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BA Soziale Arbeit - Wahl der richtigen Fernhochschule (IUBH - SRH - DIPLOMA)


Julibus
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Hallo zusammen,

 

erstmal vielen Dank an alle, die hier so fleißig ihre Erfahrungen teilen. Für Leute wie mich, die gerade in der Findungsphase stecken, ist das sehr wertvoll! :)

 

Dennoch bin ich gerade unfähig eine Entscheidung zu treffen. Ich habe recherchiert, diskutiert, gegenübergestellt, aber letztendlich kann ich mich einfach nicht entscheiden.

 

Immerhin der Studiengang steht fest - Bachelor Soziale Arbeit.

 

In meiner engeren Auswahl:

 

IUBH - 100% online erschien mir anfangs sehr verlockend. Jedoch könnte es sein, dass dabei etwas auf der Strecke bleibt?

 

SRH - Präsenzanteile vorhanden, ansonsten ebenfalls flexibel. Macht einen guten Eindruck, aber auch teuer.

 

DIPLOMA - Den Semesterbetrieb dort finde ich gar nicht schlecht (feste Lerngruppe). Macht aber auch weniger flexibel. Die Möglichkeit, teilweise in Präsenz zu studieren ist toll, könnte für das Familienleben aber auch anstrengend werden (jeden 2. Samstag, was ist wenn man mal in den Urlaub will, Mann muss manchmal auch Samstags arbeiten). Statt 6 Semester sind es hier 8. Eigentlich will ich schnell durch sein.

 

Ist das Studium neben Kind und 25h Job zu schaffen in 6 Semestern?

 

Erfahrungen zu den genannten Fernhochschulen? Oder Alternativen?

Anteile von Präsenz fände ich schon toll (sobald wieder möglich). Außerdem sind mir eine gute Betreuung, Möglichkeiten zum Austausch und ein guter fachlicher Inhalt wichtig. In fände es außerdem gut, wenn es neben Klausuren noch andere Prüfungsformen gäbe.

 

Ich würde mich über ein paar Denkanstöße freuen. Ich habe Sorge, meine Entscheidung zu bereuen.

 

Danke!

Bearbeitet von Julibus
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vor 37 Minuten hat Julibus geschrieben:

IUBH - 100% online erschien mir anfangs sehr verlockend. Jedoch könnte es sein, dass dabei etwas auf der Strecke bleibt?

Was könnte denn Deiner Meinung nach auf der Strecke bleiben? Wenn Du den Austausch mit Kommilitonen meinst - naja, das ist natürlich ohne Präsenzen schon ein bisschen anders, als bei einem "normalen" Studium. Aber: es gibt an der IUBH eine extrem gute Vernetzung, über Facebook, Teams, WhatsApp, Discord ... das alles lebt natürlich davon, dass man sich dort einbringt, mitschreibt, sich austauscht. Sehr oft gibt es auch lokale Gruppen, in denen sich Studenten aus der gleichen Gegend zusammenfinden (aus dem gleichen Studiengang oder auch aus verschiedenen). Bei mir persönlich hat gerade das ganz toll funktioniert, wir haben eine großartige WhatsApp-Gruppe mit sehr viel Austausch und Unterstützung, haben uns schon oft persönlich getroffen (gut, durch Covid-19 natürlich im letzten Jahr eher weniger) und es sind daraus auch schon richtige Freundschaften entstanden, die nicht nur auf dem gemeinsamen Studium basieren. 
Trotzdem bleibt man als Fernstudent oft ein bisschen "Einzelkämpfer" und muss sich selbst mehr disziplinieren und motivieren. Aber wie bei allem im Leben, wenn man kreativ ist kann man selbst vieles auf die Beine stellen - Lerngruppen, Stammtische ...
 

vor 37 Minuten hat Julibus geschrieben:

Ist das Studium neben Kind und 25h Job zu schaffen in 6 Semestern?

