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Frust über Coronamaßnahmen: Einfach nur Gejammer oder reicht es bald?


psycCGN
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vor 2 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Und genau hier ist der Punkt, an der ich eingestehe, dass mir das Wissen fehlt um dies fundiert argumentieren zu können. Wenn du hier eine entsprechende wissenschaftliche Ausbildung hast, bist du in einer besseren Position als ich.

Nein, das habe ich auch nicht behauptet. Aber wiegesagt, ich denke dass jeder selbst im Stande ist sich die Zahlen anzusehen und daraus logische Zusammenhänge zu bilden. Man muss kein Biologe sein um zu verstehen. Man muss ja scheinbar auch kein Experte in dem Gebiet sein um Gesundheitsminister zu sein und sogar ein Tierarzt hat es an die Spitze des RKI geschafft. Jeder kann hier 1 und 1 zusammenzählen und logisch denken. Für mich spielen insgesamt zu viele Emotionen und zu wenig Fakten mit. 

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vor 8 Minuten hat lox33 geschrieben:

Nein, das habe ich auch nicht behauptet. Aber wiegesagt, ich denke dass jeder selbst im Stande ist sich die Zahlen anzusehen und daraus logische Zusammenhänge zu bilden.

Oh cool, das heisst man kann hier Bachelor, Master und Doktorgrade in verschiedenen Disziplinen einfach so durch gesunden Menschenverstand ersetzen? 

Wissen das die Leute, die das aktuell studieren? Die werden sich glaub echt ärgern, dass sie sich die ganzen Jahre hätten sparen können.

 

Further reading:
 

Dunning, D. (2011). Chapter five - The Dunning–Kruger Effect: On Being Ignorant of One’s Own Ignorance. In J. M. Olson & M. P. Zanna (Eds.), Advances in Experimental Social Psychology (Vol. 44, pp. 247–296). Academic Press. https://doi.org/10.1016/B978-0-12-385522-0.00005-6
Bearbeitet von DerLenny
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vor 19 Minuten hat lox33 geschrieben:

Wir haben vorher auch keine Zäune an Bürgersteige gemacht, Spitze Gegenstände verboten, Sonnencreme verordnet, Schwimmen verboten oder 30 auf der Autobahn eingeführt. Das wären alles Dinge die viele Menschen retten würden, aber Sie sind eben unverhältnismäßig. Der Sinn unseres Lebens ist es nicht zu verhindern sich mit allem möglichen anzustecken, sondern zu leben! Leben ist immer ein Risiko, wir alle können jeden Tag sterben.

 

Wann ist dieses "vorher", von dem du da sprichst?

 

Es gibt Bereiche, in denen sich Zäune an Gehwegen befinden. Gar nicht mal so selten. Es gibt Bereiche, in denen spitzen Gegenstände eingeschränkt bis ganz verboten sind. Es gibt Bereiche, in denen Schwimmen verboten ist und es gibt auch durchaus Bereiche, in denen auf Autobahnen sehr langsam gefahren wird - nicht unbedingt 30, aber doch immerhin fünfzig.

 

Es kommt immer auf die Gefahrenlage an.

 

Was der Sinn des Lebens ist, kann jeder nur für sich selber entscheiden. Wenn du kein Prob damit hast, dich mit Corona und allen möglichen anderen Sachen anzustecken - dein Ding. Wenn ich mich impfen lasse - mein Ding. Nur dass ich eben mit meiner Impfung auch für deine erhöhte Sicherheit sorge, während du mich mit deiner infektionstechnischen Sorglosigkeit theoretisch gefährden könntest.

 

Was die generelle Diskussion "Das Thema ist ausdiskutiert!" angeht - muss ja keiner hier reinklicken und lesen, das Internet ist groß genug ;-)

Bearbeitet von lilienthal
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vor 6 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Oh cool, das heisst man kann hier Bachelor, Master und Doktorgrade in verschiedenen Disziplinen einfach so durch gesunden Menschenverstand ersetzen? 

Wissen das die Leute, die das aktuell studieren? Die werden sich glaub echt ärgern, dass sie sich die ganzen Jahre hätten sparen können.

