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Frust über Coronamaßnahmen: Einfach nur Gejammer oder reicht es bald?


psycCGN
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vor 14 Minuten hat psycCGN geschrieben:

kann man selbst einiges tun, um sich nicht zu infizieren oder man lässt es und geht aktiv das Risiko ein.

Auch das finde ich ignorant, denn wenn man sich doch infiziert, nimmt man jemandem vielleicht das Krankenhausbett weg, der die Möglichkeit zur Impfung noch nicht hatte. 
Diese Sichtweise empfinde ich etwas naiv, denn man ist doch meistens nicht selbst schuld sich irgendwo anzustecken.

Eines meiner Kinder geht jeden zweiten Tag zur Schule und ich muss einkaufen gehen.....

Bearbeitet von brotzeit
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vor 14 Minuten hat brotzeit geschrieben:

Eines meiner Kinder geht jeden zweiten Tag zur Schule und ich muss einkaufen gehen.....

 

Ich muss auch einkaufen gehen. Aber mit Maske fühle ich mich in dieser Situation sehr sicher. 

 

Und ich gehe nicht nur jeden zweiten Tag zur Schule, sondern jeden Tag. Auch in dieser Situation fühle ich mich sicher. Alle tragen eine Maske und die CO2 Ampeln kommen eigentlich nie in den gelben, geschweige denn den roten Bereich.

 

vor 14 Minuten hat brotzeit geschrieben:

Auch das finde ich ignorant, denn wenn man sich doch infiziert, nimmt man jemandem vielleicht das Krankenhausbett weg, der die Möglichkeit zur Impfung noch nicht hatte. 

 

Wenn man es so sieht, dann akzeptiere ich es, dass mich diese Person als Ignorant oder egoistisch wahrnimmt. Ich kann aus meiner Perspektive sagen, dass ich die Coronazeit bisher ohne jegliche Erkrankung sehr gut überstanden habe. Und ich denke, dass ich das auch in nächster Zeit bei Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen tue. 

Als ich geimpft wurde, mag es vielleicht psychosomatisch oder vllt wirklich mit dem Impfstoff zu tun gehabt haben: aber ich habe im Brustraum ständig ein Drücken gefühlt und im Kopf immer wieder mal einen stechenden Schmerz. Ich habe mir eingeredet, dass es sicherlich nur psychosomatisch war. Ich kann es nicht beurteilen. Aber wenn man selbst in dieser Situation drin war, denkt man womöglich ein bisschen anders darüber. Jedem, der hier pauschal behauptet, man wäre ignorant oder egoistisch, dem könnte man das gleiche vorwerfen.

Bearbeitet von psycCGN
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vor 30 Minuten hat brotzeit geschrieben:

Jede verschmähte Impfung eines Ü60 jährigen bekommt ein Ü30 jänriger seine später, weil die verschmähte weggeworfen wurde? Am Anfang hieß es wir sollen für die Alten, die schutzbedürftigen, zu Hause bleiben bis sie geimpft werden können.

 

Das ist falsch. Jeder der will kann sich mit AstraZeneca impfen lassen. Auch die unter 60-Jährigen. Es wird nichts weggeworfen und es bekommt auch niemand später seine Impfung, wenn andere eine Impfung mit AstraZeneca ablehnen.

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vor 4 Minuten hat psycCGN geschrieben:

Ich muss auch einkaufen gehen. Aber mit Maske fühle ich mich in dieser Situation sehr sicher.

 

Ich auch. Jetzt ist es ein wenig unsicherer, da in Hamburg ab 21 Uhr Ausgangssperre herrscht.

Vorher waren die Supermärkte zwischen 21 und 23 Uhr leer. Jetzt muss man da zu Zeiten rein wo eh schon mehr los war und jetzt eben noch mehr los ist. Das ist alles so intelligent...

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vor 58 Minuten hat LaVie geschrieben:

Das ist falsch. Jeder der will kann sich mit AstraZeneca impfen lassen. Auch die unter 60-Jährigen. Es wird nichts weggeworfen und es bekommt auch niemand später seine Impfung, wenn andere eine Impfung mit AstraZeneca ablehnen.

Blödsinn. Hier steht frühestens ab Sommer....

