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Fachhochschulreife Wirtschaft Teilversagt - Versagt


catxxse

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Ich kann zum eigentlichen Thema nicht mehr viel ergänzen, möchte aber noch so einiges loswerden, da ich mich vor einiger Zeit mal mit der Ermittlung dieses Wertes beschäftigt habe.

Es darf davon ausgegangen werden, dass der IQ einer hinreichend großen Gruppe (z.B. Bevölkerung in D) annähernd normalverteilt ist. Der Median (dieser Wert teilt die Gruppe in 2 Hälften) liegt üblicherweise bei 100. Das bedeutet, wenn Du einen IQ von 100 hättest, wäre genau die Hälfte der Gruppe "schlauer" als Du und die andere Hälfte "dümmer" als Du.

Wenn ich mich richtig entsinne, wird hierbei meist eine Standardabweichung von etwa 20 gemessen. Das wierderum bedeutet bei Unterstellung einer Normalverteilung, dass etwa 68% der Gruppenmittlieder im IQ-Bereich von 80-120 liegen.

Was ich damit ausdrücken möchte? Du bist vollkommen "normal"!

Ich weiß nicht genau, wie Dein IQ ermittelt wurde, möglicherweise auf einer anderen Skala, dann ist meine Argumentation nicht ganz richtig. Darüber hinaus gibt es diverse Methoden einen IQ zu bestimmen, viele sind umstritten und nur wenn Du sicher bist, dass Dein IQ mit der selben Methode wie Dein Vergleichs-IQ (117) ermittelt wurde, ist der Vergleich zulässig.

Am besten vergisst Du diese Begründung ohnehin ganz schnell wieder, aber das haben die Vorredner ja schon genug geschrieben.

Viel Erfolg auf Deinem Weg!

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Nochmal zum IQ. Schau Dir mal hier die Normalverteilung an...:

http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenzquotient

Zitat aus dem Text

mit einem IQ von 115 gehört man zu den 16 % Leistungsbesten

So schlecht kann Dein IQ also gar nicht sein.

Nur aus Interesse: Wie hast Du diesen eigentlich festgestellt bzw. ermitteln lassen?

Viele Grüße

Markus

Edit: Michael war ein bisschen schneller und in die gleiche Richtung...

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Nochmal zum IQ. Schau Dir mal hier die Normalverteilung an...:

http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenzquotient

Zitat aus dem Text

So schlecht kann Dein IQ also gar nicht sein.

Nur aus Interesse: Wie hast Du diesen eigentlich festgestellt bzw. ermitteln lassen?

Viele Grüße

Markus

Edit: Michael war ein bisschen schneller und in die gleiche Richtung...

Über meinen Onkel - Psycho-Lehrer. Er sagte, das hätte er nicht gedacht.

Dann musste ich nochmal bei einem Bewerbungsgespräch so nen Test ablegen. Der war ähnlich.

Und irgendwer meinte halt, mit dem Wert reicht es gerade für Abitur. Wenn überhaupt.

Aber ich nehme mir Eure Antworten zu Herzen und denke nicht weiter darüber nach.

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mein IQ liegt nur bei 114. Mir hatte man gesagt, Menschen die Abitur haben, haben meist IQ von 117.

Hallo,

ein IQ von 114 ist schon recht gut. Das Problem bei typischen IQ-Tests: Sie geben nur eine Daumengröße, keinen echten, fixen Wert. Der IQ schwankt im Tages- und Wochenrhythmus (Mittwochs besser als Montags, Morgens besser als Abends, ...), er schwankt durch emotionale Verfassung, den Koffein- und Nikotin-Pegel, dem Frühstück am Tag des Tests, sogar der Kugelschreiber hat ggf. Einfluss (durch die Schreibgeschwindigkeit).

Bei typischen Tests kann schon eine richtig/falsch beantwortete Frage die 3 fehlenden Punkte ausmachen.

Außerdem gibt es fatalerweise Tests, bei denen die "richtige Antwort" nicht vom Testobjekt (also Dir), sondern vom Verständnis des Testerstellers abhängig ist. Denn möglicherweise hast Du ein _besseres_ Verständnis bei bestimmten Fragen, als der Ersteller des Tests und machst dadurch scheinbare Fehler. (ich hatte mal sinngemäß eine Frage, was denn Metalle ausmacht (kristallin, glänzend, fest, stromleitend, ...) und eine Liste von Elementen (Eisen, Gold, Quecksilber). Der Fehler beim Testersteller war nun, dass Metalle halt auch dann ein Metall sind, wenn sie sich in einem flüssigem Zustand befinden (erster Fehler) und das z.B. Quecksilber bei Raumtemperatur zwar flüssig, aber trotzdem ein Metall ist.

Der IQ-Wert ist stark altersabhängig. Der absolute IQ sinkt ab IMO 25, der relative IQ kann aber steigen. Etwa durch ein Fernstudium.

Der IQ ist stark abhängig von der Umgebung. Wird ein Mensch mit einem bestimmten IQ in ein Umfeld von Menschen gebracht, die einen höheren Durchschnitts-IQ haben, dann steigt der IQ-Wert allein durch diese Umfeldveränderung (Die Leser dieses Forums haben alle einen überdurchschnittlichen IQ ;-).