 

Further reading:
 

Dunning, D. (2011). Chapter five - The Dunning–Kruger Effect: On Being Ignorant of One’s Own Ignorance. In J. M. Olson & M. P. Zanna (Eds.), Advances in Experimental Social Psychology (Vol. 44, pp. 247–296). Academic Press. https://doi.org/10.1016/B978-0-12-385522-0.00005-6

 

Bedeutet also unser Gesundheitsminister hat auch keine Ahnung oder wie ? Herr Wiehler dann ja auch nicht ? Was ist mit den ganzen Experten die ebenfalls nicht D'accord mit der gängigen Regierungsmeinung sind ? Was ist mit den Experten die den schwedischen Sonderweg beschlossen haben ? Was ist mit den Experten die für 20 US-Bundesstaaten beschlossen haben dass es keine Maskenpflicht mehr gibt ? 

 

Es geht hier nicht um biologische Details, weil das für uns alle, inklusive derer die darin vermeintliche Experten sind, Neuland ist. Herr Drosten hat Anfang April 2020 gesagt, dass Masken keinen Sinn machen, die Zahlen würden das zeigen. Ein paar Wochen später hat er seine Meinung um 100% gewendet. Du willst mir dann also erzählen, dass es hier eine eindeutige Expertenmeinung gibt und sich alle einig sind ? 

 

Davon ab, ich habe dir eben versucht zu erklären dass es überhaupt nicht um die biologischen Details geht, sondern um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und die Eckpfeiler dazu kann jeder einsehen (Coronakranke auf der Intensivstation, Coronatote insgesamt, Über- / Untersterblichkeit insgesamt). Dazu braucht man kein Biologe sein, auch wenn du das hier suggerieren willst. Diese zahlen sind für alle einsehbar. 

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vor 7 Minuten hat lilienthal geschrieben:

 

Wann ist dieses "vorher", von dem du da sprichst?

 

Es gibt Bereiche, in denen sich Zäune an Gehwegen befinden. Gar nicht mal so selten. Es gibt Bereiche, in denen spitzen Gegenstände eingeschränkt bis ganz verboten sind. Es gibt Bereiche, in denen Schwimmen verboten ist und es gibt auch durchaus Bereiche, in denen auf Autobahnen sehr langsam gefahren wird - nicht unbedingt 30, aber doch immerhin fünfzig.

 

Es kommt immer auf die Gefahrenlage an.

 

Was der Sinn des Lebens ist, kann jeder nur für sich selber entscheiden. Wenn du kein Prob damit hast, dich mit Corona und allen möglichen anderen Sachen anzustecken - dein Ding. Wenn ich mich impfen lasse - mein Ding. Nur dass ich eben mit meiner Impfung auch für deine erhöhte Sicherheit sorge, während du mich mit deiner infektionstechnischen Sorglosigkeit theoretisch gefährden könntest.

 

Nochmal, wenn die Corona-Impfung zu 100% schützt, wie es Prof. Lauterbach gesagt hat, fallen diese Argumente alle weg sobald sich jeder hat impfen lassen können. Dann weiterhin nach Einschränkungen für Impf-Freie zu rufen, ist völlig haltlos und unverhältnismäßig. Zum Glück haben unsere Politiker scheinbar Genug Grips das zu erkennen. 

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vor 22 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Oh cool, das heisst man kann hier Bachelor, Master und Doktorgrade in verschiedenen Disziplinen einfach so durch gesunden Menschenverstand ersetzen? 

Wissen das die Leute, die das aktuell studieren? Die werden sich glaub echt ärgern, dass sie sich die ganzen Jahre hätten sparen können.

 

Further reading:
 

Dunning, D. (2011). Chapter five - The Dunning–Kruger Effect: On Being Ignorant of One’s Own Ignorance. In J. M. Olson & M. P. Zanna (Eds.), Advances in Experimental Social Psychology (Vol. 44, pp. 247–296). Academic Press. https://doi.org/10.1016/B978-0-12-385522-0.00005-6

Es gibt hier überhaupt keinen Konsens unter Fachleuten und Leute wie du, die dann mit solchen Totschlagargumenten um die Ecke kommen, Leute als doof hinstellen oder wohlmöglich noch die Verklammerungstaktik anwenden und dann gleich noch erzählen es hätte was mit der AfD zu tun, sind in meinen Augen echte Antidemokraten. So kann keine Diskussion über ein Thema stattfinden, das ist der Tot jeder Diskussion. 

