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Fernstudium/Weiterbildung mit sehr guten Jobperspektiven?


Jost2010m
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Empfohlene Beiträge

vor 6 Stunden hat Jost2010m geschrieben:

Oder anders gefragt, wie werde ich nach einem sozialwissenschaftlichen Studium durch einen Master/Weiterbildung zu einer gefragten Fachkraft

 

Ich sehe hier zwei Fragen:

 

1. Welche Fachkräfte sind gefragt? => Das kann nur der Arbeitsmarkt beantworten. Bestimmt gibt es im Internet Statistiken/Übersichten darüber, wo gerade ein Fachkräftemangel herrscht.

 

2. Wie werde ich eine solche Fachkraft? => Meines Erachtens durch eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung. Wobei es sicher individuell sehr unterschiedlich ist, ob man beides parallel erwirbt, die vorhandene Berufserfahrung durch ein Studium bzw. eine Weiterbildung ausbaut oder als "studierter Berufsanfänger" startet und dann erst mal Praxis sammelt. Ich glaube außerdem, dass sich ein "fehlendes" Studium durch langjährige Berufserfahrung eher kompensieren lässt als andersherum. Soll heißen, ohne praktische Erfahrung und allein durch ein Studium zur "gefragten Fachkraft" zu werden, halte ich für extrem schwierig.

 

Nachtrag: Dann sollte man natürlich auch noch halbwegs gut sein in dem, was man tut - und da sind wir dann bei den von @KanzlerCoaching schon erwähnten "Begabungen und Vorlieben"...

Bearbeitet von Alanna
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vor 8 Stunden hat Alanna geschrieben:

 

Ich sehe hier zwei Fragen:

 

1. Welche Fachkräfte sind gefragt? => Das kann nur der Arbeitsmarkt beantworten. Bestimmt gibt es im Internet Statistiken/Übersichten darüber, wo gerade ein Fachkräftemangel herrscht.

 

2. Wie werde ich eine solche Fachkraft? => Meines Erachtens durch eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung. Wobei es sicher individuell sehr unterschiedlich ist, ob man beides parallel erwirbt, die vorhandene Berufserfahrung durch ein Studium bzw. eine Weiterbildung ausbaut oder als "studierter Berufsanfänger" startet und dann erst mal Praxis sammelt. Ich glaube außerdem, dass sich ein "fehlendes" Studium durch langjährige Berufserfahrung eher kompensieren lässt als andersherum. Soll heißen, ohne praktische Erfahrung und allein durch ein Studium zur "gefragten Fachkraft" zu werden, halte ich für extrem schwierig.

 

Nachtrag: Dann sollte man natürlich auch noch halbwegs gut sein in dem, was man tut - und da sind wir dann bei den von @KanzlerCoaching schon erwähnten "Begabungen und Vorlieben"...

Herzlichen Dank für den tollen Beitrag 

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vor 8 Stunden hat Alanna geschrieben:

Das kann nur der Arbeitsmarkt beantworten. Bestimmt gibt es im Internet Statistiken/Übersichten darüber, wo gerade ein Fachkräftemangel herrscht.

 

Hilfreich ist es vielleicht auch, sich die Frage zu stellen, wo zukünftig ein Mangel herrschen oder zumindest zuverlässig Nachfrage bestehen könnte.

 

Um alles, was mit Social Media oder Journalismus zu tun hat, würde ich im Kontext der sicheren Job- und der guten Gehaltsaussuchen deshalb einen großen Bogen machen.

 

Pflege und Kinderbetreuung sind bspw. sicherlich Bereiche, in denen weder der Bedarf nachlassen wird noch die Kerntätigkeiten wegautomatisiert werden können. Nur reich wird man damit sicher nicht.

 

Finanziell kann man sich gegenwärtig und auch zukünftig im Bereich IT sicher besser aufstellen. https://www.vawi.de/ fällt mir da noch ein, als Aufbaustudiengang mit gutem Niveau und guten Praxisanteilen. Allerdings ist es auch hier so: Der Schein alleine ist nicht mehr als ein Signal, am Ende würde man gege jede Fachinformatikerin mit etwas Berufserfahrung den Kürzeren ziehen – es braucht Praxiserfahrung. Die lässt sich in der IT mit Motivation und Disziplin allerdings sehr viel leichter besorgen, als in anderen Branchen. Im Bereich Software-Entwicklung braucht es dafür noch nicht einmal konkrete Jobs oder Praktika, ein eigenes Portfolio (z.B. an Open Source-Projekten) kann den Berufseinstieg schon möglich machen.

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Wirtschaftsprüfung wird in den kommenden Jahren auch sehr gefragt sein, da nicht mehr so beliebt bei studierenden.

Ich habe heute Morgen im Handelsblatt von über 27.000 offenen Stellen in den nächsten Jahren gelesen.

Wenn ich den Artikel wiederfinde verlinke ich Ihn hier.

 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/handelsblatt-umfrage-die-berater-luecke-consultants-und-wirtschaftspruefer-wollen-fast-27-000-stellen-neu-besetzen/27413488.html

Bearbeitet von vamstrike
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vor 5 Stunden hat developer geschrieben:

 

Hilfreich ist es vielleicht auch, sich die Frage zu stellen, wo zukünftig ein Mangel herrschen oder zumindest zuverlässig Nachfrage bestehen könnte.

