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Frust über Coronamaßnahmen: Einfach nur Gejammer oder reicht es bald?


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vor 1 Stunde hat lilienthal geschrieben:

Aber dir ist schon klar, welche drastischen Maßnahmen zu diesen niedrigen Zahlen geführt haben und welche Verbreitung das Coronavirus vor diesem Zeitpunkt auf der Welt hatte und mit welchen Fallzahlen wir in den ersten lockdown gegangen sind?
 

Klassischer Fall von "Äpfel mit Birnen". Ich frag mich schon manchmal, ob es sinnvoll wäre, "Zusammenhänge erkennen" mal als Schulfach einzufügen. Für das Überleben kommender Generationen scheint mir das sinnvoll zu sein.

Danke. Sehr gut geschrieben. Und ja, du hast recht, so ein Schulfach wäre dringend nötig.

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Trotz Zusammenhänge ist das kritische Hinterfragen mancher Maßnahmen allerdings sehr sinnvoll, finde ich. Schulschließungen und Ausgangssperren stehe ich weiterhin sehr kritisch gegenüber.

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Am 29.5.2021 um 10:06 hat Markus Jung geschrieben:

 

Welchen Impfstoff hast Du bekommen?

Moderna ;)

  

Am 28.5.2021 um 21:56 hat lox33 geschrieben:

Ich halte eine Impfung im Alter von 18-35 für Abwägungssache - insbesondere da es über die aktuellen Impfstoffe keine Langzeitergebnisse gibt, wie auch. Somit gehst du mit dieser Impfung auch ein gewisses Risiko ein. Bei Älteren stellt sich die Frage natürlich nicht, da geht die Abwägung meist Richtung Impfung.

Mal abgesehen davon, dass die meisten Bundesländer in ihren Stufenplänen aktuell keine vollständige Auflösung der Kontaktsperre und vollständige Öffnungen planen (auch bei sinkenden Inzidenzen, die jederzeit wieder nach oben gehen können)...

...mRNA-Impfstoffe sind nicht "neu" und stammen aus der Krebsforschung. Bereits 1993 wurden solche Stoffe an Mäusen getestet, 2003 zum ersten Mal Menschen injiziert. Auch als Tollwut-Impfstoff wurden sie bereits 2017 getestet und es gab ebenfalls Entwicklungen in Richtung HIV. Wäre das eine völlig neue Technologie, hätte sie niemals so schnell entwickelt werden und eingesetzt werden können.
Quelle: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/hoffnung-fuer-mrna-impfstoffe-trotz-daempfer

 

Gerade bei jungen Leuten im Alter von 18 bis 35 halte ich die Impfung sogar für sehr viel wichtiger wie die älterer Menschen.
1. Junge Leute haben deutlich mehr Kontakte wie ältere Menschen (Schule, Studium, Ausbildung, häufigere Berufswechsel, häufiges Ausgehen, Familie, ...).
2. Je mehr Leute geimpft sind, desto weniger hat das Virus eine Chance auf Verbreitung - vor allem bei Menschen mit sehr vielen Kontakten.
3. Desto weniger das Virus sich verbreiten kann, desto unwahrscheinlicher werden Mutationen, die stärkere Verläufe, schlimmere Symptome o.Ä. auch bei jungen Leuten auslösen könnten.
4. Aufgrund des besseren Immunsystems ist die Impfung bei jungen Leuten wirksamer wie bei älteren.
5.  Schlimme Verläufe sind auch jetzt schon bei jungen und kerngesunden Menschen bekannt, z.B. neurologische Ausfälle. Ich wünsche wirklich niemanden in einem solchen Alter, dass er plötzlich nicht mehr laufen und nichts mehr alleine machen kann.

6. Gerade bei jungen Leuten sind Vorerkrankungen häufig unbekannt, da oft noch keine Beschwerden auftraten. (Und selbst bei Beschwerden kann die Diagnose schwierig sein, meinem Dad wurde jahrelang gesagt, er müsse aufhören Alkohol zu trinken, da seine Leber stark betroffen sei, obwohl er nie getrunken hat. Erst mit Mitte 30 wurde Diabetes diagnostiziert, laut Ärzten begleitete ihn die Krankheit bereits seit seiner Kindheit.)

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vor 2 Minuten hat Azurit geschrieben:

Moderna ;)

  

Mal abgesehen davon, dass die meisten Bundesländer in ihren Stufenplänen aktuell keine vollständige Auflösung der Kontaktsperre und vollständige Öffnungen planen (auch bei sinkenden Inzidenzen, die jederzeit wieder nach oben gehen können)...

