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Psychologie Studium: HFH oder Apollon


Zaraza
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Hallo Zusammen!:-)

 

Langsam nähert sich die Entscheidungszeit für mich: HFH oder Apollon. Bin noch glücklich, dass endlich nur 2 Optionen habe, nicht mehr.

 

Welche Kriterien sind mir wichtig?

 

1. Was passt besser  für 40+ verheiratete Frau mit Teilzeit Job, 2 Kinder (8 und 13 J.a.), und noch ein paar Hobbys die mir wichtig sind?

 

2. Mein Deutsch ist nicht ideal (ca. B2 Niveau)  - Fernstudium muss auch mein Deutsch voran bringen. Und komplexe Texte unter Zeitdruck fallt mir schwer zu verfassen (z.B., beim Klausuren). Wenn ich genug Zeit habe, um alle Fehler zu korrigieren (Deepl ist für mich heilig!:-), dann fühle ich mich viel sichere (Pluspunkten für Apollon). Aber, abgesehen von anderer Seite, es kann nur am Anfang schwer sein, und 7 Jahre vor hatte ich kein Wort Deutsch, und seit 2017 Arbeite ich am meistens auf Deutsch( Pluspunkten für HFH, unbegrenzte unbegrenzte Anzahl von Prüfungswiederholungen). 

 

3.  Ist Apollon wirklich ein bisschen 'altmodisch' und nicht genug digitalisiert wie ich im Bewertungen gelesen habe?

Und ist HFH so modern und digitalisier wie ich das verstehe?

 

Ich würde mich über jeden Bit der Information und über jeder Meinung sehr freuen!

 

Vielen Dank im Voraus

Tatiana

 

 

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vor 43 Minuten schrieb Zaraza:

Ist Apollon wirklich ein bisschen 'altmodisch' und nicht genug digitalisiert wie ich im Bewertungen gelesen habe?

Von wan sind denn die Bewertungen. Manche Studiengänge können komplett ohne Papirr studiert werden. Auch hängt es immer mit den Erwartungen zusammen. Wenn ich von der IU komme, kann icv mir vorstellen, dass die Apollon als "altmodisch" wahrgenommen wird. Und wenn ich von der FU kommen, kann ich mir vorstellen, dass es Bereiche gibt, die als fortschrittlich wahrgenommen werden.

 

Ich empfehle die die Blogs von @Moondance, sie kennt beide Hochschulen.

 

Die Frage wäre eher was willst du danach machen. Denn ich meine die HFH ist ja ein B.Sc. Psychologie die Apollon BSc Angewandte Psychologie. Es sind also zwei verschiedene Studiengänge. An der Apollon wirst du viele schriftliche Arbeiten verfassen, Klausuren sind überschaubar.

 

Und was Sprachkompetenz angeht. Sie sollte so weit entwickelt sein, dass man ein Studium absolvieren kann. Aber man darf auch nicht vergessen, dass man wissenschaftliches Schreiben mit der Zeit erlernt.

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An der HFH gibt es noch die Prüfungsform „Komplexe Übung“.

Das ist ein Seminar, an dem man als Studienleistung verpflichtend teilnehmen muss. Hier gibt es Gruppenarbeiten und Präsentationen, die man durchführen muss. Für mich hatte diese Prüfungsform den größten Lerneffekt, da man sich mit Kommilitonen austauscht und mit ihnen arbeitet wie im Präsenzstudium. Das ist aber absolut Geschmackssache und besonders im Fernstudium natürlich aufwendig.

 

Wie viele KÜs es im Psychologie Studium gibt, weiß ich nicht. Das weiß sicher Moondance besser.

 

Modern und digitalisiert sind Begriffe, die von der Perspektive abhängen, wie Polli schon schrieb. Corona-bedingt hat sich einiges getan und ist weiterhin in Arbeit.

Beispielsweise werden die KÜs auch per Zoom angeboten, und auch Klausuren (bzw Ersatzleistungen) können online geschrieben werden. Ich begrüße das sehr, aber wie das nach der Pandemie weiter geht, wird sich zeigen.

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KÜs in dem Sinne gibt es an der Apollon z.B. nicht. Hier gibt es eine hand voll Seminare (studiengangsübergreifend z.B. Kommunikation 1 und WIAR) und in jedem Studiengang ein Gruppenprojekt, weiß grad nicht aus dem Kopf ob es bei Psych in Methodenlehre 2 oder 3 ist. Das käme der KÜ vermutlich noch am nächsten.

 

Was spricht denn inhaltlich für dich für die eine oder andere HS, was sind unverzichtbare Rahmenbedingungen (auch wenn du schon etwas genannt hast). Einfach einmal als Denkaufgabe: Was sind für dich die TOP 6 Dinge, die eine HS bzw. der Studiengang erfüllen muss?

