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30 akademische Grade – total übertrieben oder cool und nützlich?


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vor 15 Stunden schrieb HomeOfficer:

 

 

Respekt! 

Magst Du mal aufzählen in welche Fächer es Dich gezogen hat?

Chemie, Informatik, BWL, VWL, Jura, Elektrotechnik, Geologie. Mit Chemie hab ich angefangen und dort auch meinen Doktor gemacht. Die meisten anderen Fächer waren zum Teil parallel - das hat sich meist ergeben. BWL hat mich zur Wirtschaftsinformatik gebracht und das wieder in die Informatik. Wobei man als Naturwissenschaftler einen Hang zur Informatik sicher auch nicht leugnen kann. Und der Grundkurs Jura in BWL war klasse, das hat letztendlich zum Jura Studium geführt. Derzeit studier ich Mathematik in Deutschland und Geologie an der Uni Stockholm - beides Fernstudium. Ich hab noch nie so viel über Schweden erfahren wie während diesem Studium - mal ganz abgesehen von der Geologie :-).  Übrigens hat mich (ausgerechnet) eine Jura Kommilitonin auf das Geologie Studium in Schweden gebracht - witzig wie das eine dann zum anderen führt. Ich dachte ich müsste mit Geologie warten bis zu meiner Rente da ich das als Fernstudium nicht kannte. Tja, die Schweden sind da bereits weiter....(Studium ist in Englisch).

Man kann natürlich auch viel gegenseitig anrechnen. Mathe hab ich das Nebenfach bereits und auch eine Menge Mathe Kurse bedingt durch mein Informatik Studium. 

Das Ganze hört sich immer extrem an wenn man das dann so in der Summe anschaut, aber das ging ja auch einige Jahre. Ich war sicher engagiert, hatte aber auch Jahre wo ich fast nichts gemacht habe. Und ich kann auch an den Wochenenden und am Abend sehr gut faul sein ;-)...das nur zur Motivation für andere. Das wichtigste ist man hat Spass daran und macht sich selber keinen Stress. Ich werde auch sicher noch weiter machen, Geschichte fand ich immer spannend und nach dem Geologie Bachelor werde ich auch den Master machen (den mangels Fernstudium dann wahrscheinlich tatsächlich in der Rente). 

 

 

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Ich habe die exakt gleichen Gründe für meine vielen Studiengänge (anstelle Fachbücher lesen etc) wie Baccus diese aufgeführt aufgeführt hat. Ich brauche auch die Anleitung und das Ziel an was "Großes" zu arbeiten.

 

PS: ich studiere auch Jura aktuell auf Master, Bachelor habe ich bereits.

PPS: Informatik reizt mich auch noch, jedoch bin ich für die Programmierung zu ...doof. Bereits im Mechatronic-Studium gemerkt...(oder war die Anleitung nicht gut genug?  Hust..)

Bearbeitet von der_alex
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Ich habe darüber auch vor einigen Monaten gelesen und das hat mich motiviert, noch mehr zu studieren xD Wer mich und meine Blog-Einträge kennt, weiß, dass es mir einfach nur Spaß macht. Und dazu gehört bei mir eben auch, dass ich gerne sammle... ECTS, Zeugnisse, Qualifikationen, alles was einen "Zettel" gibt. Mir wurde oft gesagt, dass ich wahrscheinlich nicht mal einen Abschluss schaffen werde (den habe ich mittlerweile) und da gibt es mir doch gerade noch mehr Antrieb, irgendwann den Abschluss-Weltrekord zu erreichen :D

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Das Lernen für eine Klausur steht immer in Konkurrenz zur Freizeit/Freiheit.
Wie macht Ihr "Hobby-Studenten" das, wenn drausen die Sonne scheint und ihr lieber drausen wärt?

Sagt ihr Freunden ab, wenn Sie euch um einen Ausflug bitten?

Wie kommt ihr wieder in das Lernen rein nach einem Ausflug oder Pause von mehreren Tagen/Wochen?

Fragt ihr euch dann nicht, warum ihr euch das antut? 

