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Meine Erfahrung mit dem MSc Data Science


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Ja ich bin von "persönlich" ausgegangen. Es gibt auch genug leute die in der Tech-Industrie die nichts mit AI an sich zu tun haben (siehe Software Developer) und trotzdem sehr erfolgreich sind. Zu sagen, "dass man aus meiner Sicht um die Themen DS/AI nicht herumkommt wenn man Erfolg haben will" ist einfach falsch. Klar, das mag jetzt für Leute gelten die ins Wirtschaftswesen gehen wollen, Unternehmen kommen um DS, was ja im Kern einfach nur Statistik auf Testo ist, nicht herum. 

 

Sich breit aufzustellen und sich weiterzubilden ist definitiv ein guter Ansatz, aber dass DS/AI dabei der einzige Weg sein soll oder das ohne DS/AI Erfolg ausgeschlossen ist, hört sich so an als würde jemand sich in seiner wiwi-blase einen drauf keulen. 

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Hallo Miteinander,   Coronabedingt wollte ich die Lockdowns für eine Weiterbildung nutzen und bin dabei auf den MSc Data Science an der IUBH gestoßen. Vor ein paar Tagen ging das Studium auc

Ich stimme @Maik-1982 zu, gerade im Hinblick auf drei Punkte: 1. Ohne DS / AI Kenntnisse nachzuweisen, kommt man heutzutage in vielen Bereichen nicht mehr weiter und ist für den Arbeitsmarkt weni

Ich sehe das aus unternehmensberatender und strategischer Sicht anders. Gerade jetzt sieht man ja in vielen Bereichen (z.B. analoge Gesundheitsämter, massive Warteschlangen vor dem KVM) die Defizite g

Jetzt hat Maik-1982 geschrieben:

Auch im Bereich Bildung ist das nicht anders, ich hätte ein besseres Gefühl wenn zB eine gute KI Prüfungen unterstützt/auswertet.


Ich nicht. Ich würde gerne bei der Bewertung meiner Leistungen mich nicht auf ein Modell verlassen wollen, von dem ich nicht weiß, mit welchen Daten es trainiert worden ist, wie die einzelnen Gewichte dann tatsächlich sind etc. Dann doch lieber jemand, der Ahnung von dem hat, was er tut. 
 

Jetzt hat Maik-1982 geschrieben:

(siehe allein die bessere Wirkung der Corona App in Korea)


Ich hab mal schnelle Google-Suche betrieben, mir wird aber nicht schlüssig, was das mit AI zu tun hat. Das sammeln von Geodaten, wie du erwähntest, ist eine Sache bzgl. der Datenschutzbestimmungen. Aber um Geodaten abzugleichen, zu gucken ob jemand sich in Risikogebiete bewegt oder sich sonst irgendwie "illegal" bewegt - dafür brauchts kein Modell, ergo keine AI, das ist ein Problem welches sich ohne lösen lässt. Um aber dann Vorherhersagen zu treffen, wies denn mit Corona weitergeht, ob jemand in bestimmte Verhaltensmuster fällt, d.h. ob jemand ähnliche/dieselben Verhaltensmuster hat wie jemand, der auf die Corona-Bestimmungen gepfiffen hat - dafür ists dann ganz nützlich.
 

Ich verstehe das Trainieren von Modellen (AI) vielmehr als ein Mittel, um Probleme auf neue Art und weise zu lösen, die man nicht auf konventionelle Art lösen kann. Z.B. kann man in der NLP schlecht etwas auf konventionelle Art Entwickeln, was menschliche Sprache imitieren soll. Da lohnt es sich dann massig Daten zu sammeln und Modelle darauf zu trainieren. Anderes Beispiel, siehe Autopilot. Da z.B. eignet es sich eher, auf Basis der Daten sicherer Fahrer ein Modell zu bauen (warten und verfeinern) welches möglichst Muster, seis durch Kameraunterstützung, die Fahrmuster von Fahrern möglichst imitieren kann - alleine weil wir nicht an jede Straße irgendwelche Sensosren anbringen können. Anderes Beispiel: siehe Verhaltensmuster. Oder wie China, um Uiguren von anderen zu trennen. Aber bei Problem, die sich nicht auf Konventionelle Art berechnen lassen, d.h. in der Menge der "Unlösbaren Probleme" liegt, halte ich AI durchaus für Interessant, wenn man dort denn einen Nutzen draus ziehen kann.