Die Kurzantwort: Ja, viele schaffen das.
Die lange Antwort: Das hängt ganz von Dir und Deiner persönlichen Situation ab. Von der Unterstützung durch Familie und Freunde, von der eigenen Motivation und auch von der Stressresistenz und dem Zugang zum Thema. Und vielleicht auch nicht zuletzt von Deiner "Vorgeschichte" - je nach Ausbildung kannst Du Dir ja einiges anerkennen lassen und hast damit schon ein schönes Polster.
Natürlich weiß man nie, ob mal was Unvorhergesehenes dazwischen kommt, sowas wie dieser unangenehme Virus im letzten Jahr - der hat für viele alles durcheinandergewirbelt und die Karten neu gemischt. Was aber wichtig ist: Du hast an der IUBH die Möglichkeit der kostenlosen Verlängerung und kannst auch ein Urlaubssemester beantragen. Das wäre dann sozusagen das "Sicherheitsnetz". 

 

vor 37 Minuten hat Julibus geschrieben:

Anteile von Präsenz fände ich schon toll (sobald wieder möglich). Außerdem sind mir eine gute Betreuung, Möglichkeiten zum Austausch und ein guter fachlicher Inhalt wichtig. In fände es außerdem gut, wenn es neben Klausuren noch andere Prüfungsformen gäbe.

Präsenzen gibt es an der IUBH im Fernstudium nicht, aber es gäbe die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums, dort gibt es welche (z.Zt. nicht, wegen Corona, aber grundsätzlich eben schon.)
Austausch siehe oben. Betreuung ist modulabhängig, der eine Dozent ist engagiert, der eine weniger. Studium ist viel Eigenleistung, dessen sollte man sich bewusst sein, sehr anders als z.B. Schule. Was die Prüfungsformen angeht: da hat sich im letzten Jahr viel getan, von einem fast reinen Klausur-Studium wurde in vielen Modulen umgestellt auf die Wahl der Prüfungsform, sprich, Klausur oder Workbook (was eine schriftliche Ausarbeitung ist, dazu findest Du viel in meinem Blog). Und da sollen auch noch Module dazukommen. 

Bearbeitet von Anyanka
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 Du schreibst: "SRH - Präsenzanteile vorhanden, ansonsten ebenfalls flexibel. Macht einen guten Eindruck, aber auch teuer."

Die Studiengebühren der SRH (11.952€) sind nicht höher als die der IUBH (12.168€ als Aktion).

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Zur Diploma:
Die Präsenzen alle zwei Wochen sind in der Theorie da, in der Praxis können es auch mal 3 Wochen am Stück sein und dann wieder 3 Wochen nicht... Die Präsenzen sind allerdings freiwillig, du kannst, musst aber nicht. Sinnvoll sind sie aber schon, vor allem in den Klausurfächern.
Studium mit Familie und Job ist möglich.
Verkürzung ist dort ohne Anerkennung, zumindest früher, nicht möglich gewesen.

Ansonsten empfehle ich dir mal in die Blogs zu schauen, falls du das noch nicht gemacht hast. Colle und ich haben zwischenzeitlich beide das Studium bei der Diploma erfolgreich beendet.

Ich werfe mal noch die CVJM-Hochschule mit in den "Lostopf", ist zumindest für diejenigen interessant, die einer Hochschule mit christlichem Leitbild nicht abgeneigt sind. (Ich kenne einige die dort den BA gemacht habe und ich selber studiere dort jetzt im Master)

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vor 3 Stunden hat schwedi geschrieben:

 Du schreibst: "SRH - Präsenzanteile vorhanden, ansonsten ebenfalls flexibel. Macht einen guten Eindruck, aber auch teuer."

Die Studiengebühren der SRH (11.952€) sind nicht höher als die der IUBH (12.168€ als Aktion).

Danke für die Antwort. 

 

Scheinbar wurden die Preise erhöht. Im Infomaterial habe ich auch teilweise noch die Alten stehen. 332 Euro über 36 Monate war vorher (11952), aktuell sind es scheinbar 388 über 36 Monate (13968). 

 

Bei der IUBH 338 Euro (12168) bei 36 Monaten.

