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Fragen im Vorstellungsgespräch

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Ich bin gerade auf dieses ältere Thema aufmerksam geworden und möchte es gerne nach vorne holen - einerseits, weil es denke ich viele nach wie vor aktuelle Hinweise und Fragen enthält, andererseits aber auch, weil ich gerne eine Diskussion anregen möchte, was sich seitdem verändert hat, welche neuen (typischen) Fragen es gibt. Spielt zum Beispiel die Digitalisierung und Medienkompetenz eine Rolle? Oder die Frage nach Heimarbeit? Was sind umgekehrt auch wichtige Fragen, die ihr im Bewerbungsgespräch stellen und klären möchtet?

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U.a. würde ich je nach Situation folgende Fragen stellen:

- Option auf Homeoffice / Einzelfreigabe/ Selbstbestimmung nach Eigenbedarf

- Aktuelle Herausforderungen im Tagesgeschäft/ in der Unternehmenspraxis

- Kurz-/Mittelfristige Projekte in der Abteilung

- Fehler die vielleicht ehemalige Stelleninhaber gemacht haben, die man vermeiden sollte

- Tagesablauf ->Gibt es vermehrt 9-5 Arbeitnehmer / oder bleibt man auch mal länger, wenn es einen Anlass gibt und bestellt sich zusammen mal eine Pizza

- Gibt es Weiterbildungsbudgets 

- Welche waren die am häufigsten genutzten Weiterbildungen (falls, es keine gab, warum nicht)

- Entwicklungsperspektive der Position

 

Ein Unternehmen, welches kein Homeoffice anbietet und bei dem die AN 9-5 arbeiten und gemäß "Freitag um 1, jeder macht seins" leben, da wäre das Unternehmen schon für mich uninteressant. Ebenso bei fehlenden Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich hätte ungern das Gefühl, dass ein Unternehmen mein aktuelles Fachwissen 5 Jahre nutzt und dann nach einem Ersatz sucht, weil die persönliche Entwicklung keine Relevanz hat.

 

 

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Ich habe da durchaus eine eigene Strategie entwickelt. Die erste Strategie ist, möglichst viel zu lesen und rauszufinden über das Unternehmen und die Position und die einzustellende Führungskraft und dieses Wissen dann gezielt anzuwenden im Gespräch. Das zweite was ich sehr wichtig finde, ist immer ehrlich und authentisch bleiben. Sachen die man nicht so gut findet auch offen ansprechen. Das mag zwar kontraproduktiv sein um die Stelle zu bekommen, aber man wird dann von Überraschungen nach dem Wechsel verschont bleiben. Was auch immer gut ist, die Gegenseitige Erwartungshaltung abzufragen. Was erwarten Sie von der Person, die sie suchen, wie sieht dessen Tagesablauf aus? Wie sieht ihr idealer Kandidat aus und wie verhält der sich? Ich mag es am liebsten, wenn man demjenigen der einen einstellt das Gefühlt gibt, dass es nicht nur seine Entscheidung ist, ob er einen bekommt oder nicht. Ich mag es meinem gegenüber zu vermitteln, dass wenn er mich möchte, ich ggf. aber die Stelle nicht möchte und er sich auch verkaufen muss, mir diese Stelle schmackhaft machen muss, mir auch entgegen kommen muss. Wenn es nicht passt, dann breche ich auch schon mal das Gespräch ab und sage Klartext, dass wir so nicht zusammen kommen weil ZDF (Zahlen, Daten, Fakten). Kommt immer sehr gut!

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