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Thesis - Qual der Wahl: Wie habt ihr euer Thema ausgewählt?


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An die erfolgreichen Absolventen ;-), mich würde mal interessieren wie ihr damals euer Thesis Thema ausgewählt habt?

 

  • War es etwas was genau zu eurem beruflichen Werdegang gepasst hat?
  • Habt ihr ein Thema gesucht was mal was ganzes anderes ist?
  • Lag der Fokus drauf, dass es möglicherweise zu einer Bewerbung für Job/Position XY passt?
  • Oder war es euch egal und ihr habt nur nach einer "low hanging fruit" gesucht, um fertig zu werden?
Bearbeitet von Muddlehead
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Ich habe es ausschließlich nach Interesse gewählt. Es ging ja um die Förderung von Selbststeuerung im E-Learning und war damit ein Mix aus Pädagogik, Psychologie und IT. So hat es alle meine Interesse

Bei mir verlief es ein wenig anders als geplant mit der Thesis. Ich hatte das Thema schon in der Projektarbeit mit Probanden vorbereitet und auch das dazugehörige Testkit vom Verlag erstanden.  Di

Böse Zungen behaupten, ich sollte meine Lebensgeschichte an RTL verkaufen :D   Es passt absolut zu meinem turbulenten Leben, da hast du recht :D Es war aber absolut nicht so geplant und ich

1. Bachelor: Interessensthema => Ich hatte einen speziellen Gedanken, mit dem ich mich intensiver beschäftigen wollte, weil der mich damals persönlich umgetrieben hat. Das Ganze war schon ein bisschen philosophisch angehaucht, und ich musste am Ende schauen, noch den Dreh zurück zur BWL zu bekommen - dafür leichte Abzüge in der B-Note... 🙃

 

2. Bachelor: Weder noch. Wir konnten aus einer Themenliste eine Vorauwahl treffen, aber letztendlich wurde das Thema zugeteilt. Ich fand's okay, aber nicht besonders spannend. Hat aber deutlich weniger Zeit und Nerven gekostet als die eigene Themensuche.

 

Master (in Vorbereitung): Mein jetziges Thema wird mit meinem Job zu tun haben und eine Kombination sein aus "finde ich selbst eine spannende Frage" und "ist vorzeigefähig, wenn die nächste Bewerbungsrunde ansteht". Wobei letzteres nur ein netter Nebeneffekt ist, sofern ich überhaupt in der Branche bleibe. Meine Prio liegt darauf, dass ich selbst Spaß an dem Thema habe.

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Mich erwartet die Themensuche auch noch. Leider habe ich bisher keine Vorstellung, was für ein Thema es werden könnte. So ganz grob gibt es schon Richtungen, die eher interessant sind als andere. Aber was ganz Spezifisches gibt es nicht.

 

In einer der letzten Vorlesungen hat z.B. einer der Dozenten von seiner Arbeit berichtet, was ich ganz spannend fand. Habe seine Publikationen mal überflogen und überlege, ihn einfach wegen eines Themas anzuschreiben. (Hat er uns in der Vorlesung auch angeboten.)

 

Das ist jetzt mein Plan A. Plan B,C,D... gibt es noch nicht. 🙃 

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Ich hatte bislang immer Interessensthemen.

Im Magister war es etwas schwierig da die Kurve noch zum eigentlichen Studienfach zu bekommen, aber die Note war dennoch der Klassiker bei dem Dozenten.

Im Bachelor habe ich bereits in den Hausarbeiten in diese Richtung gearbeitet, an den Stellen, an denen es möglich war. Es war ein Interessensthema, zu dem es aber wenig Literatur gab zum Zeitpunkt der Themenstellung und verbunden mit einer eigenen Studie.

 

Das Thema für die Masterarbeit ist zwar noch weit weg, aber uns wird jetzt schon immer wieder empfohlen, die Hausarbeitsthemen so zu wählen, dass wir damit später in der Masterarbeit weiter arbeiten können.

