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Wirtschaftsingenieur nach Meister - Welche FH?


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Moin,

bin aktuell auf der Suche nach einer FH, aber vorher kurz ein paar Worte zu mir:

 

Ich bin 26 Jahre alt und komme, wie mein Name verrät, aus dem norddeutschen Raum.

Nach einem sehr durchschnittlichen Abschluss der mittleren Reife, habe ich zuerst eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker und anschliessend zum Industriemechaniker gemacht. (Beide abgeschlossen)

Seit 2017 bin ich mit der zweiten Lehre fertig und habe nebenberuflich Ende 2020 meinen Industriemeister Metall abgeschlossen.

Bin nach wie vor in meinem Ausbildungsbetrieb (chemische Industrie) tätig, wo ich seit Mitte 2019 auch eine Meisterposition besetzte.

Die weiteren Aufstiegschancen würde ich als gut bezeichnen.

 

Noch vor Abschluss des Meisters stand für mich fest noch weiter machen zu wollen, was eigentlich sehr paradox ist da ich sagen wir mal sehr bequem bin was das lernen angeht.

Dennoch habe ich den Meister als Klassenbester, trotz einer Anwesenheit von knapp 60% und lediglich etwas intensiveres Lernen in den zwei Wochen vor der Prüfung abgeschlossen. Will mich damit nicht profilieren, sondern soll nur zeigen was ich für ein "Lerntyp" bin.

Schlussendlich brauch ich eine klare Struktur und keine zu lange Leine,  da sich meine Selbstdisziplin etwas in Grenzen halten..

TBW fällt für mich wohl raus, da das Ansehen bei uns in der Firma nicht so hoch und ich denke das ein Wing. Studium auch mehr Türen öffnet.

 

Für mich liegt aktuell die IU und die FHM im Fokus:

- IU Kombistudium 42 Monate (Anrechnung von ca. 15 CP) gefällt mir gut da eine gewisse Struktur vorhanden ist.

Ebenfalls scheint es viele verschiedene Lernmedien zu geben, was meine Motivation positiv beeinflussen könnte.

Defizite werden ich durch fehlendes Abi auf jeden Fall in Mathe haben und auch hier wird ein Vorbereitungskurs angeboten.

- FHM Top-Up Studium für Meister 28 Monate (nur 105CP) für mich natürlich sehr interessant durch die Anrechnung.

Allerdings habe ich ein paar negative Bewertungen bei Google zum Onlinekurs gefunden (halbherzige Dozenten, nur schriftliches Skript) und sie bieten keinen Vorkurs für Mathe an. Auch das Modulhandbuch, wenn man es so nennen kann, ist im Vergleich zu anderen Anbietern sehr dünn. 2 Seiten im Vergleich zu knapp 800! bei der IU.

Habe eine leichte Befürchtung das dies nur ein Schmalspurstudium, trotz Akkreditierung, sein könnte.

 

Insgesamt bringt mir ein kürzeres Studium nichts wenn es mich nicht abholt und ich am Ende genauso lange brauche.

Deswegen die Frage wie das so eure Erfahrungen mit den beiden Anbietern sind?

Oder ob jemand möglicherweise noch eine Alternative parat hat?

 

Kurz zu meinem "geplanten" Lernpensum:

- 2x die Woche Abends Vorlesungen

- Werde auf ein Teilzeitmodell mit freitags frei wechseln um mich an dem Tag auf das Studium zu konzentrieren.

- Nach Bedarf auch mal Vormittags am Wochenende

 

Freue mich auf eure Rückmeldungen! :)

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Guten Morgen, 

 

Ich stand vor ungefähr der gleichen Entscheidung wie du, Ich habe meinen Meister auch ohne Probleme und ohne wirklich intensives Lernen bestanden. Mein Plan war auch der Wing, aber ich muss dich gleich davor warnen. Auch mit Rücksprache mit Bekannten die WIng studieren, der Studiengang ist sehr anspruchsvoll und umfangreich. Ich weiß nicht ob du dir damit einen Gefallen tust wenn du von dir selbst sagst das sich deine Selbstdisziplin in Grenzen hält. 

