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Wirtschaftsingenieur nach Meister - Welche FH?


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Also Master ohne Bachelor habe ich mich auch mal kurz mit beschäftigt und kommt für mich nicht in Frage.

Aus der politischen Diskussion halte ich mich jetzt einfach mal raus.. :D

 

Das Aufnahmeverfahren sah im ersten Teil 3 Onlineprüfungen auf Zeit vor. (Fachspezifisch, Allgemeine technische Grundlagen, Englisch) Schwierigkeit hielt sich in Grenzen und lediglich im rein mathematischen Bereich wurden meine Lücken, dort aber eindeutig, aufgedeckt.

Der 2. Teil war eine Gruppenaufgabe, die meiner Meinung nach eher überflüssig war - Habe ich btw. als einziger Wing. mit 12 Leuten aus dem sozialen Bereich bearbeitet..

Lag aber eventuell daran das ich den 1. Termin absagen musste.

Gezahlt habe ich dank einer Aktion nichts dafür.

 

Meiner Meinung nach hat der Meister in einigen Belangen schon etwas mit dem Wing. zu tun.

Viele Aufgaben gehen ineinander über, auch wenn die fachliche Tiefe um ein vielfaches höher ist.

Dennoch ist der Meister nicht geschenkt und der Aufwand nicht zu unterschätzen.

Das hierfür teilweise nur 10% "Vorleistung" angerechnet wird, stört mich etwas.

Mag sein das ich da noch eines Besseren belehrt werde...

 

In Angesicht meiner Zukunftsplanung und das ich mittlerweile schon zwei Ausbildungen und den Meisterkurs hinter mir habe werde ich wohl erst einmal bei der FHM beginnen. (Wobei ich vor der endgültigen Zusage nochmal Kontakt mit der SRH aufnehmen werde)

Schlussendlich erkennt meine Firma die Fortbildung an und ich kann vermutlich mit einer Stelle in den nächsten Jahren rechnen.

Sammle ich dann noch weitere Jahre Erfahrung als Ing. wird dies schließlich auf dem Arbeitsmarkt entscheidender als die Frage nach dem: "Wo wurde der Abschluss gemacht" sein.

Laut einiger Feedbacks haben Ing. mit Meister ohnehin schon gute Jobchancen.

 

 

@WiInfo Danke für den Tipp mit dem Taschenrechner - So etwas ist Gold wert. :)

 

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vor 23 Minuten hat DerHamburger geschrieben:

Sammle ich dann noch weitere Jahre Erfahrung als Ing. wird dies schließlich auf dem Arbeitsmarkt entscheidender als die Frage nach dem: "Wo wurde der Abschluss gemacht" sein.

Laut einiger Feedbacks haben Ing. mit Meister ohnehin schon gute Jobchancen.

 

Ich denke, das ist eine sehr plausible Herangehensweise, die deinem konkreten Kontext gerecht wird.

 

Es ist ein großer Unterschied, ob man frisch in ein dann neues Feld startet, oder ob man eben bereits Vorkenntnisse und praktische Erfahrungen mitbringt. 

 

Im zweiten Fall kann man den Titel höher gewichten und auch mal ein Auge zudrücken, wenn es inhaltlich im Studium mal seichter bleibt. Denn am Ende ist es genau so: Der bzw. die Titel öffnen die Tür, die tatsächliche Berufserfahrung und das eigene Know-How ermöglichen es, durch sie durch zu gehen.

 

(Trotzdem würden mich die zitierten Formulierungen aus dem Bericht auch stutzig machen. Aufwand ist es so oder so erheblicher, insofern sollte das alles schon ein sinnvolles Level an Qualität haben. Wenn du irgendwann nur stumpft Blödsinn auswendig lernen müsstest, wäre das sicher nicht sehr motivierend.)

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vor 6 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

Meiner Meinung nach hat der Meister in einigen Belangen schon etwas mit dem Wing. zu tun.

Viele Aufgaben gehen ineinander über, auch wenn die fachliche Tiefe um ein vielfaches höher ist.

Dennoch ist der Meister nicht geschenkt und der Aufwand nicht zu unterschätzen.

