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Schnuckel1980

Diverse Fragen zum IBC

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Vielen Dank für den Tipp Sansibar.

Hat mir sehr weitergeholfen :)

Jetzt hab ich eine etwaige Vorstellung von dem, was man nach dem Studiengang IBC beruflich machen kann.

LG yasemin

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Stellt der IBC gar ein Rückschritt zum Vorgänger dar. Ich meine im Hinblick auf eine Übersetzertätigkeit ist ein Diplom doch sicher höher einzuschätzen als ein Staatlich geprüfter Übersetzer?

Interessant klingt das mit dem IBC schon, habe allerdings bisher nichts vergleichbares gefunden.

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Ich arbeite als Übersetzerin und habe bei AKAD auch den Übersetzerlehrgang gemacht. Der Diplom-Wirtschaftsübersetzer enthielt letztlich auch die Module, die beim staatl. Übersetzer verwendet wurden - man hatte aber die Möglichkeit seine Erstsprache zu wählen und evtl. im Hauptstudium noch eine Sprache dazuzunehmen.

Beim IBC werden auch - zum größten Teil - die Module für den staatl. Übersetzer verwendet (bis auf das Prüfungsmodul, wenn ich mich nicht irre) - allerdings ist diesmal auch ein Modul dabei, dass sich mit Kommunikationswissenschaften befasst - das gab es beim Wirtschaftsübersetzer nicht. Bei dem war dafür der BWL-Anteil höher.

Ganz früher, als es noch nicht-modular war, musste man beim Diplom zwei Sprachen von Anfang an wählen und die wurden bis zum Ende beibehalten.

Was also den Übersetzeranteil angeht, unterscheiden sie sich nicht großartig, allerdings dafür in den anderen Bereichen.

Meines Wissens gibt es einen ähnlichen Studiengang an der FH Köln(?). Ich habe einmal von einem Absolventen dieses Studienganges gehört, dass er nach hunderten von Bewerbungen aufgegeben hätte, weil man seinen Studiengang in der Industrie einfach nicht kannte und er deswegen in keiner ihm angemessenen Position unterkommen konnte. Er zog daher in Erwägung, doch noch den staatl. gepr. Übersetzer zu machen, damit die Personaler was damit anfangen können. Ob er es gemacht hat und ob er damit dann eine Stelle gefunden hat, weiß ich nicht. Aber man ist ja flexibel im IBC, in der Übersetzungsbranche sieht es mit Festanstellung ohnehin sehr schlecht aus.

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Hallo Tom,

Die rein sprachlichen Module sind sowohl beim Dipl.-Wirtschaftsübersetzer als auch beim IBC und beim staatlich geprüften Übersetzer identisch. Hier gibt es also keinen Qualitätsunterschied. Der Unterschied liegt in den nicht sprachlichen Modulen.

Beim Diplom-Wirtschaftsübersetzer gibt es neben den sprachlichen Modulen hauptsächlich Wirtschaftsmodule. Beim IBC zwar auch, aber dieser Studiengang geht wirschaftlich nicht ganz so in die Tiefe (z.B. kein Rechnungswesen, kein Wirtschaftsmathe), dafür aber Fächer wie Einführung in die Kommunikationswissenschaften, interkulturelles und überhaupt etwas mehr in Richtung internationale BWL.

Der staatliche Übersetzerlehrgang dauert nur zwei Jahre und hat vermutlich insgesamt weniger "Neben"-Fächer, aber die genauen Inhalte kenne ich nicht.

Ich habe selber sehr lange hin und her überlegt, mich immer wieder umentschieden und geschwankt zwischen Dipl.-Wirtschaftsübersetzer und IBC. Mein Ziel ist beruflich Richtung Übersetzen. Ich persönlich habe mich inzwischen aufgrund folgender Überlegungen für den IBC entschieden, obwohl der Dipl.-Wirtschaftsübersetzer passender klingt:

- Für eine Übersetzertätigkeit glaube ich, kein Mathe zu benötigen, was mir eh nicht liegt

- Rechnungswesen habe ich ganz gute Vorkenntnisse, möchte ich gar nicht noch mehr vertiefen momentan

- interkulturelle Kenntnisse werden immer wichtiger

- Kommunikationswissenschaften ist für eine sprachliche Tätigkeit u.U. auch sehr vorteilhaft. Sollte man mit einer Übersetzertätigkeit alleine auf Dauer nicht genug verdienen (wovon ich aber schon ausgehe), besteht immer noch die Möglichkeit in andere Kommunikationsberufe zu wechseln, (ggf. noch ein paar Zusatzkenntnisse aneignen).

