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Ouppss meine Dozentin steht im Verdacht im großen Stil Plagiate zu fabrizieren...


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vor 7 Minuten hat stefhk3 geschrieben:

Was heisst hier Parteien? Wir sind hier nicht vor Gericht.

^^' Auch in der Umgangssprache darf man das Wort Parteien verwenden.

Und jo, da wurden mal eben ein Haufen Fragen abgeladen, man muss aber auch nicht mehr draus machen als es ist. Ein paar der Dinge sind haltlos, andere kann man genauer prüfen und bei wieder anderen muss man sich den Schuh einfach nicht anziehen wenn er nicht passt.

 

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Ich halte diese Beschreibung fuer falsch. Es wurde kein "Haufen Fragen abgeladen", es soll die mutmassliche Fehlleistung der Dozentin verschleiert werden, indem eine Menge schiefer, falscher oder irrelevanter "Fakten" als Fragen angedeutet werden. Das ist etwas anderes als echte Fragen zu stellen, selbst wenn diese vom Thema wegfuehren.

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vor 17 Minuten hat stefhk3 geschrieben:

Ich halte diese Beschreibung fuer falsch. Es wurde kein "Haufen Fragen abgeladen", es soll die mutmassliche Fehlleistung der Dozentin verschleiert werden, indem eine Menge schiefer, falscher oder irrelevanter "Fakten" als Fragen angedeutet werden. Das ist etwas anderes als echte Fragen zu stellen, selbst wenn diese vom Thema wegfuehren.

Das war auch mein Eindruck. Deswegen habe ich meinen letzten Beitrag auch so formuliert, wie ich es getan habe.

 

Wobei ich Dozent erst mal nichts unterstellen will,

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Ein paar Punkte, die wir hier nicht vergessen sollten:

 

- Science_lover hat entdeckt, dass das Dozenty plagiiert hat

- Die Frage war in Folge: Was nun.

- Ab hier kamen dann die Fragen nach Ansprechpersonen, etc. auf

- Viel hin und her

- Dozent_1234567 erscheint, unter anderem um Fragen bezgl. der Glaubhaftigkeit der Prüfung aufzuwerfen.

 

Plagiate sind, vor allem in dem Umfang, recht leicht zu erkennen, wenn man die Quellen vergleichen kann.

Wer diese entdeckt ist erst mal egal - in Folge wird immer durch ein entsprechendes Gremmium geprüft werden (sieh die diversen Plagiatsfälle von Politikys).

 

Das Problem ist auch nicht, dass diese entdeckt werden sondern

- dass diese entstanden sind

- nicht früher entdeckt wurden

- der nicht klare Prozess, wie damit umgegangen werden soll

 

Die einige Antwort von Seitens des Plagiatsverdächtigys kann sein "Ds ist kein Plagiat, es ging alles nach den Regeln zu" - auch hier wieder der Verweis auf die recht gut dokumentieren Fälle, in denen Politikys plagiiert haben.

 

Wenn ein Plagiatsverdacht besteht, ist das Vorgehen recht einfach: man schaut sich die beiden Schriftstücke an und vergleicht. Das ist keine sehr schwierige Aufgabe. Und dann wirft man einen Blick aufs Veröffentlichungsdatum.

 

Das Problem bei einer solchen Arbeit ist es eher, die Originalquelle zu finden - nicht der Vergleich.

 

Die Auswirkungen sind drastisch. Zum einen ein absoluter Vertrauensverlust gegenüber des Pagiatys.

Und eben die von Science_Lover aufgeworfene Frage: Was macht man nun?

 

 

 

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vor 4 Stunden hat DerLenny geschrieben:

Das Problem bei einer solchen Arbeit ist es eher, die Originalquelle zu finden - nicht der Vergleich.

 

Meinst Du damit das sehr interessante Problem, dass profreinhardt hier zur Sprache gebracht hat?

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vor 1 Stunde hat WiInfo geschrieben:

 

Meinst Du damit das sehr interessante Problem, dass profreinhardt hier zur Sprache gebracht hat?

