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Jura-Student klagt gegen Videoaufzeichnung der Fernuni Hagen


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vor 2 Minuten hat CrixECK geschrieben:

Man erwartet doch besonders von einer juristischen Fakultät, die Studenten auf das Richteramt vorbereitet, dass deren Prüfung juristisch tadellos durchgeführt wird.

Das ist die Erwartung, was aber ist der Unterschied? Nur weil es in einer Fachrichtung erstmalig gemacht wird, macht es das ja nur für die Fachrichtung nicht aber für dir Methode zum Pilotprojekt. Und nur darauf bezog sich mein obiger Kommentar.

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Also zeichnet nicht nur Hagen auf.   Datenschutz hin oder her: Wie soll denn eine Klausur auf Distanz geschrieben werden, wenn nicht aufgezeichnet werden darf? Dass diese Videos nach einer g

Ich finde die Klärung gar nicht so schlecht. Es geht ja auch nicht um das Filmen an sich, Zitat:   „Das geplante Vorgehen der Hochschule verstößt nach unserer Auffassung gegen die Datenschut

https://www.rtl.de/cms/student-der-fernuni-hagen-scheitert-mit-eilantrag-am-ovg-4716311.html    

vor 16 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

Ich frage mich, was die Klage soll. Wer nicht will, dass eine Überwachung der Online-Klausur stattfindet, der muss eben drauf verzichten und in Präsenz schreiben. Und dann ggf. Wartezeiten in Kauf nehmen.

 

In dem Artikel steht, dass unklar ist, wann die Aufnahme gelöscht wird. Also würde ich nach diesen Informationen erstmal davon ausgehen, dass seitens der Hochschule nirgends offiziell geschrieben steht, wie lange die Aufnahmen gespeichert bleiben. 

 

Ich kann sehr gut verstehen, dass man kein Video von sich selbst auf unbestimmte Zeit in den Händen anderer wissen möchte.  Allerdings kann ich auch das Statement der Rektorin verstehen, dass der Student sich erstmal mit der Hochschule hätte in Verbindung setzen können, dass in deren Corona-Ordnung so schnell wie möglich ergänzt wird, wie lange die Aufzeichnungen bestehen bleiben. Hätte sich dann nichts getan, käme eine Klage besser.

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vor 5 Minuten hat psycCGN geschrieben:

Allerdings kann ich auch das Statement der Rektorin verstehen, dass der Student sich erstmal mit der Hochschule hätte in Verbindung setzen können, dass in deren Corona-Ordnung so schnell wie möglich ergänzt wird, wie lange die Aufzeichnungen bestehen bleiben. Hätte sich dann nichts getan, käme eine Klage besser.

Vielleicht möchte man als Jura-Student ja die gerade erworbenen Kenntnisse direkt einsetzen und noch vor dem Abschluss auf sich aufmerksam machen. 😉

 

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Ich verstehe die ganze Diskussion nicht so wirklich. Es gibt (Datenschutz-)Gesetze, und an die müssen sich auch die Hochschulen halten. Hier hat offenbar jemand das Gefühl, dass dies nicht geschieht. Wenn er falsch liegt, wird die Klage abgewiesen, wenn er richtig liegt, muss die FUH nachjustieren (und andere HS ggf. auch). Und falls es sich hier um eine Gesetzeslücke handelt, dann ist es doch gut, wenn jemand darauf hinweist und dazu beiträgt, dass diese geschlossen wird.

Bearbeitet von Alanna
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vor 30 Minuten hat polli_on_the_go geschrieben:

Das ist die Erwartung, was aber ist der Unterschied? Nur weil es in einer Fachrichtung erstmalig gemacht wird, macht es das ja nur für die Fachrichtung nicht aber für dir Methode zum Pilotprojekt. Und nur darauf bezog sich mein obiger Kommentar.

Ich habe das "Pilotprojekt" in dem Zusammenhang des Artikels direkt auf "juristische Studiengänge" bezogen, als ich den Artikel las.  Aber Du hast Recht, dass dies bereits eine Interpretation meinerseits war.

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vor 58 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

Datenschutz hin oder her: Wie soll denn eine Klausur auf Distanz geschrieben werden, wenn nicht aufgezeichnet werden darf? Dass diese Videos nach einer gewissen Zeit gelöscht werden müssen - klar.

 

Die Unis hatten nun wirklich mehr als genug Zeit sich auf Online-Prüfungen vorzubereiten.

Beispiel Uni Hamburg: Gruppen à 40 Personen in einer Videokonferenz, pro Gruppe ein Tutor/Dozent/Prof, der live überwacht. Keine Aufzeichnung, im Grunde genommen alles genauso wie in einer Präsenzklausur.

 

Nachtrag: Rechtssicherheit für beide Seiten. Wenn Studierende die Klausur bestanden haben müssen sie nicht noch monatelang bangen, dass ihnen ihre Prüfungsleistung wieder aberkannt werden könnte.

Bearbeitet von LaVie
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Ich behaupte mal unbewiesen, dass 40 Köpfe per (Video)überwachung mit eingeschränkten Blickwinkel in unterschiedlichen Privaträumen etwas anderes ist als vor Ort.  Daher muss eine Videoaufzeichnung erfolgen um dubiose Verhaltensweisen im Nachgang zu erkennen.

 

Selbst die IUBH proktoren sind manchmal erwas überfordert und die überwachen nur 6 Personen (hatte ich mal gelesen @IUBH Fernstudium)

Bearbeitet von Muddlehead
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vor einer Stunde hat KanzlerCoaching geschrieben:

Das kann doch wirklich nicht das Ziel sein, wenn man den Datenschutz vorschiebt, um eine Überprüfung zu verhindern.

 

Das ist nicht das Problem des Klägers, sondern des Gesetzgebers. Der Kläger fühlt sich lediglich in seinen Rechten verletzt und nutzt das Intrumentarium, das Verfassung und Rechtsstaat für solche Fälle bereit halten. Vorschläge wie "Dann soll er doch lieber ..." verfehlen das Thema gründlich.

Bearbeitet von Greetsiel
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Den eingeschränkten Blickwinkel hat man in Präsenzklausuren mit teilweise bis zu 300 Teilnehmern immer. Wenn ich hinten in der 20. Reihe saß konnte mich von vorne wo die Tutoren waren definitiv niemand mehr beobachten.

Bei den Videoprüfungen ist es jetzt aber so, dass die Prüfenden gezielt Kontakt aufnehmen können, wenn ihnen etwas spanisch vorkommt. Das System funktioniert seit 6 Monaten super, es gab mehrere Schummelversuche, die auch erkannt wurden. Dass in einer Präsenzklausur mal jemand beim Betrügen erwischt wurde hab ich hingegen in 4 Semestern nur ein einziges mal erlebt. Obwohl das da super einfach ist, weil man ja auch zwischendurch auf die Toilette darf.

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