 

Ich habe in meinen langen Zeiten der Studiererei gemerkt, dass mir schriftliche Arbeiten und die Beschäftigung mit den wissenschaftlichen Inhalten viel einfacher fällt, wenn es Themen sind, an denen ich gerne arbeite und es nicht ein "ich muss, weil ich glaube es bringt mir" ist.

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vor 1 Stunde hat Muddlehead geschrieben:
  • War es etwas was genau zu eurem beruflichen Werdegang gepasst hat?
  • Habt ihr ein Thema gesucht was mal was ganzes anderes ist?

 

Ich hab' was gemacht, das mich persönlich interessiert hat und bei dem ich schon profunde praktische Vorkenntnisse hatte. Das theoretisch zu untermauern und auf Papier zu bringen war dann anstrengender als erhofft. Aber es hat dann doch halbwegs Spaß gemacht und ich konnte die Inhalte nachher noch in meinem Blog verwerten und sogar die ein oder andere Diskussion auf Hacker News damit provozieren – insofern hatte es für meine professionelle Persona durchaus auch einen Nutzen. Reine Schrankware zu produzieren, hätte mich glaube ich etwas demotiviert.

 

Was ich noch mitgenommen habe: In Englisch zu schreiben war okay (DeepL und Grammarly sei Dank) und ich habe tatsächlich die maximal mögliche Seitenzahl inkl. Puffer damit ausgereizt. Hintergedanke war: Englisch ist die internationale Standard-Sprache und auch die Verwertung im Blog wird dann einfacher. Für die Master-Thesis, so ich sie denn jemals schreibe, werde ich das aber nicht mehr so eng sehen. Auf Deutsch kann ich doch leichter und schneller mal was runterschreiben und sollte ich Teile noch mal veröffenltichen wollen, kann ich sie auch dann dafür übersetzen. Blöder ist es mit wörtlichen Zitaten, wenn die Quellen alle in Englisch sind. Aber irgendwas ist ja immer.

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Hallo zusammen,

 

ich lese seit einigen Tagen / Wochen (genauer gesagt: seit der iu-bh- Geschichte regelmäßig hier mit, da aktuell die Kinos noch geschlossen sind war das mein Ersatz) hier im Forum mit und habe wegen diesem Thread beschlossen mich endlich zu registrieren (da ich hier mit Vornamen - vielleicht ändert sich das noch mit der Aktivität - stehe, versuche ich möglichst allgemein zu formulieren).

 

Ich bin am Ende meines FOM Studiums (6. Semester, voraussichtlich im Wintersemester fertig) der Sozialen Arbeit. Die Bachelorarbeit hatte ich seit Studienbeginn ständig im Hinterkopf (nicht, weil ich übelste Panik habe oder so, gibt insgesamt sowieso "nur" 12 CP - ich betrachte es eher als Ressource: ich werde voraussichtlich mit einem 2,x Schnitt abschließen, falls die BA eine 1,x wird, könnte ich es zusätzlich im Lebenslauf erwähnen oder mich genauer in das Thema danach spezialisieren), fand es seit Studienbeginn aber schon gut, nicht nur nach Modul / Thema, sondern auch nach Dozent zu "filtern". Dozenten die in den Vorlesungen schon Wochen brauchten, um auf eine Mail zu reagieren (teilweise auch gar nicht), hatte ich schon mal verworfen, genauso wie Dozenten die teilweise unlogisch / widersprüchlich gelehrt hatten (eine Dozentin hatte mir bspw. letztes Jahr Punktabzug für das nicht-Gendern gegeben - aber dafür gibt es ja bereits einen eigenen Thread..., eine andere Dozentin gab mir und einer weiteren Kommilitonin eine 4,3 und meinte/dachte, dass wir damit (noch) bestanden hätten).

