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To Kill a Mockingbird, die Originalversion von "Wer die Nachtigall stört", habe ich in der Schule gelesen.

 

Dafür habe ich jetzt im Urlaub "Brave New World" gelesen, das ich in der Schule trotz Englisch-LK nicht behandelt hatte. Das Ende hat mir nicht gefallen und ich hätte es mir anders gewünscht und habe es mir anders vorgestellt. Insgesamt fand ich das Buch bemerkenswert und es hat mich nachdenklich gemacht, was für eine Gesellschaftsform ich mir wünsche - definitiv in Reinform keine der beiden im Buch vorgestellten und was es von dem, was sich Huxley damals so vorgestellt hat heute in der Realität schon gibt.

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Zu "Brave New World" würde ja eigentlich auch gut "Fahrenheit 451" und "1984" passen. Ich finde dystopische Gesellschaftsentwürfe spannend, weil sie - wie du schon sagtest - zum Nachdenken über Gesellschaft anregen.

 

Im Urlaub gelesen:

- "Mein Fall" von Josef Haslinger: Der Autor berichtet über seine Missbrauchserfahrungen in einem katholischen Internat. Besonders interessant ist, wie sich seine Einordnung im Laufe der Jahrzehnte immer wieder ändert. Insbesondere die Hemmung, auszupacken. Nicht mal aus Scham sondern eher aus einer Art "Fürsorge" für die Täter.

- "Heimat" von Nora Krug: Die Autorin ist in den 80ern in Deutschland aufgewachsen, als Erwachsene nach New York ausgewandert und hat dort einen Juden geheiratet. Es geht um ihr kompliziertes Verhältnis zu ihrer Heimat, das geprägt ist durch das Thema der Schuld an der Judenverfolgung. Das wird für sie Anlass, ihrer eigenen Familiengeschichte in der Nazi-Zeit und den Kriegsjahren nachzugehen. Spannend ist hier, wie sich unterschiedliche Versionen der gleichen Familiengeschichten im Lichte neuer Aussagen von Zeitzeugen und neuer Quellen entfalten. Das ganze ist als Bilderbuch gestaltet, mit vielen Zeichnungen, eingeklebten Photos, Zeitungsausschnitten, Dokumenten. Es ist nicht nur eine gute Geschichte. Auch visuell gibt es einiges zu entdecken.

- "Pirouetten" von Tillie Walden: Autobiographische Graphic Novel. Die Autorin hat als Schülerin in den USA recht ambitioniert Eislaufen betrieben, nahm an Wettkämpfen teil. Der Sport gab ihr Sicherheit und Struktur, aber sie erlebte ihn auch schon früh als Druck, von dem sie sich befreien wollte. Zweiter Erzählfaden ist ihr Coming-out. Das ist mit der Eislaufgeschichte verwoben, weil man sich im Leistungssport keine Blöße gibt.

- "This One Summer" von Jilian und Mariko Tamaki: Eine Coming of Age Geschichte. Spielt in den USA in einem Ferienort am See. Für mich weniger wegen der Geschichte interessant sondern vor allem wegen der graphischen Darstellung des Ferienortes und der Ferienstimmung. Passte gut zu meinem eigenen Urlaub.

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  • Admin
Am 30.8.2020 um 09:59 , Valtteri schrieb:

Vor kurzem hab ich "Entdecken Sie Ihre Stärken Jetzt" mit dem Strengthfinder Test gelesen.

 

Und, hast du neue Erkenntnisse zu deinen Stärken gewonnen?

 

Am 30.8.2020 um 09:59 , Valtteri schrieb:

Momentan lese ich "Sorge dich nicht - lebe!" ein Buch von Dale Carnegie.

 

Das ist ja ein Klassiker, den es schon lange gibt. Immer noch aktuell und hilfreich? Meine Mutter hat den vor mehr als 25 Jahren während ihrer Krebserkrankung gelesen. Ich selbst noch nicht.

 

Am 27.8.2020 um 15:55 , kurtchen schrieb:

Zu "Brave New World" würde ja eigentlich auch gut "Fahrenheit 451" und "1984" passen.