 

Jedes Studium bringt auch die Hoffnung mit, in Zukunft einen Job damit zu bekommen.

Selbst wenn man es nur als Hobby betreibt, so ist doch trotzdem, auch wenn nur minimal, der Wunsch da, damit Später eine Anstellung zu bekommen.

Ist hier nicht eine Enttäuschung vorprogrammiert, weil der "Hobby-Student" da er nur zum Spass studiert,

eine Anstellung im studierten Fach später nicht erhalten wird?

 

 

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vor 9 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Wie macht Ihr "Hobby-Studenten" das, wenn drausen die Sonne scheint und ihr lieber drausen wärt?

Du gehst raus und machst dein Zeug da?

 

 

vor 10 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Sagt ihr Freunden ab, wenn Sie euch um einen Ausflug bitten?

Wenn sie nicht 10min vorher fragen, kann man das doch einplanen?

 

vor 11 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Ist hier nicht eine Enttäuschung vorprogrammiert, weil der "Hobby-Student" da er nur zum Spass studiert,

eine Anstellung im studierten Fach später nicht erhalten wird?

Warum sollte man da keinen Job bekommen?

 

vor 12 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Fragt ihr euch dann nicht, warum ihr euch das antut? 

Wie kommst Du darauf, dass es keinen Spaß macht?

Wenn Lernen für Dich eine Qual ist, dann würde ich Dir allerdings auch raten, etwas anderes zu machen.

Genieß das Leben. Und wenn Dir lernen keinen Spaß macht, dann findest Du sicher eine Beschäftigung, die dich eher erfüllt.

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vor 12 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Selbst wenn man es nur als Hobby betreibt, so ist doch trotzdem, auch wenn nur minimal, der Wunsch da, damit Später eine Anstellung zu bekommen.

 

Das ist eine Annahme, dich ich persönlich nicht bestätigen kann. Ich habe eine berufliche Richtung gefunden, die mir liegt und (meistens...) auch Spaß macht. Wenn ich mich also nun für einen weiteren Studiengang oder Zertifikatskurs entscheide, der in eine völlig andere Richtung geht, ist es gar nicht mein Ziel, damit auch eine berufliche Veränderung einzuläuten. Schön ist es natürlich trotzdem, wenn ich die erlernten Inhalte irgendwo mal einbringen kann, sei es im jetzigen Beruf oder aber im Privatleben oder im Ehrenamt.

 

vor 19 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Das Lernen für eine Klausur steht immer in Konkurrenz zur Freizeit/Freiheit.
Wie macht Ihr "Hobby-Studenten" das, wenn drausen die Sonne scheint und ihr lieber drausen wärt?

Sagt ihr Freunden ab, wenn Sie euch um einen Ausflug bitten?

 

Was macht jemand, der ein Instrument spielt und für ein Konzert üben muss? Die Zeit möglichst so einteilen, dass Hobby und Freunde zeitlich nicht kollidieren. Das kann im Studium genauso funktionieren. Mit ein bisschen Lernroutine und gutem Zeitmanagement lässt sich das hinbekommen. Aber klar, am Klausurtag kann ich natürlich keinen Ganztagsausflug unternehmen, genausowenig wie der Cellist für den Konzertabend eine Kinoverabredung treffen kann.

 

vor 30 Minuten schrieb Pagani Huayra:

Fragt ihr euch dann nicht, warum ihr euch das antut? 

 

Ich stelle mir da einen Hobby-Marathonläufer vor. Dem macht das Training sicher auch nicht an jedem einzelnen Tag Spaß. Oder jemand, der mehrere Abende pro Woche im Fitnessstudio verbringt. Das ist dann etwas, wo ICH mich frage, warum man sich das antut...

Ich denke, mit den meisten Hobbys ist etwas (oder auch etwas mehr) Anstrengung verbunden und Disziplin erforderlich, nur kann sich ja glücklicherweise jeder aussuchen, womit er seine Freizeit verbringen möchte. Der eine studiert, der andere lernt Aquarellmalen und wieder ein anderer steht jeden Samstag auf dem Fußballplatz.

