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Studium BSc Wirtschaftsinformatik (IU oder WBH?)


potatoe
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Hallo zusammen

 

Ich studiere aktuell im 3. Semester Wirtschaftsinformatik (BSc) an einer Schweizer FH und habe vor demnächst zu wechseln, da mich vieles stört. Unter anderem viele vor Ort Präsenzen. Ich habe mich schon seit längerem nach anderen FH's umgesehen und dabei oft von der WBH und IU gelesen. FernUni Hagen war auch immer wieder dabei, jedoch habe ich kein Abitur, weshalb diese Option wegfällt. Durch die zahlreichen Berichte und Forumsbeiträge konnte ich mir schon ein relativ gutes Bild von der IU und WBH machen, jedoch habe ich hin und wieder auch neue, z.T. fragwürdige Dinge gelesen. Zum Beispiel hatte ich hier in einem Forumsbeitrag gelesen, dass das Modul "Objektorientierte Programmierung mit Java" bei der IU wohl nur aus wenigen Skripten bestehen soll und keinerlei Coding verlangt wird. Ich hatte das Modul im 2. Semester und musste zumindest Grundlagen Programmieren und Codebeispiele lesen können. Als Buch hatten wir "Java lernen mit BlueJ". Des Weiteren sollen die Module bei der IU zum Teil etwas fragwürdig aufgebaut sein und Prüfungen bestehen hauptsächlich aus den Skripten und multiple Choice fragen. Hingegen gibt es ausführliche Berichte, in denen es heisst, dass das Studium gut aufgebaut und schaffbar sein soll. Bei der WBH sollen die Unterlagen von manchen Modulen etwas veraltet sein. Ich bin hin und her gerissen... 

 

Kostenmässig nehmen sich die IU und WBH nicht viel muss ich sagen und das wäre kein ausschlaggebendes Kriterium für mich. Da ich in der Schweiz lebe, spielt evtl. die Entfernung resp, der Ablauf der Prüfung eine Rolle (vor Ort / Online). 

 

Was mich noch interessieren würde... Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt mit einem Abschluss von der IU oder WBH gemacht? 

Bearbeitet von potatoe
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  • 3 Wochen später...
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Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Was mich noch interessieren würde... Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt mit einem Abschluss von der IU oder WBH gemacht? 

 

Hier kann ich Dir empfehlen, auch mal bei XING oder LinkedIn zu schauen, was Absolventen der Hochschulen beruflich machen.

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Hallo!

 

Ich habe deinen Beitrag irgendwie erst jetzt gelesen.

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Zum Beispiel hatte ich hier in einem Forumsbeitrag gelesen, dass das Modul "Objektorientierte Programmierung mit Java" bei der IU wohl nur aus wenigen Skripten bestehen soll und keinerlei Coding verlangt wird. 

Das Modul besteht aus zwei Skripten und zu denen gehört jeweils eine Klausur. Theoretisch muss man nicht wirklich programmieren können. Man könnte auch alles auswendig lernen. Aber ich weiß nicht, ob das Jemand schafft. Programmieren wird einem aber definitiv nicht beigebracht. Das Modul ist sehr theoretisch, besteht halt aus den beiden Skripten und sonst nichts. Inhaltlich wird das Meiste, was es in Java gibt, mal aufgezählt. Ironischerweise soll ein fiktiver „Herr Koch“ den Leser durch das Skript führen, indem dieser vorgaukelt ein Programmier-Neuling zu sein; man erkennt aber sofort den Java-Profi in ihm und wird als tatsächlicher Anfänger schnell ohne Erklärungen oder Möglichkeiten für Fragen zurückgelassen. Die Skripte sind quasi eine Java-Zusammenfassung für Menschen, die schon programmieren können. Didaktisch sind die Skripte eine Katastrophe, auch was die Beispiele betrifft, aber inhaltlich / fachlich sind sie bestimmt sehr gut. 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

 Des Weiteren sollen die Module bei der IU zum Teil etwas fragwürdig aufgebaut sein und Prüfungen bestehen hauptsächlich aus den Skripten und multiple Choice fragen. Hingegen gibt es ausführliche Berichte, in denen es heisst, dass das Studium gut aufgebaut und schaffbar sein soll.

