Springe zum Inhalt

Einstieg in den öffentlichen Dienst mit Abschluss an Privater Hochschule?


Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten hat Steffen85 geschrieben:

Ja, besonders im Informatik-Bereich sind die Gehälter nicht wirklich vergleichbar - selbst wenn man sich die bereinigten Netto-Gehälter ansieht (das Brutto ist nicht aussagekräftig, da als Beamter Rente wegfällt und die private KV gefördert wird) und noch die Kinderbonis einberechnet.

Auf der anderen Seite muss man natürlich die absolute Jobsicherheit sehen, Pension mit 62, Sport während der Dienstzeit, etc. Allein ca. 6 Jahre früher in Rente gehen zu können ist m.E. nach ein immenser Benefit, der viele wett macht.

Ich glaube, Du verwechselst den öffentlichen Dienst mit dem Beamtenstatus.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

  • Antworten 46
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Viele Beiträge in diesem Thema von

Viele Beiträge in diesem Thema von

Beliebte Beiträge

Du glaubst gar nicht wie gerne ich würde, aber ich darf nicht ;) . Und ich bin nicht wie Snowden, mein Job ist mir lieb und teuer ;) .   Ich komme aus der Wirtschaft, mein Arbeitgeber war

Der Mindestabschluss für meine Gehaltsstufe ist ein Bachelor oder wenn über einen kommunalen Arbeitgeber der Verwaltungslehrgang II. Im Vorstellungsgespräch ging es auch um das Studium und auch die zu

Ich habe an der Apollon studiert und bin bei der Bundesagentur für Arbeit angestellt. Ohne Probleme (und nein, die nehmen nicht jeden auch wenn das manchmal fie öffentliche Meinung ist).

vor 27 Minuten hat Steffen85 geschrieben:

Ja, besonders im Informatik-Bereich sind die Gehälter nicht wirklich vergleichbar - selbst wenn man sich die bereinigten Netto-Gehälter ansieht (das Brutto ist nicht aussagekräftig, da als Beamter Rente wegfällt und die private KV gefördert wird) und noch die Kinderbonis einberechnet.

Auf der anderen Seite muss man natürlich die absolute Jobsicherheit sehen, Pension mit 62, Sport während der Dienstzeit, etc. Allein ca. 6 Jahre früher in Rente gehen zu können ist m.E. nach ein immenser Benefit, der viele wett macht.

 

Kommt drauf an, womit man es vergleicht. Man muss in der IT nicht sonderlich clever sein um als Freiberufler sechsstellig Umsatz pro Jahr zu machen. Und ne Runde Joggen oder ein Mittagsschläfchen lässt sich auch noch einbauen ;-). Dagegen lesen sich die Verdienstaussichten bei Verbeamtung am Beispiel des LKA echt traurig, egal welche Vorzüge man noch einrechnet.

 

Aber das ist sicherlich das andere Ende des Spektrums, wer Sicherheit mag oder braucht, ist im öffentlichen Dienst natürlich nicht schlecht aufgehoben.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin im öffentlichen Dienst und kann dir aus unserem Bereich her berichten:

 

Bei uns ist ein Bachelor ein Bachelor und ein Master ein Master. Egal ob Fernstudium, in Hochschule in Österreich, Uni oder Hochschule in der BRD. Wir haben selbst einen Master von der  Allensbach Hochschule eingestellt. Entscheidend ist der Eindruck und die Bewerbung.

 

Mit einem Bachelor kommst du bei uns aber kein Stück weiter, es ist eine etwas bessere Sachbearbeiter Position. Kurioserweise sind unsere Betriebswirte allesamt höher eingestuft als unsere Bachelor (BWL) Absolventen. Da haben wir Absolventen aus der Berufsakademie, Apollon und FOM. 

 

Daher würde ich sagen:

Der Bachelor allein ist kein Türöffner, aber in Verbindung mit einer vorherigen Ausbildung kann es zu einem guten Job verhelfen. 

Karriere im öffentlichen Dienst ist schon damit schwieriger, da sehe ich ein Master als Pflicht an. Alternativ eine erfolgreiche Ausbildung, samt Meister und Betriebswirt im Anschluss. Wenn ich unsere Führungspositionen beachte, dann gilt dies bis auf eine Ausnahme ausnahmslos im gesamten Unternehmen über alle Standorte hinweg.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden hat HeinerTown geschrieben:

Kurioserweise sind unsere Betriebswirte allesamt höher eingestuft als unsere Bachelor (BWL) Absolventen.

 

Das macht schon Sinn. Die (technischen) Betriebswirte IHK sind in DQR 7 eingestuft, also auf Masterniveau.

