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Ouppss meine Dozentin steht im Verdacht im großen Stil Plagiate zu fabrizieren...


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vor 41 Minuten hat WiInfo geschrieben:

Bist Du jetzt wirklich zufrieden?

 

Das ging jetzt zwar nicht an mich, aber ich vermute es geht hier gar nicht darum ob irgendwer im Forum zufrieden ist, sondern mglw. z.B. ob angenommen werden kann, dass das Vorgehen der Hochschule zukünftigem wissenschaftlichen Fehlverhalten vorbeugt.

 

Ich habe gerade noch einen etwas älteren Artikel gefunden, indem eine ähnliche Konstellation thematisiert wird. Da hat die aktuelle Hochschule des Plagiators die Verantwortung eher von sich gewiesen.

 

https://www.zeit.de/studium/hochschule/2013-05/moeder-plagiat-dissertation

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vor 10 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Es geht hier eigentlich nicht um persönliches Gerechtigkeitsempfinden sondern um "wissenschaftliches Fehlverhalten" und den Umgang damit.

Sorry, Ich verstehe leider noch immer nicht, wie aus Deiner Sicht eine optimale Aufarbeitung dieses Falls aussehen soll.

 

 

vor 10 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Ich bin allerdings der Ansicht, dass die Akzeptanz derartigen Fehlverhaltens das System Wissenschaft unterminiert. Da sehe ich die Hochschule insbesondere in Zeiten wie diesen in der Verantwortung.

Da Stimme ich komplett zu.

 

vor 10 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Und das auch wenn die primären Ziele der Hochschule als Unternehmen wohl eher Gewinnmaximierung als die Förderung wissenschaftlicher Werte sein dürften. Die Beziehung dieser beiden Ziele wird wohl relativ komplex sein.

Es sind und bleiben private FH (Unternehmen), ich würde da gar nicht anfangen mit wissenschaftlichen Werten zu argumentieren. Das ist eine andere Welt als bei einer öffentlichen "richtigen" Universität.

 

 

vor 10 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Die meisten Studierenden wissen vermutlich schon von dem Fall, die Studierendenvertretung hat ja sogar schon mit dem Dekan gesprochen, und durch das scheinbare nicht-Handeln entsteht bisher mglw. auch der Eindruck, dass es okay ist, seine wissenschaftlichen Arbeiten von anderen abzuschreiben. Das Problem des wissenschaftlichen Fehlverhaltens multipliziert sich gewissermaßen, da hier offensichtlich die wissenschaftliche Wertevermittlung fehl schlägt.

Da würde ich nicht übertreiben. Das abkupfern nicht richtig ist lernt jeder Grundschüler.

 

 

vor 10 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Ich will jetzt nicht zu schnellerem Handeln drängen, mir ist klar, dass die vernünftige Aufarbeitung etwas Zeit braucht. Letztendlich ist nicht die Hochschule primär dafür verantwortlich, dass diese für alle frustrierende Situation entsteht, sondern natürlich die Dozierende, die abschreibt und andere über ihre Qualifikation täuscht.

Das würde ich dagegen strenger sehen. Für mich hat hier die Hochschule die einzige Verantwortung. Sie entscheidet wehr Dozent ist, wer Kursunterlagen schreibt usw. Und sie entscheidet auch darüber, wie womögliche Mogler/Täuscher aussortiert werden.

 

 

vor 10 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Ich befürchte trotzdem (auch basierend darauf, was ich über den Umgang mit Fehlverhalten so angeschaut, gelesen und gehört habe, z.B.https://www.deutschlandfunk.de/machtstrukturen-whistleblowing-und-zeitvertraege-in-der.676.de.html?dram:article_id=500162

Das in dem Artikel ist für mich nochmal eine ganze andere Kategorie. Da geht es ja um wirklich wissenschaftliche Forschung.

 

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vor 21 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Das ging jetzt zwar nicht an mich, aber ich vermute es geht hier gar nicht darum ob irgendwer im Forum zufrieden ist, sondern mglw. z.B. ob angenommen werden kann, dass das Vorgehen der Hochschule zukünftigem wissenschaftlichen Fehlverhalten vorbeugt.

Doch, ich wollte tatsächlich konkret wissen, welche Sanktionen und welchen Umgang jemand in diesen geschilderten Fällen für angemessen hält.