Das hierfür teilweise nur 10% "Vorleistung" angerechnet wird, stört mich etwas.

 

Die 10 % verstehe ich nicht.

 

Angenommen die Übereinstimmung vom Meister mit diesem Studiengang wäre im Großen und Ganzen komplett gegeben (und selbst Du gehst ja nicht davon aus), so wäre die Anerkennung von etwa 26 ECTS gerechtfertigt.

 

Dagegen wird Dir mit den 105 ECTS das Vierfache der eigentlichen Leistung angerechnet.

 

Irgendwelche nennenswerten zuzurechnenden Selbstlernphasen gibt es meines Wissens weder beim Industriemeister oder beim staatlich geprüften Techniker. Es gibt ja auch entsprechende Vollzeitunterrichts-Modelle mit gleicher Stundenzahl.

 

Es ist mir schlicht schleierhaft was die Rechtsgrundlage für so eine irrwitzig hohe Anerkennung von 105 ECTS ist. Vielleicht kann das jemand erläutern der sich mit Bologna/Lissabon besser auskennt als ich.

 

 

vor 6 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

Schlussendlich erkennt meine Firma die Fortbildung an und ich kann vermutlich mit einer Stelle in den nächsten Jahren rechnen.

Naja, soetwas könnte auch unter dem Begriff "Mitarbeiter-Bindung" fallen. Im zweitgrößtem Werk eines der drei größten (damaligen) Chemiefirmen in DE gab es auch eine kuriose "Fortbildung". Die haben ihre eigenen "Techniker" aus- bzw. weitergebildet (inkl. "Knebelvertrag") mit einem Drittel der Stunden des "Staatlich geprüften Techniker".

 

Die Weiterbildung war dann halt auch nur dort wirklich anerkannt (Außer man hatte Glück und die HR bei einem anderen Unternehmen hat sich nicht ausgekannt). Was ich bei so einem eklatanten Unterschied auch durchaus verstehe. In deutschen Tarifverträgen wird Aus- und Fortbildung ja auch sehr differenziert betrachtet. Das ist halt noch etwas anderes, als wenn man zwei Dipl.-Ing von zwei Unis vergleicht.

 

 

vor 6 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

Sammle ich dann noch weitere Jahre Erfahrung als Ing. wird dies schließlich auf dem Arbeitsmarkt entscheidender als die Frage nach dem: "Wo wurde der Abschluss gemacht" sein.

Ich denke grundsätzlich auch, dass einschlägige Berufserfahrung höher gewichtet wird. Allerdings machen noch viele Entscheider Unterschiede zwischen Fernstudium und Präsenzstudium und das oft zu Ungunsten der Fernstudenten.

 

Und wenn dann sich einer sich gut auskennt und genau hinsieht, sticht halt ein gewisser Baerbock-Faktor oder wie man es auch nennen mag heraus. Und die Chancen sind nicht schlecht, dass es genauer betrachtet wird. Ein Bachelor-Studium in 28 Monaten wird sicher genauer angeschaut, vor allem wenn es berufsbegleitend absolviert wurde.

 

Ich will das Angebot auch eigentlich gar nicht schlecht reden. Darüber habe ich auch viel zu wenig belastbare Informationen. Allerdings sehe ich gewisse Risiken.

 

Positiv sehe ich aus Deiner Sicht, dass dort eine wirkliche Struktur vorgegeben wird. Mich persönlich schreckt da eher die fehlende Flexibilität ab. So hat halt jeder seine individuellen Kriterien. 

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vor 8 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

Meiner Meinung nach hat der Meister in einigen Belangen schon etwas mit dem Wing. zu tun.

Viele Aufgaben gehen ineinander über, auch wenn die fachliche Tiefe um ein vielfaches höher ist.

Dennoch ist der Meister nicht geschenkt und der Aufwand nicht zu unterschätzen.

Das hierfür teilweise nur 10% "Vorleistung" angerechnet wird, stört mich etwas.

Mag sein das ich da noch eines Besseren belehrt werde...

