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Welcher klinische Bachelor/Master für Psychologie (Neuropsychologie/GNP)?


Kaja
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@Kajaich persönlich fände so eine 180° Wende krass und würde eher davon abraten (auch in Anbetracht der Unsicherheit von diesem Ausbildungsweg - bei Medizin wüsstest du immerhin, dass du am Ende als approbierte Ärztin rauskommst).

Hast du dir stattdessen Gedanken um etwas fachlich Verwandteres gemacht? Was mir spontan einfällt: Master in Wirtschaftspsychologie, Master in Berufspädagogik, Master in Wirtschaftspädagogik (damit könntest du danach unterrichten) oder eine Weiterbildung im systemischem Coaching.

Liebe Grüße

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Am 11.4.2021 um 03:02 hat Eren geschrieben:

@Kajaich persönlich fände so eine 180° Wende krass und würde eher davon abraten (auch in Anbetracht der Unsicherheit von diesem Ausbildungsweg - bei Medizin wüsstest du immerhin, dass du am Ende als approbierte Ärztin rauskommst).

Hast du dir stattdessen Gedanken um etwas fachlich Verwandteres gemacht? Was mir spontan einfällt: Master in Wirtschaftspsychologie, Master in Berufspädagogik, Master in Wirtschaftspädagogik (damit könntest du danach unterrichten) oder eine Weiterbildung im systemischem Coaching.

Liebe Grüße

Wirtschaftspsychologie lohnt sich meines Erachtens nicht, da ich dasselbe auch mit meinem Studium machen kann. Dafür hohe Studienkosten abzuleisten, wäre es mir nicht wert. Zudem möchte ich nicht in der freien Wirtschaft arbeiten, weshalb Wirtschaftspsychologie nicht in Frage kommt und die Inhalte reizen mich auch nicht (habe einige Kurse im aktuellen Studium). An WiPäd habe ich auch gedacht. Aber leider ist die Nachfrage für WiPäds auch nicht groß. Vor allem die Nachfrage nach Lehrer...aktuell schaue ich mich tatsächlich nach weiteren Möglichkeiten um. Danke für deinen Beitrag :-)

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vor 2 Stunden hat Kaja geschrieben:

Wirtschaftspsychologie lohnt sich meines Erachtens nicht, da ich dasselbe auch mit meinem Studium machen kann.

 

Bei einem regulären Psychologiestudium deckt der Bereich A&O-Psychologie ja auch Gesundheit am Arbeitsplatz ab. Könnte das für dich eine Alternative sein? Ein Prof bei mir meinte, dass die Unternehmen immer mehr Wert auf Gesundheit legen und der Bereich rasch wächst.

Bei der SRH könntest du im Studium als Schwerpunkt A&O-Psychologie sowie klinische Psychologie wählen. Beides jeweils in einem Umfang von 24 ECTS, also recht viel. Vielleicht könntest du dir für den Schwerpunkt in A&O-Psychologie auch Module anrechnen lassen. Wenn du dir dann noch wissenschaftliches Arbeiten sowie Module für quantitative und/oder qualitative Forschungsmethoden anrechnen lassen kannst, ginge das Studium außerdem recht flott.

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Für "Gesundheit am Arbeitsplatz" wäre auch ein Master in Richtung (betriebliches) Gesundheitsmanagement (z.B. an der FOM) keine schlechte Idee.

Nicht böse gemeint, aber: bei deiner Wahl für Psychologie habe ich eher den Eindruck, dass dich die Wissenschaft dahinter interessiert (deswegen hatte ich etwas verwandtes vorgeschlagen) als bis zur Rente als Krankenkassenuntergebener im Schnelldurchlauf die Patienten abzuarbeiten. Es klingt zwar in der Instagram-Bio sexy, wenn man dort Psychologie stehen hat, aber tatsächlich in dem Bereich tätig zu sein ist noch mal ein anderes Steckenpferd. Behalte im Hinterkopf, dass du auch finanziell bis (mindestens, von der Psychotherapiereform habe ich noch nicht so viel gesehen) 30 bei Mutti hausen darfst.

 

Grüße, der Bruder einer Psychotherapeutin, die damals von Biologie zu Psychologie gewechselt ist.