Ich finde die Module eigentlich nicht fraglich aufgebaut bzw. weiß nicht genau was damit gemeint ist. Die Mathe-Skripte zum Beispiel haben einen wirklich sehr logischen, sinnvollen und schönen Aufbau. Ich mag sie sehr. Und selbst die Java-Skripte, die nichts erklären, haben einen klaren und nachvollziehbaren Aufbau. Das Skript zu „Algorithmen, Datenstrukturen und Programmiersprachen“ ist meiner Meinung nach ein Beispiel für ein sehr gutes Skript. Oder bezieht sich die Aussage vielleicht gar nicht auf den Inhalt?
Ich halte das Studium tatsächlich für „gut aufgebaut und schaffbar“, vorausgesetzt einem liegt das Selbststudium und Auswendiglernen. Denn tatsächlich bestehen die Prüfungen hauptsächlich aus Multiple Choice Fragen und beinhalten exakt den Wortlaut des Skripts. Es wird verlangt, dass man den kennt. Das ist irgendwo auch wieder fair. Zumindest erlebt man keine Überraschungen, wenn man gut auswendiggelernt hat. Vor allen Dingen aber garantieren diese Klausurformen Prüfungsgenerierungen zu jeder Zeit für sehr viele Studenten, auch wenn ich hier im Forum von wirklich tollen Alternativen zur Wissensabfrage in Informatik erfahren habe. Für Anwendung und tieferes Verständnis der Inhalte muss man in dem Studium dann allerdings selbst sorgen.

 

 Ich hoffe, meine Perspektive war hilfreich bei deinen Fragen.

 

Vielleicht magst du dann mal berichten wie du dich entschieden hast. Und falls du etwas herausgefunden hast über die Beschäftigungen von IU-Absolventen wäre das bestimmt auch interessant für Viele hier zu erfahren.

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Was das Thema Java betrifft, da muss ich Nadja zustimmen. Ich habe vor einigen Jahren an der IUBH eine Java-Weiterbildung gemacht. Die Skripte waren gut und verständlich geschrieben. Aber wirklich sinnvolle Dinge die ich auch beruflich einsetzen kann waren nicht dabei. Du bekommst einen groben Überblick was Java ist, mehr war es aber auch nicht. Der praktische Bezug hat meiner Meinung absolut gefehlt. Hier hätte ich mir Einsendeaufgaben z.B. wie an der Wilhem Büchner, ILS oder der SGD gewünscht.
 

An der Wilhelm Büchner Hochschule habe ich letztes Jahr ein Nano Degree abgeschlossen. Bis auf die langen Wartezeiten bei Kundenanfragen oder Bewertungen hat es mir dort sehr gut gefallen. 

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Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

 

 

FernUni Hagen war auch immer wieder dabei, jedoch habe ich kein Abitur, weshalb diese Option wegfällt. Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt mit einem Abschluss von der IU oder WBH gemacht? 

an der Fernuni Hagen gibts schon Optionen auch ohne Abi zu studieren, vielleicht paßt ja eine davon für dich

https://www.fernuni-hagen.de/studium/fernuni_fuer_alle/beruflich_qualifizierte/index.shtml

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  • 2 Wochen später...
Am 27.7.2021 um 21:26 hat Nadja_studiert_Informatik geschrieben:

Das Modul besteht aus zwei Skripten und zu denen gehört jeweils eine Klausur. Theoretisch muss man nicht wirklich programmieren können. Man könnte auch alles auswendig lernen. 

 

Was wird denn dort beispielsweise in der Prüfung gefragt? Ich kann mir das noch nicht ganz vorstellen. Werden dort eher Konzepte abgefragt, muss man also bspw. einen Algorithmus mit Worten erklären können oder die richtige multiple choice Frage ankreuzen?

 

Am 27.7.2021 um 21:26 hat Nadja_studiert_Informatik geschrieben:

Ich halte das Studium tatsächlich für „gut aufgebaut und schaffbar“, vorausgesetzt einem liegt das Selbststudium und Auswendiglernen. Denn tatsächlich bestehen die Prüfungen hauptsächlich aus Multiple Choice Fragen und beinhalten exakt den Wortlaut des Skripts. Es wird verlangt, dass man den kennt. Das ist irgendwo auch wieder fair. Zumindest erlebt man keine Überraschungen, wenn man gut auswendiggelernt hat. Vor allen Dingen aber garantieren diese Klausurformen Prüfungsgenerierungen zu jeder Zeit für sehr viele Studenten, auch wenn ich hier im Forum von wirklich tollen Alternativen zur Wissensabfrage in Informatik erfahren habe. Für Anwendung und tieferes Verständnis der Inhalte muss man in dem Studium dann allerdings selbst sorgen.

