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Maschbauer2007

Master of Engineering - Industrial Engineering (Erfahrungen)

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich interessiere mich für den Master-Fernstudiengang IE (Master of Engineering - Industrial Engineering) an der Beuth Hochschule für Technik Berlin und würde gerne mit Studenten über Ihre (aktuellen) Erfahrungen sprechen.

Grundsätzlich interessiert mich, ob die Unterrichtssprache auf Deutsch oder auf Englisch stattfindet.

Da mein Englisch miserabel ist, habe ich bisschen Angst vor diesem Studium. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das Studienbereich Technisches Management auf Englisch unterrichtet wird.

Hat jemand damit Erfahrung, bzw. sind auch die Klausuren auf Englisch ?

Ich bitte euch um eine Info (Hilfe).

:confused:

Gruß

Darius

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Die Beuth Hochschule berichtet nun darüber, dass der Studiengang neu strukturiert wurde.

Durch gestraffte Module und stärkere Schwerpunktsetzung soll das Masterstudium noch besser mit dem Beruf vereinbar sein.

Die Änderungen werden mit dem Start des Wintersemesters am 1. Oktober 2011 umgesetzt.

Bearbeitet von Markus Jung
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Das habe ich neulich auch festgestellt. Vorher waren es 6 Sem. Regelstudienzeit, jetzt ist das Studium auf 5 Sem. reduziert worden.

Kommt jetzt auch schon eher für mich in Frage.

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Zu schnell gewesen, ich war noch nicht fertig...

Hallo liebe Studierende, Alumnae und Alumni,

hat jemand Erfahrungen mit o. g. Fernstudium und möchte Sie mit den anderen teilen? Ich bin am Überlegen, diesen Studiengang zum SS 2012 zu belegen. Als Anwärterin mit Fernstudienerfahrung bin ich schon mit der einen oder anderen Schwierigkeit im Fernstudium vertraut.

Mein Background:

- Duales BWL-Studium, Abschluss Dipl.-Kffr. (FH)

- Fernstudium Wirtschaftsingenieurwesen für BWLer, angestrebte Abschlüsse: Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), B.Eng.

Folgende Fragen habe ich an Euch:

1. Kann man das Studium auch schneller als in 5 Semestern schaffen, z. B. indem man die Module des 4. Semesters auf die ersten 3 Semester verteilt und entsprechend früher abarbeitet. Oder ist das Programm schon so straff geplant, dass man eher länger braucht?

2. Wie hoch ist die Durchfallquote bei den Klausuren?

3. Gibt es die Möglichkeit, auch an Altklausuren zu kommen, um damit zu üben?

4. Erlebt man bei den Klausuren böse Überraschungen?

5. Wie hoch ist der Lernaufwand für das Studium? Muss man sich von seinen Hobbies verabschieden und Freundschaften aufs Nötigste reduzieren? Leidet das Privatleben stark unter dem Studium?

6. Mich beunruhigt bei der Planung etwas, dass in der einen Woche Präsenzphase pro Semester auch die Klausuren des Semesters geschrieben werden. Einerseits finde ich es gut, dass ich mir dann einfach 1 Woche Urlaub am Stück nehmen kann und das dann durch habe, andererseits hatte ich in meinem Fernstudium an der HFH immer 3 - 4 Wochen Zeit zwischen den Klausuren, was gerade mal so gereicht hat. Wird es nicht etwas knapp, wenn man Präsenz und Klausuren in derselben Woche hat?

7. Neigt man bei dieser Planung nicht dazu, am Anfang des Semsters nichts zu tun und erst dann Gas zu geben, je näher diese Klausuren- und Präsenzwoche rückt?

Mich würde interessieren, wie Ihr die eine oder andere Fragestellung seht. Diese Fragen können auch gern als Diskussionsgrundlage gesehen werden. Sicher würde nicht jeder die gleichen Antworten auf die Fragen geben. Für einen mag das Studium einfach sein, für den anderen eine echte Herausforderung. Vielleicht erwähnt Ihr kurz, mit welchem Studienhintergrund Ihr das Studium begonnen habt.

Mir geht es hier nicht darum, das "Haar in der Suppe" und Gründe gegen das Studium zu finden, sondern einfach Transparenz darüber zu erhalten, worauf ich mich mit dem Studium einlasse. Dazu ist es m. E. nach wichtig, auch die Meinung der Studierenden/ Alumni zu erfahren.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Viele Grüße

Bearbeitet von PunkKatze

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Hallo zusammen,

auch ich überlege den Master Industrial Engineering an der Beuth zu machen. Mir stellen sich natürlich die gleichen Fragen wie meinen Vorschreibern auch.

Gibt es vielleicht Leute die diesen Studiengang belegen oder belegt haben und mir weiter helfen können?

Alternativ könnte ich diesen auch an der Uni Bremen berufsbegleitend studieren. Das würde mich allerdings fast den ganzen Jahresurlaub nur für die Präsenzphasen kosten. Dazu ist der Master da noch mal knapp 7000 Euro teuerer als an der Beuth.

 

Wäre super wenn ich ein paar Erfahren bekommen könnte.

