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Wieviel Freizeit geht verloren?


Christina1512
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vor 34 Minuten schrieb Silberpfeil:

Was mir besonders in letzter Zeit sehr fehlt, ist Zeit für Sport. Einfach Sport machen, ohne auf die Uhr zu schauen, ist purer Luxus, den ich mir zwischen Schule und Studium leider gerade nicht gönnen kann.

 

Sorry, dass ich da jetzt nachfragen will:

 

Dir geht es weniger um Corona-bedingte Schwierigkeiten bei Deinem Sport sondern um ein Zeitproblem?

 

Immer wenn ich gelaufen bin, habe ich dabei Gelerntes gedanklich wiederholt. Es muss nicht zwingend ein Widerspruch sein.

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Im ersten Studium hatte ich häufiger das Gefühl, dass mir die Zeit für Freizeit fehlt, aber das war auch ein reines Vernuftstudium (und ich bereue es trotzdem nicht). Jetzt, das Spaßstudium, empfinde ich anders. Natürlich fehlt mir oft die Zeit für manches, aber das liegt an meinem Leben allgemein, nicht am Studium, denn das empfinde ich als reines Hobby.

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Es gehen halt ungefähr zehn Stunden Freizeit in der Woche verloren, vielleicht sogar mehr. Bis zu zwanzig. Das ist echt viel und ich merke das deutlich.

 

Vor dem Studium habe ich genau wie jetzt ca. zwanzig Stunden in der Woche in meinem Job gearbeitet. Dann kamen jeden Tag ein paar Stunden Haushalt dazu. Das heißt, wir hatten eine saubere und aufgeräumte Wohnung, was jetzt eher selten der Fall ist. Das war natürlich keine Freizeit.

 

Und der Rest war Freizeit, in der ich Dinge aus Spaß gemacht habe, die ich jetzt nicht mehr mache: Sprachen lernen, Wandern gehen, Gewichtheben im Verein, neue Musikalben entdecken, usw. 

 

Mir fehlen diese Hobbies. Aber mir war vorher klar, dass ich diese Zeit stattdessen für das Studium aufbringen würde. Ich habe mir das so ausgesucht und es ist auch richtig so, dennoch fehlt mir Einiges. Gestern zum Beispiel habe ich meinem Arabisch-Lernpartner und Kumpel in Ägypten bei seinen Deutsch-Übungen geholfen und er hat mich gefragt, wann ich denn mal wieder Arabisch lerne. Ich war echt traurig und neidisch auf ihn. Aber er hat nunmal gerade seinen Master gemacht und ziemlich viel Zeit für Hobbies. Mein Ziel aber ist es jetzt die Java-Klausuren zu schaffen und nicht mein erstes Buch auf Arabisch zu lesen. Was ja auch gut ist.

 

Es macht halt was den Spaß-Faktor betrifft einfach einen riesigen Unterschied, ob man eine Klausur schreiben muss oder einfach nur an Spaß an der Sache lernt. Das eine stresst ganz gut, während das andere entspannt.

 

 Ich glaube mehr „rumgedaddelt“ habe ich vorher nicht, sondern wie gesagt die meiste Zeit mit sehr sinnvollen Dingen verbracht. Aber jetzt macht es sich halt viel mehr negativ bemerkbar, wenn es so ist. Jetzt zum Beispiel: Ich wollte doch das mit den Exceptions üben anstatt wieder ins Forum gucken…

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vor 20 Stunden schrieb WiInfo:

 

Dir geht es weniger um Corona-bedingte Schwierigkeiten bei Deinem Sport sondern um ein Zeitproblem?

Genau. Corona ist schon seit März kein Problem mehr, da ich seitdem wieder ins Fitnessstudio kann. Anfangs ging das mit Termin und später durch den Impfstatus.


Laufen gehe ich trotzdem, aber Kraftsport schaffe ich zeitlich gerade so, dass ich meine Form einigermaßen halte. 

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Mein Vorschlag wäre, den Gedankengang umzudrehen.

Wieviele Stunden frei verfügbare Zeit hast du pro Woche?

 

Wenn du diese Zahl hast, schau dir die Studienmodelle an. Erfahrungsgemäß sind die 30h pro ECTS etwas hoch (zumindest an der iu). Aber als Richtlinie sind sie erstmal nicht schlecht. Ich komme mit so   18 Studienstunden pro Woche gut aus (für das Vollzeitstudium).