Hast du dir bereits das Modulhandbuch zu dem Studiengang durchgelesen? 

Mathe/Physik sind zwar machbar aber du wirst da sehr viel Zeit investieren müssen.

 

Ich habe nun Winfo an der IU gewählt weil ich dort einfach mehr Interesse habe und ich hoffe das mir das Lernen somit leichter fällt. Wahlpflicht wird dann aber in die Richtung Smart Factory/ Industrie 4.0 gehen. 

 

Nach den ersten 2 Monaten kann ich die IU wirklich empfehlen, die Skripte sind gut aufgebaut und man kann gut damit arbeiten. Melde dich doch einfach mal zu einem Probemonat an solange es noch den Web Reader gibt, dann kannst du in alle Skripte des Wing mal reinschauen und überlegen ob der Studiengang das Richtige für dich ist. 

 

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen. 

 

P.S. Das FHM Studium habe ich mir auch angeschaut aber Ing. in 28 Monaten, damit konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden. 

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Das Modulhandbuch der FHM ist sehr übersichtlich und beinhaltet eher Stichworte.

Das der IU habe ich grob überflogen, da es 800 Seiten umfasst.

Gerade Mathe wird interessant, da ich dort echt eine Lücke habe.

Denke hierfür werde ich den Vorkurs an der WBH buchen.

 

Bei mir wird es auf ein Ing.-Studium hinauslaufen, da mich meine Firma in dem Bereich fördert.

 

Hatte gestern Teil 2 der Aufnahmeprüfung an der FHM und auch die bietet einen Probemonat an.

Werde dort wohl beginnen, da die Zeitersparnis attraktiv ist und man "nur 105CP" benötigt.

Lagen deine Bedenken damals bei der FHM zwecks Anerkennung in der Arbeitswelt?

 

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Wenn dich deine Firma da fördert umso besser, ich studiere auf reine Eigenverantwortung :D

 

Meine Bedenken waren einerseits bei der Anerkennung und an der Geschwindigkeit, am Ende sind es 28Monate wo man seine Lücken auffüllen muss und beim Neuen dran bleiben sollte. Da habe ich mir einfach eingestanden das ich mir das nicht zutraue. 

Aber ich wünsche dir viel Erfolg und ich hoffe du schreibst einen Blog über deine Erfahrungen 

 

 

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Die TH Aschaffenburg und die HS Schmalkalden bieten auch den Wing als berufsbegleitendes Studium an. 

Preislich ähnlich teuer wie die Privaten und mit 1 Präsenzwochenende ( FR/SA) im Monat, allerdings mit dem Abschluss einer staatlichen FH.

Vielleicht ist das auch interessant für dich.

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  • Community Manager
Am 29.7.2021 um 10:44 hat DerHamburger geschrieben:

Schlussendlich brauch ich eine klare Struktur und keine zu lange Leine,  da sich meine Selbstdisziplin etwas in Grenzen halten..

 

An der IU hast Du eine hohe Flexibilität und es liegt an Dir, Dich an die Strukturen zu halten.

 

Möglicherweise könnten für Deine Selbstdisziplin Angebote interessant sein, bei denen Du in einer festen Studiengruppe studierst und auch regelmäßige Präsenztermine hast (virtuell oder vor Ort)? - Dann könnten für Dich auch Anbieter wie die HFH oder die DIPLOMA Hochschule interessant sein.

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vor 1 Stunde hat Bajasa geschrieben:

Wenn dich deine Firma da fördert umso besser, ich studiere auf reine Eigenverantwortung :D

 

Meine Bedenken waren einerseits bei der Anerkennung und an der Geschwindigkeit, am Ende sind es 28Monate wo man seine Lücken auffüllen muss und beim Neuen dran bleiben sollte. Da habe ich mir einfach eingestanden das ich mir das nicht zutraue. 