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vor 14 Stunden schrieb Pagani Huayra:

Das Lernen für eine Klausur steht immer in Konkurrenz zur Freizeit/Freiheit.
Wie macht Ihr "Hobby-Studenten" das, wenn drausen die Sonne scheint und ihr lieber drausen wärt?


Ich bin/war zwar kein "Hobby"-Student, aber ich finde deine Fragen recht interessant und antworte mal aus der Muss-Student-Perspektive😁 (=ohne Studium kein Job, Student mit Termindruck und unflexibleren Abgabeterminen, keine Online-Prüfungen etc.): 

Im Idealfall ist es hier ähnlich wie im Arbeitsleben, die Arbeit macht zwar einen Großteil des Tages aus, aber nicht den ganzen. Das heißt: Erst wegarbeiten, was muss - dann Sonne genießen (oder ersatzweise: Stiefel und Regenjacke an und durch Pfützen springen). 
 

Zitat

Sagt ihr Freunden ab, wenn Sie euch um einen Ausflug bitten?

Wenn es zu spontan ist, schon. Ich erkläre das dann auch und habe da nie groß Unverständnis geerntet oder so. Wir haben es dann einfach verschoben. 
Auch jenseits des Studiums ist ja so, dass Spontan-Ausflüge nicht immer so passen bei Berufstätigen und Familien, insofern ist das für meine Freunde auch nichts Neues. Ich habe auch schon nach Ausflügen gefragt, und nicht immer hat es gepasst. So 50:50 ist die Chance bei uns. Alles kein Thema 😉

Das  hängt aber davon ab, ob was Wichtiges ansteht: In Lernphasen geht das eher (ich lerne ja nicht den gesamten Tag!) als wenn man unter Schreibdruck steht. Aber auch das Schreiben kann ich auf Abends verschieben. 
Meine Freunde sind allerdings alle vollberufstätig, da gab es selten Überfälle. Kaffeeeinlandungen am Nachmittag hab ich aber oft doch angenommen. Und seeehr profitiert davon, mal aus der Studiums-Bubble rauszukommen 😁 

 

Zitat

Wie kommt ihr wieder in das Lernen rein nach einem Ausflug oder Pause von mehreren Tagen/Wochen?

Bei Nicht-Hobby-Studis wie mir ist es spätestens die Deadline 😆
Wenn man keine Deadlines hat, muss man vielleicht einfach mal (frei von Selbstvorwürfen) fragen, warum man gerade nicht mehr reinkommt. Ist das Interesse nicht groß genug? Macht der Stoff keinen Spaß? Bin ich unzufrieden mit der Hochschule oder kommen andere Bereiche zu kurz? Ist das Studium vielleicht gerade eher 'ne Belastung etc. pp. Auch solche Empfindungen finde ich total normal. 

 

Zitat

Fragt ihr euch dann nicht, warum ihr euch das antut? 

In meinem Fall tat ich mir nichts an - ich hab mir gegönnt. 
Mit allen Hardships. Aber da wusste ich wofür und die gehen auch wieder vorbei. In sofern war das mal okay. Man muss auch nicht jede Stresssituation optimal meistern, von daher 😉

Zitat

 

Jedes Studium bringt auch die Hoffnung mit, in Zukunft einen Job damit zu bekommen.

Selbst wenn man es nur als Hobby betreibt, so ist doch trotzdem, auch wenn nur minimal, der Wunsch da, damit Später eine Anstellung zu bekommen.

Ist hier nicht eine Enttäuschung vorprogrammiert, weil der "Hobby-Student" da er nur zum Spass studiert,

eine Anstellung im studierten Fach später nicht erhalten wird?

