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Welcher klinische Bachelor/Master für Psychologie (Neuropsychologie/GNP)?


Kaja
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Also ich verstehe ja deinen Punkt @Eren. Aber so wie das eigentlich @psycCGNbereits gesagt hat, das ist mir nicht wert.

@ErenUnd mit Biologie einen Job zu finden, wäre nicht so einfach. Meine Freunde, die auch Biologie studiert haben, haben zunächst in Labore gearbeitet (wo Biologielaboranten und MTLAs dieselbe Arbeit erledigt haben) und haben nun finally eine Promotionsstelle bekommen. Ob das besser ist? Zumindest die Umstände. Aber ich bin mir sicher, dass sie mit Psychologie deutlich besser aufgestellt ist. 
 

Mir gefallen übrigens eure Ansichten @psycCGNund @ClarissaDund bestätigt im Grunde auch meine Befürchtung, es zu bereuen nicht schon 10 Jahre zuvor die Reißleine gezogen zu haben. 
 

@ClarissaDMan benötigt vermutlich eine Weiterbildung für die Arbeit in der psychosozialen Beratung, oder? 

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vor 10 Stunden hat Eren geschrieben:

Nichtdestotrotz kenne ich einen Fall, da bekam der Psychologiestudent mit seinem ~2,1er Bachelor keine Masterstelle und war kurz vor der Arbeitslosigkeit, bis er sich dann als Youtubeinfluencer selbstständig gemacht hat.

 

Naja, das war dann aber z.T. auch selbstgewählt. Man kann auch mit 2,1 einen Masterplatz in Psychologie bekommen, nur nicht unbedingt in klinischer. Vielleicht auch nicht an der Bachelor-Uni, sondern man muss dann ggf. umziehen. An der Fernuni Hagen hätte er sich damit auch sofort einschreiben können. Von privaten Hochschulen mal abgesehen.

 

vor 6 Stunden hat Kaja geschrieben:

Man benötigt vermutlich eine Weiterbildung für die Arbeit in der psychosozialen Beratung, oder? 

 

Ja, das ist schon sinnvoll, z.B. eine systemische Beratungsausbildung. Die kostet auch und ist zeitintensiv, aber kein Vergleich mit einer Approbationsausbildung... Läuft meistens berufsbegleitend, ggf. kann man auch schon im (fortgeschrittenen) Studium damit anfangen.

 

@psycCGN Ja, im Vergleich zu Kaja sind wir beide uralt 😉  Als ich 25 war, kam mir Mitte 30 jedenfalls sehr weit weg vor. Jetzt sehe ich das natürlich anders 😂

 

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vor 1 Stunde hat ClarissaD geschrieben:

Ja, das ist schon sinnvoll, z.B. eine systemische Beratungsausbildung. Die kostet auch und ist zeitintensiv, aber kein Vergleich mit einer Approbationsausbildung... Läuft meistens berufsbegleitend, ggf. kann man auch schon im (fortgeschrittenen) Studium damit anfangen.

 

@psycCGN Ja, im Vergleich zu Kaja sind wir beide uralt 😉  Als ich 25 war, kam mir Mitte 30 jedenfalls sehr weit weg vor. Jetzt sehe ich das natürlich anders 😂

 

Okay, cool danke! Den Master sollte man aber auf jeden Fall machen oder wie sind deine Erfahrungen? :-) 

 

Also ich finde es super, dass ihr euch vom Alter nicht abschrecken lässt und euch umorientiert! Was hast du denn eigentlich vorher studiert? :-)

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vor 1 Stunde hat Kaja geschrieben:

Okay, cool danke! Den Master sollte man aber auf jeden Fall machen oder wie sind deine Erfahrungen? :-) 

 

Ich würde jetzt nicht sagen, dass man mit dem Bachelor gar nichts finden kann, aber mit dem Master hat man auf jeden Fall sehr viel bessere Chancen, ja.

 

vor 1 Stunde hat Kaja geschrieben:

Also ich finde es super, dass ihr euch vom Alter nicht abschrecken lässt und euch umorientiert! Was hast du denn eigentlich vorher studiert? :-)

 

Ich komme im weitesten Sinne aus dem pädagogischen Bereich und arbeite da auch, das Studium mache in in Teilzeit neben dem Beruf.

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  • 3 Wochen später...

Hey,

 

also, ich schließe derzeit meinen Bachelor ab (Fernstudium) und überlege selbst gerade ob ich nicht auch den Master im Fernstudium anschließen werde (an der PFH ist ein Modell möglich das noch einen klinischen Master erlaubt, da man lediglich die ersten zwei Semester im Fernstudium studiert, bei Vorhandensein des klinischen Bachelor, die hatten da eine Art Uni-gleichstellung erwirkt und im Vgl. zu anderen passt das inhaltlich schon sehr zudem was an der Präsenzuni verlangt wird, wie immer mit Einschränkungen).


Intern hieß es dort nun auch, dass es weitere Vertiefungs-/Schwerpunkte im Fernsudienmaster geben wird z.B. Psychologische Beratung Coaching sowie Angewandte Klinische Psychologie. Die wiederum erlauben wohl keine Zulassung zru Approbationsausbildung, sind jedoch für einige die genau das auch nicht vorhaben – dennoch aber die klinischen Anteile interessant finden, eigentlich sinnvoll (natürlich ist der Kostenpunkt, wie immer auch ein Knackpunkt).