Aus persönlicher Erfahrung. Ich bin E-Techniker und habe mir für das Studium in E-Technik nichts anrechnen lassen (freiwillig). Es war wirklich kein einziges Modul dabei, von dem ich behaupten könnte, nichts neues gelernt zu haben oder mich nicht zu fordern.  

Im Gegenteil, wenn ich versucht hätte die Klausuren in den Grundlagenfächern die mir sicher angerechnet worden wären zu schreiben ohne zu lernen, wäre ich gnadenlos durchgefallen und das in jedem einzelnen. Ich habe diese Dinge während des Technikers garnicht gelernt, weil mir einfach die mathematischen Grundlagen gefehlt haben und es nicht teil des Lehrplans war.

 

So intensiv wie im Studium machst du während deines Meisters oder Technikers nichts. Du bist nicht mal in der Nähe davon. Zumindest wenn es um technische Sachverhalte geht.

 

Wenn du in einem Ing Bachelor die Grundlagen auslässt, hast du meiner Ansicht nach das wichtigste verpasst und bestehst vielleicht das Hauptstudium, aber trotzdem die Hälfte nicht verstanden.

 

Den Augenöffner hast du erst dann. Das kannst du jetzt noch nicht wissen. Ich kenne einige Kommilitonen die in den Folgemodulen weinen, weil ihnen die Grundlagen fehlen.

 

 

 

 

Bearbeitet von brotzeit
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@developer Da sehe ich auch mein Problem. Da es nicht so viele Erfahrungen zur FHM gibt, besteht das Risiko das es sich einfach um stumpfes auswendig lernen handeln könnte.

 

In dem Punkt das die 105CP zu viel sind stimme ich dir voll zu.

Das kann in keinem Verhältnis stehen. Weiterhin finden ich es auch sehr gewagt den Techniker und Meister über einen Kamm zu scheren.

Mich hat das ganze nochmal zum nachdenken angeregt und mir ist dabei klar geworden:

Die Aufgaben des Meisters entsprechen zwar im Grundsatz die des Wing's, aber keines der Themen beherrscht man komplett.

Da man aber nur CP für abgeschlossene Module erhält, hat man vermutlich einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, allerdings werden sich im Studienverlauf Lücken auftun die schwierig zu schließen sind.

 

Trotz diesen Wissens werde ich es wohl trotzdem wagen.

Grund hierfür ist das ich bereits 10 Jahre Berufserfahrung im technischen Bereich habe und ich währenddessen 8 Jahre nebenbei Aus- und Fortbildungen in diesem Bereich genießen konnte.

Die häufig gestellte Frage ist doch wie viel man vom Studium am Ende in der Praxis wirklich braucht und ob man diese Defizite nicht vermutlich selbst aufarbeiten kann - Hierbei ist natürlich eine gute Auffassung, sowie allgemeiner Kenntnisstand vorausgesetzt.

 

vor 14 Stunden hat WiInfo geschrieben:

Naja, soetwas könnte auch unter dem Begriff "Mitarbeiter-Bindung" fallen. Im zweitgrößtem Werk eines der drei größten (damaligen) Chemiefirmen in DE gab es auch eine kuriose "Fortbildung". Die haben ihre eigenen "Techniker" aus- bzw. weitergebildet (inkl. "Knebelvertrag") mit einem Drittel der Stunden des "Staatlich geprüften Techniker".

 

Eine Bindung muss ich zum Glück nicht eingehen.

Denke nicht das es sich um eine eigene Fortbildung eines Konzerns o.ä. handelt, da die FHM diesen öffentlich bewirbt und ich auch keinen Zusammenhang zu größeren Firmen erkennen kann.

Die FHM gibt es ja nun auch schon ein paar Jahre und die bieten diverse Studiengänge an.

 

 

 

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vor 23 Stunden hat brotzeit geschrieben:

Aus persönlicher Erfahrung. Ich bin E-Techniker und habe mir für das Studium in E-Technik nichts anrechnen lassen (freiwillig). Es war wirklich kein einziges Modul dabei, von dem ich behaupten könnte, nichts neues gelernt zu haben oder mich nicht zu fordern.  