 

Das Selbststudium liegt mir eigentlich. Das habe ich durch mein aktuelles Studium herausgefunden, aber ich weiss nicht, ob ich so gut im Auswendiglernen bin. Genau das hatte ich auch oft gelesen. Nämlich das die Skripte teils mit exakt dem gleichen Wortlaut wiedergegeben werden. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass dein Freund etwas mit Softwareentwicklung zu tun hat und dein Dad ein Dozent für Informatik ist. Stimmt das? Falls ja, wie schätzen denn die beiden den Stoff der Unterrichtsfächer ein? Wenn es völliger Unsinn wäre, hätten Sie dir vermutlich davon abgeraten.

 

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Am 28.7.2021 um 00:31 hat Bazinga_2 geschrieben:

an der Fernuni Hagen gibts schon Optionen auch ohne Abi zu studieren, vielleicht paßt ja eine davon für dich

https://www.fernuni-hagen.de/studium/fernuni_fuer_alle/beruflich_qualifizierte/index.shtml

 

Merci für den Tipp. Ich habe mal angefragt und es wäre tatsächlich möglich. Aber natürlich habe ich unbewusst bis zum Ende der Einschreibung des kommenden Semesters gewartet. Ich könnte mich erst zum nächsten Sommersemester anmelden. Ziemlich blöd von mir. Sowas passiert wenn diese verfluchte Prokrastination überhand nimmt...

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vor 6 Stunden hat potatoe geschrieben:

Was wird denn dort beispielsweise in der Prüfung gefragt? Ich kann mir das noch nicht ganz vorstellen. Werden dort eher Konzepte abgefragt, muss man also bspw. einen Algorithmus mit Worten erklären können oder die richtige multiple choice Frage ankreuzen?

Ich glaube, es ist okay, wenn ich eine Frage aus der Probeklausur hier reinstelle:

 

Welche der folgenden Regeln muss eingehalten werden, damit eine equals()-Methode "existent" ist?

a) x.equals(y) muss das gleiche Ergebnis liefern wie y.equals(x)

b) x.equals(null) == false

c) x.equals(null) == true

d) wenn x.equals(y) und x.equals(z), dann auch y.equals(z)

 

Das ist zum Beispiel so eine typische MC-Aufgabe.

Es werden auch gerne vier Signaturen einer Methode vorgestellt und man soll angeben welche korrekt ist.

 

Nicht-MC-Aufgaben in der Probeklausur sind solche wie Einsatz von Javadoc-Kommentaren beschreiben, Vor- und Nachteile von Arrays beschreiben... sowas. Die Klausuren sind immer gemischt aus einem großen Teil MC und ein paar komplexeren Aufgaben.

 

vor 6 Stunden hat potatoe geschrieben:

Ich glaube mal gelesen zu haben, dass dein Freund etwas mit Softwareentwicklung zu tun hat und dein Dad ein Dozent für Informatik ist. Stimmt das? Falls ja, wie schätzen denn die beiden den Stoff der Unterrichtsfächer ein? Wenn es völliger Unsinn wäre, hätten Sie dir vermutlich davon abgeraten.

Ja, das hast du richtig gelesen.

Beide finden wie ich den Programmier-Teil didaktisch katastrophal, aber vom Umfang und Inhalt her sinnvoll. Mein Vater hat wenig Ahnung von den ganzen Inhalten, die wir spezifisch für die Arbeit in Unternehmen lernen und kann dazu wenig sagen. Auch so Themen wie Internet of Things sind für ihn ziemlich fremd. Was die Mathematik betrifft und Datenbanken und Algorithmen (seine vertrauten Gebiete) gefallen ihm unsere Inhalte sehr.

