und Alumni sich ggf. angegriffen fühlen. 

 

Denn wenn die Hochschule schlecht dasteht, färbt das auf die Abschlüsse ab. Daher ist es mir ja auch wichtig, dass die Qualität in den Kursen, in denen es aktuell noch nicht stimmt erhöht wird.

Mir fallen so auf Anhieb 2 Kurse ein, die wirklich unterirdisch waren. Einer davon wurde bereits neu gestartet. Dann eine Handvoll an Kursen, in denen das Skript nicht so wirklich toll ist (im Sinne von: Inhalt besser durch andre Mittel lernen, bevor man sich an dieses Skript begibt).

Dann eine größere Anzahl an Kursen, in denen es einige Fehler gab, die aber durch die Tutoren gut ausgeglichen werden konnten.

 

Die Tutoren der iu sind zum allergrößten Teil extrem fähig und engagiert, allerdings können diese aktuell nicht ihr volles Potential entfalten.

Die Probleme bei der Online Klausur könnten auch leicht aus der Welt geräumt werden, daher wundere ich mich auch, warum dies nicht angegangen wird.

 

Etwas bessere Kommunikation, QS bevor ein Kurs veröffentlicht wird (in einer Zeitplanung, die trotzdem einen möglichst rechtzeitigen Start des Kurses mit den angegebenen Lehrmitteln ermöglicht) und ein laufendes QM, inkl. Versionsverwaltung und Information der Studierenden bei Änderungen und die iu wäre quasi der leuchtende Stern.

 

Studierende und Tutoren wissen um die Probleme in den Kursen und geben diese weiter. Wenn hier reagiert werden würde, und ggf. auch auf das Potential der eigenen Studierenden zurückgegriffen werden würde (die ja an einer guten Lernstruktur durchaus interessiert sind), dann sehe ich hier so viele coole Möglichkeiten.

 

Und stellenweise ist es wirklich top-notch:

Kurse wie BWL I+II sind wirklich extrem gut gemacht. Natürlich ist es schwer, dieses Niveau auch in den restlichen Kursen zu bieten - aber wenn die iu das schaffen würde - holla die Waldfee. Dann würde sie den Bereich absolut rocken. Wahrscheinlich würde es dafür sogar reichen, die suboptimalen Kurse auf ein akzeptables Niveau zu heben, damit diese nicht den Gesamteindruck so dermaßen schmälern. Dann etwas die Kommunikationskanten glätten und voila!

 

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vor 12 Stunden hat lukasvagyok geschrieben:

Aber es gibt doch keinen Grund sich so triggern zu lassen @developer (ohne dir hier zu nahe treten zu wollen!)

 

Wenn ich feststelle, dass ich mit meinem eigenen Studiengang zufrieden bin und darauf als Antwort erhalte, dass ich wahrscheinlich nur nicht genau genug die Skripte hinterfrage, dann wirst du als Mitlesender wohl aushalten müssen, dass ich darauf noch mal antworte.

 

Ich habe mich hier eigentlich auch aus dem Off gemeldet, weil mich die Nicht-Leistung der IU im erwähnten Kurs wirklich stört, nicht wegen der aus meiner Sicht pathologischen Fehlersuche von Lenny. Wenn ich mir den Diskussionsverlauf aber so ansehe, dann ist das wohl ein nicht endender Kreislauf. Wir sind ja jetzt schon fast wieder beim Taschenrechner.

 

Insofern bin ich einfach wieder raus und schaue in ein paar Wochen noch mal vorbei, um zu sehen, ob sich @IU Internation. Hochschule bis dahin zu einer Stellungnahme herabgelassen hat.

 

Schönen Sonntag zusammen

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Bei uns ist zum 1.6 ein Kurs gestartet, bei dem man aktuell keine Prüfung machen kann, weil keine Klausur angelegt ist. Das Skript dazu scheint auch schnell übersetzt und "beschnitten" worden zu sein, um die Deadline zu schaffen. Das kann es doch nicht sein. Parallel starten dazu jede Menge neue Studiengänge, da tun mir die Mitarbeiter einfach auch ein bisschen leid. 

 

 

 

 

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vor 18 Minuten hat developer geschrieben:

Ich habe mich hier eigentlich auch aus dem Off gemeldet, weil mich die Nicht-Leistung der IU im erwähnten Kurs wirklich stört, nicht wegen der aus meiner Sicht pathologischen Fehlersuche von Lenny.

 

Das, was du als "pathologische Fehlersuche" beschreibst nenne ich schlicht und ergreifend "studieren."

Die Tatsache, dass du es als negativ empfindest, wenn man sich die im Skript genannten Quellen und ggf. die Primärliteratur durchliest, finde ich bedenklich.

 

Denn dies ist für mich eben der Kern des Studiums. Es geht ja nicht nur darum, dass man Wissen unreflektiert anhäuft. Kritisches Denken, Quellenprüfung und Bewertung sind absolut essentielle Skills.