 

Das habe ich schon öfter mitbekommen, dass es bei E-Technik doch nochmal deutlich anders ist. Das ist für mich nur ein Hobby, studieren würde ich das nie. 😉

 

Ich bin Chemie-Techniker und bei uns hat der Prof. für Allgemeine und Anorganische Chemie als Leistungshorizont das Grundstudium seiner Diplom-Chemiker angesetzt. Da kann man auch schlecht Niveau-Unterschiede machen. OK an einigen wenigen Hochschulen wird das sehr Mathematisch unterrichtet, dass ist aber die Ausnahme.

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vor 9 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

In dem Punkt das die 105CP zu viel sind stimme ich dir voll zu.

Das kann in keinem Verhältnis stehen. Weiterhin finden ich es auch sehr gewagt den Techniker und Meister über einen Kamm zu scheren.

Wollte ich nicht machen, allerdings werden von dem Angebot auch Techniker in diversen Gewerken ("Fachrichtungen") und technische Fachwirte angesprochen.

 

Zwischen Industriemeister und Techniker gibt es allein von der Ausrichtung schon relativ große Unterschiede. Und der Unterschied beim Zeitaufwand ist noch erheblicher:

Industriemeister Vollzeit 16 Wochen

Staatlich geprüfter Techniker Vollzeit 2 Jahre

 

Im Gutachten wird ja davon gesprochen, dass bis zu 50 % der 210 notwendigen ECTS aufgrund einer Aufstiegsfortbildung DQR Level 6 anerkannt werden können. Bei einem Techniker würde das vom Zeitaufwand fast hinkommen obwohl dort auch noch immer zu viel anerkannt wird.

 

Ich stehe da wirklich vor einem Rätsel und habe deswegen mal eine Anfrage an den Akkreditierungsrat gesendet.

 

vor 9 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

Die häufig gestellte Frage ist doch wie viel man vom Studium am Ende in der Praxis wirklich braucht und ob man diese Defizite nicht vermutlich selbst aufarbeiten kann - Hierbei ist natürlich eine gute Auffassung, sowie allgemeiner Kenntnisstand vorausgesetzt.

Ich denke mir da immer, es ist viel wichtiger was man selbst aus den Bildungsmöglichkeiten wirklich macht und was überhaupt für die individuelle Karriereplanung sinnvoll ist.

 

Eine maximale theoretische Tiefe ist in der Praxis oft nicht relevant bzw. teilweise sogar hinderlich.

 

Anscheinend gibt es aber halt das Phänomen, das gewisse Abschlüsse als "höher" und damit "besser" eingestuft werden. Und dann werden z. B. Positionen mit einem PhD besetzt, die ein Cheflaborant (Fortbildung in CH etwa auf Stufe Industriemeister) viel besser für das Geschäft wäre.

 

 

vor 9 Stunden hat DerHamburger geschrieben:

Denke nicht das es sich um eine eigene Fortbildung eines Konzerns o.ä. handelt, da die FHM diesen öffentlich bewirbt und ich auch keinen Zusammenhang zu größeren Firmen erkennen kann.

Die FHM gibt es ja nun auch schon ein paar Jahre und die bieten diverse Studiengänge an.

Der Markt an Fern-Fortbildungen ist für mich nicht mehr durchschaubar. Da wird munter gekauft und verkauft. Ich habe tatsächlich noch auf einen interessanten Punkt in dem Gutachten gefunden. Kapitel 4.3 "Kooperationen und Partnerschaften". In der Tat besteht eine Zusammenarbeit der FHM mit der "Rhein-Erft-Akademie", die aus dem Bildungswerk von Hoechst hervorgegangen ist.

 

Aber das muss ja nichts schlechtes heißen, eher im Gegenteil. Das spricht ja für einen wirklichen Praxisbezug.