Das wurde sicherlich im Rahmen dieses mega Threads schon von vielen zur Sprache gebracht :)

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Nachtrag:

 

Am 24.6.2021 um 02:46 hat Dozent_1234567 geschrieben:

Der geschriebene Artikel auf den sich diese wohl unbelegte Anschuldigung bezieht hat mehrere Autoren (m/w/d), nicht nur den einen auf den sich der Beitrag bezieht.

 

Unbelegt sind die Vorwürfe natürlich nicht. @Dozent_1234567 , Sie haben doch selbst die Belege ausfindig gemacht um festzustellen, dass einer der dokumentierten Artikel mehrere Autor*innen hat. Die Dozentin hat neben diesen dokumentierten Artikeln ja durchaus weitere Artikel (als alleinige Autorin) veröffentlicht, die ebenfalls Plagiate enthalten.

 

Am 24.6.2021 um 02:46 hat Dozent_1234567 geschrieben:

- Welche Intention verfolgt die Headline des Beitrages – wirkt diese nicht eher wie ein „Framing“ (2.)?

- Was genau bedeutet die in der Headline genutzte Formulierung „im großen Stil“? Ab wann kann von „im großen Stil“ gesprochen werden (wird dies noch definiert) und muss hierfür auch konkret ein Nachweis erfolgen oder wird dies nur behauptet?

 

"Im großen Stil" habe ich verwendet, weil das, was hier zu beobachten ist andere, (öffentlich diskutierte) Fälle wie zum Beispiel Giffey deutlich übertrifft. Die Dissertation der Dozentin besteht überwiegend aus plagiatsverdächtigen Textpassagen. 73 der 99 Text-Seiten enthalten plagiatsverdächtige Textpassagen, auf 40 Seiten sind vermutlich mehr als 75% des Seitentextes ohne (ausreichende) Kennzeichnung der Quelle übernommen, 64 der plagiatsverdächtigen Stellen stammen aus ein und derselben Masterarbeit. Darüber hinaus hat die Dozentin Artikel, welche nahezu komplett aus anderen Quellen ziemlich schlecht übersetzt wurden unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht. Das ist eben alles etwas "größer" als z.B. in einem Wahlkampfbuch mal eine wenig markante Zeile aus einem Spiegel-Artikel zu übernehmen. Deswegen "im großen Stil".

 

Wir könnten darüber eine Debatte starten, ob hier nun von "im großen Stil" gesprochen werden kann, @Dozent_1234567. Oder ob erst von "im großes Stil" gesprochen werden kann, wenn wir auch die weiteren Artikel der Dozentin, die Plagiate enthalten und bisher nicht dokumentiert sind, hinzuziehen.

 

Mich interessiert auch: Wie kann es zu solch schwerwiegenden Regelverstößen kommen? Entweder die Dozierende kennt die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens gar nicht oder sie kennt die Grundlagen und hat hier wissentlich gegen die Regeln verstoßen. Das Ausmaß der Regelverstöße macht mich jedenfalls neugierig auf die vorhergehenden Qualifikationsarbeiten der Dozierenden.

 

Und ich frage mich auch, wie kann so eine Abschlussarbeit von Gutachter*innen überhaupt durchgewunken werden? Aber das ist kein Problem der HSF sondern der Hochschule an der die Dissertation eingereicht wurde.

 

In der expliziten Lehre spielt Wissenschaftsethik (eigentlich selbstverständlich) auch an der HSF (onlineplus/Fernstuduim) eine Rolle.