In den Tagesthemen wurde genau das Gegenteil deiner Aussage berichtet. Die werden sehr wohl weggeworfen

 

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Morgen,
 

bei AZ muss ich auch sagen, dass ich ebenfalls mit mulmigen Gefühl zur Impfung gegangen bin. Ich habe genau den Altersrahmen, bei dem Probleme auftauchten und habe schon seit meiner Kindheit Probleme mit den Blutwerten. Eine gewisse Thromboseneigung konnte bis heute weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Letztlich konnte mir auch kein Arzt genau sagen, ob das problematisch sein könnte oder nicht. Dadurch hatte ich lange gegrübelt. Allen anderen Frauen auf Station ging es auch so. Bei uns ist es so, dass der Chefarzt wegen aufkommenden Misstrauens dann mit gutem Beispiel voran ging und sich die erste Spritze setzen ließ. Das half etwas, um ehrlich zu sein, obwohl die Hauptrisikogruppe ja eher junge Frauen sind. Sehr beruhigend fand ich auch die gesamte Organisation im Impfzentrum und die Aufklärung, die dort so erfolgte. Das scheint der best-organisierteste Ort im ganzen Universum zu sein, an der Stelle toi toi toi. 

 

Diese Sinusvenenthrombosen sind ja wirklich unglaublich selten; allerdings finde ich die Sorge davor nachvollziehbar. Die Risikobewertung wurde ja stets verändert und bis dahin war ja nur ein kleiner Kreis damit geimpft. Es ist auch schwierig, auszublenden, dass die Gefahr gering ist, wenn jeder einzelne Fall durch Sondersendungen und Schlagzeilen abgebildet wird. Einerseits wird Panik zwecks Auflagenstärkung künstlich betrieben, andererseits wird man dann aber ausgelacht, wenn man misstrauisch ist. Zudem hieß es bei AZ: Impfungen gestoppt, Impfungen wieder zugelassen, Impfungen gestoppt, wieder zugelassen, nun nur noch für 60+ vorgesehen, gewisse Ländern verzichten gleich ganz darauf. 

Dass es nicht einfach ist, da Vertrauen und Zuversicht zu fassen, ist für mich schon verständlich. 

Nun heißt es, Corona mache viel mehr Sinusvenenthrombosen als AZ, ja; allerdings kommt mir das, wie so vieles momentan, eher beschwichtigend vor. Die richtige Erklärung zur richtigen Zeit, so ungefähr. Sinusvenenthrombosen wurden trotz Symptomreichtum bei COVID vor den Kontroversen um AZ nicht so breit besprochen, eher die gefürchtete Lungenentzündung. 

 

Mein zweiter Termin ist im Juni und ich hätte mir letztlich trotz des ganzen Tamtams natürlich auch wieder AZ spritzen lassen. Da sehe ich das große Ganze. Unsere Klinik ist aber nun auf mRNA umgestiegen, also wirds wohl Pfizer oder Moderna. Hier zumindest wird aktuell kein AZ für U60 rausgegeben, was wohl auch damit zusammenhängt, dass er nun für Ü60 verplant ist (was auch okay ist dann). Man muss dann eben hoffen, dass auch bei Mischimpfungen ein Vollschutz erreicht werden kann. Wobei ich jetzt eher kein Problem damit hätte, auch eine dritte Nadeln setzen zu lassen. 

LG

 

Bearbeitet von Vica
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vor 13 Stunden hat Herbstkind geschrieben:

An zweiter Stelle frustriert mich die Impfsituation. Hier an verschiedenen Stellen, am Meisten die vielen weggeworfenen Impfdosen. Selbst erlebt, als ich im Impfzentrum war, dass Menschen gegangen sind, als sie erfuhren, dass sie "nur" AstraZeneca" erhalten hätten.

@LaVie lies das.... 

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Kein Blödsinn. Meine Aussage bezog sich natürlich auf diejenigen Personen, die an der Reihe sind. Wenn AstraZeneca verfügbar ist, ein anderer Impfstoff aber nicht, kann man sich mit AstraZeneca auch dann impfen lassen, wenn man unter 60 ist. Auf freiwilliger Basis.

Dass ich das jetzt extra erwähnen muss, dass es immer noch Gruppen mit Priorität gibt...

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vor 3 Minuten hat brotzeit geschrieben:

@LaVie lies das....

 

Das betrifft angebrochene Flaschen und ist bei Biontech und Moderna nicht anders. Es gab Unsicherheiten, ob man die restlichen Dosen einfach an irgendjemanden außerhalb der Priorisierungsgruppen verimpfen darf. Es wollte sich da keiner strafbar machen. Mittlerweile ist das gang und gäbe.

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