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Ouppss meine Dozentin steht im Verdacht im großen Stil Plagiate zu fabrizieren...


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vor 3 Minuten hat lukasvagyok geschrieben:

Auch wenn es ärgerlich ist, dass nicht sofort alles geklärt werden kann, sollte man nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen, ich denke solche Unterstellungen sind hier nicht angebracht.

 

Warum unterstellen? Er hat gefragt ob etwas passiert (und wenn ja: was) oder ob eben der mantel des Schweigens drüber gedeckt werden soll - wobei in dem Fall eine Antwort unwahrscheinlich ist.

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vor 59 Minuten hat lukasvagyok geschrieben:

Auch wenn es ärgerlich ist, dass nicht sofort alles geklärt werden kann, sollte man nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen, ich denke solche Unterstellungen sind hier nicht angebracht.

 

Ich finde auf jeden Fall gut dass wir "wird das jetzt einfach ignoriert und totgeschwiegen" übereinstimmen als das Schlimmst, was in diesem Fall passieren könnte, bewerten.

 

Ich wollte das der HSF gar nicht unterstellen. Es ist eher eine Befürchtung von mir, die  der Hoffnung gegenübersteht, dass doch noch was passiert (oder schon passiert ist).

 

SL

 

 

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vor 36 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Ich wollte das der HSF gar nicht unterstellen. Es ist eher eine Befürchtung von mir, die  der Hoffnung gegenübersteht, dass doch noch was passiert (oder schon passiert ist).

 

Auch wenn es da Konsequenzen von Seiten der Institution gibt (was ich stark vermute), wird soetwas nicht öffentlich breitgetreten. Auch fehlverhaltende Personen haben gewisse Schutzrechte und die rechtlichen Schwierigkeiten möchte wohl keiner auf seine eigene Kappe nehmen.

 

Ich frage mal konkret nach, was erwartest Du hier in diesem Fall um Dein Gerechtigkeitsemfpinden zufrieden zu stellen?

 

1) Ein überspitztes Extrem wäre ja beispielsweise öffentliches Brandmarken oder Teeren und Federn.

 

2) Das andere Extrem wäre z. B. ein goldener Handschlag. Es wird verkündet "Die Person möchte sich weiterentwickeln und sucht nach neuen Herausforderungen." Das wird dann garniert mit einer Sonderzahlung von zwei Jahresgehältern.

 

Gerade letzteres gab es so ähnlich schon öfter, wenn sich Verantwortliche zu vorlaut geäußert haben.

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vor 3 Stunden hat WiInfo geschrieben:

Ich frage mal konkret nach, was erwartest Du hier in diesem Fall um Dein Gerechtigkeitsemfpinden zufrieden zu stellen?

 

Ok, von Studierenden die plagiieren sollte sich die Hochschule trennen, von Dozenten nicht?

Da hätte ich irgendwo ein Problem auf kognitiver und emotionaler Ebene mit.

 

Ich sehe nicht, wie eine Hochschule glaubhaft sein kann, wenn sie sich hier nicht entweder trennt oder klar stellt, warum sie es nicht tut. 

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vor 25 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Ok, von Studierenden die plagiieren sollte sich die Hochschule trennen, von Dozenten nicht?

Da hätte ich irgendwo ein Problem auf kognitiver und emotionaler Ebene mit.

Das habe ich doch gar nicht gefragt/gesagt oder etwas in der Richtung angedeutet.

 

Aber gut: Ich frage noch mal konkret auch bei Dir nach: Was erwartest Du hier in diesem geschilderten Fall für den Dozenten um Dein persönliches Gerechtigkeitsempfinden zufrieden zu stellen?

 

 

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vor 2 Minuten hat WiInfo geschrieben:

Das habe ich doch gar nicht gefragt/gesagt oder etwas in der Richtung angedeutet.

 

Aber gut: Ich frage noch mal konkret auch bei Dir nach: Was erwartest Du hier in diesem geschilderten Fall für den Dozenten um Dein persönliches Gerechtigkeitsempfinden zufrieden zu stellen?

 

Ein Update, was passiert ist, ggf. auch warum.

