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Markus Jung

Master-Studiengang an der FernUni Hagen behandelt ethische Probleme in der Medizin

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Die Entwicklung der modernen Medizin wirft Probleme auf, mit denen sich die Gesellschaft, insbesondere aber Ärzte und alle Beschäftigten im Gesundheitswesen auseinandersetzen müssen. Der deutschlandweit einmalige Master-Fern-Studiengang Medizinethik, den die FernUniversität in Hagen mit der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchführt, kommt diesem Bedarf an fundierter Argumentation nach.

Das Studium an der FernUniversität in Hagen eröffnet die Möglichkeit einer akademischen Weiterbildung neben dem Beruf und ist zugleich in der Fortbildung für Ärzte anerkannt. Auf der Grundlage der angewandten Ethik und Anthropologie wird ein interdisziplinärer Einblick in brisante Probleme im Gesundheitswesen vermittelt und Lösungsansätze dargestellt. Zum Beispiel werden Vorschläge zur grundlegenden Reform des Gesundheitswesens sowie Konzepte einer gerechten Verteilung knapper Mittel gemacht. Weitere Themen sind ethische Probleme der Transplantationsmedizin, Sterbehilfe, Reproduktionsmedizin, genetische Beratung und der umstrittene ärztlich assistierte Suizid. Das Feedback der bisherigen Studierenden fällt sehr positiv aus: Sie sehen großen Nutzen in dem ethisch reflektierten Umgang mit ihrer Arbeit, den der Studiengang ihnen eröffnet hat. Dies führe zu einem für alle Beteiligten akzeptableren Problemlösungsverhalten - sowohl im Verhältnis von Arzt und Patient, in schwierigen therapeutischen Entscheidungen als auch in der grundlegenden Diskussion um die Gestaltung des Gesundheitssystems.

Zugangsvoraussetzung für den Masterabschluss und gegebenenfalls eine anschließende weitere Qualifikation im Bereich der Medizinethik ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine zweijährige Berufserfahrung in Bereichen der Medizin und des Gesundheitswesens. In vier Semestern absolvieren die Studierenden acht Studienmodule. Das Studium von Teilmodulen und die Teilnahme an Präsenzseminaren zu aktuellen Themen der Medizinethik stehen allen Interessierten offen. Bei Erfüllung der Zugangsbedingungen können hier erbrachte Prüfungsleistungen nachträglich im Master-Studiengang anerkann werden. Die Ärztekammern erkennen das gesamte Studienangebot als Fortbildungsmaßnahme an.

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