...mRNA-Impfstoffe sind nicht "neu" und stammen aus der Krebsforschung. Bereits 1993 wurden solche Stoffe an Mäusen getestet, 2003 zum ersten Mal Menschen injiziert. Auch als Tollwut-Impfstoff wurden sie bereits 2017 getestet und es gab ebenfalls Entwicklungen in Richtung HIV. Wäre das eine völlig neue Technologie, hätte sie niemals so schnell entwickelt werden und eingesetzt werden können.
Quelle: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/hoffnung-fuer-mrna-impfstoffe-trotz-daempfer

 

Gerade bei jungen Leuten im Alter von 18 bis 35 halte ich die Impfung sogar für sehr viel wichtiger wie die älterer Menschen.
1. Junge Leute haben deutlich mehr Kontakte wie ältere Menschen (Schule, Studium, Ausbildung, häufigere Berufswechsel, häufiges Ausgehen, Familie, ...).
2. Je mehr Leute geimpft sind, desto weniger hat das Virus eine Chance auf Verbreitung - vor allem bei Menschen mit sehr vielen Kontakten.
3. Desto weniger das Virus sich verbreiten kann, desto unwahrscheinlicher werden Mutationen, die stärkere Verläufe, schlimmere Symptome o.Ä. auch bei jungen Leuten auslösen könnten.
4. Aufgrund des besseren Immunsystems ist die Impfung bei jungen Leuten wirksamer wie bei älteren.
5.  Schlimme Verläufe sind auch jetzt schon bei jungen und kerngesunden Menschen bekannt, z.B. neurologische Ausfälle. Ich wünsche wirklich niemanden in einem solchen Alter, dass er plötzlich nicht mehr laufen und nichts mehr alleine machen kann.

6. Gerade bei jungen Leuten sind Vorerkrankungen häufig unbekannt, da oft noch keine Beschwerden auftraten. (Und selbst bei Beschwerden kann die Diagnose schwierig sein, meinem Dad wurde jahrelang gesagt, er müsse aufhören Alkohol zu trinken, da seine Leber stark betroffen sei, obwohl er nie getrunken hat. Erst mit Mitte 30 wurde Diabetes diagnostiziert, laut Ärzten begleitete ihn die Krankheit bereits seit seiner Kindheit.)

 

Doch, genau dass sehen die Länder vor. Zudem sagte die Bundesjustizministerin:

"„Wir alle müssen Schritt für Schritt wieder die Möglichkeit bekommen, unsere Grundrechte wieder vollständig auszuüben.“ Wenn sie sich die Lockerungsentscheidungen aus den Bundesländern anschaue, dann sei dies „eine Frage von wenigen Wochen, teilweise auch nur von Tagen, aber ganz bestimmt nicht mehr von einem halben Jahr“. Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-justizministerin-lambrecht-will-mehr-freiheiten-fuer-alle-nicht-nur-fuer-geimpfte-und-genesene/27183604.html und genau das passiert in Ländern die schon viel weiter sind als Deutschland, wie z.B Israel: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-israel-maskenpflicht-touristen-100.html  oder in den USA in den allermeisten US-Bundesstaaten, es herrscht lediglich in 4 Bundesstaaten noch Maskenpflicht ohne dass es dabei zu erhöhten Inzidenzen kommt. https://www.wochenblick.at/verbot-von-covid-19-impfpaessen-und-pflichtimpfung/ Es ist sogar so, dass die Bundesstaaten in den USA dazu übergehen eine Masken- und Impfpflicht zu verbieten. 

 

Zu deinen aufgezählten Punkten:

 

zu 1.: Ja, aber junge Leute haben eben auch ein vielfach geringeres Risiko von schweren Verläufen. Schau es dir an:

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

 

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Wenn wir also davon ausgehen, dass die Corona-Impfung einen beinahe 100%igen Schutz vor schweren Verläufen bietet, ist dieses Argument nach wie vor unhaltbar, sobald sich alle Gefährdeten haben impfen können und sobald der R-Wert unterhalb von 1 ist. 

 

zu 2.: Schau dir nochmal die Kurve aus 2020 an, es ist zu erkennen dass wir bei einer Todesrate von nahe 0 waren, OBWOHL fast alle Lockdown-Maßnahmen aufgehoben waren, wir hatten ab Ende Mai nur noch Masken- und Abstandspflicht. 

 

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Es kommt also gar nicht darauf an dass in der aktuellen Phase möglichst ALLE geimpft werden, sondern nur ein großer Teil und vor allem die Gefährdeten. 

zu 3: Leider auch falsch. Gerade durch Impfungen entsteht ein hoher Selektionsdruck auf das Virus und durch die Impfungen entstehen Mutationen. Das liegt auch daran, dass die Impfung ja nicht die Infektion verhindert, sondern nur den schweren Verlauf. Infizieren werden sich die Menschen trotzdem weiterhin, insbesondere Richtung Herbst. Allerdings ist eine "stille" insgesamt etwas weniger ansteckend als eine Infektion mit Symptomen - daher kommt der Selektionsdruck. Das bedeutet nicht dass die Impfung per Se schlecht ist, aber es muss eben genau hingeschaut werden bei wem Sie Sinn macht. Sie kann das Virus weder aufhalten noch verringert Sie den Selektionsdruck, im Gegenteil. 

zu 4: Ja, aber das ohne echte Gefährdungslage für Jüngere selbst, siehe 1. 