 

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen."Voltaire (1694-1778),

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vor 17 Minuten hat lox33 geschrieben:

So kann keine Diskussion über ein Thema stattfinden, das ist der Tot jeder Diskussion. 

Naja, nur weil du eine Meinung hast, bedeutet das nicht, dass sie auf entsprechendem Wissen beruht.

Du darfst sie gern äußern, musst dich dann aber nicht wundern, wenn die Frage aufkommt, auf welcher Basis deine Annahmen beruhen. und dann ist wild im Kreis rennen, mit dem armen fuchteln und sagen "das sieht man doch" nicht wirklich überzeugend.

Du darfst gerne schreiben, was immer du möchtest.

Das will dir niemand nehmen. aber ebenso steht es mir frei, die wissenschaftliche Grundlage deiner Äußerungen zu bezweifeln.

Einher geht die Erleichterung, dass die Entscheidungen hingegen durch Leute beeinflusst werden, di sich die Mühe gemacht haben zu wissen worüber sie reden.

 

Dennoch möchte ich dir in keiner Weise absprechen deine Meinung zu teilen.

Was du hier ja auch tust. Das. ist absolut legitim, ebenso wie mein Hinweis darauf, dass dir die Komplexität der Sachlage nicht gewahr ist.

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vor 4 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Naja, nur weil du eine Meinung hast, bedeutet das nicht, dass sie auf entsprechendem Wissen beruht.

Du darfst sie gern äußern, musst dich dann aber nicht wundern, wenn die Frage aufkommt, auf welcher Basis deine Annahmen beruhen. und dann ist wild im Kreis rennen, mit dem armen fuchteln und sagen "das sieht man doch" nicht wirklich überzeugend.

Du darfst gerne schreiben, was immer du möchtest.

Das will dir niemand nehmen. aber ebenso steht es mir frei, die wissenschaftliche Grundlage deiner Äußerungen zu bezweifeln.

Einher geht die Erleichterung, dass die Entscheidungen hingegen durch Leute beeinflusst werden, di sich die Mühe gemacht haben zu wissen worüber sie reden.

 

Dennoch möchte ich dir in keiner Weise absprechen deine Meinung zu teilen.

Was du hier ja auch tust. Das. ist absolut legitim, ebenso wie mein Hinweis darauf, dass dir die Komplexität der Sachlage nicht gewahr ist.

 

Ich denke ich habe ausreichend klar gemacht auf welchen Zahlen meine Aussagen beruhen und dies sogar mit offiziellen Statistiken belegt. Dass du diese nicht anerkennst oder nicht für ausreichend hältst, ist deine Sache. Es kann sich ja jeder selbst ein Bild machen. Man kann dieses Thema natürlich verkomplizieren, nur am Ende sind sich ja nicht mal die Fachleute einig. Welche Meinung ist denn dann die, die valide ist z.B im Bereich von Impfungen für Kinder ? Die des Vorsitzenden der STiKo ? Die von Dr. Wiehler ? Die des Ethikrates ? Was ist verhältnismäßig ? Wenn wir einige Tote in Kauf nehmen um anderen wieder Ihre Freiheit zurückzugeben ? 

 

Wir stoppen die Diskussion am besten einfach hier.  

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vor 1 Minute hat lox33 geschrieben:

Ich denke ich habe ausreichend klar gemacht auf welchen Zahlen meine Aussagen beruhen und dies sogar mit offiziellen Statistiken belegt

Die Statistiken sind nicht das Problem. Es sind eher die Folgerungen, die du aus dieser Auswahl ziehst.

Siehe auch emien Fragen vorher, warum es genau diese waren und nicht die restlichen Statistiken und auf welcher Grundlage du, ohne entsprechendes Wissen, hier Folgerungen schließen kannst.

 

Und ja, jeder kann sich ein Bild machen, aber ohne entsprechendes Wissen sind diese Folgerungen eben nur sehr wenig wert.

Wenn du Deine Daten in einem Paper zusammenfasst, dieses den wissenschaftlichen Diskurs übersteht, dann wäre dies etwas anderes.

Aktuell scheint mir die Argumentation aber eher durch Meinung denn durch Wissen dominiert zu werden. Was du ja selbst auch eingestanden hast. Wobei Dich dies weniger zu irritieren scheint als mich.

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