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Die APOLLON ist halt seeehr auf den Gesundheitsbereich bezogen, da hast du in den Fallaufgaben und den Studienbriefen z.B. nur mit Altenheimen, Krankenhäusern, Arztpraxen usw. zu tun. Wenn man da Vorwissen mitbringt, ist das definitiv ein Vorteil. Wenn du da als Fachfremder (wie ich) reinkommst, ist es tatsächlich etwas anstrengend, sich in dieser "Gesundheitswelt" zurechtzufinden. Ich war bisher nur beim Einführungsseminar in Bremen (2 Tage) und das war super organisiert und sehr lehrreich. Dort wurden die Infos sehr lebendig und "zum mitmachen" in Form eines Rollenspieles oder der Vernetzung mittels Wollknäuel dargeboten, das hat mir gut gefallen.

 

Bei der HFH war die Einführungsveranstaltung eher staubtrocken, die Inhalte wurden halt einfach so runtergerattert, das war auch okay und ging auch nur (ich meine) 2 Stunden? Ein großer Pluspunkt bei der HFH sind die komplexen Übungen vor Ort (zu meiner Zeit waren sie noch nicht online). Man hat da die Möglichkeit, sich mit seinen Kommilitonen auszutauschen und erhält wertvollen Input von den Dozenten.

 

Ein großer Nachteil bei der HFH ist deren Online-Bibliothek, die kann man (zumindest zu meiner Zeit) wirklich vergessen. Da ist die APOLLON deutlich breiter aufgestellt.

 

Aber wichtig ist auch zu wissen, was du mit dem Studium vor hast und welche Kriterien für dich wichtig sind bei der Wahl der Hochschule.

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vor 49 Minuten schrieb Moondance:

z.B. nur mit Altenheimen, Krankenhäusern, Arztpraxen

Hier vielleicht als positiver Ausblick, das ändert sich, um so fachspezifischer die Module sind und um so weiter fortgeschritten,  aber ja der Schwerpunkt ist nicht so breit, wie wo anders. Es kommen also auch andere Settings dazu wie z.B. Betriebe, Versicherungen, Schule, Kindergärten etc. (Aber ein wenig Glück braucht man da schon bei der Fallaufgabe)

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vor 14 Stunden schrieb polli_on_the_go:

KÜs in dem Sinne gibt es an der Apollon z.B. nicht. Hier gibt es eine hand voll Seminare (studiengangsübergreifend z.B. Kommunikation 1 und WIAR) und in jedem Studiengang ein Gruppenprojekt, weiß grad nicht aus dem Kopf ob es bei Psych in Methodenlehre 2 oder 3 ist. Das käme der KÜ vermutlich noch am nächsten.

 

Was spricht denn inhaltlich für dich für die eine oder andere HS, was sind unverzichtbare Rahmenbedingungen (auch wenn du schon etwas genannt hast). Einfach einmal als Denkaufgabe: Was sind für dich die TOP 6 Dinge, die eine HS bzw. der Studiengang erfüllen muss?

Gute Frage!

 

Kann nicht definitiv sagen, die wichtigste Sachen habe ich schön genannt. Eigentlich, die Möglichkeit  3,5 oder 4 Jahre das mit mehr oder weniger Freude da zu studieren.

 

Ok, 6 Monaten hat mir HFH gesparrt, aufgrund meine Uni Studium in Russland (ha-ha, besser als nichts). Und Apollon will nur 1 Monat reduzieren.  Aber die Kosten bleiben dann auf gleichen Niveau.

 

Auf jeden Fall  - ein grosses Lob und vielen-vielen  Dank für die Antworten, ich fühle mich jetzt viel besser und richtig supported!

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Das hört sich an, als wäre es die HfH. Es ist natürlich ein Bonus, wenn viel anerkannt wird. Du wirst immrr feststellen, dass zwei Hochschulen nue gleich anerkennen. Manche sind großzügiger andere nicht. Das liegt aber auch daran, ob die Module in Russland inhaltlich entsprechend sind.

 

Beide HS hajen ihre Vor- und Nachteile, am Ende muss es zu rinem selber passen.

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Am 3.9.2021 um 16:24 schrieb polli_on_the_go:

Das hört sich an, als wäre es die HfH. Es ist natürlich ein Bonus, wenn viel anerkannt wird. Du wirst immrr feststellen, dass zwei Hochschulen nue gleich anerkennen. Manche sind großzügiger andere nicht. Das liegt aber auch daran, ob die Module in Russland inhaltlich entsprechend sind.

 

Beide HS hajen ihre Vor- und Nachteile, am Ende muss es zu rinem selber passen.

Danke-Danke nochmals! Man trifft die Entscheidung selbst, klar:-)

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