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hotknife

Effektiv "Abschalten" am Abend

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Hallo HotKnife,

ich kenne die von Dir geschilderten ebenfalls. Auch ich litt vor einiger Zeit an Schlafstörungen, die bis hin zu einem Nervenzusammenbruch führten. Das Problem ist zum einen natürlich äußerer Stress und andererseits auch ein überhöhter Erwartungsdruck an sich selbst. Du gehst verbissen an Aufgaben ran, die du dir selber gestellt hast oder die dir von anderen gestellt wurden. Du willst diese Aufgaben unbedingt mit Bravour schaffen und wenn du sie dann nicht schaffst, fällst du in ein psychisches Loch.

Das Zauberwort ist also: locker an eine Sache herangehen und die eigenen Grenzen beachten. Du brauchst nicht härter zu sein als andere ;) Versagen ist nichts schlimmes, solange Du daraus die richtigen Schlüsse ziehst.

Zum Entspannen finde ich die von Lutzbutz angeführten Methoden sehr nützlich. Falls Du mehr Action brauchst, sind z.B. Judo oder Karate auch nicht schlecht. Die Hauptsache ist es, zu lernen "in sich selbst zu ruhen". Also an sich selbst zu glauben und seine Stärken und Schwächen zu kennen.

Falls es trotz aller Entspannungsmethoden doch nicht mit dem Entspannen klappen sollte, hilft auch ein Gespräch mit dem Hausarzt. Das ist defintiv kein Anzeichen von Schwäche - Hilfe kann jeder mal bei Problemen brauchen :)

Keep cool, and don't panic :cool:

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Hallo zusammen,

Also das mit den eigenen Grenzen kennen, das stimt schon. Wenn ich manchmal höre, das Leute vor einer Klausur bis tief in die nacht gelernt haben, was soll das bringen? Ich habs bisher immer so gehalten, das ich bis 23 Uhr, max 23:30 vor einer Klausur gelernt habe und dann, nachdem ich noch ein bisschen Fernsehen geguckt habe, ins Bett gegangen bin. Hab keine Probleme mit dem Schlafen, mach mich aber auch nicht "fertig" vor Klausuren. Was ich bis dahin nicht kann, das kann ich zur Klausur auch nicht mehr. Nichtsdestrotrotz erstelle ich Kurze und knappe Zusammenfassungen über den Klausurstoff und gucke ihn mir morgens und kurz vor der Klausur nochmal an.

Bin jetzt auch nicht der Übrflieger, nicht das da der falsche eindruck aufkommt, kann aber sehr gut mit Druck umgehen, ich brauche eine Deadline um "in die Puschen zu kommen".

Gruss, heiko

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Ich habs bisher immer so gehalten, das ich bis 23 Uhr, max 23:30 vor einer Klausur gelernt habe und dann, nachdem ich noch ein bisschen Fernsehen geguckt habe, ins Bett gegangen bin.
Ich höre sogar spätestens um 20h damit auf, damit ich mich noch so richtig ablenken kann. Sonst hängen mir die Gedanken beim Einschlafen noch zu frisch im Kopf.

Was mich vor einer Klausur noch sehr gut ablenkt, ist ein Hörbuch auf dem Weg zur Prüfung. Da kann ich optimal abschalten und mach mich nicht verrückt.

Gruß Lutz

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Ja, das mit den Entspannungstechniken ist eine tolle Sache. Yoga, Meditation, Tiefenentpsannung, Traumreisen, Qi Gong oder artverwandte Techniken.

But:

Wenn man extrem hochtourig fährt, insbesondere über einen längeren Zeitraum, lässt sich das praktisch nicht mühelos hinbekommen, schon gar nicht im eigenen Kämmerlein. Externe Hilfe ist in dem Fall das Beste, aber hier ein Vorschlag zum Testen.

Wenn Du nicht einschlafen kannst, weil sich das Tagespensum noch im Kopfe dreht und Du immer unruhiger wirst, je mehr Du ums Einschlafen bemüht bist, dann versuche Folgendes: Sage Dir, dass Du auf KEINEN FALL in den nächsten zwei oder drei Stunden einschlafen darfst! Nimm Dir ein belletristisches Buch oder lies im HGB, schreib einen Brief, mal ein Bild, häng Deinen Gedanken nach oder so (Flimmerkisten aber bitte ausgeschaltet lassen) ... Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Du schläfst über dieser Anstrengung "aus Versehen" ein oder Du bist am nächsten Abend sowas von müde, dass es spätestens dann gelingt... Hintergrund ist die Überlegung, dieses Muster (s.o.) zu durchbrechen. Naja, der Mechanismus ist schon bisserl komplexer, aber wichtig ist ja nur, ob/dass es funktioniert!

Hab ich selbst schon einige Male erfolgreich praktiziert. :)

LG

Anna

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Ich möchte dieses alte Thema nochmal aufgreifen, weil ich denke, dass das viele von euch kennen, ich einige Tipps hilfreich finde und glaube, dass es noch einiges mehr gibt. Wie sind eure Erfahrungen damit, wenn ihr von dem Tag und der Lernerei nicht abschalten könnt - vielleicht besonders in der Phase vor einer Klausur?

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Also meine Tipps hierzu: ein gutes Buch lesen, mit Freunden treffen/telefonieren um auf andere Gedanken zu kommen, spazieren gehen, im Internet den nächsten Wunschurlaub planen - Route, Hotel raussuchen etc. irgendwann braucht man das sicher mal 🙂

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Bei mir funktioniert tatsächlich am besten "zielloses durch die Gegend spazieren", meist in Kombination mit einem netten Podcast auf den Ohren (keinem, der was mit dem Studium zu tun hat).

Manchmal "Pokémon Go" spielen (wenn ich rausgehe) oder "Diablo 3" (wenn ich drin bleibe). Auf dem Sofa gammeln und Dokus auf Netflix gucken. Oder Freunde treffen, Essen gehen, sowas. 
Alle diese Dinge kommen leider oft zu kurz. Aber sie entspannen mich auch in kleinen Dosen. :)
 

 

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Kinder zeugen (oder das halt auch nur "simulieren" 😉) kann ja hinterher durchaus gut dabei helfen abzuschalten. Aber wenn Kinder dann da sind, sind sich doch oft eher ein Anti-Abschalt-Mittel, außer sie schlafen gerade und man selbst ist dann auch völlig platt.

 

Telefonieren gehen oder Leute treffen direkt vor dem Schlafen gehen hätte bei mir eher die gegenteilige Wirkung, weil mich dann das Besprochene noch weiter beschäftigen würde.

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Sport ist mittlerweile eins meiner liebsten Mittel zur Entspannung. Bei wärmeren Temperaturen draußen laufen, zur Zeit  Fitness in der Muckibude. 🙂

Musik geht auch immer, einen Krimi lesen oder einen Ausflug machen, und Kochen ist auch großartig.

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