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Welcher klinische Bachelor/Master für Psychologie (Neuropsychologie/GNP)?


Kaja
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vor 7 Minuten hat LaVie geschrieben:

Da wirst du Recht haben. Mir war nicht klar, dass es da einen Unterschied gibt. Bei euch Psychologen ist alles so kompliziert geregelt. 🙄

 

Ja, ich weiß auch nicht. Psychologie ist ja eine noch recht junge Disziplin. Vielleicht hat man da den Drang, sich durch extrem lange und zahlreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie zunehmende Legitimation (insbesondere innerhalb der Psychotherapie) gegen andere Disziplinen profilieren zu müssen (auch hier wieder insbesondere gegenüber den Ärzten im klinischen Bereich) 🤷‍♂️

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Nachtrag: Die SRH Kliniken, auch die auf dem Campus Heidelberg (Kurpfalzkrankenhaus), werden beim GNP als akkreditierte Ausbildungsinstitute genannt. Vielleicht kann man das ja so parallel machen? Oder braucht man unbedingt erst den Master? Dann wäre der Weg über Schwerpunkt Neuropsychologie ja eh schlauer, weil man sich laut GNP dann die Theorie anrechnen lassen kann.

 

Ist GNP eigentlich ein must have um als klinischer Neuropsychologe arbeiten zu dürfen? Reicht da nicht das Studium eigentlich aus?

Bearbeitet von LaVie
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vor 7 Minuten hat LaVie geschrieben:

Oder braucht man unbedingt erst den Master?

 

Ich meine, laut Ausbildungscurriculum benötigt man den Master. Aufgrund des Masters kann man sich ja an Kliniken als Neuropsychologe anstellen lassen. Um seine Qualifikation noch weiter zu schärfen, gibt es die Ausbildung zum klinischen Neuropsychologen. In der Prüfungsordnung ist dann auch geregelt, welche Kenntnisse aus dem Studium mitgebracht werden müssen. Hier kann es sein, dass man eventuell noch Kleinigkeiten nachholen muss. 

 

@Kaja Wenn du in die Neuropsychologie möchtest, dann würde das Bachelorstudium an der SRH Riedlingen ja vielleicht eher in Frage kommen? Für die zwei zu wählenden Schwerpunkte im Bachelor könntest du dich für Klinische Psychologie und Rehabilitationspsychologie entscheiden. Und im Wahlpflichtmodul gäbe es beispielsweise noch das Modul "Neurorehabilitation" das sich mit neuropsychologischen Störungsbildern, deren Diagnostik und Therapie beschäftigt.

Und wie @LaVie schon meinte, könnte man danach (falls es in Frage kommt) den Präsenzmaster an der SRH Heidelberg mit dem Schwerpunkt Neuropsychologie machen. Ich denke, dann müsste man auf die Tätigkeit ziemlich gut vorbereitet sein. Ansonsten würde aber auch ein anderer Master reichen, der sich mit Inhalten im klinischen Bereich beschäftigt.

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@LaVie man kann theoretisch (mit der entsprechenden Berufserfahrung) auch ohne Weiterbildung in der Neuro arbeiten. Dennoch erwarten doch schon viele KHs eine GNP oder anderweitige Weiterbildung. Die Weiterbildung + PP erlaubt es auch ambulant abrechnen zu können. Also man ist auf jedenfall auf der sicheren Seite, wenn man die Weiterbildung hat :-) Danke dir für die Info bzgl. der SRH!

 

@psycCGN Danke! Dann werde ich mir das nochmal anschauen :-) Genau, zum Bachelor käme mir Fern eher lieber und Master kann ruhig auch Präsenz sein. Ich hoffe, dass das dann ausreichen wird. Danke euch!! :-)

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vor 3 Stunden hat psycCGN geschrieben:

 

Die Ausbildung zum Neuropsychologen kann man aber noch weiterhin machen. 🤗

 

Ich glaube, es war die GNP (Gesellschaft für Neuropsychologie e.V.), die im Zuge der Novellierung des Psychotherapeutengesetzes erreich wollte, dass die neuropsychologische Therapie als weiteres anerkanntes Richtlinienverfahren in die Psychotherapieausbildung aufgenommen wird. Das wurde allerdings abgelehnt, da neuropsychologische Therapien ja nicht die ganze Breite psychischer Störungen abdecken, wie die Psychotherapie. Also ist es weiterhin möglich, nach dem Master eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren, für die man aber eine Stelle in einer Klinik benötigt. 