 

Für mich immernoch nicht grund genug zu sagen, dass AI der einzige weg zu persönlichem Erfolg ist.

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Nur mal so zur Info: Es gibt in Südkorea nicht die eine Corona-App sondern ganz viele verschiedene. Diese basieren auf GPS und warnen dann, wenn man sich einem Ort nähert, an dem sich eine infizierte Person aufgehalten hat. Eine Kontaktnachverfolgung erfolgt über die GPS-Daten, Kreditkartenabrechnungen, Nahverkehrstickets etc. und führt dann dazu, dass nicht einzelne Personen, die nachweislich mit einer infizierten Person in Kontakt standen, sondern immer eine drei- bis vierstellige Anzahl an Menschen in Quarantäne geschickt wird. Das auch deshalb, weil innerhalb von Gebäuden und im Untergrund (U-Bahn) das Tracking überhaupt nicht funktioniert, weil dort kein GPS mehr zu empfangen ist.

Ende Dezember war auch Seoul zum zweiten mal in einer Art Lockdown. Die Intensivbetten wurden knapp, es gab Ausgangsbeschränkungen, Versammlungseinschränkungen, Kontakteinschränkungen etc. pp..

Eine Quasi-Insel mit Deutschland zu vergleichen ist nicht zielführend. Siehe die Corona-Lage in Australien oder Neuseeland. Dort sogar ohne Apps und AI.

Am meisten eskaliert ist Corona übrigens im "Heimatland" von Big Data und Artificial Intelligence. 😉

 

Nachtrag: Heimatland sind die USA ja gar nicht mehr, die Position hat ja mittlerweile eigentlich China inne.

Bearbeitet von LaVie
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Man wird immer viele Beispiele pro und contra AI finden. Unumstritten dürfte aber sein, dass AI eine Toolbox ist, die neue Möglichkeiten schafft. Es liegt an uns, ob wir dies als Chance aufgreifen oder uns noch weiter abhängen lassen. AI-trainierte Systeme schneiden in der Erkennung von Krebs besser ab, als Experten (Fachärzte) - wer mal einem Arzt über die Schulter geschaut hat, wie dieser über ein MRT scrollt, sieht hier gleich noch andere Dimensionen, wie solche Technologie Menschen unterstützen (!) kann.

 

Es wird aber auch immer weiter Jobs geben, die ohne DS oder AI auskommen, genau wie es auch heute noch ausreichend Jobs gibt, die ohne IT auskommen. Es liegt an einem selbst, ob man ein solches Thema spannend findet und Teil dessen sein möchte, was gerade passiert oder eben nicht. Es gibt aber eben auch einen fortlaufenden Wandel im Jobmarkt, Computer war mal eine Tätigkeitsbeschreibund, auch technische Zeichner waren mal sehr gefragt, anders werden Tätigkeiten, die ein hohes Maß an Empathie benötigen, auch weiter schlecht automatisiert werden. 

 

Spannend übrigens, dass mit angezeigt wird "Dieser Inhalt muss durch einen Moderator freigegeben werden" -> liegt das am Thema oder betrifft das jetzt mich als User?

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  • Admin
vor 2 Stunden hat Splash geschrieben:

Spannend übrigens, dass mit angezeigt wird "Dieser Inhalt muss durch einen Moderator freigegeben werden" -> liegt das am Thema oder betrifft das jetzt mich als User?

 

Da ich Meldungen zu diesem Thema erhalten habe, insbesondere aufgrund des zeitweise verwendeten Tonfalls, habe ich das Thema moderationspflichtig gemacht - für alle User!

 

Im übrigen sind wir (seid ihr 😉) hier wieder bei einer KI-Diskussion gelandet, wie wir sie schon an anderer Stelle hatten (mit ähnlichem Ergebnis) und weit weg von Erfahrungen mit dem Studiengang Data Science der IUBH. 

