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Frust über Coronamaßnahmen: Einfach nur Gejammer oder reicht es bald?


psycCGN
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vor 4 Minuten hat developer geschrieben:

Das Absurde daran ist, dass allein in Deutschland täglich noch immer mehrere hundert Menschen an der eigentlichen Erkrankung sterben

 

Ja. Und es sterben nicht nur täglich mehrere hundert Menschen daran, sondern es erkranken aktuell täglich nachgewiesen mehr als 20.000 Menschen daran, plus Dunkelziffer - und davon wiederum viele mit längeren Einschränkungen/Beschwerden und vielleicht sogar Dauerschäden. Aber an diese Zahlen haben sich viele vermutlich mehr gewöhnt als an die Meldungen zu den wenigen schweren Impf-Auswirkungen.  Und tatsächlich wohl auch das Gefühl, sich dort selbst diesem Risiko auszusetzen. Wobei da viele was Corona angeht ein viel größeres Risiko auf sich nehmen durch ihr Verhalten.

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Jetzt hat LaVie geschrieben:

 

Ja, ich hab das mittlerweile verstanden, dass man hier in diesem Thread nichts voraussetzen kann. Aus dem Grund belass ich es jetzt auch dabei. Mir echt zu anstrengend.

 

Schade. Denn nur so kann Diskussion mit Argumenten funktionieren - und auch Wissenslücken zu schließen. Und ja, das ist anstrengender als irgendwas in den Raum zu schmeißen oder andere abzuwerten bzw. als doof hinzustellen ("weiß schon mein Neffe. Und der ist 5."). Dass Du es anders kannst, zeigen ja viele ausführlichere Beiträge von Dir durchaus, auch hier im Thema.

 

Aber natürlich kann jeder für sich entscheiden, wo und wie intensiv er sich einbringen möchte. Ich wäge da selbst ja durchaus auch ab, wo ich etwas investieren möchte. 😉

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vor 20 Minuten hat LaVie geschrieben:

Das betrifft angebrochene Flaschen und ist bei Biontech und Moderna nicht anders. Es gab Unsicherheiten, ob man die restlichen Dosen einfach an irgendjemanden außerhalb der Priorisierungsgruppen verimpfen darf

 

Im dienstlichen Kontext der Alten- und Behindertenhilfe wurden im Bereich Dezember/Januar sogenannte Reservelisten geführt,  auf denen jedoch ausschließlich Personen aus anderen Einrichtungen, die sich in der damalugen Priorisierungsgruppe befanden stehen durften. 

 

Diese Personen auf der Reserveliste haben sich an entsprechenden Tagen bereit gehalten,  um dann ab Anruf so schnell wie möglich zum Ort der Impfung zu fahren. Es gab hier einige sehr glückliche und dankbare Menschen am anderen Ende der Telefonleitung,  jedoch auch Enttäuschung bei denen, die nicht angerufen wurden beziehungsweise wurden auch hier Impfdosen weggeworfen,  da kurz vor Ende in paar Klienten doch nicht geimpft werden wollten und diejenigen Klienten, die spontan erreichbar waren, zu jung gewesen sind.

 

Eine solche Reserveliste könnte ein Ansatz zur Reduzierung des Wegwerfens in den Impfzentren beitragen: 2 Stunden vor Schluss überschlagen wie viele Dosen ungeplant nicht verimpft wurden und dann diejenigen,  die sich auf die Liste haben setzen lassen kontaktieren,  um innerhalb einer Stunde vor Ort zu sein um die Impfung zu erhalten.

 

Persönlich hatte ich einen Termin für AstraZeneca und spontan wurden alle, die an dem Tag da waren mit Biontech geimpft,  weil es zu viele aufgetaute Dosen vom Vortag gab. Bei der zweiten Dosis gab es dann die erlebte Thematik,  dass beides in zwei Gruppen im Impfzentrum geimpft wurde und Menschen wieder gegangen sind, nachdem sie es teilweise versucht hatten, den Impfstoff "zu tauschen". 

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Momentan hört man ja zunehmend wieder von Ausbrüchen bei Bewohnern in Altenheimen (trotz Zweitimpfung). Und Intensivbetten werden vielerorts knapp, trotz der voranschreitenden Impfungen. Tagtäglich liest man auch von Unsicherheiten darüber,  inwieweit die  Impfstoffe überhaupt gegen die Mutationen ankommen können. Ich gehe davon aus, dass es nach und nach angepasste Auffrischungsimpfungen gegen die Mutationen geben wird, bereits geimpfte Personen „nachgeimpft“ werden, so dass sich das Ganze vermutlich noch lange hinziehen wird. 

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vor 4 Minuten hat Ina_Marie geschrieben:

Und Intensivbetten werden vielerorts knapp, trotz der voranschreitenden Impfungen. 

Diese Patienten sind aber nicht geimpft. Eher ist es so, dass das Patientenklientel jünger wird, weil die älteren geimpft sind. 

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vor 13 Minuten hat Silberpfeil geschrieben:

Diese Patienten sind aber nicht geimpft. Eher ist es so, dass das Patientenklientel jünger wird, weil die älteren geimpft sind. 

Es gibt - wenn auch selten - aber auch COVID-Todesfälle trotz vollständiger Impfung. 

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Gibt es eine offizielle Statistik, wie sich die Zahl der Belegung der Intensivbetten zusammensetzt? Also welches Alter haben die Leute, liegen Vorerkrankungen vor, welche soziale Schicht? Ich denke mal, das spielt auch alles eine Rolle. Hier bei mir in der Stadt sind die Ansteckungen beispielsweise in Stadtteilen, in denen Menschen mit einem geringeren sozioökonomischen Status leben, viel höher als in anderen Stadtteilen. 

Ich denke, die Belegung der Intensivbetten hängt nicht allein von der Infektiösität des Virus ab, sondern wird in der Stärke der Ausprägung beeinflusst durch viele andere Variablen. 

 

Statt das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen zu bringen, sollte man das Geld eventuell in adressatengerechte Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Sicherheitsmaßnahmen stecken. In der Bildungsarbeit ist durch Studien ja auch belegt, dass man unterschiedlich vorgehen muss, je nachdem, aus welcher sozialen Schicht die Menschen kommen. Ansonsten kann es passieren, dass man aneinander vorbeiläuft.

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vor 26 Minuten hat Markus Jung geschrieben:

Und ja, das ist anstrengender als irgendwas in den Raum zu schmeißen oder andere abzuwerten bzw. als doof hinzustellen ("weiß schon mein Neffe. Und der ist 5.").

 

Sorry, aber wenn ich als Antwort ein "Blödsinn" zurückbekomme, dann sehe man es mir bitte nach, wenn ich darauf nicht sonderlich freundlich reagiere. Dass nach einer gewissen Reihenfolge geimpft wird ist nun wirklich so bekannt, wie dass es aktuell eine Pandemie gibt. Ich kann mich da jetzt wochenlang selbst reflektieren, ich werde aber definitiv nie an den Punkt kommen zu sagen "okay, das hätte ich dazu schreiben müssen, das kann man nicht als Wissen voraussetzen". Das ist einfach absurd.

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Die Zeit hatte vor drei Tagen diesen, wie ich finde sehr differenzierten, Beitrag zur gegenwärtigen Situation auf den Intensivstationen:

 

Zitat
Die Zahl der Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen wächst rasant. Manche Mediziner schlagen deshalb Alarm. Andere finden die Aufregung übertrieben.

 

https://www.zeit.de/2021/16/intensivstationen-corona-pandemie-patienten-triage-schwerer-verlauf/komplettansicht

 

 

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