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Teilweise schlechtere Noten, weil nicht gegendert wurde


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Artikel bei Spiegel entdeckt, den ich recht amüsant fand:

 

“Sie möchten gendergerecht sprechen, hadern aber noch mit Sternchen, Doppelpunkt und Binnen-I? Dann will ich Sie auf eine bislang wenig beachtete Alternative aufmerksam machen, auf eine Art barrierefreies Gendern in leichter Sprache. Die Methode stammt von Thomas Kronschläger, Germanist und Sprachdidaktiker an der Technischen Universität Braunschweig; sie funktioniert kurz gefasst so: Hängen Sie bei Personenbezeichnungen ein »y« an den Wortstamm, und setzen Sie ein neutrales »das« davor, schon fühlen sich alle (m/w/d) mitgemeint. Gendern, bis das Arzty kommt!“
 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gendergerechte-sprache-leichter-gendern-mit-phettberg-kolumne-a-ae5da027-0002-0001-0000-000176418810

Bearbeitet von Decharisma
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vor 5 Minuten hat Decharisma geschrieben:

Hängen Sie bei Personenbezeichnungen ein »y« an den Wortstamm, und setzen Sie ein neutrales »das« davor, schon fühlen sich alle (m/w/d) mitgemeint. Gendern, bis das Arzty kommt!“

 

Oder keiner!

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vor 2 Stunden hat polli_on_the_go geschrieben:

nämlich das Ameisy

Davon abgesehen, dass mich das ganze irgendwie an "Nikolausi" erinnert, finde ich "Ameisy" wirklich entzückend. 😂

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Dieses Entgendern nach Phettberg müsste man mal in einer Hausarbeit ausprobieren ^^ Es ist grammatikalisch gesehen ja nicht mehr falsch wie auch die anderen Formen des Genderns mit Sternchen, Doppelpunkt, das Innen und was es sonst noch an kreativen Ideen gibt. Daher sollte es dann eigentlich zu diesen Formen gleichberechtigt sein 😅

Bearbeitet von psycCGN
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Jetzt hat psycCGN geschrieben:

Dieses Entgendern nach Phettberg müsste man mal in einer Hausarbeit ausprobieren ^^

"Das Sozialarbeitery wählt in Zusammenarbeit mit dem (?) Bewährungshelfery passende Maßnahmen für das Klienty." 
 

Ich denke mal drüber nach. 😄

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vor 3 Minuten hat Anyanka geschrieben:

"Das Sozialarbeitery wählt in Zusammenarbeit mit dem (?) Bewährungshelfery passende Maßnahmen für das Klienty." 

 

"Das Sozialarbeity wählt in Zusammenarbeit mit dem (?) Bewährungshelfy passende Maßnahmen für das Klienty."

 

Der Endung -er lässt man weg.

 

"Man" könnte man ja auch durch y ersetzen. Dann wäre y im Notfall auf der richtigen Seite 🤣

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Ich unterrichte neuerdings Heilerziehungspfleger:innen. Da habe ich mich mit der Ansprache („Sie als Heilerziehungspfleger:innen“) anfangs etwas schwer getan. „Heilerziehungspflegende“ wäre aber nicht die korrekte Berufsbezeichnung, so dass ich es tatsächlich mit der Pause vor dem I gesprochen habe.

 

Auch wenn es erst seltsam war, hätte ich nicht gedacht, dass es mir so schnell in Fleisch und Blut übergehen würde. 
Insofern war es sogar gut, schon im Studium das Gendern geübt zu haben!

 

Gut fand ich auch einen Vorschlag aus den sozialen Medien: Wenn im September ein Mann Kanzlerin wird, sagen wir aber trotzdem Kanzlerin. Das ist so fest im Sprachgebrauch und in unserer Kultur verankert, dass man das nicht einfach ändern kann. Männer sind dann natürlich mit gemeint. 😉😉😉

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vor 2 Stunden hat psycCGN geschrieben:

"Das Sozialarbeity wählt in Zusammenarbeit mit dem (?) Bewährungshelfy passende Maßnahmen für das Klienty."

'Dem" ist bei Dativ im Neutrum korrekt, das '(?)' kannst also streichen.

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