5. Das sind absolute Sonderfälle, die natürlich in unseren Medien entsprechend ausgekleidet und hochgepusht werden. Solche Fälle sind selten und es ist unverhältnismäßig sich davon Angst machen zu lassen. Meine ganze Familie hat Corona durch, inklusive der 84 jährigen Oma. Primär führen Coronaviren zu einer Infektion die der eine Grippe ähnelt, Coronaviren sind Grippeviren, die im schlimmsten Fall eine lebensgefährliche Lungenentzündung auslösen, was die eigentliche Gefahr darstellt. 

6. Schau dir 1. an, die Letalität unter U40 ist praktisch nicht vorhanden. Schwere Verläufe sind extrem selten. 

 

Im Gegenzug besteht bei jeder Impfung auch immer das Risiko von Impfschäden, die gar nicht so selten sind. Meine Tante (51) liegt seit Ihrer Impfung bzw. kurz danach im Krankenhaus wegen einer Autoimmunkrankheit. Die Impfung hat dazu geführt, dass eine Allergie, die Sie schon immer hatte, nun extrem anschlägt und Sie hat sehr schmerzhaften Ausschlag auf der Haut und auch auf den Organen. Sie hat aktuell dadurch keine Lebensqualität mehr, kann sich kaum bewegen. Unter diesem Aspekt muss es eine Abwägungssache bleiben. Jeder muss selbst entscheiden welchem Risiko er sich aussetzt und wenn wir soweit sind dass sich alle die möchten haben impfen können, ändert das die Sache auch noch mal erheblich. Bei der Grippe 2018 sind im übrigen über 30.000 Menschen gestorben, bisher haben wir eine gewisse Letalität bei Atemwegserkankungen immer in Kauf genommen - wer jetzt so tut als müsse man weiterhin alle Freiheitsrechte einschränken auch bei kaum vorhandenen Infektionszahlen- handelt unverhältnismäßig - bzw. den würde ich gerne fragen ob er 2018 auch schon eine Maske getragen hat bzw. was er da getan hat um einzelne Menschenleben zu retten ?  Dazu kommt, dass die mRNA-Impfstoffe vor 2020 noch nie bei einem Impfstoff zugelassen waren, weder in der EU, noch in den USA, noch in Japan. Es bleibt ein gewisses Risiko von Langzeitschäden. Eine Impfstoffentwicklung dauert normalerweise 15-20 Jahre, Quelle: https://www.aerztezeitung.at/fileadmin/PDF/2017_Verlinkungen/State_Entwicklung_Impfstoffe.pdf Auch das sollte man dabei bedenken. 

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Am 29.5.2021 um 10:13 hat lilienthal geschrieben:

 

Aber dir ist schon klar, welche drastischen Maßnahmen zu diesen niedrigen Zahlen geführt haben und welche Verbreitung das Coronavirus vor diesem Zeitpunkt auf der Welt hatte und mit welchen Fallzahlen wir in den ersten lockdown gegangen sind?

 

Klassischer Fall von "Äpfel mit Birnen". Ich frag mich schon manchmal, ob es sinnvoll wäre, "Zusammenhänge erkennen" mal als Schulfach einzufügen. Für das Überleben kommender Generationen scheint mir das sinnvoll zu sein.

 

1. Sank die Zahl der Inzidenzen bereits am 26. März 2020, bevor Maske und Lockdown endgültig beschlossen waren 2. Hat das Klima einen großen Einfluss auf virale Erkrankungen insbesondere Atemwegserkrankungen und  3. habe ich nicht bestritten dass der Lockdown ebenfalls seinen Beitrag zu den niedrigen Zahlen geleistet hat - aber eben keinen entscheidenden. Dazu kommt, dass wir diesen Lockdown ja faktisch noch haben.

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Ich finde die Diskussion, was wann verhältnismäßig war, darüber können hinterher Leute drüber diskutieren, die davon Ahnung haben und mehr als 3 Quellen zitieren können.

 

Das man jetzt (wo wir hoffentlich aus dem Gröbsten raus sind) als Laie hinterher einen auf Bundestrainer macht, finde ich unnötig. Und schon gar nicht hier in einem unpolitischen Forum über Fernstudien. Hier werdet ihr euch nicht gegenseitig überzeugen. Es wird kein "oh, gutes Argument, da muss ich wohl meine Meinung ändern" geben. 

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vor 9 Minuten hat Jott-En geschrieben:

Ich finde die Diskussion, was wann verhältnismäßig war, darüber können hinterher Leute drüber diskutieren, die davon Ahnung haben und mehr als 3 Quellen zitieren können.

 

Das man jetzt (wo wir hoffentlich aus dem Gröbsten raus sind) als Laie hinterher einen auf Bundestrainer macht, finde ich unnötig. Und schon gar nicht hier in einem unpolitischen Forum über Fernstudien. Hier werdet ihr euch nicht gegenseitig überzeugen. Es wird kein "oh, gutes Argument, da muss ich wohl meine Meinung ändern" geben. 

 

Wenn die Freiheit jedes einzelnen eingeschränkt wird, ist es schon angebracht die Maßnahmen zumindest zu hinterfragen. In unserem Rechtsstaat ist der Entzug von Freiheit die größtmögliche Strafe. Ein Laie kann durchaus über Themen wie Verhältnismäßigkeit sprechen, weil diese ist relativ und subjektiv.  

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