 

Im Vergleich zur IUBH ist die SRH also über die komplette Zeit 1800 Euro Unterschied. Im Vergleich zur DIPLOMA (hier gibt es ja nur 48 Monate zu je 207 Euro, also 10711 gesamt) sogar 3200 Euro Unterschied für das komplette Studium. 

 

Ich möchte mich gar nicht so sehr an den Kosten aufhängen. Aber natürlich ist das auch ein Faktor, der mit zu einer Entscheidung beiträgt. 

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vor 6 Stunden hat Anyanka geschrieben:

Was könnte denn Deiner Meinung nach auf der Strecke bleiben? Wenn Du den Austausch mit Kommilitonen meinst - naja, das ist natürlich ohne Präsenzen schon ein bisschen anders, als bei einem "normalen" Studium. Aber: es gibt an der IUBH eine extrem gute Vernetzung, über Facebook, Teams, WhatsApp, Discord ... das alles lebt natürlich davon, dass man sich dort einbringt, mitschreibt, sich austauscht. Sehr oft gibt es auch lokale Gruppen, in denen sich Studenten aus der gleichen Gegend zusammenfinden (aus dem gleichen Studiengang oder auch aus verschiedenen). Bei mir persönlich hat gerade das ganz toll funktioniert, wir haben eine großartige WhatsApp-Gruppe mit sehr viel Austausch und Unterstützung, haben uns schon oft persönlich getroffen (gut, durch Covid-19 natürlich im letzten Jahr eher weniger) und es sind daraus auch schon richtige Freundschaften entstanden, die nicht nur auf dem gemeinsamen Studium basieren. 
Trotzdem bleibt man als Fernstudent oft ein bisschen "Einzelkämpfer" und muss sich selbst mehr disziplinieren und motivieren. Aber wie bei allem im Leben, wenn man kreativ ist kann man selbst vieles auf die Beine stellen - Lerngruppen, Stammtische ...
 

Die Kurzantwort: Ja, viele schaffen das.
Die lange Antwort: Das hängt ganz von Dir und Deiner persönlichen Situation ab. Von der Unterstützung durch Familie und Freunde, von der eigenen Motivation und auch von der Stressresistenz und dem Zugang zum Thema. Und vielleicht auch nicht zuletzt von Deiner "Vorgeschichte" - je nach Ausbildung kannst Du Dir ja einiges anerkennen lassen und hast damit schon ein schönes Polster.
Natürlich weiß man nie, ob mal was Unvorhergesehenes dazwischen kommt, sowas wie dieser unangenehme Virus im letzten Jahr - der hat für viele alles durcheinandergewirbelt und die Karten neu gemischt. Was aber wichtig ist: Du hast an der IUBH die Möglichkeit der kostenlosen Verlängerung und kannst auch ein Urlaubssemester beantragen. Das wäre dann sozusagen das "Sicherheitsnetz". 

 

Präsenzen gibt es an der IUBH im Fernstudium nicht, aber es gäbe die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums, dort gibt es welche (z.Zt. nicht, wegen Corona, aber grundsätzlich eben schon.)
Austausch siehe oben. Betreuung ist modulabhängig, der eine Dozent ist engagiert, der eine weniger. Studium ist viel Eigenleistung, dessen sollte man sich bewusst sein, sehr anders als z.B. Schule. Was die Prüfungsformen angeht: da hat sich im letzten Jahr viel getan, von einem fast reinen Klausur-Studium wurde in vielen Modulen umgestellt auf die Wahl der Prüfungsform, sprich, Klausur oder Workbook (was eine schriftliche Ausarbeitung ist, dazu findest Du viel in meinem Blog). Und da sollen auch noch Module dazukommen. 

 Danke auch für deine Antwort.

 

Ja, ich befürchte, dass es zu wenig persönlichen Austausch geben könnte. Aber was du schreibst, beruhigt mich etwas. Und ich habe auch schon festgestellt, dass die Studenten der IUBH im Fach Soziale Arbeit sehr zahlreich und gut vernetzt sind.