 

Direkt im Bezug auf die jeweilige private Fachhochschule habe bisher nur etwas von einem plumpen abkupfern beim Erstellen von Skripten oder bei Antworten gehört. Ich möchte dieses Fehlverhalten nicht herunterspielen, Eher im Gegenteil. Aber das ist in meinen Augen noch kein wirkliches "wissenschaftliches" Fehlverhalten.

 

 

vor 21 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Ich habe gerade noch einen etwas älteren Artikel gefunden, indem eine ähnliche Konstellation thematisiert wird. Da hat die aktuelle Hochschule des Plagiators die Verantwortung eher von sich gewiesen.

Kann ich mir wegen der Bezahlsperre leider nicht ansehen.

Aber das irgendjemand die Verantwortung von sich weißen möchte ist egal in welcher Konstellation jetzt wirklich nicht überraschend für mich.

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vor 1 Stunde hat Science_Lover geschrieben:

Und es ist richtig, dass auch die sich fehl-verhaltende Dozentin geschützt werden soll und muss.

 

Meine 2 Cent: Ich sehe das nicht so.

 

Aus Kundensicht möchte ich bestmögliche Betreuung von integeren Personen. Jemand, der selbst betrügt (*), ist nicht geeignet, meine eigenen Prüfungsleistungen zu bewerten. Punkt.

 

Darüber hinaus habe ich ein Interesse daran, dass mein Abschluss möglichst viel "wert" ist. Das mag für jeden etwas anderes bedeuten, es gehört für mich aber auch der gute Ruf der Hochschule – und, etwas höher gehängt, des gesamten Systems der privaten (Fern-)Hochschulen dazu.

 

Es ist also hier eher im Interesse der Hochschule, ein Exempel zu statuieren. Das muss nicht nach außen mit viel Tamtam passieren, wohl aber nach innen. Sowohl als Signal an die Studierenden, aka Kunden, dass man es mit der Qualitätssicherung ernst meint, als auch natürlich an das Personal – sei es festangestellt oder frei.

 

Nach außen kann man das freilich gesichtswahrend verkaufen, so wie das auch in anderen Fällen von Fehlverhalten in diesem Bereich passiert ist, vgl. letzter Absatz hier.

 

(*) So es denn tatsächlich der Fall ist und auch nachgewiesen werden kann, in einem ordentlichen Verfahren.

Bearbeitet von developer
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vor 22 Minuten hat WiInfo geschrieben:

Direkt im Bezug auf die jeweilige private Fachhochschule habe bisher nur etwas von einem plumpen abkupfern beim Erstellen von Skripten oder bei Antworten gehört

 

Ah. Geht hier vielleicht etwas durcheinander. Dieser Thread geht ja darum, dass eine Dozierende privaten FH in ihrer Dissertation von anderen (hauptsächlich eine Masterarbeit) abgeschrieben hat und darüber hinaus min. 2 Artikel in Predatory Journals veröffentlicht hat, die nahezu komplett aus deutschen Quellen übersetzt wurden.  Diese Arbeiten der Dozierenden wurden zwar während ihrer Tätigkeit an der Hochschule Fresenius erstellt, sind aber unabhängig von dieser entstanden.

 

vor 35 Minuten hat WiInfo geschrieben:

Es sind und bleiben private FH (Unternehmen), ich würde da gar nicht anfangen mit wissenschaftlichen Werten zu argumentieren.

 

Warum eigentlich nicht? Je mehr Leute auch da mit wissenschaftlichen Werten argumentieren, desto eher sollten diese auch als ökonomische Größe Geltung erlangen.

 

Und die Hochschule gibt ja selbst vor, dass gute wissenschaftliche Praxis gelebt und weitergegeben werden soll. Wie ist das sonst zu verstehen?

 

Am 5.7.2021 um 12:59 hat Science_Lover geschrieben:

"Ihre Dozentinnen und Dozenten sind im Rahmen ihrer Funktion Vorbilder für Sie und sollten die gute wissenschaftliche Praxis leben und an Sie weitergeben."  (studymag "Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und inhaltliche Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung")

 

 

vor 33 Minuten hat WiInfo geschrieben:

Doch, ich wollte tatsächlich konkret wissen, welche Sanktionen und welchen Umgang jemand in diesen geschilderten Fällen für angemessen hält.