 

Am Ende sind 3 Dozenten (nach aktuellem Stand) übrig geblieben:

Einer Dozentin (hatte im letzten Semester bei ihr das Modul "Suchthilfe") hatte ich meine Anfrage per Mail gesendet, bekam eine Woche später eine Antwort, dass sie Interesse hätte, mich im Sommer zu betreuen und gerne Themenvorschläge erwartet. Gesagt, getan, noch am selben Tag. Das ist ein Monat her und seitdem kam keine Mail mehr von ihr.

 

Einem weiteren Dozenten hatte ich einige Tage später angemailt, mit der Anfrage, betreut zu werden (hatte ihn auch im letzten Semester in dem Modul "Interkulturelle Soziale Arbeit"). Von ihm kam vor 3 Wochen eine Antwort: er hätte Interesse, würde das Thema aber mehr in die psychologische, statt pädagogische Richtung lenken (er selbst ist Psychologieprofessor, also macht es Sinn), verlangt allerdings eine empirische Arbeit(!) von mir. Hatte aber in der Mail schon angeboten ende April über Zoom zu quatschen (kein genaues Datum). Ich gebe mir seitdem Bedenkzeit, werde aber wahrscheinlich nächste Woche ihm schreiben (bin aktuell wegen einer Entzündung bis voraussichtlich Dienstag in zahnärztlicher Behandlung, danach hätte ich wieder einen Nerv mir darüber Gedanken zu machen).

 

Da ich empirisches Arbeiten durchaus anspruchsvoller finde (hatte ursprünglich ein qualitatives Interview bei meiner Arbeit geplant), wollte ich erstmal noch einer weiteren Dozentin fragen. Bei ihr hatte ich das Modul "Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen" vorletztes Semester gehabt (übrigens mit demselben Thema wie bei Dozentin 1, allerdings mehr aus einer ethischen Perspektive, vielleicht kann es sich der eine oder andere bei dem Thema Sucht denken). Sie hat mir wenige Tage später geantwortet und fand das Thema toll und wäre gerne dabei, müsste aber noch das Go von der Geschäftsleitung abholen (sie gehört zu den nebenberuflichen Dozenten der FOM, kein Prof), wofür sie sich schleunigst kümmern würde. Das ist ~2 Wochen her.

 

Selbst, wenn von Dozent 1 noch eine Rückmeldung käme, hätte ich ein nicht allzu tolles Bauchgefühl bei der Sache, Erreichbarkeit ist mir in diesen 3 Monaten schon wichtig.

 

Dozent 2 hatte ich bereits im letzten Semester sehr engagiert wahrgenommen. Wir hatten damals bei ihm in der Klausur Zeitprobleme (aufgrund aktuellen Weltgeschehens war es eine Onlineklausur, statt 90 Minuten 60 Minuten), ich hatte ihm kurz nach der Klausur eine Mail dazu geschrieben und am nächsten Morgen schrieb er mir, dass er dies berücksichtigen würde und bedankte sich für das Feedback. Lediglich das Thema der Bachelorarbeit finde ich anspruchsvoll + die Interpretierbarkeit von psychologischen Messungen kann schwierig werden.

 

Bei Dozent 3 würde ich die Arbeit tatsächlich am liebsten schreiben. Auch da habe ich sehr großes Engagement wahrgenommen + das Thema erscheint mir machbarer (war ja auch von mir selbst gewählt :D) als bei Dozent 2.

 

Also Dozent 3 > Dozent 2 > Dozent 1

 

Mehr Dozenten werde ich wahrscheinlich nicht anfragen (dafür müssten die bisherigen alle abspringen).

 

Ich betreue zur Zeit ein Wohnheim für geistig Behinderte (aktuell für die staatliche Anerkennung als Soz-Arb/-Päd, würde nach dem Bachelor wechseln), somit wären alle 3 Themen von meiner Tätigkeit entfernt. Ich sehe aber auch noch keine Verbindung zwischen meiner BA und evtl. zukünftigen Tätigkeiten, außer bei meinem Themenvorschlag bei Dozent 2, hat sich aber auch erledigt (da aber sowieso ein Master - im Fernstudium - in Planung ist, werden dort die Karten neu gemischt), sondern habe eher "spannendes (und machbares) Thema / Modul" + "kompetente Dozenten" verbunden.

