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Verwirrung durch "Bachelor (professional)"


Lutzbutz

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vor 39 Minuten hat Ina_Marie geschrieben:

Die mir bekannten Personen haben für Fach- und Betriebswirt ca. 2-3 Jahre Zeit investiert.


Wobei die eigene Zeitinvestition irrelevant ist. Auch bei meiner obigen Aussage.

 

Der Meister hat ein Aufkommen von rund 800 Stunden, der IHK Betriebswirt von rund 500 Stunden.

Machen zusammen 1300 Stunden.

 

Ein Semester an der Uni/FH ist mit einem Aufwand von rund 750 Stunden (bei 25h pro ECTS und 30 ECTS pro Semester) bemessen.


Dann muss man noch darauf achten, dass es auf den gewählten Studiengang ankommt, was angerechnet wird. Dass die IHK Weiterbildungen zu 100% angerechnet werden, halte ich mal für sehr unwahrscheinlich.

 

Beim staatl. Betriebswirt (mit rund 2400 Stunden), sieht es natürlich anders aus.

Ich gehe aber hier von der IHK aus. Und da ist es, auch unabhängig vom Niveau, eine Frechheit mehr Angerechnet zu bekommen als man geleistet hat.

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vor 3 Minuten hat LaVie geschrieben:

Funktioniert bei uns an der Uni auch. Nicht hochschulspezifisch.

 

Auch für „einfache“ dreijährige duale Berufsausbildungen? Das geht nämlich an FHs regelmäßig, nach dem was ich so erlebt habe.

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vor 5 Minuten hat Belfort geschrieben:


Wobei die eigene Zeitinvestition irrelevant ist. Auch bei meiner obigen Aussage.

 

Der Meister hat ein Aufkommen von rund 800 Stunden, der IHK Betriebswirt von rund 500 Stunden.

Machen zusammen 1300 Stunden.

 

Ein Semester an der Uni/FH ist mit einem Aufwand von rund 750 Stunden (bei 25h pro ECTS und 30 ECTS pro Semester) bemessen.


Dann muss man noch darauf achten, dass es auf den gewählten Studiengang ankommt, was angerechnet wird. Dass die IHK Weiterbildungen zu 100% angerechnet werden, halte ich mal für sehr unwahrscheinlich.

 

Beim staatl. Betriebswirt (mit rund 2400 Stunden), sieht es natürlich anders aus.

Ich gehe aber hier von der IHK aus. Und da ist es, auch unabhängig vom Niveau, eine Frechheit mehr Angerechnet zu bekommen als man geleistet hat.

Naja, der Fachwirt hat zwar ca. 600 Unterrichtsstunden und der Betriebswirt ca. 700, der tatsächliche Zeitaufwand mit Lernen und Prüfungsvorbereitung ist logischerweise aber um ein Vielfaches höher. Ich denke, dass der Anspruch der IHK Abschlüsse ganz gerne unterschätzt bzw. der von Studienabschlüssen gerne überschätzt wird. Jedenfalls war die für mich schwierigste Prüfung meiner bisherigen Laufbahn tatsächlich eine Prüfung vor der IHK. Und ich habe in meinem BWL Studium bald alle Prüfungen hinter mir, kann also durchaus einen Vergleich ziehen. Es ist nicht alles einfacher, nur weil nicht „akademisch“ drauf steht. 

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vor 2 Minuten hat developer geschrieben:

Auch für „einfache“ dreijährige duale Berufsausbildungen? Das geht nämlich an FHs regelmäßig, nach dem was ich so erlebt habe.

 

Nach der Ausbildung müssten bei uns erstmal noch mindestens 2 Jahre Berufserfahrung kommen, sonst ist eine Immatrikulation nicht möglich.

Und dann kann auch angerechnet werden. Ist halt ganz individuell. Elektroniker brauchen keine Einführung in die Elektrotechnik und Elektronik, Metallbauer keine Werkstoffkunde, Schlosser keine Maschinenelemente und Fachinformatiker oder Informatik-Assistenten keine Einführung in imperative Programmierung. Nur mal so als Beispiel.

Was nie angerechnet wird ist Mathe und Statistik. Auch beim Meister oder Techniker oder Betriebswirt nicht. Da ist das Niveau bei uns einfach soviel höher, dass das nicht passt. Für Englisch reicht Berufsschule auch nicht und für den Betriebswirt gibt es selbst im Bachelor nur Allgemeine BWL. Unsere Module sind zu groß, Teilmodule gibt es nicht.