 

Ich falle nicht unter das neue Gesetz, sodass ich noch auf klassischem Wege die PiA erreichen kann/muss. Bisschen ärgerlich irgendwie, andererseits wer weiß was das neue Psychotherapiestudium dann nach dem ganzen Bachelor+Master/Appro. und anschließender 5 statt 3 jähriger Ausbildung gibt – lohnt sich zeitl. ja fast eher nen Medizinstudium 😁). Ich habe einige Unis angeschrieben, genauso wie diverse Institute zwecks Ausbildung. Da ist der "alte Bachelor" vor 2020 und klinische Master der PFH kein Hindernis für eine Zulassung (und Noten variieren ja auch teilweise zwischen 1,1 – 3,0 wobei das auch wirklich die heftigste tiefste Note war die wohl noch zur Zulassung gereicht hat). Man sollte es also auf jeden Fall probieren.

 

Ich weiß durch meine Gespräche in den Praktika, durch positive Rückmeldungen und Bekannte das man auch mit dem Bachelor in Psy. etwas anfangen kann – kommt allerdings leider stark auf den Wohnort an. Natürlich ist der Master insb. in klinischer für Kliniken dann wieder "spannender" aber wie schon erwähnt wurde gibt es interessante Nebenbereiche. In meinem Nebenjob habe ich viel mit Kassenabrechnungen zutun – ganz ehrlich, da vergeht einem die Freude wie dermaßen unlogisch die KK reagieren was Bewilligungen betrifft, leider fast egal in welchem Bereich. Wäre fast ne Überlegung wert NICHT mit den lieben KK abrechnen zu müssen :D

 

Ich denke Bereiche die weniger klinisch sind also Sportpsy., A&O und Gesundheitspsy (Leute wir brauchen hier definitiv Menschen mit einem guten Plan die aktiv unser aktuell ziemlich hinkendes System neu gestalten) wären auch gut mit dem Bachelor machbar. Weiterstudieren kann man immernoch :) so um Wartesemester zu überbrücken ist das ggf. echt eine Idee und je nach eigener Vorliebe.

 

 

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Am 28.4.2021 um 19:01 hat Seven27 geschrieben:

Hey,

 

also, ich schließe derzeit meinen Bachelor ab (Fernstudium) und überlege selbst gerade ob ich nicht auch den Master im Fernstudium anschließen werde (an der PFH ist ein Modell möglich das noch einen klinischen Master erlaubt, da man lediglich die ersten zwei Semester im Fernstudium studiert, bei Vorhandensein des klinischen Bachelor, die hatten da eine Art Uni-gleichstellung erwirkt und im Vgl. zu anderen passt das inhaltlich schon sehr zudem was an der Präsenzuni verlangt wird, wie immer mit Einschränkungen).


Intern hieß es dort nun auch, dass es weitere Vertiefungs-/Schwerpunkte im Fernsudienmaster geben wird z.B. Psychologische Beratung Coaching sowie Angewandte Klinische Psychologie. Die wiederum erlauben wohl keine Zulassung zru Approbationsausbildung, sind jedoch für einige die genau das auch nicht vorhaben – dennoch aber die klinischen Anteile interessant finden, eigentlich sinnvoll (natürlich ist der Kostenpunkt, wie immer auch ein Knackpunkt).

 

Ich falle nicht unter das neue Gesetz, sodass ich noch auf klassischem Wege die PiA erreichen kann/muss. Bisschen ärgerlich irgendwie, andererseits wer weiß was das neue Psychotherapiestudium dann nach dem ganzen Bachelor+Master/Appro. und anschließender 5 statt 3 jähriger Ausbildung gibt – lohnt sich zeitl. ja fast eher nen Medizinstudium 😁). Ich habe einige Unis angeschrieben, genauso wie diverse Institute zwecks Ausbildung. Da ist der "alte Bachelor" vor 2020 und klinische Master der PFH kein Hindernis für eine Zulassung (und Noten variieren ja auch teilweise zwischen 1,1 – 3,0 wobei das auch wirklich die heftigste tiefste Note war die wohl noch zur Zulassung gereicht hat). Man sollte es also auf jeden Fall probieren.

 

Ich weiß durch meine Gespräche in den Praktika, durch positive Rückmeldungen und Bekannte das man auch mit dem Bachelor in Psy. etwas anfangen kann – kommt allerdings leider stark auf den Wohnort an. Natürlich ist der Master insb. in klinischer für Kliniken dann wieder "spannender" aber wie schon erwähnt wurde gibt es interessante Nebenbereiche. In meinem Nebenjob habe ich viel mit Kassenabrechnungen zutun – ganz ehrlich, da vergeht einem die Freude wie dermaßen unlogisch die KK reagieren was Bewilligungen betrifft, leider fast egal in welchem Bereich. Wäre fast ne Überlegung wert NICHT mit den lieben KK abrechnen zu müssen :D

 

Ich denke Bereiche die weniger klinisch sind also Sportpsy., A&O und Gesundheitspsy (Leute wir brauchen hier definitiv Menschen mit einem guten Plan die aktiv unser aktuell ziemlich hinkendes System neu gestalten) wären auch gut mit dem Bachelor machbar. Weiterstudieren kann man immernoch :) so um Wartesemester zu überbrücken ist das ggf. echt eine Idee und je nach eigener Vorliebe.

 

 

Hey, danke für die Insights :)

 

ja es gibt echt super viele spannende Bereiche der Psychologie. Interessieren tun mich die Bereiche Neuro, Pädagogische, Interkulturelle und natürlich die klinische. Welchen Schwerpunkt hast du und wo hast du deinen Master beendet? 

Klar ist es ärgerlich, aber andererseits, hättest du, je nachdem, gar nicht mehr die Möglichkeit die Weiterbildung zu machen. :)

 

Ist sicherlich angenehmer nicht mit den KKs abrechnen zu müssen aber sonst würden sich die Menschen es 5 mal überlegen sich zum PP überweisen zu lassen :)

 

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  • 2 Monate später...

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