Mein Freund findet auch die Module sehr sinnvoll, die auf die Berufswelt zielen, weil er diese Inhalte aus seinem Berufsalltag her tatsächlich kennt und sieht wie sinnvoll es ist, wenn er und seine Kolleginnen mehr davon lernen und anwenden. Ich selbst stelle auch beim Lernen fest, dass ich anfange zu verstehen, was mein Freund von seinen Arbeitsabläufen, Aufgaben und seinem Team und den Kunden erzählt. Die IU richtet sich, denke ich, schon viel nach den aktuellen Herausforderungen in IT-Firmen und das macht ja auch Sinn.

Beide finden, dass Vieles zu kurz kommt / zu wenig ist oder zu oberflächlich, wissen aber selbst nicht richtig wie man es besser machen könnte in der Kürze der Zeit. Sie finden es zum Beispiel schade, dass wir keine C-Sprache lernen oder überhaupt mehr Sprachen. Ich muss aber dazu sagen, dass Beide seeehr lange studiert haben (viiiele Jahre) und es nicht kennen, dass Jemand sein Studium nach der Planung durchzieht. Ich glaube, das ist auch ein Unterschied zu den frühreren Formen des Studierens. Bologna hat da viel geändert. Und ich befinde mich auch in einer ganz anderen Situation.

Also sie sagen gar nicht, dass es völliger Unsinn ist. Im Gegenteil.

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vor 1 Stunde hat Nadja_studiert_Informatik geschrieben:

Beide finden, dass Vieles zu kurz kommt / zu wenig ist oder zu oberflächlich, wissen aber selbst nicht richtig wie man es besser machen könnte in der Kürze der Zeit.

Die Frage, wie man die Programmierkurse anders gestalten könnte, habe ich mir auch schon öfter gestellt. Vom Prinzip her sind die Inhalte ok, ob zu Java-lastig ist Geschmackssache, aber durch das fehlende Feedback von Start bis zur Klausur kann es passieren, dass die tatsächliche Programmierung auf der Strecke bleibt und jemand einfach nur auswendig lernt.

Als Vergleich sehe ich zur Fernuni, an der ich ein paar Semester als Akademiestudierender gelauscht habe. Dort musste man fristgemäß Einsendeaufgaben lösen und wurde auf diese Weise zum Programmieren gezwungen,  und hat auch ein kleines Feedback bekommen. Inhaltlich kratzte das ganze natürlich trotzdem nur an der Oberfläche und an den Konzepten (Datenstrukturen und Kontrollstrukturen in Turbo Pascal und nochmal ein bisschen Java). Außerdem haben auch alle die gleichen Aufgaben bekommen - man hätte sich also einfach austauschen können um sich trotzdem an der Praxis vorbei zu mogeln.

 

Ansonsten kann man noch erwähnen, dass es an der IU ja auch noch die Software Engineering Kurse gibt (+ Wahlpflichtkurse), in denen man einmal in Gruppenarbeit und einmal alleine ein Projekt durchführen muss. An der Stelle werden keine Kenntnisse mehr vermittelt und nicht mehr angeleitet, aber es ist eine gute Gelegenheit sich selbst intensiv in ein Projekt einzuarbeiten.

 

Das Fazit bleibt, ein Studium macht einen nicht zum Softwareentwickler - aber man kann die Grundlagen lernen. Um wirklich Erfahrung zu sammeln, braucht es ein paar Tausend Stunden mehr.

Bearbeitet von PVoss
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Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Ich studiere aktuell im 3. Semester Wirtschaftsinformatik (BSc) an einer Schweizer FH und habe vor demnächst zu wechseln, da mich vieles stört.

Geht mir ähnlich, ich wechsle von der Fernuni in Hagen zur SRH.

 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

FernUni Hagen war auch immer wieder dabei, jedoch habe ich kein Abitur, weshalb diese Option wegfällt.

Das Problem mit dem fehlendem Abitur hat sich ja inzwischen geklärt. Wie Du Dir aber denken kannst, kann ich kaum guten Gewissens zur FUH raten. Bei Interesse kann ich gerne mehr dazu schreiben. Aber nur jetzt soviel, bei Anerkennung anderer Studienleistungen scheint die FUH eher heikel zu sein.

