Springe zum Inhalt
spät

Neue Erkenntnisse zur Allfinanzakademie?

Empfohlene Beiträge

Muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben. Hier wird die Allfinanzakademie die ganze Zeit als Abzockerbude beschrieben und mit der FernUni in Hagen verglichen. Es handelt sich bei der Fernuni in Hagen um eine STAATLICHE Universität die Zuschüsse aus Steuermitteln bekommt. Die Allfinanzakademie ist ein privates Unternehmen, dass eben Geld verdienen will. Das ist völlig legitim (Ey, Leute ihr studiert hier BUSINESS ADMINISTRATION!!!). Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn man fair vergleichen will, muss man die Allfinanzakademie mit privaten Anbietern anderer MBA-Programme vergleichen (es gibt glaub ich keine staatlichen). Und da wird man feststellen, dass die AFA fair eingepreißt ist (eben im unteren Drittel). Der Vorteil ist hier dass ich in nur zwei Jahren einen völlig legitimen, akademischen Grad erwerben kann, der in Deutschland ohne weiteres führbar ist. Das kostet ca. 12.000 EUR. Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob es ihm das wert ist. Mit Abzocke hat das aber nichts zu tun. Man kann auch 9 Semester an der Fernuni in Hagen einen Bachelor machen, ob sich dass eher rechnet?!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Man kann auch 9 Semester an der Fernuni in Hagen einen Bachelor machen, ob sich dass eher rechnet?!

Das ist doch keine Entscheidung wie ein Autokauf - akademische Bildung hat was mit Bildung und lernen zu tun. Ich wähle doch nicht die billigste Weiterbildung die mir den höchstmöglichen Titel bringt? Zumal ein MBA ohne Vorstudium sicher auch bei Personalern die keine Ahnung von der AFA haben irgendwie komisch ankommt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich wähle doch nicht die billigste Weiterbildung die mir den höchstmöglichen Titel bringt?

Hallo Chillie,

ich glaube schon, dass manche Leute genau mit so einer Motivation an eine Weiterbildung rangehen. Genauso wie der neue Benutzer Scotchibotchi wohl auch hinnehmen muss, dass es Leute wohl juckt wie und wem sie ihr Geld in den Rachen schmeißen - vor allem, wenn es das auch billiger gibt und mit einem Abschluss, der nicht von irgendeiner ausländischen Uni gegengezeichnet werden muss.

Ich denke persönlich, dass jeder seinen Weg finden muss. In diesem Fall wurden alle Fakten genannt - und ab hier muss sich jeder selber sein Bild machen. Was ich nicht ganz OK fand in der Diskussion ist die Art, wie man die Meinung anderer abwertete. Wenn man möchte ist alles subjektiv - die eigene Meinung genauso wie die Meinung anderer. Solange es um Meinungen geht ist keine richtiger oder falscher als die andere. Es wäre schön gewesen, wenn dies in der Diskussion hin und weider beherzigt worden wäre.

Sonja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo Chillie,

ich glaube schon, dass manche Leute genau mit so einer Motivation an eine Weiterbildung rangehen. Genauso wie der neue Benutzer Scotchibotchi wohl auch hinnehmen muss, dass es Leute wohl juckt wie und wem sie ihr Geld in den Rachen schmeißen - vor allem, wenn es das auch billiger gibt und mit einem Abschluss, der nicht von irgendeiner ausländischen Uni gegengezeichnet werden muss.

Ich denke persönlich, dass jeder seinen Weg finden muss. In diesem Fall wurden alle Fakten genannt - und ab hier muss sich jeder selber sein Bild machen. Was ich nicht ganz OK fand in der Diskussion ist die Art, wie man die Meinung anderer abwertete. Wenn man möchte ist alles subjektiv - die eigene Meinung genauso wie die Meinung anderer. Solange es um Meinungen geht ist keine richtiger oder falscher als die andere. Es wäre schön gewesen, wenn dies in der Diskussion hin und weider beherzigt worden wäre.

