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Fernstudium zum Anfassen


Markus Jung

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Im „RoboLab“ der Wilhelm Büchner Hochschule (WBH) entwickeln zukünftige Ingenieure kleine Roboter.

Für viele ist es eine ungewöhnliche Vorstellung, ein Ingenieurstudium per Fernlehre von zu Hause aus zu absolvieren. Aber auch hier spielen Praxiselemente eine wichtige Rolle. So bringt die WBH gleich zu Beginn des Studiums Studierende, Dozenten und Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen in einer dreitägigen Einführungsveranstaltung zusammen. Wichtiges Element neben verschiedenen Vorlesungen ist das „RoboLab“, ein ganztägiges Laborpraktikum, in dem Studieninhalte praxisnah und interdisziplinär am Beispiel einer Roboter-Entwicklung vermittelt werden.

Die Studierenden lernen in diesem Einführungsseminar zu Beginn ihres Studiums die umfassende Welt des Ingenieurberufs kennen – von Konstruktion, Regelungs- und Steuerungstechnik, Sensorik, Aktorik, und Programmierung bis hin zu Präsentationen. Im Rahmen dieser ersten Seminareinheit vor Ort haben sie Gelegenheit, ihr vorhandenes Wissen und Können zu zeigen. Die Herausforderung an Studierende der Fachrichtungen Mechatronik, Elektrotechnik und Technische Informatik lautet, im Team ein Roboterfahrzeug zu bauen, das einen vorgegebenen Parcours selbstständig bewältigt. „Das RoboLab hat mir sehr viel Freude bereitet, da es durch seinen Wettbewerbscharakter und die Arbeit in einem unbekannten Team einem Projekt aus der realen Berufswelt eines Ingenieurs gleicht. Wir mussten eine gegebene Aufgabe lösen, unser Fachwissen im Hinblick auf mechanische und steuerungstechnische Komponenten anwenden und dieses auch angemessen präsentieren. Ich kann jedem Studierenden die Teilnahme am RoboLab nur empfehlen“, sagt Christiane Link, Studierende der Wilhelm Büchner Hochschule in der Fachrichtung Mechatronik. Kein RoboLab ist wie das andere, denn die einzelnen Gruppen entwickeln immer wieder neue Ideen. „Die Teamarbeit führt zu enormer Gruppendynamik und zu starkem Zusammenhalt zwischen den Studierenden. Eine Erfahrung, die für viele Teilnehmer neu und gerade für ein Fernstudium wichtig ist“, erklärt Dr. Lukas Kettner, Dozent an der Wilhelm Büchner Hochschule. Zum Ende der Veranstaltung treten die Konstruktionsteams mit ihren Fahrzeugen in einem Wettrennen gegeneinander an. Damit entwickelt sich das RoboLab zu einem regelrecht sportlichen Wettstreit um das schnellste und funktional ausgereifteste Fahrzeug. Die Teilnahme lohnt sich in jedem Fall, denn Studierende, die das dreitägige Einführungsseminar absolvieren, nehmen viel Wissen und Erfahrung für sich mit und erhalten zusätzlich die ersten Credit Points ihres Studiums. Daniel Bethke, Student in der Fachrichtung Elektrotechnik, berichtet: „Sehr gefallen haben mir die Teamarbeit, das Programm und der Ablauf des Geschehens. Der Spaßfaktor kam dabei genauso zur Geltung wie der Lehrstoff, den unser Dozent und Projektleiter sehr anschaulich vermittelt hat.“

Quelle: Presse-Mitteilung

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