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CHE: Ein Viertel aller Studierenden ohne Abitur ist an der IU


Markus Jung

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Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung steht hinter der Seite https://studieren-ohne-abitur.de/. Dort wurden kürzlich aktuelle Zahlen zu dieser Gruppe der Studierenden veröffentlicht.

 

Die Meldung ist hier zu finden:

https://studieren-ohne-abitur.de/zahl-der-studierenden-ohne-abitur-hat-sich-in-zehn-jahren-mehr-als-verdoppelt/

 

Danach hat sich die Zahl der Studierenden ohne Abitur in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dazu heißt es:

 

„Seit 2011 hat sich die Zahl der Studierenden ohne Abitur in Deutschland von 32.200 auf 70.338 mehr als verdoppelt. Dies bedeutet im Zehn-Jahres-Verlauf einen neuen Höchststand und entspricht einem Anteil von aktuell 2,2 Prozent an der gesamten Studierendenschaft in Deutschland.“

 

Und zur Verteilung der Studierenden auf verschiedene Hochschulen:

 

„Rund ein Viertel aller Studienanfänger*innen ohne Abitur im Deutschland sind momentan an der IU mit Hauptsitz in Erfurt eingeschrieben. Neben der IU gehören die staatliche FernUniversität in Hagen und die private Diploma Hochschule zu den drei am stärksten nachgefragten Hochschulen bei Erstsemestern, die über den beruflichen Weg ins Studium gelangen.“

 

Wer sich für ausführliches Datenmaterial interessiert, findet dieses hier zum Download:

https://www.che.de/download/laenderberichte-studium-ohne-abitur-2021/

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Gerade wenn man bedenkt, dass Fachschulabsolventen mit ihrer Ausbildung die FH-Reife bekommen können (Erzieher ohne Abi und ohne Erstausbildung können an einigen Fachschulen die Ausbildung beginnen, wenn sie in den kommenden 2 Jahren ihre FH-Reife (abends) nachholen) und somit aus dieser Statistik rausfallen, sind 1/4 Studienanfänger ohne Abi an der IU schon eine Ansage. Ich kenne aus meinem Umfeld eine einzige IU-Studentin ohne Abitur (Kinderpflegerin im Kindheitspädagogikstudium), was aber v. a. (s. o.) daran liegt, dass viele Studieninteressierte aus meinem Bereich bereits ihr (Fach-)Abi mitbringen oder es wird sich anderwertig nicht-akademisch fort- und weitergebildet.

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