Sonja

Ich sehe es auch so, dass es verschiedene Motivationen und auch Ambitionen gibt sich für oder gegen den einen oder anderen Anbieter von MBA-Studiengängen zu entscheiden. Richtig oder Falsch halte ich hier auch für unangebracht - solange die Meinungen KONSTRUKTIV vorgebracht werden - und nicht einfach mit Begriffen wie "Abzockerbude" etc. um sich geworfen wird!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Chillie: Bezüglich der Akzeptanz des MBA Abschlusses ohne einen vorherigen akademischen Grad sehe ich es eigentlich so: es handelt sich meines wissens nach um einen nicht konsekutiven Abschluss für den ein vorheriger akademischer Grad nicht notwendig ist (aber dafür Berufserfahrung). Dieser Abschluss darf sich jedoch nur dann MBA nennen, wenn er einem klassisch-konsekutiven Abschluss gleichwertig ist. Dieses Vorgehen ist nicht unüblich und wird meiner Kenntnis nach zB. auch von der Open University in Großbritannien so praktiziert. Dort ist ein ""Professional Certificate in Management" zu bestehen um dann das reguläre Programm bestreiten zu können.

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dieser Abschluss darf sich jedoch nur dann MBA nennen, wenn er einem klassisch-konsekutiven Abschluss gleichwertig ist

Das glaube ich nicht. Mit welchem konsekutiven Abschluß ist denn Deines Erachtens ein MBA zu vergleichen ?

Abgesehen davon, ist sicher für die meisten MBA ein vorheriger akademischer Abschluß erforderlich (und auch sinnvoll).

Ich sehe das wie folgt. Ein MBA muss sehr genau in das bisherige Profil des Absolventen passen. Strebt man eine Führungsposition an, hat diverse Praktika bei renommierten Firmen auf der Uhr, Auslands- und zudem Berufserfahrung, dann kann ein MBA auch in Deutschland sehr wertvoll sein.

Welches Unternehmen lässt einen aber in Führungspositionen, wenn man die obigen Qualifikationen nicht besitzt, dafür aber einen MBA Abschluß ?? In solchen Fällen ist ein Bachelor sicher viel mehr wert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

... Die Allfinanz liegt preislich eher im unteren Drittel mit ihrem MBA Angebot und kooperiert mit DER staatlichen Institution was Fernstudium angeht! Was will man mehr :cool:

Die Fernuniversität ist die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland. ;)

... Die University of Wales ist in GB voll akkreditiert und bei ANABIN mit H+ vermerkt (der Titel darf also in der EU geführt werden). ...

Aus der ANABIN-Erläuterung zum Status H+:

"Achtung!

Die Einstufung als H+ bedeutet lediglich, dass Abschlüsse, die an dieser Einrichtung erreicht wurden einer Gleichwertigkeitsuntersuchung im Hochschulbereich unterzogen werden können. Eine Vorentscheidung darüber, ob die Abschlüsse dieser Einrichtung deutschen Hochschulabschlüssen gleichgestellt werden können, ist damit nicht verbunden."

Die Allfinanz Akademie ist bei BAC akkreditiert. BAC akkreditiert Colleges und gehört IMHO nicht zu den bekanntestens Akkreditierungsinstitutionen, wie z.B. EQUIS, AMBA, AACSB.

Daraus muss nun jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Viele Grüße

Inés

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Das ist doch keine Entscheidung wie ein Autokauf - akademische Bildung hat was mit Bildung und lernen zu tun. Ich wähle doch nicht die billigste Weiterbildung die mir den höchstmöglichen Titel bringt? Zumal ein MBA ohne Vorstudium sicher auch bei Personalern die keine Ahnung von der AFA haben irgendwie komisch ankommt?