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Jetzt hat Ina_Marie geschrieben:

Naja, der Fachwirt hat zwar ca. 600 Unterrichtsstunden und der Betriebswirt ca. 700, der tatsächliche Zeitaufwand mit Lernen und Prüfungsvorbereitung ist logischerweise aber um ein Vielfaches höher. Ich denke, dass der Anspruch der IHK Abschlüsse ganz gerne unterschätzt bzw. der von Studienabschlüssen gerne überschätzt wird. Jedenfalls war die für mich schwierigste Prüfung meiner bisherigen Laufbahn tatsächlich eine Prüfung vor der IHK. Und ich habe in meinem BWL Studium bald alle Prüfungen hinter mir, kann also durchaus einen Vergleich ziehen. Es ist nicht alles einfacher, nur weil nicht „akademisch“ drauf steht. 


Die 700 Unterrichtsstunden, sind aber á 45 min. Ich hab die auf Realstunden runter gerechnet, da die Stunden beim Studium auch in Realstunden bemessen werden.

 

Ich habe meinen Meister auch bei der IHK gemacht und denke auch behaupten zu können, dass dieser nicht mal auf Abi Niveau ist.

Das die Prüfungen schwer sind, bestreite ich gar nicht. Ich musste für 7 Prüfungen gleichzeitig lernen, das musst du beim Studium wahrscheinlich nicht (wobei ich das nicht zu 100% weiß). 
Bei der IU aber, kann ich meine volle Konzentration auf 1 Modul lenken. Das macht die IHK Prüfungen natürlich schwerer im Vergleich zum Studium, das Niveau im Rahmenlehrplan ist aber nicht auf Abi Niveau.

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vor einer Stunde hat Ina_Marie geschrieben:

Wenn man für den Fachwirt an einigen Fern-Hochschulen 2-3 Semester angerechnet bekommt, dürfte das mit den 4 Semestern beim Betriebswirt schon hinkommen.

 

Das dürfte nicht funktionieren. 90 CP sind das absolute Maximum laut Hochschulrahmengesetz. Das wären 3 Semester bei Vollzeit.

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vor 4 Minuten hat Belfort geschrieben:

Ich musste für 7 Prüfungen gleichzeitig lernen, das musst du beim Studium wahrscheinlich nicht (wobei ich das nicht zu 100% weiß).

 

Jein. Präsenz sind so zwischen 5 und 6 Prüfungen innerhalb von 2 Wochen. Manchmal hat man aber auch Pech und 3 Prüfungen am Montag und die anderen beiden am Tag danach. Gilt so aber nur für MINT und WiSo. Andere Fakultäten arbeiten weniger mit Klausurprüfungen.

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vor 31 Minuten hat Ina_Marie geschrieben:

Naja, der Fachwirt hat zwar ca. 600 Unterrichtsstunden und der Betriebswirt ca. 700, der tatsächliche Zeitaufwand mit Lernen und Prüfungsvorbereitung ist logischerweise aber um ein Vielfaches höher

Der Techniker hat 2400 Stunden ohne Lernen und trotzdem werden nur 30 Punkte angerechnet. Diese hohen Anrechnungen gibt es nur in Studiengängen ohne mathematischen Hintergrund.

Bearbeitet von brotzeit
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vor 24 Minuten hat LaVie geschrieben:

Nach der Ausbildung müssten bei uns erstmal noch mindestens 2 Jahre Berufserfahrung kommen, sonst ist eine Immatrikulation nicht möglich.

 

Das ist aber auch wieder total bundeslandabhängig. BaWü hat glaube ich auch noch sowas wie ne Aufnahmeprüfung oder man muss eine Hochschulzulassungsberechtigung (schimpft sich das so?) erwerben.

Insgesamt gesehen ist das wenig konsistent.

Fachhochschulreife reicht hier nur für Fachhochschule, für Uni ist Abitur Pflicht. Ausbildung + 2 Jahre Berufspraxis oder Techniker oder Meister oder Fachwirt ist aber wieder identisch für FH und Uni. Irgendwo wird da bestimmt ein Sinn hinter sein, ich hab ihn nur noch nicht gefunden. :)

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vor 2 Minuten hat brotzeit geschrieben:

Der Techniker hat 2400 Stunden ohne Lernen und trotzdem werden nur 30 Punkte angerechnet. Diese hohen Anrechnungen gibt es nur in Studiengängen ohne mathematischen Hintergrund.

Bearbeitet vor 1 Minute von brotzeit

Oder einem hohen betriebswirtschaftlichen Anteil

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