Soweit ich weiß geht das nicht. Ich habe dort mal angerufen und die liebe Frau am Telefon meinte, dass ich dafür einen approbationskonformen Bachelor/Master machen müsste :/ Gefragt habe ich etwa Ende Februar. Oder hat sich da was geändert? ._.

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vor 11 Minuten hat Kaja geschrieben:

die liebe Frau am Telefon meinte, dass ich dafür einen approbationskonformen Bachelor/Master machen müsste

 

Auf deren Homepage steht weiterhin das hier:

 

Zitat

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN

Fundierte Kenntnisse in psychologischer Methodenlehre, psychologischer Diagnostik, allgemeiner Psychologie und Biopsychologie sind Voraussetzung für eine Weiterbildung in dem Bereich Neuropsychologie.

Diese sind durch den Abschluss eines den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) folgenden Master-Studiengangs im Fach Psychologie an einer Universität nachgewiesen.

Füllen Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular aus und legen Sie Ihr Abschlusszeugnis bei.

Absolventen anderer Studiengänge können eine Äquivalenzprüfung beantragen und bei positivem Ergebnis zugelassen werden. Für in Teilbereichen fehlende Kenntnisse können ergänzende Leistungen zur Auflage gemacht werden.

Die Weiterbildung zum Klinischen Neuropsychologen GNP setzt keine Approbation voraus.

https://www.gnp.de/aus-und-weiterbildung/zulassungsvoraussetzungen

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vor 8 Minuten hat Kaja geschrieben:

Soweit ich weiß geht das nicht. Ich habe dort mal angerufen und die liebe Frau am Telefon meinte, dass ich dafür einen approbationskonformen Bachelor/Master machen müsste :/ Gefragt habe ich etwa Ende Februar. Oder hat sich da was geändert? ._.

 

Die GNP schreibt selber Folgendes:

 

Informationen für Antragsteller zur Prüfung der Zugangsqualifikationen für die fakultative Weiterbildung der GNP e.V.

Nach der GNP-Weiterbildungsordnung gilt der Master in Psychologie - oder ein äquivalenter Abschluss – als Zugangsqualifikation, wobei der Master die Vorgaben der Deutschen Gesell-schaft für Psychologie (DGPs) erfüllen muss.

 

Bei der SRH wiederum steht:

 

Die Inhalte des Studiengangs Psychologie sind nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) konzipiert. An der SRH Hochschule Heidelberg absolvieren Sie somit ein vollwertiges Studium der Psychologie (M.Sc.)

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vor 10 Minuten hat Kaja geschrieben:

Das hab ich mir auch gedacht. Am Telefon hat man mir gesagt, dass das noch die Übergangsregelung ist... aber ja, ganz klar erwähnt wurde das auf der Webseite nicht.. 

 

Da platzt mir ehrlich gesagt bald der Kragen 👿

 

Dieser Hype um die Psychotherapeutenausbildung bei gleichzeitiger Limitierung. Es ist einfach nur noch ätzend. 

 

Also mal ganz ehrlich. Ich finde, ALLE Psychologiestudierenden müssten sich einfach mal verweigern, die Psychotherapeutenausbildung zu machen, um mal ordentlich Druck gegen den Staat aufzubauen, damit die Gesetzeslage geändert wird... aber zu so etwas bekommt man den Großteil leider nicht mobilisiert.

Bearbeitet von psycCGN
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Ich sehe hier auch ein bisschen die Anbieter wie SRH oder Diploma in der Pflicht, da mal Druck zu machen und notfalls auch den Rechtsweg zu beschreiten. Es kann ja eigentlich nicht sein, dass man Bachelor und Master an FHs und Unis rechtlich gleichstellt, dann aber auf einmal FHs gewisse Studiengänge verbietet bzw. sie nicht als approbationswürdig anerkennt. Eigentlich verstößt das gegen das Gesetz.

 

Ich würde der GNP mal eine Mail schreiben mit der Frage, ob man nach dem SRH-Master die Weiterbildung zum klinischen Neuropsychologen machen kann und den Professor der SRH ins CC setzen. Es ist doch irre, dass ein passendes Krankenhaus mitten auf dem Campus steht, das auch noch in der Liste der Ausbildungsinstitute der GNP erscheint, gleichzeitig dann aber der Master der Hochschule des gleichen Konzerns genau gegenüber (ist auf dem Campus wirklich genau gegenüber vom Krankenhaus...) nicht akzeptiert wird.

Bearbeitet von LaVie
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