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IU Studie Berufsrückkehrer:innen


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Die IU Internationale Hochschule hat die Ergebnisse einer Studie „Zurück in den Beruf – Gleichberechtigt, Gebildet, Gefragt?“ veröffentlicht.

 

Das Whitepaper zur Studie kann hier als PDF eingesehen und heruntergeladen werden:

https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1641831856/07 - Pages/Unit Bilder/DACH/Studien/202201_Zurueck_in_den_Beruf/202201_Zurueck_in_den_Beruf_Whitepaper.pdf

 

Dazu heißt es in einer Mitteilung der Hochschule unter anderem:
 
Nach der Pause: Rückkehr in den Beruf als Neustart

Die neue Studie zeigt, dass viele Arbeitnehmende nach einer Pause ihren Beruf wechseln und sich ein Großteil für den Wiedereinstieg weiterbilden möchte.

• Laut neuer Studie der IU Internationalen Hochschule sehen drei Viertel der Berufsrückkehrer:innen im Wiedereinstieg die Möglichkeit, sich beruflich ganz oder teilweise neu zu orientieren. 
• Rund 9 von 10 Befragten haben Interesse an einer Weiterbildung, die meisten im Bereich Gesundheit. Die Chancen für den Zukunftsmarkt IT werden nicht genutzt.
• Zeitliche und örtliche Flexibilität sind sowohl bei der Wahl des Weiterbildungskonzepts als auch für den neuen Beruf wichtig.. 

 

Laut der Studie „Zurück in den Beruf – Gleichberechtigt, Gebildet, Gefragt?“ der IU Internationalen Hochschule (IU) betrachten die meisten Befragten den Wiedereinstieg in den Beruf als Chance für eine Neuorientierung. In der Studie wurden Personen befragt, die sich in längerer Erziehungs- oder Pflegezeit befinden und nicht an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückkehren können. 46,4 Prozent streben für ihre Berufsrückkehr eine neue Tätigkeit an. 29,5 Prozent wollen bei gleicher Tätigkeit erweiterte Aufgaben oder mehr Verantwortung.

 

Um ihre Chancen zu verbessern, möchten sich neun von zehn Befragten (87,6 Prozent) weiterbilden und zwar ausschließlich online (58,9 Prozent). Außerdem erachten fast alle Befragten (91 Prozent) eine freie Zeiteinteilung als wichtig. Die Weiterbildung soll ihnen unter anderen ermöglichen, flexibler zu arbeiten. Mit 37,1 Prozent ist das der wichtigste Grund, gefolgt von dem Ziel, einen neuen Job zu finden (34,2 Prozent), sich beruflich zu verändern (30,8 Prozent) oder ein höheres Gehalt (29,9 Prozent) oder eine höhere Position (23,4 Prozent) zu beziehen. Gesundheit ist die beliebteste Branche für eine Weiterbildung (38,6 Prozent), gefolgt von Marketing und Kommunikation (27,2 Prozent). Der Bereich IT und Technik folgt mit 20 Prozent erst an dritter Stelle.

 

Weiterbildung Berufsrückkehrer:innen

 

Obwohl 79,4 Prozent aller Befragten mit dem alten Arbeitgeber zufrieden waren, ist eine Rückkehr für sie nicht möglich oder nicht gewünscht: 28,1 Prozent der Befragten haben gekündigt, 45,1 Prozent eine Kündigung oder nach Auslaufen des Arbeitsvertrags kein neues Angebot erhalten. Von den Befragten, die selbst gekündigt haben, gaben 40 Prozent an, dass Job und Familie unvereinbar gewesen waren. Sogar wurde 21,5 Prozent der Befragten von ihrem Arbeitgeber nicht die Option eingeräumt, die Arbeitsstunden zu reduzieren.

 

22,3 Prozent der Befragten befürchten, dass sie bei der Arbeitssuche aufgrund ihrer familiären Situation benachteiligt werden könnten. Der Großteil blickt aber optimistisch in die Zukunft: Rund 70 Prozent schätzen ihre Aussicht auf eine neue Tätigkeit sehr gut bis eher gut ein.

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Interessant.

 

Ich finde nur nichts dazu, wie die iu die Teilnehmer für diese Studie gefunden hat. Wenn der Teilnehmerkreis aus Menschen besteht, die schon mal bei der iu wegen Informationsmaterial Kontakt aufgenommen haben und sich somit als potenzielle Interessenten gezeigt haben, dann sind manche Ergebnisse ja nicht sooo aussagekräftig, nicht?

 

Oder habe ich die entsprechenden Hinweise überlesen?

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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Laut dem Whitepaper (Seite 31 und 32) bestand die Studie aus einer quantitativen und einer qualitativen Befragung.

 

Zur quantitativen Befragung gibt es diese Infos:

  • 497 Befragte
  • Zielgruppe: Personen, die sich in längerer Erziehungs- oder Pflegezeit befinden und nicht an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückkehren können.
  • Zeitraum der Befragung: 12.02.2021 – 16.02.2021
  • Anonyme Befragung via Tivian
  • Panel: Gapfish

Zur qualitativen  Befragung gibt es diese Infos:

  • 2 Fokusgruppen mit jeweils 6 Teilnehmer:innen wurden 90 Minuten befragt.
  • Zielgruppe: Personen aus verschiedenen Städten in Deutschland, die sich
    seit mehr als einem Jahr in einer beruflichen Auszeit befinden.
  • Zeitraum der Befragung: 09.08.2021
  • Befragung via Zoom
  • Rekrutierung über ein freies Marktforschungsinstitut
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