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Hallo, danke euch beiden erstmal :-)

 

@psycCGNdie Sache ist, dass ich A&O auch bereits im Wiwi Studium habe (individuelle Ergänzung). Zudem arbeite ich auch als Werkstudentin im Bereich psychische Gefährdungsbeurteilung. Ist zwar alles schön gut, aber der Bereich ist leider nicht so rosig, wie es dein Prof. beschrieben hat. Mein Chef ist Prof. an der Universität Bochum und Bielefeld und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es schwer ist Kunden zu gewinnen. Zum Glück muss ich mich nicht mit BGMler und Betriebsräte herumschlagen. Darauf hätte ich um ehrlich zu sein nicht viel Lust und die Arbeit ist auch nicht so interessant, dass ich dafür ein neues Studium beginnen würde. Zumals man an der FU Hagen auch ein Zertifikat in A&O belegen kann.. aber danke dir erneut für die super ausführliche Info ☺️

 

@ErenNein ich verstehe deinen Einwand absolut. Daher zögere ich auch. Ist denn deine Schwester unglücklich mit ihrem Wechsel? Also aktuell bin ich tatsächlich wieder zu meinen Eltern gezogen. Aber wenn alles gut geht, ziehen mein Freund und ich nächstes Jahr zusammen und ein gewisses finanzielles Polster habe ich mir auch erarbeitet, weswegen ich einen „Neustart“ zumuten würde. Ich möchte bloß gerne alle Möglichkeiten überdenken...

ich werde mir dennoch eure Vorschläge angucken. Danke!

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vor 1 Stunde hat Eren geschrieben:

Für "Gesundheit am Arbeitsplatz" wäre auch ein Master in Richtung (betriebliches) Gesundheitsmanagement (z.B. an der FOM) keine schlechte Idee.

Nicht böse gemeint, aber: bei deiner Wahl für Psychologie habe ich eher den Eindruck, dass dich die Wissenschaft dahinter interessiert (deswegen hatte ich etwas verwandtes vorgeschlagen) als bis zur Rente als Krankenkassenuntergebener im Schnelldurchlauf die Patienten abzuarbeiten. Es klingt zwar in der Instagram-Bio sexy, wenn man dort Psychologie stehen hat, aber tatsächlich in dem Bereich tätig zu sein ist noch mal ein anderes Steckenpferd.

 

Wenn es darum geht, dass man sich im gewünschten Bereich vielleicht dann doch nicht so wohlfühlt, ist Psychologie doch eine gute Wahl. Da gibt es noch andere Einsatzbereiche, falls man doch nicht als Therapeutin arbeiten will. Das ist bei den von dir vorgeschlagenen Alternativen jetzt eher nicht der Fall, betriebliches Gesundheitsmanagement oder Wirtschaftspädagogik sind doch viel spezifischer als Psychologie. Wieso denkst du, dass sie damit glücklicher wäre? Verstehe ich nicht. 

 

Ich kenne außerdem einige Psychotherapeuten und habe jetzt wirklich nicht den Eindruck, dass die "im Schnelldurchlauf die Patienten abarbeiten". Das sind meistens mehrjährige Therapieprozesse, da fallen mir wenige Berufe im Gesundheitswesen ein, bei denen man so intensiv und lange mit den Patienten arbeitet. 

 

vor 1 Stunde hat Eren geschrieben:

Behalte im Hinterkopf, dass du auch finanziell bis (mindestens, von der Psychotherapiereform habe ich noch nicht so viel gesehen) 30 bei Mutti hausen darfst.

 

Vor dem Hintergrund einer 30-40jährigen Berufslaufbahn finde ich solche Überlegungen zweitrangig. Es ist doch traurig, wenn Leute sich schon mit Mitte 20 (!) nicht mehr trauen, den Bereich zu wechseln, und dann lieber ein Leben lang in einem Beruf feststecken, der sie nicht zufriedenstellt.