 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Zum Beispiel hatte ich hier in einem Forumsbeitrag gelesen, dass das Modul "Objektorientierte Programmierung mit Java" bei der IU wohl nur aus wenigen Skripten bestehen soll und keinerlei Coding verlangt wird. Ich hatte das Modul im 2. Semester und musste zumindest Grundlagen Programmieren und Codebeispiele lesen können.

Die Skripte bei der FUH sind dazu eigentlich recht gut und man muss auch wirklich programmieren. Leider wurde da durch einen neuen Betreuer vieles verhunzt. Nur soviel dazu: Die Module der "reinen" Informatiker sind da deutlich leichter zu schaffen.

 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Als Buch hatten wir "Java lernen mit BlueJ". Des Weiteren sollen die Module bei der IU zum Teil etwas fragwürdig aufgebaut sein und Prüfungen bestehen hauptsächlich aus den Skripten und multiple Choice fragen.

Das mit den Klausuren an der IU scheint halt u. a. auch ein Problem zu sein mit der Gewährleistung der On-Demand Online-Prüfungen. Bei der SRH gibt anstatt Klausuren oft Hausarbeiten als Prüfungsleistung. Die entsprechen meinen persönlichem Lerntyp eher.

 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Hingegen gibt es ausführliche Berichte, in denen es heisst, dass das Studium gut aufgebaut und schaffbar sein soll. Bei der WBH sollen die Unterlagen von manchen Modulen etwas veraltet sein. Ich bin hin und her gerissen... 

Ich persönliche lege weniger Wert auf gute Skripte. Das ist immer relativ und ich lerne auch gerne mit guten Fachbüchern. Mir ist wichtiger, dass das Lernziel klar vorgegeben wird und man für eine Klausur nicht irgendwelche Formulierungen auswendig lernen muss.

 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Kostenmässig nehmen sich die IU und WBH nicht viel muss ich sagen und das wäre kein ausschlaggebendes Kriterium für mich. Da ich in der Schweiz lebe, spielt evtl. die Entfernung resp, der Ablauf der Prüfung eine Rolle (vor Ort / Online). 

In alphabetische Reihenfolge der Anbieter: 😉

 

FUH ist halt deutlich günstiger als die private Anbieter. Klausurtermine aber nur einmal pro Semester. Mit Online-Prüfungen tun sie sich schwer,

Meine Online-Prüfungen dort mit Zoom-Überwachung waren eine Katastrophe. Für die Präsenzprüfung davor durfte ich 550 km fahren. Zu meinen eigentlichem Studienzentrum in Zürich wären es nur 80 km. Das sollte auch Dein nächstes Studienzentrum sein, keine Ahnung wie sich das entwickelt, zuletzt wurden dort keine Klausuren angeboten.

 

Die IU sollte führend bei Online-Klausuren sein, was allerdings - wie Du anscheinend schon gelesen hast - auch mit vielen Nachteilen verbunden ist.

Studienzentren gibt es glaube ich nur in Deutschland und eher weiter weg von der Grenze.

 

Auf die SHR bin ich nur durch dieses Forum hier gestoßen. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wurde anscheinend von einem anderen renommierten Anbieter (Springer Campus, falls Du nach weiteren Erfahrungsberichten suchst) übernommen.

Die Prüfungsleistung erfolgt hier wie gesagt oft durch Hausarbeiten u. ä. Dazu wurden die meisten Klausuren auf Online umgestellt. Die angebotenen Prüfungstermine sollten eine ausreichende Flexibilität gewährleisten und werden per Hand erstellt.

Die nächsten Studienzentren sollten für Dich Zürich sein oder Zell im Wiesental (von Basel eine halbe Stunde mit dem Auto).

 

Zur WBH ist mir kaum etwas in Erinnerung geblieben.

 

 

Am 9.7.2021 um 11:24 hat potatoe geschrieben:

Was mich noch interessieren würde... Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt mit einem Abschluss von der IU oder WBH gemacht? 

Ich glaube so große Unterschiede gibt es zwischen den Anbietern im Fachhochschul-Bereich nicht. Und einzelne Meinungen sind da nicht wirklich hilfreich. Dazu sind eher die Unterschiede zwischen Fernlehre oder Präsenz gravierender. Habe zuletzt mal wieder darüber gelesen. Ein Drittel der Entscheider bevorzugt Präsenz, ein Drittel die mit dem (meist nebenberuflichem) Fernstudium.

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