 

Sanktionen ergeben für mich in diesem Falle nur Sinn, wenn sie dazu führen, dass in Zukunft weniger plagiiert wird, mir fehlen Erkenntnisse dazu, ob Sanktionen in diesem Falle als Abschreckungsstrategien taugen.

 

In dem Text werden sie als eine Strategie vorgestellt: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/iwp-2013-0024/html.

 

Es ist auch denkbar, dass die Hochschule ihren Dozierenden nochmal eine extra Erklärung abnimmt in der diese sich zu guter wissenschaftlicher Praxis bekennen.

 

Ich bin mir nicht sicher was die richtige Strategie ist. Und für wen eigentlich? Ich denke im Sinne der Studierenden sollte kommuniziert werden, dass die Dozierende leider nicht als Vorbild in Hinblick auf gute wissenschaftliche Praxis dient und man sich deswegen trennt.

 

Ergänzt durch eine Entschuldigung und ein nochmaliges Bekenntnis zur guten wissenschaftlichen Praxis durch die Hochschule und die Schaffung von Strukturen, die es ermöglichen, wissenschaftliches Fehlverhalten ohne Furcht  vor Sanktionen für die hinweisgebende Person zu melden.

 

vor 47 Minuten hat WiInfo geschrieben:

Da würde ich nicht übertreiben. Das abkupfern nicht richtig ist lernt jeder Grundschüler.

 

Das kann  auch anders gesehen werden:

Zitat

"1. Aus- und Weiterbildung: Da Studierenden ein Problembewusstsein bezüglich des Plagiierens oftmals noch gänzlich fehlt, sollten hier vorwiegend Ausbildungsmaßnahmen eingesetzt werden. [..] " (Reichmann, 2013)

 

https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/iwp-2013-0024/html

 

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Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Ah. Geht hier vielleicht etwas durcheinander.

Danke für Deine Erläuterungen, der Thread hat ja eine gewisse Entwicklung hinter sich.

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Dieser Thread geht ja darum, dass eine Dozierende privaten FH in ihrer Dissertation von anderen (hauptsächlich eine Masterarbeit) abgeschrieben hat und darüber hinaus min. 2 Artikel in Predatory Journals veröffentlicht hat, die nahezu komplett aus deutschen Quellen übersetzt wurden.  Diese Arbeiten der Dozierenden wurden zwar während ihrer Tätigkeit an der Hochschule Fresenius erstellt, sind aber unabhängig von dieser entstanden.

 

1) Zur Dissertation kann ich nur sagen, wenn es halb so schlimm war wie beschrieben wird wohl der Dr.-Grad abzuerkennen sein. Kann ich aber mangels Informationen leider nicht wirklich beurteilen. Zuständig wäre da eher die Hochschule die den Grad verliehen hat.

 

2) Das die 2 Paper während der Zeit bei HSF entstanden sind hatte ich nicht mehr im Hinterkopf. Aber anscheinend gibt es hier in Deinem Fall keinen direkten Bezug zur HSF, dass wäre bei Plagiaten in Skripten ja schon der Fall?.

Bei wissenschaftlichen Paper stellt sich auch die Frage, an welcher Stelle der Autor angeführt ist. War er wirklich hauptverantwortlich oder hat er evtl. nur kleine Teilbereiche des Themas bearbeitet?

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Warum eigentlich nicht? Je mehr Leute auch da mit wissenschaftlichen Werten argumentieren, desto eher sollten diese auch als ökonomische Größe Geltung erlangen.

Naja, ich kenne aus meinem persönlichen Umfeld jetzt eigentlich keine Quantensprünge im Bereich der Wissenschaft, die in privaten FH ihren Ursprung hatten.

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Und die Hochschule gibt ja selbst vor, dass gute wissenschaftliche Praxis gelebt und weitergegeben werden soll. Wie ist das sonst zu verstehen?

Ich habe da eher eine Relevanz von schönen Worten oder Werbeversprechen dahinter gesehen. Für meinen Sprachgebrauch handelt es sich eher um Qualitätsstandards und nicht um Wissenschaft im Sinne von Forschung. Ich fand die Verweise auf einen DSG-Kodex daher auch nicht zielführend.

 

Aber ja, die Unterscheidungen und Grenzen möge jeder woanders ziehen.

