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Ouppss meine Dozentin steht im Verdacht im großen Stil Plagiate zu fabrizieren...


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Am 20.7.2021 um 08:37 hat R.Kohlen - onlineplus geschrieben:

Die Überprüfung nimmt jedoch sicher etwas Zeit in Anspruch, daher bitten wir um etwas Geduld.

 

Wie lange denn eigentlich?

 

Inzwischen ist die nächste Runde Bewertungen von Hausarbeiten durch die Dozierende raus. 

 

Ich stimme dem Beitrag hier zu:

 

Am 19.7.2021 um 09:29 hat polli_on_the_go geschrieben:

4. Die Sachlage ernst nehmen aber nicht vorschnell aufgrund von Anschuldigungen im www Entscheidungen treffen, die eben weitreichende Konsequenzen haben können und entsprechend vollumfänglich belegt, nachgewiesen etc. werden sollten und zwar im richtigen Rahmem

 

Vorschnelle Entscheidungen können weitreichende Konsequenzen haben. Aber sich zu lange Zeit für Entscheidungen zu nehmen, kann durchaus auch weitreichende Konsequenzen haben. Hier z.B. für Studierende, die für Kurse bezahlen die von dieser Dozentin mehr oder weniger betreut werden und deren Hausarbeiten weiterhin von dieser Dozentin bewertet werden. Hier nochmal meine eingangs gestellt Frage: Welche Aussagekraft soll denn eine Bewertung durch die Dozentin für Studierende und potentielle Arbeitgeber*innen haben.

 

Abgesehen davon, dass Bewertungen von Hausarbeiten durchaus sehr subjektiv sind und vermutlich viele Dozierende (insbesondere Honorarkräfte an privaten Fachhochschulen) nicht darin geschult sind angemessen zu prüfen, verschärft sich hier ja das Problem nochmal, da die Dozierende selbst nicht über die Fähigkeiten verfügt, die sie zu prüfen beauftragt wurde.

 

Es ist in anderen Modulen bei onlineplus schon vorgekommen, dass eine Prüfung nicht abgelegt werden konnte, da sie eben noch nicht fertig konzipiert war oder das zu prüfende Lernmaterial noch nicht ausreichend zur Verfügung gestellt wurde.

 

Ich frage mich warum kann die Möglichkeit der Prüfung im entsprechenden Kurs nicht ausgesetzt wird, bis die Sache geklärt wurde. Ein hinreichender Anfangsverdacht, dass hier eine Hinblick auf wissenschaftliche Integrität nicht sehr vertrauenswürdige Person mit der Bewertung von Studierendenarbeiten befasst ist,  sollte doch nun bestehen.

 

Würde mich hier über ein Update freuen.

 

Inzwischen habe ich festgestellt, dass es an der Hochschule Fresenius (nicht im Fachbereich onlineplus) durchaus die Möglichkeit gibt, auch nach nachgewiesenem wissenschaftlichem Fehlverhalten wieder in prominenter Stellung Verantwortung für die Ausbildung Studierender zu übernehmen. Eine Person, der laut VroniPlag Wiki in Folge der dort dokumentierten Plagiatsverdachte sogar die Habilitation von der FU Hagen entzogen wurde, ist inzwischen als Studiendekan an einem Standort der HSF tätig.

 

Ich halte Rehabilitation für eine gute Sache.

 

Andererseits fürchte ich, dass an der HSF ein institutionelles Klima herrscht in dem Plagiate einfach nicht als ganz so schlimm wahrgenommen werden und der Betrug der Dozierenden dann doch effektiv folgenlos für die Dozierende aber eben nicht für die Studierenden bleibt. Oder?

Bearbeitet von Science_Lover
leerzeichen entfernt
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vor 18 Minuten hat Melanie Lehne - onlineplus geschrieben:

Solltet Ihr in Zukunft einmal etwas auf dem Herzen haben, könnt Ihr auch gerne immer per Privatnachricht auf mich zu kommen.

 

Das schafft Vertrauen 🙃

Vielen Dank.

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Hi Melanie,

danke für das Update. 

 

Ich interpretiere dieses Update optimistisch so, dass das Dekanat im Zuge der Prüfung zu der Einschätzung gekommen ist, dass das von der Dozentin praktizierte wissenschaftliche Fehlverhalten dermaßen gravierend ist, dass sich eine Zusammenarbeit mit dieser nicht mit dem Qualitätsanspruch der Hochschule Fresenius (insbesondere dem Fachbereich onlineplus) vereinbaren lässt und die Zusammenarbeit entsprechend beendet wurde.

 

Am 19.7.2021 um 08:11 hat R.Kohlen - onlineplus geschrieben:

Die betroffene Dozentin widerspricht den Vorwürfen.

 

Diese Entscheidung halte ich (auch angesichts des massiven Vertrauensbruch zwischen Hochschule und Dozentin) für folgerichtig und sie schafft auch bei mir ein klein wenig Vertrauen in den wissenschaftlichen Anspruch des Fachbereichs.

 

Ich nehme an intern wird es dann noch zeitnah eine Entschuldigung und ein Feedback an die direkt betroffenen Studierenden, von denen wahrscheinlich die wenigsten das Forum hier lesen, geben. Mglw. mit Informationen dazu, ob es die Möglichkeit geben wird, die durch die Dozierende erfahrenen Bewertungen nochmals prüfen zu lassen.

 

Am 23.6.2021 um 11:43 hat Melanie Lehne - onlineplus geschrieben:

Im Juli soll das Thema erneut im Forschungskreis besprochen werden und dann zeitnah auch eine Ombudsperson ernannt werden.

