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Frust über Coronamaßnahmen: Einfach nur Gejammer oder reicht es bald?


psycCGN
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Das kannst du und jeder andere natürlich gerne tun. Ich wollte nur die Erwartung anpassen, ob die immer gleichen Diskussionen und Argumentationsketten (die gefühlt immer gleich verlaufen und euch sicherlich unendlich Zeit kosten) überhaupt noch gelesen werden.

 

Dein Tipp mit der Fritzbox war saustark, das hier ist Zeitverschwendung (und in den 23 Seiten auch schon durchdiskutiert).

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Wenn sich keiner mehr für diesen Diskussionsstrang interessiert, dann gibt es auch keine neuen Beiträge mehr. Genau so, wie in vielen anderen Threads in jedem Forum. Warum hier also einen Dämpfer verpassen?

 

Und das Argument, den Experten die Diskussion zu überlassen, empfinde ich auch als merkwürdig. Jeder von uns ist von den Maßnahmen betroffen. Wir in der Rolle als Fernstudierende sind auch davon betroffen. Die Laien stellen den überwiegenden Teil des Staates dar. Warum sich also mundtot machen und einem kleinen Bruchteil eine kritisch reflektierte Diskussion überlassen? Hier ist schon eine Menge wertvoller Input eingeflossen, durch den jeder die Möglichkeit hat, eigene Einstellungen und Meinungen auszudifferenzieren und zu reflektieren.

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Von emotional geladenen Begriffen wie "mundtot machen" bitte ich dich abzusehen.

Es fand keine kritisch reflektierte Diskussion statt - von daher widerspreche ich dir nicht.

 

Mir persönlich gefielen vor allem die positiven Einstreuungen von @Vica und würde mich freuen, wenn es eher in diese Richtung weiterginge.

Bearbeitet von Jott-En
Unnötigen Beisatz entfernt.
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vor 34 Minuten hat psycCGN geschrieben:

Und das Argument, den Experten die Diskussion zu überlassen, empfinde ich auch als merkwürdig. Jeder von uns ist von den Maßnahmen betroffen.

 

Laut der Argumentation sollte eine PErson mit Handy auf Augenhöhe mit Physikern über die Relativitätstheorie und den Einfluss auf GPS Systeme diskutieren können.

Und das ist ein deutlich weniger komplexes Feld als Epedimiologie.

 

In einem Forum, in dem wissenschaftlich versierte Personen anwesend sind, wäre es glaube ich gut, entsprechend des normalen wissenschaftlichen Diskurses zu argumentieren. Dafür dürfte es den meisten am notwendigen Hintergrund fehlen. Ich habe ein paar der Studien angesehen (gelesen würde ich es nicht wirklich nennen wollen, da selbst bei recht gerade-aus geschriebenen Studien extrem viel drin steckt, was man ebenfalls lesen muss, um die Bedeutung zu verstehen), und habe irgendwann einfach beschlossen,  dem aktuellen wiss. Census zu vertrauen, wie er von Fachleuten auf dem Gebiet oft auch in sehr gut für Laien verständlicher Form kommuniziert wird.

Die Alternative wäre eine Beschäftigung mit dem Thema in einer Tiefe, für die ich aktuell keine Zeit habe. Noch nen Bachelopr und Masterstudium nur aus Interesse ist bei mir aktuell wirklich nicht drin, insbes. in nem komplett anderen Fachbereich. 

Allerdings werfe ich gern einen Blick auf die Studien und Modelle um mein Statistikverständnis etwas zu verbessern.  

Die Papers zu den Modellen sind für mich auch (etwas) besser verständlich.

 

Ich kann also gut verstehen, warum sich die meisten hier nicht qualifiziert fühlen, sich über diese Punkte zu äußern. 

Bearbeitet von DerLenny
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Geschrieben (bearbeitet)

Ohne gegenseitigen Austausch werde ich aber auch nicht klüger. Und es ist auch nicht so, dass es einen absoluten Konsens gibt, dem Wissenschaft und Politik einheitlich folgen. 

Bearbeitet von psycCGN
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vor 2 Minuten hat DerLenny geschrieben:

 

Laut der Argumentation sollte eine PErson mit Handy auf Augenhöhe mit Physikern über die Relativitätstheorie und den Einfluss auf GPS Systeme diskutieren können.

Und das ist ein deutlich weniger komplexes Feld als Epedimiologie.

 

In einem Forum, in dem wissenschaftlich versierte Personen anwesend sind, wäre es glaube ich gut, entsprechend des normalen wissenschaftlichen Diskurses zu argumentieren. Dafür dürfte es den meisten am notwendigen Hintergrund fehlen. Ich habe ein paar der Studien angesehen (gelesen würde ich es nicht wirklich nennen wollen, da selbst bei recht gerade-aus geschriebenen Studien extrem viel drin steckt, was man ebenfalls lesen muss, um die Bedeutung zu verstehen), und habe irgendwann einfach beschlossen,  dem aktuellen wiss. Census zu vertrauen, wie er von Fachleuten auf dem Gebiet oft auch in sehr gut für Laien verständlicher Form kommuniziert wird.