 

Einfach Mal deine freie Zeit beurteilen, nicht an den Tätigkeiten sparen, die gut für dich sind (Studium ist stressig, du wirst Ausgleich brauchen)

 

Mit der Zeit wirst du da auch nen Rhythmus finden, besser wissen, was für dich funktioniert, worauf du mehr Zeit verwenden solltest, etc.

 

Einfach mal testen, wenn du eine grobe Idee hast. Die Schnupperphasen der Hochschulen sind gut geeignet um den Plan nal zu testen bevor man sich festlegt.

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vor 2 Stunden schrieb Silberpfeil:

Laufen gehe ich trotzdem, aber Kraftsport schaffe ich zeitlich gerade so, dass ich meine Form einigermaßen halte. 

 

Ich kann z. B. beim Laufen ganz gut memorieren, entweder rein Mental oder mit ein paar Lernkarten dabei. Manche sprechen auch Skripte auf Band und hören das beim Auto fahren ab, vielleicht geht das auch beim Kraftsport?

 

Aber ich würde es auch nicht übertreiben, vielleicht hast Du Dir auch einfach ein zu großes Pensum auferlegt?

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Ich studiere ohne Abitur. Wieviel Zeit verbringe ich mit lernen? Hm, unterschiedlich. Ich setzt mir da kein festes Ziel, wenn ich mal im Lernfluss drin bin, dann wird solange weitergemacht, bis ich irgendwann merke, dass es zu viel wird, weil meine Augen oder der Kopf streikt oder ich einfach nicht auf eine Lösung kommen will. Da hilft es sehr, etwas Abstand zu gewinnen und am nächsten Tag wieder frisch ans Werk zu gehen. Für mich ist das Studium aber auch mehr Hobby als Pflicht. Ich mache etwas dafür, wenn ich Lust drauf habe und komme trotzdem mit meinem vorgegebenen Pensum laut Modulplan ganz gut hin. 

Auf sonstige Hobbys oder soziale Kontakte verzichte ich nicht.

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Am 1.9.2021 um 18:00 schrieb Markus Jung:

Wie erlebt ihr den Verlust an Freizeit durch das Fernstudium? Also weniger, wie viele Stunden ihr tatsächlich für das Studium aufwendet, das wird ja regelmäßig diskutiert, sondern wie sehr ihr bisher freie Zeit vermisst und die für die Weiterbildung genutzte Zeit als verlorene Zeit empfindet, gerade weil ihr vielleicht auch weniger Zeit für eure Kinder, Familie oder Freunde habt.

 

Ich habe zwei Jahre sehr motiviert studiert und bin auch ganz gut voran gekommen. Aber ich habe gemerkt, dass mir die Zeit, die ich für das Studium aufgewendet habe, zum Erholen fehlt. Zum Erholen zählt für mich zum Beispiel Sport und einfach mal daddeln und den Abend auf der Couch liegen und Trash gucken ^^ Genau das hole ich gerade etwas nach und es tut mir gut. Und nachdem ich meinen "Urlaub" vor kurzem für das Praktikum aufgewendet habe und es im nächsten "Urlaub" mit dem Rest des Praktikums weiter geht, wird mehr als das in diesem Jahr auch nicht mehr laufen ☺️ 

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vor 17 Minuten schrieb WiInfo:

 

Ich kann z. B. beim Laufen ganz gut memorieren, entweder rein Mental oder mit ein paar Lernkarten dabei. Manche sprechen auch Skripte auf Band und hören das beim Auto fahren ab, vielleicht geht das auch beim Kraftsport?

 

Aber ich würde es auch nicht übertreiben, vielleicht hast Du Dir auch einfach ein zu großes Pensum auferlegt?


Laufen ist für mich „Kopf aus“ und laute Musik und die letzten Kilometer rennen. Da will ich nichts mit Lernen zu tun haben. 😉

Kraftsport ist dagegen fast Meditation: zählen und atmen und Konzentration.

 

Aber Du hast Recht: ich muss mich immer bremsen und mein Pensum (bei allem) drosseln.
Die Balance halten zwischen allem ist am schwersten. 

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