Das sind so meine Überlegungen. Ich finde den IBC einfach vielfältiger. Allerdings gibt es ihn nur mit der Hauptsprache Englisch.

Der Dipl.-Wirtschaftsübersetzer wird allerdings nicht mehr lange angeboten.

Viele Grüße

Elke

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Der Dipl.-Wirtschaftsübersetzer wird allerdings nicht mehr lange angeboten.

Ja, ist aber noch möglich. Würde, wenn ich diesen machen will, im Juli oder August beginnen. Trotzdem danke für die Einblicke.

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Ich arbeite als Übersetzerin und habe bei AKAD auch den Übersetzerlehrgang gemacht. Der Diplom-Wirtschaftsübersetzer enthielt letztlich auch die Module, die beim staatl. Übersetzer verwendet wurden - man hatte aber die Möglichkeit seine Erstsprache zu wählen und evtl. im Hauptstudium noch eine Sprache dazuzunehmen.

Beim IBC werden auch - zum größten Teil - die Module für den staatl. Übersetzer verwendet (bis auf das Prüfungsmodul, wenn ich mich nicht irre) - allerdings ist diesmal auch ein Modul dabei, dass sich mit Kommunikationswissenschaften befasst - das gab es beim Wirtschaftsübersetzer nicht. Bei dem war dafür der BWL-Anteil höher.

Ganz früher, als es noch nicht-modular war, musste man beim Diplom zwei Sprachen von Anfang an wählen und die wurden bis zum Ende beibehalten.

Was also den Übersetzeranteil angeht, unterscheiden sie sich nicht großartig, allerdings dafür in den anderen Bereichen.

Meines Wissens gibt es einen ähnlichen Studiengang an der FH Köln(?). Ich habe einmal von einem Absolventen dieses Studienganges gehört, dass er nach hunderten von Bewerbungen aufgegeben hätte, weil man seinen Studiengang in der Industrie einfach nicht kannte und er deswegen in keiner ihm angemessenen Position unterkommen konnte. Er zog daher in Erwägung, doch noch den staatl. gepr. Übersetzer zu machen, damit die Personaler was damit anfangen können. Ob er es gemacht hat und ob er damit dann eine Stelle gefunden hat, weiß ich nicht. Aber man ist ja flexibel im IBC, in der Übersetzungsbranche sieht es mit Festanstellung ohnehin sehr schlecht aus.

Warum soll es mit Festanstellung in der Übersetzungsbranche nicht gut aussehen?

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Warum soll es mit Festanstellung in der Übersetzungsbranche nicht gut aussehen?

Weil man hier eher auf Outsourcing setzt. Man braucht u.U. eine Vielzahl an Sprachen, auch wenn die zu übersetzende Menge vielleicht nicht so hoch ist. Damit muss man also entweder für jede Sprache jemanden einstellen, oder man muss auf externe Übersetzer zurückgreifen. Hinzu kommt, dass viele kleinere oder mittelständige Unternehmen Probleme mit dem Projektmanagement bei Übersetzungen und Lokalisierung haben. Wenn man für jedes Sprachenpaar erstmal ein bis zwei Übersetzer und ein bis zwei Korrektoren finden muss, dann entsprechend die Terminologielisten sowie evtl. Übersetzungsdatenbanken aktuell halten muss und am Schluss für den reibungslosen Ablauf von Übersetzung-Korrektur-Test-Zweitkorrektur usw. sorgen muss, ist der Aufwand einfach hoch.

Es ist da einfacher, dies einer speziellen Agentur zu überlassen. Und die stellen im Normalfall nur sehr wenige Übersetzer ein, meist ist man eher am organisatorischen Teil interessiert und sucht sich seine freien Mitarbeiter.

Festanstellungen kann u.U. bei großen Softwarehäusern finden (aber selbst Microsoft gibt viele Aufträge nach außen) oder im kleinen bei z.B. größeren Anwaltskanzleien und Patentanwälten. Allerdings ist dort die Bezahlung auf dem Niveau von Fremdsprachenkorrespondenten. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen, die Übersetzer einstellen, dann doch sehr auf die Ausbildung achten (Studium) und insbesondere, wo das Studium absolviert wurde. Die großen drei Unis heißen Mainz-Germersheim, Leipzig, Heidelberg (und das SDI München, das aber keine Uni ist trotzdem einen hervorragenden Ruf hat). Alle anderen haben es extrem schwer (und auch die Abgänger der großen drei haben es schwer - ich kenne davon eine persönlich, die es nach monatelangem Suchen einfach aufgegeben hat mit dem Traum der Festanstellung).