 

Falls es euch interessiert, kann ich euch gerne bzgl. meiner BA auf dem laufenden halten.

 

Liebe Grüße, Eren.

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vor 1 Stunde hat developer geschrieben:

Blöder ist es mit wörtlichen Zitaten, wenn die Quellen alle in Englisch sind. Aber irgendwas ist ja immer.

 

Das finde ich generell als Hürde, wenn man, gerade im IT Umfeld und auch sonst, doch recht umfangreich im englischen Sprachraum quellen findet, dass man hier  in Gefahr läuft zu wenig zu paraphrasieren, sofern man nicht direkt die Arbeit in Englisch schreibt. Ich hatte die Hürde in meiner Hausarbeit und bin da immer noch unsicher. Da eine 1:1 Übersetzung ja eine "Kopie" wäre und man dann noch mal paraphrasieren muss. Doch Übersetzung sind ja ein wenig subjektiv... . 

 

@Eren Mach doch einen Blog auf :).

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Meine BA passte thematisch zu meinem damals zukünftigen (also aktuellen) Arbeitsumfeld. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.  Ich glaube das Thema (steht ja im Lebenslauf) hat schon zu meiner Bewerbung danach beigetragen. Es war eine Weiterentwicklung eines Themas aus meinem Arbeitsumfeld - der Ursprung lag in meinem Job, das Thema ging aber einige Schritte darüber hinaus. Das Ergebnis ist auch nicht in das Arbeitsumfeld zurückgeflossen, da ich strikt zwischen Job und Studium trenne.

 

Und so würde ich es wieder in der MA machen - Ausgangspunkt liegt irgendwo in meinem Themengebiet, aber die Arbeit konzentriert sich dann auf bestimmte Aspekte, die eher für mich interessant sind oder in der Community auch besprochen werden (oder evtl. noch fehlen). Potentiell könnte ich das Thema aus der BA in der MA und sogar in folgenden Arbeiten erweitern und vertiefen. (z.B. um ein absoluter Experte in einem ganz bestimmten Teilgebiet zu werden)

 

Und natürlich muss der Titel extrem fancy und beeindruckend klingen, aber das ist ja sowieso klar - nicht übertrieben aber schon irgendwie selbstbewusst. Das Thema muss außerdem erfolgsversprechend sein und der Dozent kein kompletter (bekannter) Honk.

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Bei drei (Bachelor/FH-Diplom/Staatsexamen) meiner Abschlussarbeiten war das Thema ziemlich vorgegeben, entweder durch die Firma oder durch den Betreuer. 

Die Masterarbeit konnte ich mir aber frei ausdenken. Ich hab mir dann ein Problem gesucht, das ich selber privat hatte und das in den industriellen Bereich übertragen und eben ein Informationssystem entworfen, dass das behoben hat. (Mein Problem vereinfacht: ich hatte eine Thermometerstation mit mehreren verteilten Thermometern und Luftfeuchtigkeitssensoren und nach jedem Batteriewechsel musste ich alles wieder neu einrichten. In meinem System hätte ich dem Sensor nur eine Nummer und Netzwerkzugangsdaten wieder geben müssen und er hätte sich alle weiteren Informationen vom Server geholt). 

Das klingt jetzt einfach aber die Themensuche hat sich bei mir über 1-2 Jahre gezogen. Dazu hab ich mit einem Kumpel, der auch vom Fach war, in mögliche Richtungen diskutiert. Das ging vom groben Problem bis hin in feine Details der Ausformulierung einer Aufgabenstellung. Also erstmal, in welchem Umfeld möchte man etwas machen, welche Randbedingungen wählt man (hier fallen auch mögliche Prüfer drunter). Da hilft schon ein Brainstorming und anschließend eine Priorisierung. 

Bei der Formulierung des Titels (das war noch mal eine andere Baustelle) sollte man dann ein paar wichtige Schlagwörter unterbringen.

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