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Wie wichtig ist euch die Größe der Fernhochschule bzw. die Anzahl der Studierenden im selben Fach?


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Hallo zusammen,

 

mal eine Frage die mich schon etwas länger Beschäftigt.

Wie wichtig ist euch die Größe der Fernhochschule und deren Absolventen im Bezug auf die Reputation?

Und wie wichtig ist es euch im speziellen, wie viele Kommilitonen im selben Studiengang eingeschrieben sind wie Ihr?

 

Wenn ich mehrere Angebote vergleiche, gucke ich leider immer erst auf LinkedIn und Xing wie viele Absolventen es gibt und in welchen Unternehmen diese im schnitt Arbeiten.

Dafür nehme ich dann weniger Rücksicht auf das Curriculums des eigentlichen Studienganges obwohl das eine viel Bessere Möglichkeit der Abgrenzung bietet bzw. es auch bezgl. persönlicher Interessen wichtiger wäre.

Wie ist das bei euch?

Schreibt Ihr euch ein wenn euch der Inhalt des Studienganges gefällt oder legt Ihr bei der Auswahl ebenfalls viel wert auf das Ansehen der Hochschule.( Wobei das natürlich immer eine Individuelle Betrachtung ist, da es schwierig ist diese in Form von Reputation zu unterscheiden. Eher wäre es noch Möglich nach dem Forschungsbetrieb zu gucken wobei es dazu ja schon einen Thread gibt.

 

 

 

VG

Vamstrike

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Vielleicht noch ein Beispiel:

Wenn ich mir den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Iubh ansehe gefällt dieser mir Inhaltlich leider nicht so gut und der Auftritt der Hochschule gefällt mir ebenfalls nicht zu100%. Dafür gibt es allerdings sehr viele Studenten und gerade auch in der Fachrichtung einen regen Austausch.

Wenn ich mir dann die Srh ansehe gefällt mir der Inhalt deutlich besser, allerdings finde ich in den einschlägigen Plattformen kaum Absolventen und so gut wie keinen der den Studiengang absolviert hat. 

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vor 11 Minuten hat vamstrike geschrieben:

Wie wichtig ist euch die Größe der Fernhochschule und deren Absolventen im Bezug auf die Reputation?

Idealerweise so groß, dass sie viele Möglichkeiten bietet, aber nicht ZU groß im Sinne von "zu schnell zu groß gewachsen" und dann wegen Überforderung an allen Ecken schlecht organisiert.
 

vor 11 Minuten hat vamstrike geschrieben:

Und wie wichtig ist es euch im speziellen, wie viele Kommilitonen im selben Studiengang eingeschrieben sind wie Ihr?

Mir ist es wichtig, mich einigermaßen gut vernetzen zu können. Dafür braucht man natürlich Kommilitonen, die das auch möchten und am besten auf der gleichen Wellenlänge sind. Das müssen jetzt nicht zwangsweise so viele sein, wie es bei uns in der IUBH im B.A. Soziale Arbeit sind - das sind sehr viele und man verliert irgendwann den Überblick, bzw. sich manchmal auch aus den Augen. Auch kleinere Studiengänge mit weniger Studenten können glaube ich sehr attraktiv sein, weil manchmal der Zusammenhalt unter den "paar Männekens" sehr groß ist und man mehr miteinander zu tun hat. Zumindest müssen es aber genug sein, dass man sich findet und sich die passenden raussuchen kann. 😁
Ich hab mir glaube ich meine Nische geschaffen mit einer sehr tollen Gruppe wahnsinnig toller Kommilitonen, z.T. regional und persönlich, z.T. digital 😉. Die anderen drölfzillionen Studenten begegnen mir natürlich auch ab und an, manche auch immer mal wieder (eben in den WhatsApp-Gruppen der Module und neuerdings auch immer mehr auf TEAMS). Mehr Studenten = mehr Auswahl und vielleicht mehr Gleichgesinnte.

 

Aber für beide Punkte gilt: Quantität ist nicht zwangsweise gleich Qualität. 
 

Bearbeitet von Anyanka
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Naja ich persönöich habe damals darauf geachtet, was zu mir passt. Es gab noch keine Absolventen des Studiengabgs, da ich damals zum Stichtag einen neuen Studiengang aufgenommen habe. 