Liebe Grüße

Stef

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Nach dem erfolgreichem Abschluss zum - Master of Engineering- möchte ich kurz meine Erfahrungen hier teilen.
Ich habe relativ spät, mit 41 Jahren,  den Weg in die Hochschule gewagt und mich für den Studiengang Industrial Engineering und Management am Fernstudieninstitut (FSI) vom Sommersemester 2017 bis zum Sommersemester 2020 eingeschrieben. Ich habe etwas länger gebraucht, da ich noch 30 ECTS - Points "nachholen" musste.
Alle Formalitäten betreffs der Immatrikulation an der Beuth - Hochschule, die Zulassung zum Studium und später dann die Zulassung zur Prüfung, hat das FSI komplett übernommen, man fühlt sich bestens betreut. 
Nach dem formellen Teil der Immatrikulation kommt gefühlt ein "Doppelzentner" geballtes Wissen, sowie die Einsendeaufgaben mit der Post nach Hause. Im ersten Semester gab im Modul Führungskompetenz eine Gruppenaufgabe mit 4 weiteren Kommilitonen. Das ist vom FSI bestens durchdacht, vor der ersten Präsenzzeit kennt man schon die ersten Kommilitonen, zumindest vom Telefon. Quer aufs Bundesgebiet verteilt, wurde bei uns aus dieser Gruppe eine Lerngemeinschaft welche über die Studienzeit hinaus Bestand hat. 

Ich selbst bin in einem großem, in  Berlin ansässigem,  DAX - Industrieunternehmen beschäftigt. Für alle vermittelten Module konnte ich in meinem Unternehmen Strukturen und Anwendungen wiederfinden. Teilweise konnte ich auch das erlernte Wissen während des Studiums in Prozesse und betriebliche Abläufe einbringen und diese dadurch optimieren. Bei manchen Modulen hatte ich sogar das Gefühl, die Lerninhalte sind auf mich und mein berufliches Umfeld zugeschrieben. Generell sind die Module aktuell und entsprechen dem Stand der Technik. Für mich persönlich gab es kein Modul, mit dem ich keinen Bezug zu meinem beruflichem Umfeld hatte. 

Der Zeitaufwand ist schon enorm den man während der Studienzeit aufwenden muss. Ich habe mich so organisiert, dass ich jeden Samstag 100% zum Lernen verwendet habe. Wochentags habe ich, nach dem Feierabend, ca. 3-4 Abendstunden je Woche noch zusätzlich zum Samstag gelernt.Vor der Präsenzphase habe mind. 3 - 4 Tage genutzt um mich intensiv auf die Klausuren vorzubereiten und mir freigenommen. Das ist aber, wenn das Umfeld mitspielt, sehr gut machbar, verlangt aber die Willensstärke den "inneren Schweinehund" zu überwinden. Aufgrund der Aktualität des Lehrmaterials hat das Lernen mir aber auch Freude bereitet, es war selten nur trockene Theorie dabei. Bei Fragen konnte man direkt den Professor des Moduls über das FSI kontaktieren und hat schnellstens eine Antwort bekommen. Zum Ende eines jeden Semesters galt es eine Einsendeaufgabe abzugeben, diese muss mit mindestens 4 benotet sein, um die Zulassung zur Präsenzphase zu bekommen. In der Präsenzphase, auf dem Campus der Beuth Hochschule in Berlin, wird man auf die Klausuren nochmals vorbereitet, sofern die Einsendeaufgaben nicht nur gelöst sondern auch verstanden wurden.

Während der Regelstudienzeit und auch darüber hinaus, habe ich parallel Module aus dem Bachelor des Wirtschaftsingenieurs man der Beuth- HS besuchen können, um die fehlenden ECTS- Points zu erlangen. Die Organisation dafür, hat ebenfalls das FSI übernommen.

Nachdem alle Zulassungsbedingungen erfüllt waren, galt es ein Master-Thema zu finden welches einen selbst interessiert und einen Bezugspunkt zum Studiengang hat. Anschließend wird aus dem Themenvorschlag eine Expose ausgearbeitet und beim FSI eingereicht. Das FSI prüft, ob die Wissenschaftlichkeit gegeben ist und schlagen dann gegebenenfalls einen Professor/in der Hochschule vor, der die Masterthesis betreuen könnte. Bei mir hat das alles reibungslos geklappt, ich wurde seitens "meiner" Professorin bestens betreut. Während meiner aktiven Schreibphase ist die Corona Pandemie aufgetreten. Bedingt durch Corona, wurde die Bearbeitungsdauer der Masterthesis ausgesetzt, was bei mir eine Verlängerung um 12 Tage einbrachte. (konnte ich gut gebrauchen)
Aufgrund der Corona Pandemie konnte die Abschlussprüfung nicht an der Hochschule stattfinden, hier hat sich das FSI wesentlich an der Lösungsfindung mit der Professorin beteiligt. Am 08.06.2020 konnte ich erfolgreich meine Masterthesis, trotz der Corona Restriktionen, online verteidigen. 
Im Nachgang betrachtet war die Schreibphase während der Masterthesis mit Abstand die schwerste Phase des Studiums. Ich kann nur empfehlen Urlaub aufzusparen oder ein Sabbatical einzulegen, neben dem mind. 45h/Woche - Job, war diese Zeit eine große Herausforderung. 
Ich kann jedem, der mit dem Gedanken spielt den Master im Fernstudium zu erlangen, uneingeschränkt das FSI empfehlen. Wenn auch preislich ziemlich intensiv, lohnt sich jeder einzelne investierte Euro. Ein ziemliches Plus am FSI ist, dass das FSI ein Zweig der staatlichen Beuth Hochschule ist, und somit das Abschlusszertifikat von Beuth Hochschule ausgestellt wird. Damit ist das weit verbreitete Vorurteil der privaten Studienanbieter, der Abschluss sei gekauft, komplett entkräftet. 

Allen die sich für ein Fernstudium entscheiden wünsche ich viel Kraft und Durchhaltevermögen, es ist absolut machbar!!!
 
Mario F.
M.Eng. 
 

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Glückwunsch zum Abschluss und vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht 🙂.

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