 

Das berufsbegleitende Studium gibt es an meinem Standort leider nicht und zu viel Fahrerei wäre mir zu stressig.

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vor 3 Stunden hat Carioca geschrieben:

Zur Diploma:
Die Präsenzen alle zwei Wochen sind in der Theorie da, in der Praxis können es auch mal 3 Wochen am Stück sein und dann wieder 3 Wochen nicht... Die Präsenzen sind allerdings freiwillig, du kannst, musst aber nicht. Sinnvoll sind sie aber schon, vor allem in den Klausurfächern.
Studium mit Familie und Job ist möglich.
Verkürzung ist dort ohne Anerkennung, zumindest früher, nicht möglich gewesen.

Ansonsten empfehle ich dir mal in die Blogs zu schauen, falls du das noch nicht gemacht hast. Colle und ich haben zwischenzeitlich beide das Studium bei der Diploma erfolgreich beendet.

Ich werfe mal noch die CVJM-Hochschule mit in den "Lostopf", ist zumindest für diejenigen interessant, die einer Hochschule mit christlichem Leitbild nicht abgeneigt sind. (Ich kenne einige die dort den BA gemacht habe und ich selber studiere dort jetzt im Master)

Würdest du das Studium an der DIPLOMA weiterempfehlen? Ich schaue gerne mal in die Blogs - vielen Dank!

 

CVJM klingt auch wirklich spannend. Ich finde die Kombination aus E-Learning und Präsenzzeiten toll. Leider sind es auch hier wieder 8 Semester. Ich möchte zumindest die Option haben es in 6 Semestern durchzuziehen. 

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Ich studiere an der Diploma und finde das Konzept super, eben wegen der Vorlesungen und vor allem der verschiedenen Prüfungsformen. Man schreibt an der Diploma "nur" 6 Klausuren, dafür aber auch viele Hausarbeiten und andere Prüfungsformen, in denen man sich kreativ "austoben" kann.

 

Im Hinblick auf die Vorlesungen ist zu sagen, dass ich persönlich nicht an allen teilnehme (da ich auch jetzt eine längere Doppelbelastung hatte), dass meine Studiengruppe aber sehr gut connected ist und es auch regelmäßige Treffen mit den Kommilitionen zu Klausurvorbereitungen gibt (Was hat der Dozent gesagt?). Hier kommt es natürlich aber sehr auf die Studiengruppe an.

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Ach ja, man muss wissen, dass es bei der Diploma auch sein kann, dass man 4 Samstage hintereinander Vorlesungen hat. Gerade dieses Semester haben wir fast jedes Wochenende im Januar, Februar Vorlesungen... Das ist mir persönlich auch zu viel, aber in den Fächern, in denen man keine Klausur schreibt, ist es auch nicht zwangsläufig notwendig, überall dabei zu sein.

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vor 7 Minuten hat Marilen85 geschrieben:

Ich studiere an der Diploma und finde das Konzept super, eben wegen der Vorlesungen und vor allem der verschiedenen Prüfungsformen. Man schreibt an der Diploma "nur" 6 Klausuren, dafür aber auch viele Hausarbeiten und andere Prüfungsformen, in denen man sich kreativ "austoben" kann.

 

Im Hinblick auf die Vorlesungen ist zu sagen, dass ich persönlich nicht an allen teilnehme (da ich auch jetzt eine längere Doppelbelastung hatte), dass meine Studiengruppe aber sehr gut connected ist und es auch regelmäßige Treffen mit den Kommilitionen zu Klausurvorbereitungen gibt (Was hat der Dozent gesagt?). Hier kommt es natürlich aber sehr auf die Studiengruppe an.

Vielen Dank auch dir für die Antwort. Das hilft mir sehr!

 

Ich habe die DIPLOMA irgendwie auch noch nicht abgeschrieben, obwohl ich ja eigentlich schnell fertig sein will. Letztendlich habe ich einen Job, in dem ich sehr glücklich bin und habe es somit nicht wirklich eilig. Ist mehr so eine Kopfsache. "Bin ja schon alt genug usw". :D

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