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Was ist die IU auf dem Finanzmarkt wert?


Empfohlene Beiträge

vor 41 Minuten hat DerLenny geschrieben:

 

Das ist leider kein Dreieck wie bei Ohmschen Gesetz.

Wenn du es gut und schnell haben willst, dann ist es nicht günstig.

Willst du es schnell und günstig, dann ist die Güte nicht steuerbar, sondern ein Nebenprodukt, etc.

 

 

Das könnte, wenn Flipped Classroom hier kommt, auch eine gute Idee sein.

Die Idee ist da ja gerade, dass die Schüler sich das Wissen selbst aneignen, und Fragen/ Übungen im der Klasse durchgeführt/ besprochen werden.

 

Bei so einer Konstellation könnte das gut passen.

 

Ich habe mir der Müdigkeit geschuldet kein Dreieck vorstellen können....nun ist es im Großhirn angekommen ;-).

 

Bis in den Breiten der Schulen sowas innovatives sinnvoll integriert ist, ist meine Tochter bereits Großmutter. Schade, aber das wird noch...irgendwann! In diesem Schnarchladen. Derweil selektier ich bereits Privatschulen.

Bearbeitet von Muddlehead
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Kennt jemand das EBITDA der UBH? Dann könnte man mal ausrechnen, wie hoch der Multiplikator ist zum Verkauf. Üblich ist eigentlich das 10-fache des EBITDA (Gewinn vor Steuern und Abschreibungen). Das müsste bei dem Verkaufserlös von €1,5 Milliarden bei €150 Millionen liegen und EBIDTA in der Größenordnung bezweifle ich sehr stark. Mir ist auch nicht ganz klar wie man von einer Bewertung von 85 Mio. (Verkaufspreis 2017) nach 4 Jahren 1.664,7% Gewinn macht. Die Studierenden haben in dem Zeitraum ja nur um knapp 68,19% zugelegt. Wenn man das auf 4 Jahre rechnet, dann ist das ein Wachstum von knapp 17,05%. Das klingt irgendwie seltsam. Realistischer wäre das Wachstum p.a. auf den Kaufpreis drauf zu schlagen und das wäre dann knapp 160Mio. und das wäre schon krass, weil das wäre fast eine Verdoppelung in 4 Jahren, aber nicht das 17-fache!

 

Rechnet man die Studierenden (20.700) mit durchschnittlich 500€ mtl. Beiträge und dann auf's Jahr hoch, dann könnte das ca. €135 Mio. Umsatz sein. Rechnen wir im Schnitt mit 300€, kommt da €81,72 Mio. p.a. raus. Ich schätze also mal einen Umsatz von €80-130 Mio. p.a. Jetzt ist das ja der Umsatz und nicht das EBITDA. Das 10-fache EBIDTA würde ich als einen Vernünftigen Kaufpreis sehen und da sind €1,5 Milliarden noch nicht mal das 10-fache des Umsatzes, eher das 11,5- bis 18,75-fache.

 

Ehrlich, ich finde den Preis von €1,5 Milliarden persönlich überbewertet.

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Wenn man sich den Konzernabschluss anschaut, dass sieht man dort ein Ergebnis von 16,7 Mio. €.  Natürlich ist jetzt die Frage, wie sich noch die Umlagen (InterCompany) im Ergebnis auswirken. Jedenfalls eine nette Eigenkapitalverzinsung :D

 

Aus der Praxis höre und sehe ich häufiger den 10-fach EBITDA als Kaufpreiswert +-Sondereffekte. Demnach würde ich SebastianL so zustimmen. 

 

image.thumb.png.850b80f4ecdc862ac9213398f5be1429.pngSiehe Konzernabschluss Oakley CP TopCo GmbH 2019

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vor 8 Stunden hat ExReWe87 geschrieben:

Aus der Praxis höre und sehe ich häufiger den 10-fach EBITDA als Kaufpreiswert +-Sondereffekte. Demnach würde ich SebastianL so zustimmen. 