Natürlich hat akademische Bildung mit Bildung und Lernen zu tun. Allerdings reden wir hier über in der Regel berufsbegleitende Weiterbildung die von berufstätigen Personen in Ihrer Freizeit, neben vielen anderen Verpflichtungen, wie z.B. Familie, Sport, etc. durchgeführt wird. Für diese Zielgruppe ist der notwendige Zeit- und Geldaufwand ein entscheidender Faktor. Damit sind zwei Jahre für einen MBA unter diesem Gesichtspunkt durchaus attraktiv. Wollte damit auf keinen Fall Bachelor-Abschlüsse irgendwelcher Art abwerten. Ob der MBA ohne Vorstudium bei Personalern komisch ankommt, hängt denke ich vom individuellen Lebenslauf ab. Kann man da auf einschlägige Berufserfahrung und weitere vorhande Abschlüsse verweisen, kann man das durchaus schlüssig begründen. Meine persönliche Erfahrung hierzu ist, dass wenn der Titel erstmal auf der Visitenkarte steht, kein Mensch mehr fragt, wie, wo und aus welchen Beweggründen man ihn erworben hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi,

ich bin seit dem 30.03. ehemaliger Allfinanz-Student. Hier mein Erfahrungsbericht:

Auf der Homepage der Allfinanz wird dahingehend geworben, dass die Fernuniversität dazu ein über 4 Semester den theoretischen Input in Form von Studienbriefen liefert und dazu ein Abschlusszeugnis ausstellt auf dessen Basis die University of Wales nach dem Anfertigen einer Master-Thesis den MBA-Titel verleiht. Die Allfinanz ergänzt dieses Konstrukt lediglich durch kurze Seminare und Workshops.

Während des Studiums musste ich feststellen, dass das Niveau der von der Allfinanz abgehaltenen Seminare fachlich absolut unausreichend war. Erschwerender Weise musste zu jedem dieser Seminare eine schriftliche Prüfung abgelegt werden, die auch Voraussetzung zum MBA-Abschluss waren. Hierbei wurden alle Teilnehmer jedoch vom Dozenten aufgefordert die Prüfungsfragen mit den mitgeführten Seminarunterlagen zu beantworten. Ich habe dieses selbst in zwei Seminaren erlebt und mir von Kommilitonen aus anderen Seminaren bestätigen lassen.

Die zu verfassende Master-Arbeit aller Studenten wurde zwar von Professoren der Fernuni Hagen betreut und überprüft, jedoch führte die Überprüfung lediglich zum Votum „bestanden“ oder „nicht bestanden“. Da nicht anders kommuniziert, bin ich davon ausgegangen, dass diese Arbeit auch nach dem Schulnotensystem benotet wird. Zudem taucht das Votum weder auch dem Abschlusszeugnis der Fernuni auf, da es nicht integraler Bestandteil ihres Studienangebotes ist, obwohl deren Professoren die Korrektur vornehmen, noch auf der Urkunden der University of Wales, da diese nur den MBA-Titel bescheinigt.

Als letzten, aber für mich am schwerwiegendsten Punkt möchte ich anführen, dass die Fernuni, obwohl sie von der Allfinanz als Kooperationspartner aufgeführt wird, diesen MBA-Abschluss nicht als Promotionsgrundlage an der Fernuni anerkennt, da er „von mangelnder Qualität ist“. Ich stelle mir hierbei die Frage wie eine staatliche Hochschule seinen Namen für eine Weiterbildungsmöglichkeit hergibt, dass sie selber als nicht fachlich fundiert erachtet. Verstärkt wird dieses Paradoxon, wenn man sich vor Augen führt, dass der Vorstand der Allfinanz, Herr Prof. Dr. Bitz, gleichzeitig der Lehrstuhlinhaber für Bank- und Finanzwirtschaft sowie für den genannten Weiterbildungsstudiengang in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Fernuni Hagen ist.

Alles in allem erscheint es mir so als ob hier absichtlich ein Konstrukt geschaffen wurde, welches über die fehlende staatliche Anerkennung der Allfinanz hinwegtäuschen sollte um so Studierende anzulocken, die ohne das Mitwirken der Fernuni nicht an diesem MBA-Programm teilgenommen hätten. Die genannten Punkte führen zudem dazu, dass der Abschluss scheinbar nicht von hohem Wert ist bzw. in Zukunft noch an Wert verlieren wird, wenn Abschlussvoraussetzungen wie die Seminare so eklatant umgangen werden.

Fazit: Besser fernhalten!!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo rockcity,

danke für die Schilderung Deiner Eindrücke.

Ist der MBA eigentlich (von wem?) akkreditiert?

Viele Grüße

Markus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×
×
  • Neu erstellen...