 

1984 habe ich vor vielen Jahren schon gelesen und fand ich auch beeindruckend. Ich meine, ich hätte dann später auch einen Film dazu gesehen, der aber etwas anders und auch schwächer war.

 

Fahrenheit 451 habe ich jetzt mit auf meine Leseliste gesetzt, das habe ich noch nicht gelesen.

 

Insgesamt warst du ja sehr lesefreudig im Urlaub 👍.

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Curtis Sittenfeld - Vermählung habe ich vorhin beendet. Ist eine moderne Form von Stolz und Vorurteil. 
 

Das Buch (auch als Hörbuch verfügbar) ist sehr seicht. Kommt nicht Ansatzweise ans Original aber nette Unterhaltung für Zwischendurch. 

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Insgesamt warst du ja sehr lesefreudig im Urlaub 👍.

Im Fernstudium blieb mir leider kaum Zeit, auch mal etwas fiktionales zu lesen. Es hat mich auch kaum gestört, weil ich nicht mal dazu kam, das zu vermissen. Jetzt merke ich langsam, dass doch etwas gefehlt hat. Ich habe in den letzten drei Jahren immer wieder mal ein Buch "für später" gekauft. Da hat sich inzwischen ganz schön was angesammelt, was ich nun nach und nach entdecken kann.

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Am 31.8.2020 um 18:24 , Markus Jung schrieb:

 

Und, hast du neue Erkenntnisse zu deinen Stärken gewonnen?

 

 

Ja, definitiv! Was das spannende an diesem Buch ist, es hat ein Code drin, mit diesem Code kannst auf Internetseite gehen und den Test machen. Dieser Test führt dich eigentlich dahin, dass du die 5 Hauptstärke herauskristallisierst die du hast. Der Test ist ganz schön anspruchsvoll, da musst du dich ständig zwischen zwei verschiedenen Dingen entscheiden, Dingen da wo du denkst, verdammt noch mal, ich kann mich nicht entscheiden usw. aber wenn du die Zeit verpasst, ist die Frage weg. Die Stärke da drin sind zwar beschrieben, und wenn du das Buch kaufst, ich würde dir empfehlen, lies zwar die Einleitung aber dann mach den Test. Geh nicht rüber und guck diese 34 Stärke Profile an, sondern mach den Test und dann nachher guck es dir an! Da gehen dir die Augen auf. Ich habe selber gemacht, ich war beeindruckt! Ich habe sowas noch nie erlebt, es ist Branch/Beruf unabhängig und es hat so eine große Basis, es ist weit über eine Million Leute und es wächst ständig über alle Branchen/Berufe, über verschiedene Lände hinweg. Wenn es etwas gibt, wo man sagen kann, das ist Repräsentativ, dann das! 

 

Am 31.8.2020 um 18:24 , Markus Jung schrieb:

 

Das ist ja ein Klassiker, den es schon lange gibt. Immer noch aktuell und hilfreich? Meine Mutter hat den vor mehr als 25 Jahren während ihrer Krebserkrankung gelesen. Ich selbst noch nicht.

 

 

Momentan ich kann leider nichts dazu sagen, weil ich habe dieses Buch noch nie gelesen.

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Am 27.8.2020 um 15:55 , kurtchen schrieb:

Zu "Brave New World" würde ja eigentlich auch gut "Fahrenheit 451" und "1984" passen. Ich finde dystopische Gesellschaftsentwürfe spannend, weil sie - wie du schon sagtest - zum Nachdenken über Gesellschaft anregen.

 

Da möchte ich mich anschließen :) 
Ich würde die Liste noch um 'Clockwork Orange' und 'Der Report der Magd' erweitern. Auch dort wird man immer mal wieder auf Methoden stoßen, die erschreckenderweise schon ansatzweise umgesetzt worden. Vor allem bei 
'1984' merkt man das sehr stark, finde ich! 

 

Dystopien sind eine immer wieder spannende Sache. 

LG 

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