 

Aus gegebenem Anlass habe ich nochmal ins studymag "Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und inhaltliche Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung" geschaut. Dort wird auf die Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2013 Bezug genommen und abgeleitet:

 

Zitat
"Ihre Dozentinnen und Dozenten sind im Rahmen ihrer Funktion Vorbilder für Sie und sollten die gute wissenschaftliche Praxis leben und an Sie weitergeben."  (studymag "Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und inhaltliche Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung")

 

Implizit wird mir aber vermittelt, dass Wissenschaftsethik nicht sehr weit oben steht auf der Prioritätenliste. Dass im vorliegenden Fall gute wissenschaftliche Praxis gelebt und weitergegeben wird, ist zu bezweifeln. Was aber dann zu tun ist, ist im erwähnten studymag nicht beschrieben. Im konkreten Fall scheint mir die Aufarbeitung recht schleppend und intransparent. Ein Gespräch zwischen Studierendenvertretung und Dekan deutet irgendwie Aktionismus an, inwiefern ein derartiges Gespräch allerdings zu Aufarbeitung des Fehlverhaltens geeignet sein kann, wird nicht erläutert.

 

Ebenfalls im oben erwähnten studymag werden auch, wie ich jetzt gesehen habe, Aussagen zur Ombudsperson gemacht. Hier wird unter dem Stichwort Ombudsperson erklärt, dass bei onlineplus die studycoaches die Rolle der Vertrauensperson haben, an die sich Studierende wenden können, wenn sie sich nicht sicher sind, ob sie sich selbst falsch verhalten. Dass dorthin Fehlverhalten von Dozierenden gemeldet werden kann, wird nicht erwähnt.

 

In den Richtlinien der DFG von 2013 wird zur Ombudsperson ausgeführt

 

Zitat
"Er oder sie sollte aus dem Kreis der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der jeweiligen Institution kommen. [...] Die örtlichen Vertrauens-/Ansprechpersonen (Ombudspersonen) sollen von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen die erforderliche Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgabe erfahren. Hierzu zählen neben der Angabe der Ombudspersonen auf der Homepage und im Vorlesungsverzeichnis auch die inhaltliche Unterstützung und Akzeptanz der Ombudsarbeit. Wegen möglicher Besorgnis der Befangenheit ist immer eine Vertretung für eine Vertrauens-/Ansprechperson (Ombudsperson) zu benennen."

 

Zumindest die Angabe der Ombudsperson auf der Homepage (am besten mit dem Hinweis dazu, dass es sich hier um eine Ansprechperson zu Fragen des wissenschaftlichen Fehlverhaltens handelt) sollte eigentlich leicht umzusetzen sein.

 

Und noch was:

 

Am 24.6.2021 um 08:19 hat Melanie Lehne - onlineplus geschrieben:

Ich weiß auch nicht, ob die "Arbeiten" bereits durch die Plagiatssoftware geprüft wurden.

 

Plagiatssoftware scheitert leider noch zu oft an Übersetzungsplagiaten. Mglw. sind sie genau aus diesem Grund auch beliebt. In diesem Thread zum Beispiel hatte @DerLenny schon auf Übersetzungsplagiate in einem Skript an seiner Hochschule aufmerksam gemacht. Gut finde ich, dass die @IU Internation. Hochschule die Hinweise ernsthaft geprüft hat, den Fehler einräumt, sich dafür entschuldigt und sich um Korrektur bemüht. Ähnliches wünsche ich mir auch von der HSF (sollten sich die Vorwürfe als berechtigt herausstellen).

 

 

 

 

 

 

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  • 2 Wochen später...

UPDATE? Bisher hat die Hochschule Fresenius Onlineplus sich intern noch nicht zu den Plagiatsvorwürfen geäußert und auch personelle Veränderungen sind noch nicht sichtbar geworden.

 

@Melanie Lehne - onlineplus passiert denn in diesem Fall noch irgendwas oder wird das jetzt einfach ignoriert und totgeschwiegen?

 

Was sind denn die nächsten Schritte nach dem Gespräch zwischen Dekan und Studierendenvertretung? Ich würde mich sehr über ein Update freuen.

 

SL

 

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vor einer Stunde hat Science_Lover geschrieben:

 

@Melanie Lehne - onlineplus passiert denn in diesem Fall noch irgendwas oder wird das jetzt einfach ignoriert und totgeschwiegen?

 

Auch wenn es ärgerlich ist, dass nicht sofort alles geklärt werden kann, sollte man nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen, ich denke solche Unterstellungen sind hier nicht angebracht.

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