 

Naja, GGE wurde z.B. mit einem 20er Multiplier verkauft. Davon abgesehen sind die tatsächlichen EBITDAs auf Grund des Firmengeflechts schwierig zu analysieren, gibt einfach zu viele Abführungen und Verrechnungen. 

 

Aber: Die IU hat heute 70.000 Studierende, damit hat sie ihre Studierendenzahlen von 2017 fast verfünffacht. Damit läge der Umsatz selbst bei der konservativen Berechnung (Durchschnitt 300 Euro / Monat) bei >250 Mio. Euro. Damit sollte ein EBITDA von 75 Mio. (30%) erreichbar sein, bei dem besagten 20er Multiplier landen wir wieder bei 1.5 Mrd. Euro.

 

Überbewertet kann man das absolut finden... aber der Markt zahlt halt aktuell solche Preise. 

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vor 1 Stunde hat phoellermann geschrieben:

[...]70.000 Studierende

 

[...]20er Multiplier landen wir wieder bei 1.5 Mrd. Euro.[...]

Stimmt, sind 70.000 Studierende, nicht 22.700. 20-fachen hab ich auch gehört, sehe ich aber als Obergrenze und ich würde kein 20-faches zahlen.

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vor 40 Minuten hat SebastianL geschrieben:

... und ich würde kein 20-faches zahlen.

 

Ich würde persönlich nicht mal ein 10-faches bezahlen. Aber erstens ist das ja kein eigenes Geld und zweitens mache ich vermutlich deshalb keine ordentliche Rendite mit meinen Investments.

 

Für Oakley Capital dürfte sich das Investment mit deutlich über 1000% Rendite auf jeden Fall auszahlen und den Fund III nach oben ziehen. Da dürfte in den nächsten Jahren also so einiges an fließen... 😁

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Anständige fundamentale Bewertungen sind nicht mehr en vogue seit 2009/2010 an den börsen. kann man hassen, nicht nachvollziehen können und sich gegen wehren, interessiert aber nicht.  Es ist, wie es ist.  Und wir sind ggf. In einer riesen Blase, aber märkte können sehr lange irrational bleiben und entsprechend risikojustiert lässt sich damit gutes geld verdienen.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 20 Minuten hat Muddlehead geschrieben:

Anständige fundamentale Bewertungen sind nicht mehr en vogue seit 2009/2010 an den börsen. kann man hassen, nicht nachvollziehen können und sich gegen wehren, interessiert aber nicht.  Es ist, wie es ist.  Und wir sind ggf. In einer riesen Blase, aber märkte können sehr lange irrational bleiben und entsprechend risikojustiert lässt sich damit gutes geld verdienen.

 

Jup, sehr spannend und lustig wie die ganzen Volkswirtschaftler und Finanzökonomen seit Jahren hohldrehen und fluchen weil ihre Modelle nicht wirklich funktionieren ;)

 

bzgl. Risiko: Erst neulich mit Python (mit Extensions: NumPy, Pandas etc.) eine Ansicht gebastelt die meine Korrelationen meiner Einzelaktien untereinander als Heatmap darstellt...im Rahmen der Risikostreuung macht es ja immer Sinn sich breit aufzustellen und Sektorübergreifend zu agieren. Dabei kann es dennoch passieren das einzelne Titel stark korrelieren.

Das konnte ich damit ausschließen. Alles Grün, bzw. Hellblau in meinem Fall :)

 

 

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vor 1 Stunde hat Davy42 geschrieben:

Alles Grün, bzw. Hellblau in meinem Fall :)

 

Ich investiere ja primär in meine drei Söhne. Sind zum Glück alle nicht blau und damit im hellgrünen Bereich. Aber das ordentlich zu tracken, gelingt mir tatsächlich nur bedingt... 😉

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