Die staatlich geprüften auf DQR 6, weil sie sich doch sehr im Umfang und in den Voraussetzungen unterscheiden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja, der Bachelor ist die Voraussetzung fuer den gehobenen Dienst (A9). Der Betriebswirt langt dazu nicht. Das meint z. B. auch Sabel, die den Betriebswirt anbieten und also wohl daran interessiet sein duerften, ihn positive darzustellen: "So schlagen staatlich geprüfte Betriebswirte auch über eine staatliche Aufnahmeprüfung die Beamtenlaufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes ein: Vergütetes Studium z.B. an den bayerischen Beamtenfachhochschulen in Hof (allg. Verwaltung), in Starnberg (Rechtspflege), am Ammersee (Finanzwesen)" (https://staatlich-gepruefte-betriebswirte.de/perspektiven.htm). Wohlgemerkt, man kann die Laufbahn einschlagen, indem man auf die FH geht und den Bachelor macht. Dast ist erstmal die Regel.

Das sieht fuer Angestellte natuerlich z. T. anders aus und manche Behoerden oder behoerdenaehnliche Einrichtungen kochen ihr eigenes Sueppchen. Dass aber der Bachelor im oeffentlichen Dienst allgemeinen nichts gilt, kann man wohl ausschliessen. Schon deshalb, weil der Staat den Bachelor selbst anbiete und ausbildet. Und zumindest bei den Behoerden, die eine Beamten FH als "Zulauf" haben (und das ist die grosse Masse) werden diese auch entsprechend eingesetzt. Natuerlich, Fuehrungsfunktion ist eine Frage der Definition und die wirklich hohen Stellen sind immmer im hoeheren Dienst (vulgo Master/2. Staatsexamen), aber in diese Bereiche kommt man mit dem Betriebswirt auch nicht. Beamte landen nicht mit dem Betriebswirt im hoeheren Dienst. Punkt. Und Angestellte stehen mit dem Bachelor im allgemeinen mindestens so gut da wie mit dem Betriebswirt. Ausnahmen bestaetigen die Regel.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moin,

 

also meine Frau ist Kommunalbeamte und hat über den sogenannten "Aufstieg" ihr Diplom als Verwaltungswirtin (nicht-technischer Dienst) an der "Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern" in Hof gemacht. Sie erhält nun im gehobenen Dienst A10 (Oberverwaltungsinspektorin) und müsste für den höheren Dienst trotzdem nochmals ein kleines Qualifikationsprogramm durchlaufen.

 

Die Unterschiede unserer Renten/Pension will ich gar nicht ausrechnen...da muss ich nur weinen ;(

 

Fazit:

Öffentlicher Dienst hat definitiv Vorzüge! Egal wie "niedrig" einem das Brutto-Gehalt erstmal erscheint. Und wer verbeamtet wird (am besten auf Lebenszeit), der hat meiner Meinung nach alles Richtig gemacht.

 

Ich kann aber auch alle Informatiker verstehen die sagen: "ne, für 42-45K arbeite ich doch nicht bei ner Stadt/Kommune", wenn er bei ner Software-Schmiede nebenan um die 65K bekommt.

 

 

 

Bearbeitet von Davy42
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 43 Minuten hat Davy42 geschrieben:

Ich kann aber auch alle Informatiker verstehen die sagen: "ne, für 42-45K arbeite ich doch nicht bei ner Stadt/Kommune", wenn er bei ner Software-Schmiede nebenan um die 65K bekommt.

Muss ein Informatiker in Mathe fit sein? Wenn er verbeamtet wird, dann kann er sich ausrechnen, wie viel Rücklagen er zusätzlich zu seinen Abzügen für die Rentenversicherung machen müsste, um auf das zu kommen, was ein Beamter mit seiner Pension bekommt.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde hat KanzlerCoaching geschrieben:

Muss ein Informatiker in Mathe fit sein? Wenn er verbeamtet wird, dann kann er sich ausrechnen, wie viel Rücklagen er zusätzlich zu seinen Abzügen für die Rentenversicherung machen müsste, um auf das zu kommen, was ein Beamter mit seiner Pension bekommt.

 

Den Gedanken dahinter kann ich nicht folgen...

 

Ja, ein Informatiker muss Fit in Mathe sein wobei sich hier trefflich streiten lässt ob dies auch Renten-Modelle in Bezug auf die verschiedenen Berufsgruppen beinhalten muss. Ich sage: Ja! Natürlich! Denn bis auf die vorgegebenen Variablen müssen nur Grundrechenarten angewandt werden. 

 

Darauf wollten Sie aber bestimmt nicht hinaus...?

 

Die jährliche Investionskraft in Aktien, zusätzliche Bildung, Vermögenswerte zum Inflationsschutz etc. sollten Berücksichtigung finden.

Hier gibt es vermutlich (nicht recherchiert) dutzende Modelle die aufzeigen das auch nur etwas mehr Netto-Betrag im Monat die Differenz der Rente zur Pension pulverisieren kann.

 

Ist halt eine Frage der Finanzbildung und des Glücks! Denn eine Beamtenlaufbahn ist sicherlich weniger Schwankungsintensiv.

 

Dennoch müssen Sie mir bitte erklären auf welchen ihrer Gedanken ich hätte aufspringen können.

 

Falls es nur darum ging Ihre Website mittels der Signatur zu zeigen -> hat geklappt! Ich war auf Ihrer Homepage

 

Bearbeitet von Davy42
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


×
×
  • Neu erstellen...