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The Power MBA


helmutkohl
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vor 11 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Ich denke hier ist zu unterscheiden, ob man die Weiterbildung als MBA anbieten darf und ob man den Abschluss so führen kann, als ob er an einer deutschen Hochschule erworben wurde.

 

Aber dann wäre so eine Werbung doch zutiefst irreführend. Denn wenn man den Text liest, wird ein nicht sehr informierter Interessent doch absolut der Meinung, mit dieser Weiterbildung einen vollwertigen MBA zu machen.

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vor 49 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

Aber dann wäre so eine Werbung doch zutiefst irreführend. Denn wenn man den Text liest, wird ein nicht sehr informierter Interessent doch absolut der Meinung, mit dieser Weiterbildung einen vollwertigen MBA zu machen.

 

Und genau darum ging es mir in meinem vorangehenden Post: Ich halte es für maximal unglücklich, einerseits mit einem im Schriftverkehr sowie im Sprachgebrauch üblichen und demnach gesetzlich geschützten Kürzel für einen akademischen Grad zu werben (wenn auch als 'The PowerMBA'), andererseits aber weder eine Akkreditierung, eine Anerkennung, noch überhaupt eine Zulassung als Hochschule vorweisen zu können.

Ich spreche dem Kurs nicht ab, dass man dort etwas lernen könnte - ganz im Gegenteil. Aber die Bezeichnung des Zertifikats ist irreführend und suggeriert bei mangelnder Recherche den Eindruck, es könnte sich um einen vollwertigen akademischen Grad handeln.

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vor 38 Minuten hat developer geschrieben:

Halten wir fest: Mit einem akademischen MBA-Programm hat das so viel zu tun, wie Mc Donalds mit gesundem Essen.

Jup dafür spricht z.B. ja auch das hier

Zitat

Wie schon im Kurzfazit angesprochen kostet der Power MBA 850€. Das ist für eine 11-monatige Ausbildung oder knapp 60h Content + die ganzen zusätzlichen Events ein absolut fairer Preis.

Quelle: https://never-stop-learning.online/

 

Wir alle wissen, wie viel Stunden ein normales Modul hat. Und wo keine Prüfungen, da wird doch so mancher auch nicht mehr konsumieren, als diese 60h.

 

Der Blogger in dem oben verlinkten Beitrag fasst die Pro und Cons auch teilweie gut zusammen. Nur das Fazit, dass man damit die Grundlage für eine Führungsposotion legt....naja.

 

Wenn dann mal etwas auf Englisch recherchiert wird es auch nicht besser. Denn so stellt sich heraus, dass von den sogenannten Dozenten eigentlich keiner wirklich bei der "Firma" angestellt ist oder dort unterrichtet. Dazu kann ich beispielsweise(unter Verwendung des Google Übersetzers, wenn man kein Spanisch kann) folgende Twitterstellungnahme empfehlen:

 

 

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vor 17 Minuten hat jedi geschrieben:

@polli_on_the_go

 

Das Konzept gibt es schon länger in Amerika. Mit MOOCs so günstiger mit allen Inhalten. Nur bekommt man keinen MBA, sondern nur die Zertifikate der Kurse.

 

https://www.nopaymba.com

Ich glaube du hast meinen Beitrag falsch verstanden, MOOCs usw. sind mir auch bekannt, die verkaufen sich aber nicht als MBA, welcher eben nornalerweise deutlich mehr als 60h Content hat ;). 

 

Aber diese bewusste Nutzen oder Verschleiern (for the lack of better words) von Vermarktung und dem, was das Produkt wirklich kann, hatten wir ja in den letzten Monaten auch in anderen Bereichen. Ich denke da zum einen an die Bachelor Professional Diskussion in Verbindung mit dem damaligen IHK Marketing.

 

 

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Die Frage wegen der Führung des MBA wurde ja schon beantwortet. Und die SZ hat hier einfach schlecht recherchiert. Insbesondere, nachdem MBA und Master ja inzwischen sogar von deutschen Hochschulen vergeben werden, ist der Grad natürlich geschützt. Zum Rest muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Aber wie viel Wert ist ein Abschluss, den man (legal) nicht führen darf? Will man sich da ernsthaft bewerben und sagen "ich habe einen MBA, aber ich darf ihn nicht auf die Visitenkarte schreiben"? Und dass vorgeblich die tollsten Firmen mit dem Ding zusammenarbeiten, da wäre ich vorsichtig. Sicher gibt es bei "Google, EY, Accenture, Santander, Inditex or Heineken" jemanden, der das Ding mal gemacht hat. Aber was heisst das schon? Und zumindest bei google kenne ich die Bewerbungsprozesse zumindest im technischen Bereich, bei BWL wird es nicht viel anders sein, und da zählt die Leistung im Bewerbungsverfahren. Wo man den Abschluss gemacht hat, ist ganz egal. Ähnlich wäre ich auch skeptisch bezüglich der Dozenten, sind die wirklich grossen Kaliber echt bereit, hier viel Zeit aufzuwenden? So viel verdienen können sie ja eigentlich nicht. Und networking, naja, die wirklichen Schwergewichte werden sich eher weniger für die Leute interessieren, die mal ihre Videos angeschaut haben. Man trifft die ja nie, so wie ich es sehe, wie will man da networken? Und die anderen Teilnehmer dürften auch eher auf der Suche nach Kontakten sein als selbst viel anbieten zu können. Klar, es kostet nicht viel, und man sicher auch was lernen, aber viel mehr ist es auch nicht. Als Karrierebooster etc. halte ich das ganze für fragwürdig. Viel falsch machen kann man aber nicht.

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