 

Wenn es für dich ausreichend ist, das Skript zu lesen, dann ist das ok. Es reicht ja auch, um die Klausur zu schreiben. 

 

Problematisch finde ich jedoch, wenn Du eine tiefere Beschäftigung mit den Inhalten negativ bewertest, weil so ja Fehler gefunden (und dann in Folge hoffentlich beseitigt werden könnten).

 

Die Herangehensweise "Wenn man nicht sucht, findet man nichts, also hat man auch kein Problem" ist zwar aktuell in gewissen Kreisen recht gängig, hat meiner Meinung nach in einem wissenschaftlichen Kontext keine Daseinsberechtigung.

 

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vor 16 Minuten hat IU Internation. Hochschule geschrieben:

Du schreibst, dass Du "weißt", dass die IU Internationale Hochschule kein Interesse hat, Fehler in Skripten zu korrigieren. Das ist eine sehr subjektive Behauptung, denn wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unsere Lernmedien. Gerne kannst Du Deine Vermutungen hier preisgeben, aber kein angebliches Wissen, das nicht belegt werden kann. 

 

Wir hatten diese Diksussion schon diverse Mal per E-Mail. Leider wurde hier der Austausch, nach den ersten Standardantworten, die selten auf das eigentliche Problem eingehen, abgebrochen.

 

Aktuell gibt es keinen Prozess auf Fehler in Skripten in einer zeitnahen Weise zu reagieren. Fehler die ich vor über einen Jahr gemeldet habe, sind weiterhin in den Skripten - in den Fällen, wo diese Fehler auch an Verlage gemeldet wurden, haben diese die inzwischen korrigiert.

 

Frische Skripte werden mit eine großen Menge an Fehlern veröffentlicht - wenn hier beim ersten Durchlesen direkt Fehler erkenntlich sind, dann gehe ich davon aus, das diese Skripte nicht vorher durchgelesen wurden. 

Ich bin noch nicht so lange eingeschrieben, denke also, dass Personen mit mehr Fachkenntnis diese Fehler und ggf. auch weitere ebenfalls aufgefallen wären. Jetzt gibt es hier drei Optionen: a) es wurde nicht geprüft, b) es wurde von Personen geprüft, denen die Fehler nicht aufgefallen sind (was in einigen der Fällen wirklich schwer zu glauben wäre) oder c) die Fehler sind aufgefallen, die Skripte wurden dennoch publiziert.

 

Bei a) und c) würde ich auf "kein Interesse an Korrektheit" schließen. Bei b) auf ungeeignetes Personal, was wohl bedeutet Personen, die das Thema nicht kennen, was dann wieder darauf hindeutet, dass es nicht wichtig genug ist, geeignete Personen mit dieser Aufgabe zu betreuen.

 

Auch das auf die E-mails mit den Hinweisen nicht reagiert wird, bei öffentlichen Posts allerdings schon. So habe ich auf meine E-Mails zu dem Thema die vor den Posts hier geschrieben wurden noch keine Antwort erhalten. Hier im Forum bereits zwei. Auch das spricht für mich dafür, dass Marketing und Gesicht-wahren einen deutlich höheren Stellenwert haben, als sicherzustellen, dass die Studierenden korrektes Material haben.

Der ganze Grund, warum Studierende an die Öffenlichkeit gehen ist ja, dass auf interne Reaktion nicht reagiert wird. Auch hierzu haben wir allein hier im Forum den einen oder anderen Thread.

 

Fehler in Skripten werden anteilig auch, obwohl sie bekannt sind, von den Tutoren vertuscht - darauf angesprochen meinte vor kurzem ein Tutor "Ja, da meinte mal ein Student, dass es da einen Fehler gäbe" - wie gesagt, in der zitierten Quelle ist der Fehler inzwischen behoben, die Primärquellen für das korrekte und den fälschlicherweise angegebene  Text lag der iu, dem Modulverantwortlichen und dem Autor des Skripts zu diesem Zeitpunkt über ein Jahr vor.

 

Auch der schnell versiegende E-Mail Austausch zu diesem Thema spricht gerade für Interesse.

 

Aber, ich gebe zu, ich könnte falsch liegen. Gibt es empirische Hinweise, dass hier Wert darauf gelegt wird?

Aktuell sehe ich fehlerhafte (und in einem Fall: unsinnige) Skripte, Kurse, in denen beim Kursstart (und anteilig auch lange Zeit später) die im Modulhandbuch genannten Materialien nicht zur Verfügung stehen, Prüfungen, in denen anstatt relevanten Kursinhalten nebensächliche Formulierungen oder Beispieldaten abgefragt werden.

 

Es gibt regelmäßig Studierende, die Sammelmails aus diesen Gründen schreiben, und hoffen, es würde sich was bessern. Die Evaluationen beinhalten diese Probleme zumindest seit 2018.

 

Evtl. könnte Sie mir ja sagen, wie von diesen Daten auf "yep, die Qualität ist uns wichtig" geschlossen werden kann. Denn das erschließt sich mir in keiner Weise.

 

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