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Lernplaner - Wie plant ihr euer Fernstudium?


Markus Jung

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vor 14 Minuten hat Alanna geschrieben:

 

Nie gehört. Was ist das?

 

Das Du mehr als ein Thema behandelst. Dies ist sowohl beim Erwerb motorischer als auch kognitiver Skills vorteilhaft. Beispiel Skript: Du lernst erst einen Kurs für Zeit X, dann den Kurs Y, dann wieder etwas X, usw.

Durch den Wechsel wird es anspruchsvoller, wodurch das Wissen besser verankert wird.  Da es anspruchsvoller ist, hast du allerdings auch das Gefühl, dass du langsamer lernst, eben weil es mit mehr Aufwand verbunden ist.

 

Das Gegenteil wäre quasi das gleiche Skript, den gleichen Teil des Skripts immer und immer wieder zu lesen. Der Text wird dir immer bekannter vorkommen, wodurch es als leichter und angenehmer empfunden wird. Allerdings bleibt es dann nicht so gut langfristig hängen. Es fühlt sich allerdings so an, als ob du schneller / besser lernen würdest.

 

Beide Effekte, also das bessere Lernen/ Erinnern als auch der gegenteilige Eindruck sind experimentell immer wieder bestätigt worden. In Kombination mit den vielen Lernmythen wird dadurch leider wenig Gebrauch von diesen Methoden gemacht.

Bearbeitet von DerLenny
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Ich bearbeite immer 2 Module parallel. Das eine ist neuer Stoff und im zweiten übe ich für die nächste Klausur. Wenn die geschrieben ist, geht Modul 1 in die Übungs-/Vorbereitungsphase über und ich aktiviere das Nächste. Bis jetzt hat es so ganz gut geklappt.

Ich brauche immer ca  3-4 Wochen (Mit 4-5 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche) pro Modul, um alle Studienunterlagen einmal zu lesen und zu verstehen(Noch nicht geübt). 
Ich habe es mit nur einem Modul versucht, aber da werde ich nach 5 Stunden ganz ballaballa. Ich muss dann einfach was anderes machen. Am besten ein Versteh- und ein Lernmodul.

Ich habe mir letztes Jahr für das aktuelle einen Studienplan erstellt. Man kann sich einigermaßen an die angegeben Ects halten. Das war garnicht so einfach. Ich musste mir für alle in Frage kommenden Module die Prüfungstermine ausgeben lassen und dann zusammen mit den jeweiligen inhaltlichen Vorraussetzungen den Plan ausarbeiten. Module ohne Klausur, in welchen man nur ein Assignment schreibt, nutze ich um Lücken zu stopfen. Daher gehe ich mit diesen sparsamer um, denn die kann ich am Ende immer noch machen.

 

Bearbeitet von brotzeit
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Ich habe mich mal an so etwas wie einem Lernplan versucht und mir jeden Tag ein Lernziel gesetzt. Das alles noch schön bunt gestaltet, damit’s mehr Spaß macht. 
Allerdings hat mich das mehr gefrustet, statt motiviert, weil ich oft meine täglichen Lernziele nicht erreicht habe. Also ist mein schönes, buntes Blatt schnell im Papierkorb gelandet. 
Seitdem mache ich mir nur noch ganz grob einen Plan und das auch nur im Kopf, z.B. 1 Modul pro Monat. Das klappt für mich besser und stresst mich auch nicht so sehr.

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  • 4 Wochen später...
Am 9.1.2008 um 08:15 hat Lutzbutz geschrieben:

Hallo

 

Als Alternative zu den Lernstunden, die in den SOLL- / IST- / Saldo-Spalten und zur Orientierung angegeben werden, verwende ich die zu lernende Seitenanzahl als Kenn- und Meßgröße.

Dadurch habe Ich persönlich einen guten Überblick über den akt. Stand und wo ich vom Gesamtpensum her liege.

Die Qualitätskontrolle erfolgt durch eine Farbskala, mit der ich die entspr. Zellen einfärbe.

Rot = gelesen

Orange = zusammengefasst

Gelb = wiederholt

grün = gelernt

 

Nur eine Anregung. Weitere Vorschläge, Ideen, Vorgehensweisen bitte posten.

 

Gruß Lutz

Hallo Lutz,

Ich mache es auch so! Die Seitenanzahl dient als Maß an Arbeitsvolumen fürs Semester. Ich teile die Seitenzahl durch die Tage (bis zur 1. Prüfung) und dann bekomme ich eine Mindestanzahl an Seiten für den Tag. Ich muss regelmäßig was tun, sonst komme ich aus dem Fluss. Das mit der farblichen Markierung finde ich super und werde es so übernehmen! Vielen Dank dass du es hier geteilt hast.

