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Teilweise schlechtere Noten, weil nicht gegendert wurde


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vor 7 Minuten hat DerLenny geschrieben:

'Dem" ist bei Dativ im Neutrum korrekt, das '(?)' kannst also streichen.

 

Ja, irgendwann wird sich bestimmt jemand finden, der sich im "Genderwahn" dann auch am Kasussystem zu schaffen machen will 🙈 Dann wird nachher argumentiert dass der männliche und der neutrale Artikel im Dativ die gleiche Form besitzen und die Männerdominanz zum Vorschein kommt ^^ Noch schlimmer dann "die Frau", die im Dativ zu "der Frau" wird 🤣

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vor 1 Stunde hat psycCGN geschrieben:

Ja, irgendwann wird sich bestimmt jemand finden, der sich im "Genderwahn" dann auch am Kasussystem zu schaffen machen wil

Ich schlage meinen nicht-muttersprachlichen freunden gern vor, die Artikel beim Reden durch "de" zu ersetzen. jetzt nicht die ideale Variante für Schriftform, aber in verbaler Kommunikation fällt es kaum auf und es macht es deutlich leichter, wodurch das Engagement deutlich hoch ging.

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Ich finde es ungünstig, dass in dem Bemühen um eine gendergerechte Sprache das biologische Geschlecht so extrem in den Vordergrund gerückt wird und sprachlich deutlich markiert werden soll, dass Frauen und Männer gemeint sind: Teilnehmer*innen, Teilnehmer:innen, TeilnehmerInnen, Teilnehmer_innen. Für mich hat das Gendern seinen Sinn verfehlt, wenn immer und überall deutlich werden muss, dass auf der einen Seite Männlein, auf der anderen Seite aber auch Weiblein gemeint sind. Ich würde viel mehr eine Lösung präferieren, aus der überhaupt nicht mehr hervorgeht, welches biologische Geschlecht gemeint ist bzw. dass überhaupt ein biologisches Geschlecht gemeint ist. Das wäre mein Verständnis von Gendern. Und ich glaube, ich stelle mich deshalb immer mehr gegen die bisher etablierten Formen einer gendergerechten Sprache.

 

Neulich habe ich eine weitere Studie bezüglich "generisches Maskulinum" vs. "Gendern" gelesen. Stets gab es eine deutliche Männerdominanz. Bei der gendergerechten Sprache war diese Dominanz lediglich um ein paar Prozentpunkte abgeschwächt. Aber selbst wenn jemand solche Studien zum Anlass nimmt, um zu behaupten, das generische Maskulinum fördere die Ungleichbehandlung, so wäre doch auch die Interpretation möglich, dass uns das generische Maskulinum einfach deutlicher vor Augen führt, dass es in unserer Gesellschaft eine Ungleichbehandlung gibt. Spinnt man den Gedanken weiter, könnte man behaupten, eine "gendergerechte" Sprache würde versuchen, die Ungleichbehandlung unter dem Deckmantel der Sprache zu vertuschen. 

Und je mehr das Gendern diskutiert und an einigen Stellen durchgesetzt wird, desto mehr ist die Bevölkerung darauf sozialisiert, biologische Geschlechter in Bezeichnungen zu sehen. Eine gute Freundin ist Sexualwissenschaftlerin und bei ihr ist Gendern Gang und Gebe, während ich ausschließlich in meiner Abschlussarbeit vor fast 10 Jahren durch eine Fußnote ein entsprechendes Kommentar bezüglich Gendern gesetzt habe 😅 Sie sieht eindeutig mehr männliche Geschlechter in Bezeichnung, bei denen ich nicht darauf kommen würde, überhaupt irgendein Geschlecht hinein zu interpretieren. Von daher bin ich der Ansicht, dass die Genderbewegung eventuell sogar ihr eigentliches Ziel selbst unterwandert. 

 

 

Bearbeitet von psycCGN
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  • 3 Wochen später...
  • Admin

Hier gibt es einen Beitrag über das Gendern in Schreiben von Behörden, wo ja im weitesten Sinne auch staatliche Universitäten mit zu gehören:

 

https://www.n-tv.de/panorama/Sprachverein-befuerchtet-Rechtschreib-Chaos-article22576992.html

 

Insbesondere wird darauf eingegangen, dass solche Änderungen nicht mit den geltenden Rechtschreibregeln konform sind.

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