 

Ich denke, dass es daher hier jetzt genug davon ist, sofern es keinen direkten Bezug zum Ursprungsthema gibt.

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vor 5 Minuten hat Markus Jung geschrieben:

Ich denke, dass es daher hier jetzt genug davon ist, sofern es keinen direkten Bezug zum Ursprungsthema gibt.

Ich denke der Punkt ist der, dass es um die Relevanz der Themen geht. Und wenn das keinen Bezug hat, weiss ich es auch nicht. Die beiden Studiengänge haben inhaltlich halt sehr große Überschneidungen, was die Trennung für eine solche Diskussion erst recht sehr schwierig macht. 

 

vor 7 Minuten hat Markus Jung geschrieben:

Da ich Meldungen zu diesem Thema erhalten habe, insbesondere aufgrund des zeitweise verwendeten Tonfalls, habe ich das Thema moderationspflichtig gemacht - für alle User!

Da ist aber jemand offensichtlich etwas fimschig - auch wenn es kein Plüschbärchentonfall ist, wird man ja diskutieren dürfen. Sonst wäre das sehr schade ...

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  • Admin

Für Diskussionen ist das Forum (auch) da. Aber Aussagen wie "anstatt hier das Forum zu vergiften mit sinnbefreiten Kommentaren" empfinde auch ich (ab)wertend bezogen auf die jeweilige Person. Bitte aber nicht dazu jetzt auch noch hier eine Meta-Diskussion... - oder an anderer Stelle/PN.

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Am 27.2.2021 um 11:46 hat Maik-1982 geschrieben:

Augen auf bei der Berufswahl;-) Ich hatte immer schon eine Äffinität für Zahlen und seinerzeit Mathe und Physik Leistungskurs im Abitur. Durch das Jura Studium wollte ich mich bewusst generell aufstellen, als Rechtsanwalt zu arbeiten kam nie in Frage. Daher habe ich dann den MBA angehängt und nun den Master. Ich mag mich möglichst breit aufstellen von den Kompetenzen. Am Ende des Tages muss das jeder für sich entscheiden, monetär lohnt es sich sehr und die Rechnungen bezahlen sich nicht von allein. Nach dem Master kratze ich an 100k Jahresgehalt was immer mein Ziel war - was deines ist sei dahingestellt. In der klassischen Rechtsanwaltstätigkeit kann man zwar ähnlich viel verdienen, aber meist nur in Großkanzleien welche wahre Mühlen sind. By the way habe ich heute mein 2tes Modul abgeschlossen - anstatt hier das Forum zu vergiften mit sinnbefreiten Kommentaren würde ich dir auch Weiterbildung empfehlen.

 

Dann verdien ich aber mehr als du ;)

 

Um wieder sachlicher zu werden... Ich habe nachgebohrt, weil ich ein Jura+MBA+DS Profil sehr ungewöhnlich finde. Ich hätte dich auch als absoluten Generalisten eingeschätzt, weil du einfach nicht die Zeit hast in den drei Bereichen Experte zu werden. Für Schnittstellenjobs, wie Strategieberatung, Legal Tech, Product Management, etc. kann das aber ein interessantes Profil sein.
Da macht der IUBH Master durchaus Sinn, weil man das DS Vokabular lernt und ein bisschen Ahnung von Data Science hat. Du lernst wahrscheinlich nicht mehr, wie aus einem Udemy oder Coursera Kurs, aber du hast zumindest einen formellen Nachweis.

 

Findet man mit dem IUBH Master alleine einen Job als Data Scientist? Nein, auf gar keinen Fall, den dafür ist der Master zu oberflächlich und die Inhalte zu dünn. Das war der Kernpunkt meiner Kritik.

 

Wenn man Data Scientist werden möchte, sollte man den IUBH Master nur machen, wenn man...

(1) viel Hintergrundwissen mitbringt und nur auf den Abschluss aus ist

(2) viel Eigeninitiative mitbringt und bereit ist, sich das wirklich relevante Wissen selbst beizubringen.

 

 

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