 

Ich hoffe für Studierende, Dozierende und den Fachbereich, dass die Ombudsperson bald ernannt wird und transparent und gut wahrnehmbar für alle über deren Aufgaben informiert und damit gleichzeitig gesteigertes Problembewusstsein für wissenschaftliches Fehlverhalten geschaffen wird.

 

Ich danke allen, die im Zuge dieser Diskussion zum Ausdruck gebracht haben, dass wissenschaftliches Fehlverhalten von derartigem Ausmaß für die Wahrnehmung einer Dozierendentätigkeit an einer Fachhochschule disqualifiziert. Darüber besteht in der Studierendenschaft bei Fresenius onlineplus leider noch keinesfalls Konsens. 

 

Euch allen eine schöne Woche.

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Am 9.8.2021 um 12:17 schrieb Science_Lover:

Ich danke allen, die im Zuge dieser Diskussion zum Ausdruck gebracht haben, dass wissenschaftliches Fehlverhalten von derartigem Ausmaß für die Wahrnehmung einer Dozierendentätigkeit an einer Fachhochschule disqualifiziert.

 

Ich sehe da noch immer wenig Zusammenhang mit der aktuellen (bzw. jetzt vermutlich nicht mehr) Tätigkeit und den Betrügereien. Kurz davor hast Du auch "Rehabilitation für eine gute Sache" gehalten.

 

Bei so einem Ausmaß an betrügerischen Verhalten sollte man sich erstmal an die Hochschule halten, die den akademischen Grad verliehen hat. Wurde das schon in die Wege geleitet?

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vor 39 Minuten schrieb WiInfo:

Bei so einem Ausmaß an betrügerischen Verhalten sollte man sich erstmal an die Hochschule halten, die den akademischen Grad verliehen hat. Wurde das schon in die Wege geleitet?

 

Ich nehme an, dass der Fall an die Hochschule, die den Grad verliehen hat, gemeldet wurde.

Die Meldung an die Hochschulen scheint wohl übliches Vorgehen für auf VroniPlagWiki gelistete Fälle. Jedenfalls galt das wohl für die 210 Fälle, die bis zum Erscheinen dieses Beitrages dort veröffentlicht waren.

https://netzpolitik.org/2021/zehn-jahre-vroniplag-wiki-das-problem-der-plagiate-wird-weiter-ignoriert/

 

Rehabilitation halt ich tatsächlich für eine gute Sache. Aber wie du im Thread auch lesen konntest, bestreitet die Dozierende die Vorwürfe, Plagiate veröffentlicht zu haben. Einsicht, Entschuldigung und der Nachweis der Qualifikation zum wissenschaftlichen Arbeiten wären ja Grundvoraussetzungen für einen solchen Prozess.

 

Und du siehst den Zusammenhang zwischen dem Plagiieren und der Dozierendentätigkeit nicht? Ich schon.

Ich denke es wäre schwer zu vermitteln, wenn eine Dozierende, die sich mit einem durch dreistes Plagiieren erschlichenen Doktortitel präsentiert, an der wissenschaftlichen Wertebildung von Studierenden mitwirkt.

 

LG

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vor einer Stunde schrieb Science_Lover:

 

Ich nehme an, dass der Fall an die Hochschule, die den Grad verliehen hat, gemeldet wurde.

OK, Du nimmst also an...

Für mich wäre das die Priorität.

 

 

vor einer Stunde schrieb Science_Lover:

Rehabilitation halt ich tatsächlich für eine gute Sache. Aber wie du im Thread auch lesen konntest, bestreitet die Dozierende die Vorwürfe, Plagiate veröffentlicht zu haben. Einsicht, Entschuldigung und der Nachweis der Qualifikation zum wissenschaftlichen Arbeiten wären ja Grundvoraussetzungen für einen solchen Prozess.

Ja, ich erinnere mich auch noch an die Äußerungen eines speziellen neu-angemeldeten Users.

 

Ebenso erinnere ich mich an eine gewisse Historie bei Deinen Schilderungen des Falls. Da wurde sehr viel erst auf Nachfrage nachgereicht.

 

 

vor einer Stunde schrieb Science_Lover:

Und du siehst den Zusammenhang zwischen dem Plagiieren und der Dozierendentätigkeit nicht? Ich schon.

Unterstelle mir hier bitte nichts. 

 

 

vor einer Stunde schrieb Science_Lover:

Ich denke es wäre schwer zu vermitteln, wenn eine Dozierende, die sich mit einem durch dreistes Plagiieren erschlichenen Doktortitel präsentiert, an der wissenschaftlichen Wertebildung von Studierenden mitwirkt.

Hat halt etwas länger gebraucht, bis Du das mal so klar formuliert hast.

 

Man sollte das Übel eher an den Wurzeln bekämpfen.

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vor einer Stunde schrieb WiInfo:

Man sollte das Übel eher an den Wurzeln bekämpfen.

 

In diesem Thread geht es darum, dass eine Person Studierende unterrichtet und deren Arbeiten korrigiert (hat), obwohl die wissenschaftlichen Arbeitend dieser Person (inkl. der Dissertation) einen hohen Umfang an nicht angegebenen Inhaltsübernahmen haben.

 

Das direkte Interesse war daher, dies zu begradigen.

 

Weitere Folgen aus der Offenlegung der Übernahmen sind natürlich sinnvoll, gehen aber über den Rahmen dieses Threads hinaus.

 

 

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