 

Auch nuss man Bedenken, dass mache Hochschulen sich auf bestimmte Branchen spezialisiert haben. Z.B. die Apollon auf das Gesundheitswesen bzw. die Gesundheitswirtschaft. Da wird die Studierendenzahl anders sein als an Hochschulen, wie z.B. die IUBH die irgendwie alle ansprechen wollen.

 

Auch darf man bei vielen Fernhochschulen nicht vergessen, dass dort meist berufstätuge Studieren, d.h. das Studium muss nicht zur Anstellung in Untermehmen zz führen, sondern kann aus ganz anderen Motiven gemacht worden sein.

 

Beim Master habe ich auch etwas geschaut, mich aber auch hier dann für das entschieden, was mich interessiert und mir ggf. die Option einer Promotion offen hält. 

 

 

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Vielen Dank für euer Feedback.

Das hört sich alles sehr Interessant an, ich denke ich sollte auch eher nach den Inhalten gehen und anschließend gucken wie die Hochschule während des Studium performt bzw. wie sich die Betreuung und der Austausch gestalten. 

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Mir war mein persönlicher Eindruck von der Seriosität und Akzeptanz durchaus wichtig, aber nicht das alleinige Kriterium. Momentan spiele ich mit dem Gedanken, nach dem Bachelor an einer privaten Hochschule, einen Master an einer staatlichen Universität zu absolvieren, deren Ansehen aus meiner ganz persönlichen Sicht gerade mit Hinblick auf eine Promotion doch ein Stück höher sein dürfte. Aber allein die Tatsache, dass es da nur vier Prüfungsblöcke pro Jahr gibt, lässt mich an der Idee schon wieder zweifeln, weil das, zumindest nebenberuflich, nicht für mich passt.

 

Wie du siehst, gibt es eine Reihe von Kriterien. Aber die Inhalte sollten definitiv als erstes kommen.

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Für mich war das Curriculum ausschlaggebend und die Rahmenbedingungen (z. B. Frequenz/Ort der Klausuren oder auch generell die Prüfungsformate und die Frage nach Pflichtpräsenzen). Mehr habe ich mir gar nicht angesehen und tatsächlich auch keinen großartigen Hochschulvergleich betrieben. Das erste Angebot passte so gut zu dem, was ich wollte, dass ich das dann auch genommen habe.

 

Bei einer (zu) großen Hochschule sehe ich die Gefahr, dass die Zufriedenheit des einzelnen Studenten nicht mehr so wichtig ist und der eine oder andere "Kollateralschaden" in Kauf genommen wird.

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Ich suche gerade einen passenden Master und schaue ausschließlich nach den Inhalten. Die Reputation ist eine sehr subjektive Sache und hängt sehr stark von Meinungen und Ansichten ab, die nicht unbedingt mit der Realität zu haben müssen.

Wenn man bedenkt, über was für einen langen Zeitraum man studiert, ist es auch nicht die Reputation, die förderlich auf die Motivation wirkt. Die Inhalte müssen passen.

Auch ich war damals, ähnlich wie @polli_on_the_go, die erste Kohorte eines neuen Studiengangs. Mir persönlich war es auch nicht wichtig, hunderte Mitstreiter zu haben - aber lerne auch lieber allein. 😉

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Bei mir war die Auswahl ganz einfach, denn der Master musste den Schwerpunkt klinische Psychologie haben, und für die Psychotherapeutenausbildung zugelassen sein. Da kamen damals noch im Prinzip nur 2 Hochschulen für mich in Frage. Das war eigentlich das einzige Ziel vor Augen.  Auch wir waren sozusagen der erste Durchgang für das Projekt, es gab keinen Vergleich.  
Reputation, Größe, Preis, Kursgestaltung usw. waren mir nicht wichtig, auch nicht wie viel Statistik dabei ist etc. Ich würde mich schon mit allem anfreunden (müssen). 
Dass es dann im Endeffekt so eine tolle Zeit war, war eines Glück. 
Ich hätte es aber auch gewählt, wenn ich gewusst hätte, dass es nicht gut würde.

Natürlich: Wenn ich nicht den klaren Druck gehabt hätte, den Schwerpunkt richtig zu setzen und somit mehr Auswahl, hätte ich mich vielleicht anders entschieden. Letztlich war es gut so und ich wurde ein wenig zu meinem Glück gezwungen. 

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