Gruß,

Sonja

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@TomSon

Hallo Sonja,

besten Dank für Deine Antwort. Die Option in Richtung übersetzten werde ich wohl wieder weiter hinten anstellen wenn das so ist.

Gruß Tom

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Hallo zusammen,

also ich überlege den IBC zu machen nicht weil ich Übersetzerin werden möchte.

Mir sind die reinen BWL-Studiengänge zu trocken. Daher war ich schon lange auf der Suche nach einem Studiengang der BWL und Englisch miteinander kombiniert. Ich meine dies im IBC gefunden zu haben.

Ich arbeit derzeit als Sekretärin in der Kommunikationsabteilung eines großen deutschen Unternehmens. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit dem IBC Bachelor hier eine Anstellung findet. Klar BWL ist nicht so vertieft. Aber braucht man das denn in der Presseabteilung oder dem Marketing? Gerade bei uns ist die internationale Kommunikation super wichtig.

Und falls die Kommunikationswissenschaften des Studiengangs nicht ausreichen sollten, kann man ja noch bei der Deutschen Presseagentur eine PR-Berater Weiterbildung (6 Monate) machen.

Nur ist mein Ziel erstmal einen Bachelor Abschluss zu machen. Denn nur allein die PR-Weiterbildung hilft mir wenig.

Es ist doch klar, dass wenn der IBC im Lebenslauf steht, keiner ihn kennt. Da muss man halt gleich vorweg die Schwerpunkte des Studiengangs mit dazuschreiben.

Überhaupt finde ich, dass Potential darin steckt. Stellt euch vor ein Chef sichtet die Bewerbungen. Überall nur "normale" BWLer und plötzlich einer der Intern. Business Communication studiert hat.

Upps? Was ist das denn? Interessant. Und ein Bachelor kam auch dabei raus. Also kann es ja nichts 0815-mäßiges sein.

Ich denke, dass man sich mit dem IBC eher von den anderen abheben kann.

Ich bin also fest davon überzeugt, dass man auch in den Kommunikations/ PR-Bereichen der Unternehmen mit dem IBC unterkommen kann. Oder seht ihr das anders?

Gruß

Sabine

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Hallo zusammen,

also ich überlege den IBC zu machen nicht weil ich Übersetzerin werden möchte.

Mir sind die reinen BWL-Studiengänge zu trocken. Daher war ich schon lange auf der Suche nach einem Studiengang der BWL und Englisch miteinander kombiniert. Ich meine dies im IBC gefunden zu haben.

Ich arbeit derzeit als Sekretärin in der Kommunikationsabteilung eines großen deutschen Unternehmens. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit dem IBC Bachelor hier eine Anstellung findet. Klar BWL ist nicht so vertieft. Aber braucht man das denn in der Presseabteilung oder dem Marketing? Gerade bei uns ist die internationale Kommunikation super wichtig.

Und falls die Kommunikationswissenschaften des Studiengangs nicht ausreichen sollten, kann man ja noch bei der Deutschen Presseagentur eine PR-Berater Weiterbildung (6 Monate) machen.

Nur ist mein Ziel erstmal einen Bachelor Abschluss zu machen. Denn nur allein die PR-Weiterbildung hilft mir wenig.

Es ist doch klar, dass wenn der IBC im Lebenslauf steht, keiner ihn kennt. Da muss man halt gleich vorweg die Schwerpunkte des Studiengangs mit dazuschreiben.

Überhaupt finde ich, dass Potential darin steckt. Stellt euch vor ein Chef sichtet die Bewerbungen. Überall nur "normale" BWLer und plötzlich einer der Intern. Business Communication studiert hat.

Upps? Was ist das denn? Interessant. Und ein Bachelor kam auch dabei raus. Also kann es ja nichts 0815-mäßiges sein.

Ich denke, dass man sich mit dem IBC eher von den anderen abheben kann.

Ich bin also fest davon überzeugt, dass man auch in den Kommunikations/ PR-Bereichen der Unternehmen mit dem IBC unterkommen kann. Oder seht ihr das anders?

Gruß

Sabine

Interessant auf alle Fälle. Ich denke allerdings, daß das ein Personaler lieber einen "normalen" BWLer hat. Da weiß er was er hat. Ansonsten finde ich den IBC sehr verlockend, wäre für mich allerdings nur interessant gewesen, in Verbindung mit der Übersetzertätigkeit. Für alles andere halte ich ein BWL-Studium für besser (für meine Person jedenfalls).

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