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Sanktionen ergeben für mich in diesem Falle nur Sinn, wenn sie dazu führen, dass in Zukunft weniger plagiiert wird, mir fehlen Erkenntnisse dazu, ob Sanktionen in diesem Falle als Abschreckungsstrategien taugen.

Ich habe dazu als überspitztes Beispiel hier das Brandmarken ins Gespräch gebracht. 😉

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

In dem Text werden sie als eine Strategie vorgestellt: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/iwp-2013-0024/html.

Ja sogar im Bezug auf Arbeitsrecht gegenüber Hochschul-Lehrer, obwohl sie dazu zugegebenermaßen keine Daten erfassen konnten oder wollten. Sorry, hier haben die nicht mal Daten erhoben geben aber dafür Empfehlungen heraus? Wissenschaft sollte anders aussehen als so eine "Studie". Dazu später noch mehr.

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Es ist auch denkbar, dass die Hochschule ihren Dozierenden nochmal eine extra Erklärung abnimmt in der diese sich zu guter wissenschaftlicher Praxis bekennen.

Wird wahrscheinlich schon in irgendeiner Form in einem Vertrag stehen.

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Ich bin mir nicht sicher was die richtige Strategie ist. Und für wen eigentlich? Ich denke im Sinne der Studierenden sollte kommuniziert werden, dass die Dozierende leider nicht als Vorbild in Hinblick auf gute wissenschaftliche Praxis dient und man sich deswegen trennt.

Es gibt halt genügend Beispiele wo ein öffentliches Anprangern von Fehlverhalten (gleich weder Art), den Übeltäter sogar noch finanziell geholfen hat. Gut finde ich das jetzt moralisch sicher nicht, aber Gerichte haben so entschieden.

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Ergänzt durch eine Entschuldigung und ein nochmaliges Bekenntnis zur guten wissenschaftlichen Praxis durch die Hochschule und die Schaffung von Strukturen, die es ermöglichen, wissenschaftliches Fehlverhalten ohne Furcht  vor Sanktionen für die hinweisgebende Person zu melden.

Aber in Deinem Fall gibt es doch gar keinen direkten Zusammenhang mit der entsprechenden FH als Arbeitgeber oder habe ich da etwas übersehen. Das war doch außerhalb des Dienstes, oder? Dann haben sie einen Hochstapler und Betrüger eingestellt, aber so etwas passiert halt.

 

Ich sehe hier auch keinen Bezug zu Whistleblowing im wissenschaftlichem Bereich. Das schimmste was jetzt in Deinem Fall vorgebracht wurde war der Verdacht auf Betrug bei der Dissertation, wird ja anscheinend auch von einer spezialisierten Plattform im Internet untersucht. Da hast Du doch keine Furcht vor Sanktionen zu haben.

 

Deinen letzten Satz kann ich leider nicht nachvollziehen. Und ich selbst musste durchaus schon öfter unter "Sanktionen" in diesem Kontext meiden.

 

 

Am 15.7.2021 um 20:23 hat Science_Lover geschrieben:

Das kann  auch anders gesehen werden:

Da haben 2/3 angeführt noch nie groß plagiiert zu haben.

 

Den von Dir zitierten Satz (u.a. "Problembewusstsein") hätte ich Aufgrund der veröffentlichten Datenlage, sicherlich nicht so reingeschrieben (um es mal höflich zu nennen).

 

In der "Studie" vergreifen sich die Autoren doch mal ganz gerne. Ich hätte auch Problem auf die Frage von Abbildung 1 (Recht und Unrecht von Plagiaten beurteilen) zu antworten, das die Frage recht unklar ist.

 

Zur Abbildung 2 habe ich basierend eine Datei aufgrund der gelieferten Daten erstellt, nur mit einer kumulierten Darstellung. Ich versuche sie mal hier dran zu hängen.

Plagiate2.jpg.d060e47c82c0a7e1adec6d6bb811854b.jpg

Wenn man die Grenzen blau/orange/grau oder speziell orange/grau ansieht, scheinen alle ungefähr die gleiche Grenze zu ziehen, ab wieviel übernommene Zeilen einen Plagiatsverdacht sehen.

 

OK, die Studierende-Recht haben irgendwie andere Vorstellungen. Da sehen da bei (gerundet!) 2 % erst bei einem 100-%-Abkupfern ein Plagiat.