 

Um alles, was mit Social Media oder Journalismus zu tun hat, würde ich im Kontext der sicheren Job- und der guten Gehaltsaussuchen deshalb einen großen Bogen machen.

 

Pflege und Kinderbetreuung sind bspw. sicherlich Bereiche, in denen weder der Bedarf nachlassen wird noch die Kerntätigkeiten wegautomatisiert werden können. Nur reich wird man damit sicher nicht.

 

Finanziell kann man sich gegenwärtig und auch zukünftig im Bereich IT sicher besser aufstellen. https://www.vawi.de/ fällt mir da noch ein, als Aufbaustudiengang mit gutem Niveau und guten Praxisanteilen. Allerdings ist es auch hier so: Der Schein alleine ist nicht mehr als ein Signal, am Ende würde man gege jede Fachinformatikerin mit etwas Berufserfahrung den Kürzeren ziehen – es braucht Praxiserfahrung. Die lässt sich in der IT mit Motivation und Disziplin allerdings sehr viel leichter besorgen, als in anderen Branchen. Im Bereich Software-Entwicklung braucht es dafür noch nicht einmal konkrete Jobs oder Praktika, ein eigenes Portfolio (z.B. an Open Source-Projekten) kann den Berufseinstieg schon möglich machen.

Erstmal danke für den tollen Beitrag und den super interessanten link zu dem Informatik master.

 

Eine Nachfrage: wieso glaubst Du, dass es im Bereich online journalismus und Co. Schlechte  Aussichten gibt? Es werden zumindest laut den gängigen jobbörsen recht viele Mitarbeiter in diesem Bereich gesucht.

 

VG

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vor 4 Stunden hat vamstrike geschrieben:

Wirtschaftsprüfung wird in den kommenden Jahren auch sehr gefragt sein, da nicht mehr so beliebt bei studierenden.

Ich habe heute Morgen im Handelsblatt von über 27.000 offenen Stellen in den nächsten Jahren gelesen.

Wenn ich den Artikel wiederfinde verlinke ich Ihn hier.

 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/handelsblatt-umfrage-die-berater-luecke-consultants-und-wirtschaftspruefer-wollen-fast-27-000-stellen-neu-besetzen/27413488.html

Herzlichen Dank für den Beitrag.  

Ich dachte immer in dem Bereich soll es immer mehr automatisiert ablaufen und mehr Software den Menschen ersetzen. Habe ich das falsch gelesen?

 

VG

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vor 3 Minuten hat Jost2010m geschrieben:

Herzlichen Dank für den Beitrag.  

Ich dachte immer in dem Bereich soll es immer mehr automatisiert ablaufen und mehr Software den Menschen ersetzen. Habe ich das falsch gelesen?

 

VG

Auf der einen Seite schon, andererseits kommen durch neue Gesetze und immer mehr Globalisierung auch mehr neue Aufgaben bzw. Themen auf, welche man derzeit noch nicht automatisieren kann.

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Alles was mit Gesundheit zu tun hat, ist derzeit gefragt. Der Arbeitsmarkt verändert sich ständig. In einigen Jahren werden sicher andere Berufe gesucht als heute. Daher kann man nichts genaues sagen.

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Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen: Im Gesundheits- / bzw. Pflegebereich eine Berufsausbildung und ein abgeschlossenes Studium zu haben, ist definitiv ein Jobgarant. Selbst wenn immer mehr Azubis ein duales Studium anstreben und nach 4 Jahren Berufsbezeichnung (Pflegefachmann-/ Pflegefachfrau) plus Bachelor vorweisen können, ist der Bedarf m.M.n. in den nächsten Jahren kaum zu decken.

Ich selbst hatte schon Jobangebote, noch bevor die B.A. Urkunde bei mir eingetroffen ist.

 

Ich gebe aber meinen Vorrednern Recht: ohne Berufserfahrung nutzt der schönste Abschluss nicht viel.

 

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vor einer Stunde hat Silberpfeil geschrieben:

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen: Im Gesundheits- / bzw. Pflegebereich eine Berufsausbildung und ein abgeschlossenes Studium zu haben, ist definitiv ein Jobgarant. Selbst wenn immer mehr Azubis ein duales Studium anstreben und nach 4 Jahren Berufsbezeichnung (Pflegefachmann-/ Pflegefachfrau) plus Bachelor vorweisen können, ist der Bedarf m.M.n. in den nächsten Jahren kaum zu decken.

Ich selbst hatte schon Jobangebote, noch bevor die B.A. Urkunde bei mir eingetroffen ist.

 

Ich gebe aber meinen Vorrednern Recht: ohne Berufserfahrung nutzt der schönste Abschluss nicht viel.

 

Darf ich fragen was du studiert hast? Oder Ausbildung plus Studium?

 

Vielleicht wäre dann ja ein nicht-konsekutiver master im Gesundheitsmanagement ein guter Zukunfts-Abschluss (wenn es sowas gibt).

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