 


Wenn er die Hoffnung hat, eine Stelle zu bekommen, dann ist vermutlich auch mal Enttäuschung drin, ja.
Ist Enttäuschung aber etwas Schlimmes?
Muss sie um jeden Preis vermieden werden?
Oder ist sie vielleicht sogar eine Art Wegweiser, dass ich meine Profession vielleicht in eine ganz andere Richtung lenken sollte und dann auch entsprechend den Aufwand hier erhöhen sollte?🙃 

Ich denke aber nicht, dass jedes Studium automatisch an Job-Erwartungen geknüpft ist.
Manche möchten sich zusätzlich zum Job ganz gerne noch in einem Gebiet profilieren um dann da mitreden zu können.
Manches kann man auch mit dem Job verbinden und z.B. etwas Neues schaffen. Oder ganz anders.

Graustufen gibt's da viele. Muss man nur zulassen 😉

LG
 

Bearbeitet von Vica
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vor 22 Stunden schrieb Pagani Huayra:

Wie macht Ihr "Hobby-Studenten" das, wenn drausen die Sonne scheint und ihr lieber drausen wärt?

Sagt ihr Freunden ab, wenn Sie euch um einen Ausflug bitten?

Wie kommt ihr wieder in das Lernen rein nach einem Ausflug oder Pause von mehreren Tagen/Wochen?

Fragt ihr euch dann nicht, warum ihr euch das antut? 

Ist hier nicht eine Enttäuschung vorprogrammiert, weil der "Hobby-Student" da er nur zum Spass studiert,

eine Anstellung im studierten Fach später nicht erhalten wird?

 

Für mich ist Studieren ein Hobby wie jedes andere auch. Wenn ich beim THW unterschreibe, muss ich zum Dienst erscheinen, auch wenn ich lieber biertrinkend in der Sonne liegen würde. Wenn ich im Orchester mitspiele, muss ich zum Konzert kommen, auch wenn ich gerade lieber Drachen steigen lassen würde. Studieren als Hobby ist da fast noch freier, weil ich mir selbst einteilen kann, wann ich die Dinge erledige und es keine festen Termine (außer eben eventuell Abgabetermine und Klausurtermine) gibt. Und wenn ich dann eben "Mist" gebaut habe, muss ich dann eben (wie bei jedem anderen Hobby) auch mal auf draußen sein und den Ausflug mit Freunden verzichten. Gleichzeitig muss ich allerdings sagen, dass ich sehr schnell und einfach lerne und mehr Zeit in die Organisation des "Vielstudierens" stecke wie ins eigentliche Lernen. Ich habe auch ansonsten noch genug Freizeit, bin vielseitig ehrenamtlich engagiert, mit Freunden unterwegs oder arbeite.

 

Pausen von mehreren Tagen oder Wochen stören mich dabei gar nicht, ich war z.B. im Sommer ca. 5 Wochen nur unterwegs auf Festivals, im Urlaub und auf einer Exkursion, habe danach Geburtstag gefeiert etc. und seit Mitte September lerne ich wieder, absolut keine Umstellung für mich.

 

Da es für mich ein Hobby ist, muss ich auch nicht fragen, warum ich mir das antue. Ich tue das ja gerne. Als Sportbegeisterter fragt man sich ja auch nicht, warum man sich das Training antut. Oder als Laienmusiker, warum zur Hölle man denn bitte jede Woche in die Probe kommen muss. Wenn das Hobby Netflix oder mit Freunden weggehen ist, fragt man sich ja genauso wenig, warum man jetzt schon wieder die blöde Serie angucken muss oder warum man die doofen Freunde sehen muss. Da verstehe ich den Zusammenhang wirklich nicht.

 

Ich sehe es auch absolut nicht als zwingend, dass mir die Hobby-Studiengänge in Zukunft nützlich sein müssen oder ich damit eine Anstellung bekommen muss. Ich habe meine Prioritäten und weiß, wohin es beruflich gehen soll. Könnte natürlich sein, dass ein zusätzlicher Master in Wirtschaft von Vorteil ist oder einer in Informatik oder was weiß ich. Das erwarte ich aber weder noch muss das passieren. Mehr Gehalt von mehr Abschlüssen erwarte ich auch nicht. Ich habe einfach Spaß an der Sache und freue mich über die Bildung, die ich erhalte.

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