 

@Kaja Ich denke, wenn du jetzt schon unzufrieden bist, wird das wahrscheinlich nicht besser werden, und mit Mitte 30 wirst du dich dann wahrscheinlich fragen, warum du nicht damals, als du noch jung warst, umentschieden hast. Mit steigendem Alter, finanziellen Verpflichtungen, Kindern usw. wird das nämlich nicht unbedingt leichter. Der Weg in die Psychotherapie ist mittlerweile per Fernstudium allerdings tatsächlich praktisch unmöglich, darauf würde ich nicht bauen. Es gibt aber Möglichkeiten, als Psychologin z.B. in der psychosozialen Beratung u.ä. zu arbeiten, auch ohne Approbation als Psychotherapeutin.

 

vor 1 Stunde hat Eren geschrieben:

Grüße, der Bruder einer Psychotherapeutin, die damals von Biologie zu Psychologie gewechselt ist.

 

Naja, ob sie mit Biologie besser drangewesen wäre? Das Studium ist nun wirklich nicht als Garant für beruflichen Erfolg und Geldsegen bekannt.

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vor 4 Minuten hat ClarissaD geschrieben:

und mit Mitte 30 wirst du dich dann wahrscheinlich fragen, warum du nicht damals, als du noch jung warst, umentschieden hast.

 

Heißt das, ich bin alt? 😭🙈

 

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Klar, ich wollte aber vor allem auf die negativen Aspekte aufmerksam machen, da man diese gerne vergisst. Wenn sich Kaja trotz all dem (mir wäre es zB wichtig mit Anfang 20 statt Ende 20 das Vogelnest zu verlassen, diese Jahre bekomme ich danach nie wieder zurück), mit Psychologie anfreunden kann, soll sie es machen.

vor 17 Minuten hat ClarissaD geschrieben:

Wenn es darum geht, dass man sich im gewünschten Bereich vielleicht dann doch nicht so wohlfühlt, ist Psychologie doch eine gute Wahl. Da gibt es noch andere Einsatzbereiche, falls man doch nicht als Therapeutin arbeiten will. Das ist bei den von dir vorgeschlagenen Alternativen jetzt eher nicht der Fall, betriebliches Gesundheitsmanagement oder Wirtschaftspädagogik sind doch viel spezifischer als Psychologie. Wieso denkst du, dass sie damit glücklicher wäre? Verstehe ich nicht. 

Zu den Berufsaussichten habe ich jetzt keine Statistik (mir ist klar, dass auch Psychologen im Verkehrswesen, in Schulen, im Marketing etc. beschäftigt sind), Nichtdestotrotz kenne ich einen Fall, da bekam der Psychologiestudent mit seinem ~2,1er Bachelor keine Masterstelle und war kurz vor der Arbeitslosigkeit, bis er sich dann als Youtubeinfluencer selbstständig gemacht hat.

Bearbeitet von Eren
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vor einer Stunde hat Eren geschrieben:

Nichtdestotrotz kenne ich einen Fall, da bekam der Psychologiestudent mit seinem ~2,1er Bachelor keine Masterstelle und war kurz vor der Arbeitslosigkeit, bis er sich dann als Youtubeinfluencer selbstständig gemacht hat.

 

Den einen Fall wird man wird man mehrfach in so manchen Studiengang finden. Und ein 2er Schnitt ist ist mittlerweile Grund mehr zu verzweifeln. Es bieten ja nicht nur Unis mit ihren astronomischen NCs Master in Psychologie an.

 

vor einer Stunde hat Eren geschrieben:

mir wäre es zB wichtig mit Anfang 20 statt Ende 20 das Vogelnest zu verlassen, diese Jahre bekomme ich danach nie wieder zurück

 

Das ist alles ziemliche Ansichtssache. Es gibt so viele Wege, sein Leben einzurichten und zufrieden damit zu sein. Und was bringt es mit Mitte 20 einen Weg durchzuziehen, von dem man weiß, dass es nicht der richtige ist, um dann 10 Jahre später die Reißleine ziehen zu müssen. 10 Jahre lang unzufrieden sein wären mir es nicht wert, so schnell wie möglich das Nest zu verlassen. Diese 10 Jahre bekommt man dann auch nie mehr zurück. Außerdem war @Kaja schon bei ihren Eltern ausgezogen. Dass sie jetzt bei ihren Eltern wohnt, ist für sie eher eine Übergangslösung. Und ist sie mit 25 noch echt jung. Lieber in dem Alter eine Kehrtwende machen, als 20 Jahre später.

Bearbeitet von psycCGN
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