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Vorzeitiger Jobwechsel - Bachelorarbeit beim neuen Arbeitgeber schreiben?


poncho
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Hallo zusammen, 

 

ich studiere im 7. Semester Medieninformatik und habe etwa 3/4 aller Module meines Studiums abgeschlossen. In den nächsten 12-13 Monaten möchte ich mein Studium abschließen. Vor einigen Monaten habe ich bei meinem Wunscharbeitgeber ein sehr interessantes Stellenangebot gesehen und es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Aus Vernunftgründen habe ich mich nicht beworben. Nun ist die Stelle erneut veröffentlicht worden und ich war wieder direkt angefixt. Da ich mit meinem Studium noch nicht fertig bin, kam mir der Gedanke, ob ich nicht beides miteinander verbinden kann und sowohl die letzte Projektarbeit als auch die Bachelorarbeit (alles andere wäre zum Zeitpunkt des Wechsels schon fertig) beim künftigen Arbeitgeber schreibe. Thematisch und zeitlich würde das sehr gut zueinander passen, da ich sowohl Projekt- als auch Bachelorarbeit im gleichen Themenfeld wie den angestrebten Job schreiben möchte.

 

Was haltet ihr davon? Ist das aus Arbeitgebersicht überhaupt attraktiv oder mache ich mich damit lächerlich? Ich sollte vielleicht dazusagen, dass ich bereits Mitte 30 bin und in einer Führungsposition bin, mich jedoch verändern möchte.

 

Über Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar.

 

Viele Grüße!

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vor 27 Minuten schrieb poncho:

Aus Vernunftgründen habe ich mich nicht beworben.

 

DAS ist sicherich eine Frage des Standpunktes...

 

vor 28 Minuten schrieb poncho:

Was haltet ihr davon?

 

Entscheiden ist, ob du dir das vorstellen kannst bzw. was auch deiner Sicht dafür und dagegen spricht. Ich denke es ist eine Chance, welche du nutzen solltest. Deine Bewerbung könntest du im Laufe des Bewerbungsverfahrens immer noch zurückziehen, wenn du das Gefühl hast, dass es doch nicht der richgige Zeitpunkt ist. 

 

vor 31 Minuten schrieb poncho:

Ist das aus Arbeitgebersicht überhaupt attraktiv oder mache ich mich damit lächerlich?

 

Ein Arbeitgeber, der ein soches Engangement eines potentielllen AN nicht zu schätzen weiss, wäre aus meiner Sicht, ein schlechter AG. Allerdings ist es auch immer eine Frage, wie man ein solches Thema verkauft, also welcher Mehrwert sich daraus für den AG ergibt. Das sollte gut überlegt und geplant sein.

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Bewerben, da Gelegenheit. Im 1 und 2. Gespräch das Studium noch nicht nennen - erst einmal den Marktwert der eigenen Person bewerben/hochtreiben. Im 3. Gespräch Studium nennen und als Booster der eigenen Kompetenzen präsentieren + Win:Win für den AG verkaufen (Themenauswahl etc. pp. - hier am besten aus den vorherigen Gespräche passende Richtung adaptieren). Ggf. auch komplett weg lassen, wenn du merkst, das könnte Erde anbrennen lassen. Dann musst das alles eben ohne AG stemmen, wenn du den Job willst.

 

Bloß nicht mit dem Studium direkt anfangen - kann gut, kann schiefgehen. AG braucht grundsätzlich einen voll einsetzbaren/fokussierten Mitarbeiter. Daher den Aspekt optimal verkaufen.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 3 Stunden schrieb poncho:

ob ich nicht beides miteinander verbinden kann und sowohl die letzte Projektarbeit als auch die Bachelorarbeit (alles andere wäre zum Zeitpunkt des Wechsels schon fertig) beim künftigen Arbeitgeber schreibe. Thematisch und zeitlich würde das sehr gut zueinander passen, da ich sowohl Projekt- als auch Bachelorarbeit im gleichen Themenfeld wie den angestrebten Job schreiben möchte.

 

Bedenken Sie, dass dieser Arbeitgeber ein ganz anderes Interesse haben könnte als Ihnen gleichzeitig mit dem Arbeitsanfang die Möglichkeit zu geben, Projekt- und Bachelorarbeit bei ihm zu schreiben. 

 

Wenn es sich um einen einigermaßen verantwortungsvollen und anspruchsvollen Job handelt, der nach relativ kurzer Zeit zum zweiten Mal neu besetzt werden muss, dann will man dort vermutlich, dass sich der neue Jobinhaber möglichst schnell einarbeitet und darauf auch seine ganze Energie verwendet. Ob dann noch Zeit bleibt, nebenher das Studium abzuschließen? Es kann gut sein, dass man das dem neuen stelleninhaber nicht zutraut.

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Meiner Meinung nach machst du dich sicher nicht lächerlich. 

Chancen sollte man immer ergreifen, ein drittes mal wird die Anzeige wohl nicht veröffentlicht. 

Kann man dann so machen wie @Muddlehead beschrieben hat, man kann aber auch komplett transparent das thema ansprechen. Im Lebenslauf wird das Studium ja vermutlich ohnehin auftauchen.

Wenn du selbst schon FK bist kannst du dir ja vorstellen wie der neue AG tickt. Wie @KanzlerCoaching beschreibt will man einen AN, der sich mit Vollgas in den neuen Job stürzt. 

Bei Bewerbermangel kann es aber durchaus eine Option sein noch die Abschlussarbeit abzuwarten und das als Einarbeitungszeit sehen. Kommt halt immer auf den AG und die einstellende FK an. Also einfach probieren!

Problematischer könnte hier der Rückwechsel FK zu MA sein. Kann @KanzlerCoachingggf. noch etwas zu schreiben. Ist ja doch ein Bruch im Lebenslauf, je nach Vita. 

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vor 1 Stunde schrieb Steffen85:

Problematischer könnte hier der Rückwechsel FK zu MA sein. Kann @KanzlerCoachingggf. noch etwas zu schreiben. Ist ja doch ein Bruch im Lebenslauf, je nach Vita. 

 

Kann ich prinzipiell schon, allerdings  bräuchte ich da schon noch ein paar Informationen mehr über den bisherigen Werdegang, das jetzige Unternehmen und die augenblickliche Hierarchieebene und über das Zielunternehmen und den angestrebten Job.

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Alles korrekt von meinen vorredner:innen, die Frage für mich wäre, was hast Du zu verlieren? Probiere es und rede mit dem potentiellen neuen Arbeitgeber. Lege die Karten auf den Tisch und schau ob es klappt. Wenn es klappt super gewinnst Du, wenn nicht, hast Du ja einen Job und der Status quo ist gleich geblieben. Mehr als eine Absage kann dir nicht passieren.

Bearbeitet von SebastianL
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