Der messbare IQ kann um 10 Punkte nur dadurch steigen, dass dem Probanden vor der Messung mitgeteilt wird, dass er einen besonders hohen IQ habe (gab es mal irgendwo eine Studie zu).

Übliche IQ-Tests messen schlicht besondere Fähigkeiten (etwa Mustererkennung). Und diese Fähigkeiten lassen sich trainieren, so wie jede andere Fähigkeit auch.

Du siehst: Ich habe mich (vor ein paar Jahren) intensiv mit dem Thema IQ-Test auseinandergesetzt.

Ach, noch was ist witzig: Es gibt eine starke Korrelation zwischen IQ und Einkommen. Mit steigendem IQ steigt das Einkommen. Allerdings nicht linear. Das höchste Einkommen wird mit einem IQ irgendwo bei 110-115 erzielt. Steigt der IQ, sinkt das Einkommen wieder. Der Spruch vom "Armen Genie" ist kein Witz. Du hast also mit einem IQ von 114 optimale Voraussetzungen für ein hohes Einkommen.

Wenn Du unbedingt einen IQ von >= 117 haben willst, dann mache ein IQ-Doping: 6 Wochen kein Fernseh, keine Filme. Nur Zeitung und Radio. Dazu leichten Ausdauersport (5 Minuten am ersten Tag, jeden Tag um zwei(!) Minuten steigern), jeden Tag meditieren (1 Minute am ersten Tag, jeden Tag um 1 Minute steigern), Ernährung auf Rohkost umstellen, Kaffee und Nikotin aufgeben, IQ-Test von Mensa besorgen und jeden Tag eine Stunde lang üben (oder auch zwei), Am Tag vor der Prüfung abends um 21:00 ins Bett gehen, mit Johanniskraut für guten Schlaf sorgen. Darauf achten das der Test morgens zwischen 08:00 und 09:00 stattfindet. Frühstück nur Müsli. Während des Tests ausreichend süßen Orangensaft trinken... Dein IQ wird deutlich über 120 liegen. Mit etwas Glück steigt Dein IQ dadurch auf 130 und Du wirst Mensa-Mitglied. Und ja, dieses Doping ist nach dem Statut von Mensa erlaubt.

Ansonsten: Dein Problem ist nicht der IQ. Dein einziges, ausschließliches Problem ist Deine Angst zu versagen. Und da kann Dir keiner helfen. Wenn Du versagen willst, wirst Du versagen. Ansonsten setz Dich auf Deinen Hintern, lerne und schreib die fehlenden Klausuren!

Viele Grüße

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vielleicht lernen die Leute mit hohem IQ schneller,

Tun sie nicht. Aber sie denken schneller. Und haben typischerweise ein höheres Allgemeinwissen. Das ganze hat in der Klausur den Vorteil, dass man sich aus den Fragen eine leidlich passende Antwort zusammenreimen kann.

Viele Grüße

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@Tukaram - DANKE

Sehr interessant.

Du, mit Deinem Studiengang, wirst Mathe in 20 Jahren noch beherrschen.

Mit Doping werde ich mal probieren.

Aber Du hast Recht - das ist nicht wirklich mein (Haupt-)-Problem.

Irgendwann mal höheres Einkommen, wäre natürlich super. Habe noch sehr viel nachzuholen :-) - wenn ich die Chance auch mit meiner Bakterien im Lebenslauf erhalte. Vielleicht liegt auch da mein Problem.

lg

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catxxse,

lass Dich doch mit dem IQ-Gelaber nicht beieinflussen. Natürlich ist es eine gute Ausgangsposition, wenn man richtig was auf dem Kasten hat. Doch kann man den Mangel an Intelligenz (wenn man es denn so bezeichnen möchte) mit Tugenden wie Fleiss, Ehrgeiz, Beharrlichkeit usw. zumindest in den meisten Fällen kompensieren. Gut, mag sein, dass ein "Normalbegabter" selbst mit hinreichendem Ehrgeiz ein universitäres Studium zur experimentellen Quantenphysik nicht schafft.

Doch darum geht es wohl nicht. Die meisten Schulabschlüsse, Hochschulabschlüsse sind machbar. Ob es denn eine 1,0 wird u. in der Regelzeit schaffbar ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Selbst so eine taube Nuss wie ich hat das BWL-Studium gepackt (ja ich weiß, packt auch eine dressierte Maus, werden die Ingenieure sagen) u. versuche mich am Wirtschaftsingenieur. Ich muß zwar mehr dafür tun als "the brain" doch habe ich die Hoffnung, dass auch ich es schaffen werden.

Vielleicht solltest Du es einmal mit qualifizierter Nachhilfe versuchen. Die können Dir bestimmt sagen, wo genau Deine Difizite liegen.

Also, sein ein Terrier u. Wadenbeisser, dann klappt das schon.

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wenn ich die Chance auch mit meiner Bakterien im Lebenslauf erhalte.

lg

Dein Problem ist nicht dein IQ oder etwaige Lernschwächen, sondern vielmehr deine negative Einstellung, gerade dir gegenüber selbst. Einen gebrochenen Lebenslauf habe ich auch. Und ich denke dass es hier im Forum genügend Leute gibt, die nicht geradlinig durch ihr bisheriges Berufsleben gegangen sind. Trotzdem kämpfe ich weiter, glaube an meine Chanchen und nutze sie.

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