 

Sonnige Grüße von der Insel Rügen sendet Dir Kirstin 

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Ich plane mein Studium in One Note und schreibe mir für jedes Semester einen groben Plan, wann ich welches Modul spätestens abgeben will. Manchmal tausche ich dann auch noch Module, wenn spontan ein Sprint stattfindet etc. Ich versuche dabei auch immer zwischen Klausuren/ Workbooks/ Hausarbeiten etc. abzuwechseln, in WiPsy haben wr ja zum Glück recht viele Workbooks und Hausarbeiten.

Dieses Datum ist für mich Deadline und ich versuche immer ein paar Tage eher fertig zu sein. Ansonsten habe ich keinen Lernplan, ich habe es mal getestet aber es funktioniert für mich nicht. Stattdessen schreibe ich mir ToDo´s ebenfalls in One Note, welche Aufgaben ich erledigen muss um das Modul erfolgreich zu beenden also z.B.

 

- Kapitel 1 lesen, usw.

- Kapitel 1,2,3, usw. zusammenfassen/ Karteikartenschreiben

- Klausur anmelden

 

Ein Lernplan mit genauem Datum würde mich persönlich zu sehr unter Druck setzen. So habe ich immer eine gute Übersicht, was noch zu tun ist und was ich schon geschafft habe. Außerdem habe ich in One Note eine Seite mit dem kompletten Studienablaufplan und harke dort dann immer ab, wenn ich ein Modul abgeschlossen habe und trage die Note ein. So habe ich einen guten Überblick was ich schon geschafft habe :-)

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Am 16.6.2021 um 13:42 hat DerLenny geschrieben:

Ich schnapp mir ein paar Kruse und bearbeite die dann anteilig quasi parallel.

Meinen Kurststart und Klausurdaten notiere ich mir in nem Google sheet.

Kursinhalte (Lehrbriefe, zusätzliche Informationen, Lektüre) speichere ich in einem Ordner, bei Abschluss des Kurses verschiebe ich diesen in ein "Done" Verzeichnis.

 

Vorteil: Durch die Parallele Bearbeitung kann ich mir den Lernvorteil durch Interleaving zu Nutze machen. Nachteil: Es fühlt sich weniger produktiv an, ohne die entsprechenden Studien, dass der Lerneffekt wirklich deutlich höher ist (und die Probanden trotzdem angeben, sie hätten das efühl auf die andere Weise besser zu lernen) hätte ich glaube ich schon lange wieder zurückgewechselt.

Durch das Interleaving kommt es auch zwangsweise zu einer zeitlichen Verteilung der Lehrinhalte, was auch wieder vorteilhaft ist.

Ich versuche zwischen 10 - 20 ECTS im Monat anzuzielen. Den Monat habe ich 2 Klausuren geschrieben, bearbeite gerade eine Projektarbeit und arbeite mich in einem neuen Kurs ein - glaube aber nicht, dass ich den diesen Monat noch abschließen kann, ziele aber auf den Anfang des nächsten Monats.

 

Da der Lernaufwand stark variiert, fühle ich mich gar nicht in der Lage vorher zu sagen, wie lange ich für einen Kurs brauche, daher nutze ich eine eher agile Methode an die Kurse heranzugehen.

Interleving, hab ich noch nie gehört, werde ich mich aber mal mit beschäftigen! Klingt spannend!

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Am 9.1.2008 um 08:15 hat Lutzbutz geschrieben:

Hallo

 

Als Alternative zu den Lernstunden, die in den SOLL- / IST- / Saldo-Spalten und zur Orientierung angegeben werden, verwende ich die zu lernende Seitenanzahl als Kenn- und Meßgröße.

Dadurch habe Ich persönlich einen guten Überblick über den akt. Stand und wo ich vom Gesamtpensum her liege.

 

Genauso organisiere ich mich auch. Das hat für mich das ganze Studium über super funktioniert.

Die HFH gibt ja fixe Prüfungstermine vor, bzw.  pro Modul zwei zur Auswahl. Daher melde ich mich als erstes zu den Prüfungen an und habe so die Reihenfolge der Module.

 

Als Ergänzung zur Methode von @Lutzbutz zähle ich noch die Tage, die ich bis zur Prüfung habe, abzüglich der Woche vor der Klausur (da wird nur wiederholt).

Tage, die verplant sind, werden von vornherein raus gerechnet. So gibt es keinen Stress und kein schlechtes Gewissen. 😉

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