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vor 4 Stunden hat WiInfo geschrieben:

Ich stehe da wirklich vor einem Rätsel und habe deswegen mal eine Anfrage an den Akkreditierungsrat gesendet

Bin auf die Antwort gespannt. Ich war eine Zeit lang auch im Techniker Forum unterwegs und dort wurde mir ein Bachelor in England angeboten. Ich habe mich nicht wirklich eingelesen, aber ich glaube man hätte ein paar Wochen Summerschool machen müssen und zwei Semester später den Bachelor in der Tasche. Ich glaube das waren Leute die gezielt Techniker dort hin vermitteln wollten, so ähnlich wie Headhunter.

 

Das ist für mich alles nur lächerlich. Es geht einfach nur ums Geld. Ich verstehe dass 105 Punkte verlockend sind, aber für mich ist so jemand einfach kein Ingenieur und technisch gesehen dürfte sich so jemand auch nicht Ingenieur nennen. Denn dafür bräuchte man eine bestimmte Anzahl an technischen Modulen, die man eigentlich nicht hat weil ein großer Teil angerechnet wurde und angerechnet ist nicht absolviert.

 

Bearbeitet von brotzeit
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vor 18 Stunden hat brotzeit geschrieben:

Bin auf die Antwort gespannt. Ich war eine Zeit lang auch im Techniker Forum unterwegs und dort wurde mir ein Bachelor in England angeboten. Ich habe mich nicht wirklich eingelesen, aber ich glaube man hätte ein paar Wochen Summerschool machen müssen und zwei Semester später den Bachelor in der Tasche. Ich glaube das waren Leute die gezielt Techniker dort hin vermitteln wollten, so ähnlich wie Headhunter.

 

Ja, Bachelor in UK ist easy.

 

Man muss halt klar sagen, dass es den deutschen Dipl.-Ing. nicht mehr gibt. Das war eine politische Entscheidung (die offensichtlich so von der Mehrheit gewollt war). Ich hatte und habe darauf eine andere Sicht. Aber es hilft ja nicht darüber rumzujammern, der Würfel ist gefallen.

 

Eigentlich war jedem mit internationaler Erfahrung klar, dass der Bachelor aus den meisten Ländern vom Qualifizierungsniveau es meist nicht mal mit der üblichen 3,5 Jahre dualen Ausbildung in DE aufnehmen kann. Allerdings zählte er als akademischer Abschluss und wurde sogar oft mit den Dipl-Ing. auf eine Stufe angesehen.

 

Im Zuge von Lissabon und Bologna wurden dann ja in Deutschland gewisse Reformen an den Hochschulen eingeleitet. Und auch da sollte klar gewesen sein, dass diese politische Entscheidung das Niveau in Deutschland nicht erhöhen wird, sondern das Gegenteil der Fall ist.

 

Und machen wir uns jetzt nichts vor, auch davor ist das akademische Niveau bereits im Sinkflug gewesen.

 

Über das sinkende Niveau kann man aber trefflich streiten, hier erfolgt halt eine internationale Harmonisierung, die ich persönlich auch nicht gut finde. Aber damit werden wir leben müssen. Leider hat da Deutschland auch viele Chancen nicht wahrgenommen, aber das ist wirklich ein anderes Thema.

 

Hier in diesem Fall mit der FHM stellt sich eigentlich die Frage ob es wirklich legal ist und auch wie es von anderen bewertet wird.

 

Meines Wissens gibt in den Hochschulgesetzen keine eindeutigen Definitionen für das minimal einzuhaltende Niveau.

 

Es gibt zwar Vorgaben im Hochschulgesetz NRW, wie das max. 50 % der ECTS aus nicht-hochschulquellen stammen dürfen um den akademischen Anspruch zu genügen (Mehr wäre theoretisch auch möglich).

 

Das wird ja hier auch eingehalten, vorausgesetzt die Hochschule erklärt, dass ihr Unterricht in 18 Monaten Vollzeit dem der 16 Wochen Vollzeit des Industriemeister entspricht.

 

Und da sehe ich halt wirklich ein großes Missverhältnis, dass sich nicht so leicht erklären lässt. Es sei denn die Hochschule erklärt, dass ihre Lerneffizienz nur ein Viertel eines IHK-Lehrgangs ist. Und das ist auch noch sehr milde gerechnet.

 

Wie gesagt, ich stehe da vor einem Rätsel.

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