Aber ich wünsche dir viel Erfolg und ich hoffe du schreibst einen Blog über deine Erfahrungen 

 

 

Ganz genau da liegt auch meine Sorge -  Entweder es wird hinterher Lücken geben, die in der Praxis möglicherweise aber halb so wild sind (Stichwort Uni-Studiengänge die teilweise fernab der Realität sind) oder aber man wird vollgebombt und weiß nicht mehr wo oben unten ist.

 

@vamstrike Durchaus interessantes Modell, schau ich auf jeden Fall mal rein :) Leider nicht ganz um die Ecke aber 1x Monat kann man verkraften

 

@brotzeit Es sind tatsächlich 105 Punkte die man angerechnet bekommt. Keine Ahnung wie die das gemacht haben..

 

@Markus Jung Aus dem Grund finde ich das Kombimodell interessant. Es finden 2x die Woche feste Vorlesungen statt,, die zwar nicht verpflichtend sind aber dennoch eine Struktur einbringen.

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Frage zum Nachdenken. 105 Punkte entsprechen 1,75 Jahren. Wie lange hat der Industriemeister gedauert?

Wenn man das mit sich selbst vereinbaren kann, ist es ok. Am Ende hat man dann so einen Bearbock Abschluss, wie Master in einem Jahr, ohne vorher den Bachelor gemacht zu haben.

Also was solls, damit kann man sogar Kanzler werden.😀

Ich weiß, der Abschluss hat damit nichts zu tun….

Wenn einem der Titel reicht.

 

Ich denke es werden alle Module angerechnet, die kein Vorwissen erfordern. Also, vermutlich so gut wie alle Lernfächer. Wie soll das sonst funktionieren?

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2,5 Jahre in Teilzeit, also schon ein gewisses Pensum.

Rückblickend fand ich vieles aber auch nur auf erweitertem Ausbildungsniveau - Abgesehen von KLR und Recht.

 

Hier mal der Beschluss der Akkreditierung (wer Lust hat so viel zu lesen)

https://backend.deqar.eu/reports/FIBAA/112881_20210311_1020_externes_gutachten.pdf

Klingt alles ganz gut abgesehen von (Seite 29)

Zitat

Zum Zeitpunkt der Begutachtung vor Ort lagen noch nicht alle Lehrveranstaltungsmaterialien des Studienganges vor. Darüber hinaus sind die vorgelegten Lehrveranstaltungsmaterialien teilweise wenig umfangreich und entsprechen nicht immer den wissenschaftlichen Anforde-rungen. Dies betrifft insbesondere auch die wissenschaftliche Zitierweise. Im Rahmen der Stellungnahme hat die Hochschule dargelegt, dass die bei der Begutachtung vor Ort vorge-legten Lehrmaterialien überarbeitet werden. Die Gutachter empfehlen daher die Auflage, das zu fordernde Niveau der begleitenden Lehrveranstaltungsmaterialien durch vollständige Vorlage der Lehrveranstaltungsmaterialien für das erste Semester nachzuweisen (Rechts-quelle: Kriterien 2.3 „Studiengangskonzept“ und 2.7 „Ausstattung“ der „Regeln des Akkredi-tierungsrates für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung“ i.d.F. vom 23. Februar 2012)

 

Erweckt für mich den Eindruck das bei Zulassungen ein Rahmenmodulplan scheinbar ausreichend ist.

 

Weiteres Problem meinerseits:

- Ich würde gerne 2024 bauen und die Doppelbelastung bereitet mir Sorgen

- Werde Berufs bedingt das erste Halbjahr 2023 pausieren müssen

Lege schon Wert auf eine hochwertige praxisnahe Ausbildung, wobei mir das Top-Up Studium zeitlich definitiv in die Karten spielt.

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