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Nur weil jetzt nach knapp 3 Wochen noch kein Update kam, würde ich noch nicht davon sprechen, dass das Thema „tot geschwiegen“ wird und finde persönlich schon, dass es an einer Unterstellung grenzt das so zu äußern. Ich bin mir sicher, dass die Hochschule das Thema ordentlich aufarbeitet und das braucht eben Zeit. Solche Prüfungen, Gespräche etc sollen schließlich auch sorgfältig durchgeführt werden und dann dauert es eben auch manchmal ein wenig. Ich finde 3 Wochen auch keine allzu kurze Zeitspanne, aber wenn es noch keine weitere Entwicklung gibt, da die Klärung noch läuft, dann kann auch kein Update gegeben werden. Und wie @WiInfo bereits schrieb wird doch auch nicht alles gleich öffentlich diskutiert. Schließlich soll der Prozess der Klärung für alle Betroffenen fair sein, nicht?

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Geschrieben (bearbeitet)
Am 14.7.2021 um 23:17 hat WiInfo geschrieben:

Was erwartest Du hier in diesem geschilderten Fall für den Dozenten um Dein persönliches Gerechtigkeitsempfinden zufrieden zu stellen?

 

Es geht hier eigentlich nicht um persönliches Gerechtigkeitsempfinden sondern um "wissenschaftliches Fehlverhalten" und den Umgang damit.

 

Meine Gedanken zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten kreisen nicht darum was mit der Dozentin, die Plagiate veröffentlicht, geschehen soll. Möge sie in anderen Gesellschaftsfeldern erfolgreich und glücklich sein.

 

Ich bin allerdings der Ansicht, dass die Akzeptanz derartigen Fehlverhaltens das System Wissenschaft unterminiert. Da sehe ich die Hochschule insbesondere in Zeiten wie diesen in der Verantwortung.Und das auch wenn die primären Ziele der Hochschule als Unternehmen wohl eher Gewinnmaximierung als die Förderung wissenschaftlicher Werte sein dürften. Die Beziehung dieser beiden Ziele wird wohl relativ komplex sein.

 

Aus Studierendenperspektive geht es mir darum, dass die Hochschule ihren Studierenden nicht Dozierende vorsetzt, die entweder überhaupt nicht wissen wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert oder denen wissenschaftliche scheinbar Werte völlig egal sind. Am Samstag stehen bei Fresenius onlineplus die nächsten Klausuren an, Studierende warten auch aktuell auf die Bewertung ihrer Hausarbeit durch die Dozierende. 

 

Die meisten Studierenden wissen vermutlich schon von dem Fall, die Studierendenvertretung hat ja sogar schon mit dem Dekan gesprochen, und durch das scheinbare nicht-Handeln entsteht bisher mglw. auch der Eindruck, dass es okay ist, seine wissenschaftlichen Arbeiten von anderen abzuschreiben. Das Problem des wissenschaftlichen Fehlverhaltens multipliziert sich gewissermaßen, da hier offensichtlich die wissenschaftliche Wertevermittlung fehl schlägt.

 

Ich will jetzt nicht zu schnellerem Handeln drängen, mir ist klar, dass die vernünftige Aufarbeitung etwas Zeit braucht. Letztendlich ist nicht die Hochschule primär dafür verantwortlich, dass diese für alle frustrierende Situation entsteht, sondern natürlich die Dozierende, die abschreibt und andere über ihre Qualifikation täuscht.

 

Ich befürchte trotzdem (auch basierend darauf, was ich über den Umgang mit Fehlverhalten so angeschaut, gelesen und gehört habe, z.B.https://www.deutschlandfunk.de/machtstrukturen-whistleblowing-und-zeitvertraege-in-der.676.de.html?dram:article_id=500162 ) dass man letztendlich, wenn es gut läuft, den Vertrag mit der Dozentin einfach nicht verlängern wird ohne großartig darüber zu sprechen. Die Fluktuation ist ohnehin groß und ein relativ plötzliches Aussteigen von Dozierenden nichts Besonderes. 

 

Und es ist richtig, dass auch die sich fehl-verhaltende Dozentin geschützt werden soll und muss. Ich hoffe die Hochschule findet zu einer gelungenen Abwägung zwischen den Interessen und Schutzbedürfnissen von Studierenden (und späteren Arbeitgeber*innen und Kund*innen, die sich auch auf die adäquate Ausbildung der Professionellen verlassen können müssen) und denen der Dozentin.

Bearbeitet von Markus Jung
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