Die Alternative wäre eine Beschäftigung mit dem Thema in einer Tiefe, für die ich aktuell keine Zeit habe. Noch nen Bachelopr und Masterstudium nur aus Interesse ist bei mir aktuell wirklich nicht drin, insbes. in nem komplett anderen Fachbereich. 

Allerdings werfe ich gern einen Blick auf die Studien und Modelle um mein Statistikverständnis etwas zu verbessern.  

Die Papers zu den Modellen sind für mich auch (etwas) besser verständlich.

 

Ich kann also gut verstehen, warum sich die meisten hier nicht qualifiziert fühlen, sich über diese Punkte zu äußern. 

 

Verstehe ich, dennoch, dieses Thema hat so eine Tragwiete für uns alle, dass sich jeder zumindest die Basics ansehen sollte wie Gesamtsterblichkeit, Veränderung der Inzidenzen durch Sommermonate, individuelles Risiko je nach Altersgruppe, normale Zeitspanne einer Impfstoffentwicklung. Es gibt auch genug Experten die geteilter Meinung sind, von daher ist man mit einer konträren Meinung absolut nicht alleine. Es herrscht überhaupt keine Einigkeit unter Experten. 

 

Was mir bei dieser Diskussion generell fehlt ist die Offenheit sich Argumente anzuhören. #allesdichtmachen hat schon seine Gründe. 

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Es gibt in einigen Regionen auch spezielle Fehler und Pannen, die geschehen sind. Und wenn man sich die Entwicklung dort mit der restlichen Entwicklung anschaut, kann man sich auch fragen, warum Inzidenzen beispielsweise ohne gewisse Maßnahmen gesunken sind, wo doch gerade diese Maßnahmen wegen der hohen Zahlen eingeführt worden sind.

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vor 18 Minuten hat lox33 geschrieben:

Verstehe ich, dennoch, dieses Thema hat so eine Tragwiete für uns alle, dass sich jeder zumindest die Basics ansehen sollte wie Gesamtsterblichkeit, Veränderung der Inzidenzen durch Sommermonate, individuelles Risiko je nach Altersgruppe, normale Zeitspanne einer Impfstoffentwicklung.

Du nennst hier sehr viele Dinge.

Wie sind Abhängigkeiten zwischen diesen einzelnen Zahlen? Sowohl zeitlich als auch stärkemäßig? Welche anderen Einflussfaktoren fehlen hier? ich finde das einen deutlich zur reduktionistischen Ansatz.

Warum genau diese Werte? 

 

Ich würde da befürchten, dass Dunning-Kruger mahnend die Hand heben würde, und Confirmation- und Disconfirmation Bias mir da auch noch gehörig reingrätschen würden.

 

 

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vor 33 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Du nennst hier sehr viele Dinge.

Wie sind Abhängigkeiten zwischen diesen einzelnen Zahlen? Sowohl zeitlich als auch stärkemäßig? Welche anderen Einflussfaktoren fehlen hier? ich finde das einen deutlich zur reduktionistischen Ansatz.

Warum genau diese Werte? 

 

Ich würde da befürchten, dass Dunning-Kruger mahnend die Hand heben würde, und Confirmation- und Disconfirmation Bias mir da auch noch gehörig reingrätschen würden.

 

 

 

Weil das die maßgeblichen Konstanten bzw. die wichtigsten Eckpfeiler sind. Die Letalität eines Virus ist in etwa immer gleich. Die Inzidenz hingegen ändert sich je nach Anzahl der Tests. Des Weiteren ist das meiner Meinung nach auch die Grundlage der Diskussion. Wir haben vorher auch keine Zäune an Bürgersteige gemacht, Spitze Gegenstände verboten, Sonnencreme verordnet, Schwimmen verboten oder 30 auf der Autobahn eingeführt. Das wären alles Dinge die viele Menschen retten würden, aber Sie sind eben unverhältnismäßig. Der Sinn unseres Lebens ist es nicht zu verhindern sich mit allem möglichen anzustecken, sondern zu leben! Leben ist immer ein Risiko, wir alle können jeden Tag sterben. Beinahe 15% der Menschen sterben vor ihrem 65. Geburtstag und das ohne Corona! Wir müssen die Verhältnismäßigkeit wahren, das Leben verläuft nicht auf Eisenbahnschienen, es gibt keine Garantie dass man nicht vorzeitig stirbt und es gibt schon gar keine Gerechtigkeit im Leben. Deswegen halte ich manche der Maßnahmen für unverhältnismäßig, insbesondere der Ruf Einiger hier und anderswo die Einschränkungen für Impf-Freie weiter aufrecht zu erhalten. Wer das fordert, bei dem ist Corona zur Ideologie verkommen. 

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Und genau hier ist der Punkt, an der ich eingestehe, dass mir das Wissen fehlt um dies fundiert argumentieren zu können. Wenn du hier eine entsprechende wissenschaftliche Ausbildung hast, bist du in einer besseren Position als ich.

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