 

Die Autoren liefern auch lustige Begründungen mit, wobei ein paar nicht erwähnt wurden, wie z. B. juristische Spitzfindigkeit der Fragestellung oder einem mentalen Spirit wie "egal, ich werde ein guter Anwalt und haue mich bei Vorwürfen schon raus". 🤣

 

Insgesamt ein lustiges Datenmaterial, deren wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten die Autoren ja mehrmals herausgestellt haben.

 

Man kann sich auch weiter damit beschäftigen, aber das würde hier wohl deutlich zu weit gehen.

 

 

Aber zu einem wirklich wissenschaftlichen Prozeß gehört es z. B. auch, solche Daten kritisch zu sichten und sich eigene Gedanken dazu zu machen. Man kann Gegenthesen entwickeln uswusf. und dadurch wächst das Thema dann langfristig - soetwas sehe ich als Wisschenschaft.

 

Bewusste Plagiate oder reine Fälschungen würde ich da nie unter wissenschaftliches Fehlverhalten führen. Das sollte man lieber andere Sachen zuerst nennen. Z. B. Betrug, Urkundenfälschung, Urheberrechtsverletzungen etc.

 

Ich hoffe ich konnte Dir hier halbwegs erklären, wo ich die Grenze in den relevanten Wörtern ungefähr sehe.

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Am 15.7.2021 um 20:03 hat developer geschrieben:

Aus Kundensicht möchte ich bestmögliche Betreuung von integeren Personen. Jemand, der selbst betrügt (*), ist nicht geeignet, meine eigenen Prüfungsleistungen zu bewerten. Punkt.

...

Nach außen kann man das freilich gesichtswahrend verkaufen, so wie das auch in anderen Fällen von Fehlverhalten in diesem Bereich passiert ist, vgl. letzter Absatz hier.

 

(*) So es denn tatsächlich der Fall ist und auch nachgewiesen werden kann, in einem ordentlichen Verfahren.

 

Sorry, spielst Du jetzt wieder auf das Thema Laschet und die verlorenen Klausuren an?

Das hatten wir hier doch schon kürzlich mal, oder?

Das hatte weder etwas mit Betrug noch mit Plagiaten zu tun.

 

Hier bist eher inzwischen Du der Kandidat, dem etwas in einem ordentlichen Verfahren nachgewiesen wird.

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vor 19 Stunden hat WiInfo geschrieben:

Sorry, spielst Du jetzt wieder auf das Thema Laschet und die verlorenen Klausuren an?

Das hatten wir hier doch schon kürzlich mal, oder?

Das hatte weder etwas mit Betrug noch mit Plagiaten zu tun.

 

Bleib beim Thema, oder halt die Tasten still.

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vor 3 Stunden hat developer geschrieben:

Bleib beim Thema, oder halt die Tasten still.

Sorry lieber developer, aber vielleicht solltest Du Deinen eigenen Ratschlag selbst berücksichtigen?

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Da meine Kollegin momentan im Urlaub ist, übernehme ich noch einmal kurz mit folgender Nachricht:

 

Stellungnahme der Hochschule Fresenius

 

Die Hochschule Fresenius distanziert sich klar von jeglichem wissenschaftlichen Fehlverhalten. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir aufgrund anonymer Vorwürfe, die in einem Internetportal erhoben werden und ohne Prüfung dieser, nicht einfach Dozierende von Aufgaben freistellen können. Die betroffene Dozentin widerspricht den Vorwürfen. Um etwaige Plagiatsfälle, die in den Verantwortungsbereich der Hochschule fallen, einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen, müssten zunächst einmal die konkreten Vorwürfe direkt an den Fachbereich herangetragen werden. Unser wiederholtes Angebot, mit einer Vertrauensperson zu sprechen, wurde bisher leider nicht wahrgenommen. Wir möchten Sie erneut ermutigen, Ihren Verdacht vertraulich darzulegen. Nur wenn der Hochschule konkrete Vorwürfe vorliegen, kann diesen in angemessenem Umfang nachgegangen werden. Wir können Ihnen versichern, dass auch wir als Hochschule an der Klärung dieses Falls großes Interesse haben, die weitere Auseinandersetzung mit diesem Thema aber an anderer Stelle fortgeführt werden sollte.

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