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Hat Guttenberg seine Doktorarbeit geklaut?


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vor 6 Stunden hat Markus Jung geschrieben:

Einen Doktorgrad zu haben ist etwas Besonderes, dem viel Aufwand und Mühe und ein oft beschwerlicher und langer Weg vorausgegangen ist. Und das darf und soll gewürdigt werden, aber eben fachlich, nicht im Sinne eines "besseren" oder wichtigeren Menschen.

 

Mühe und Aufwand betreiben und einen beschwerlichen Weg gehen viele Menschen in dieser Gesellschaft.

 

Ich denke da sind Menschen, denen ein akademischer Grad verliehen wurde gar nicht besonders herauszustellen.

 

Ich glaube nicht, das Gutenbergs Weg mühevoller war als der eines alleinerziehenden Vaters ohne deutschen Pass durch die Pfade deutscher Behörden. Und wenn es den Doktortitel für viel Aufwand und Mühe und beschwerliche Wege gibt, dann sollte dieser auch einen tragen dürfen und viele Menschen mehr, die sich schier um zu überleben sehr viel mehr Mühe geben müssen als z.B. Guttenberg.

 

Ich zitiere hier mal Wikipedia:

 

"Eine Dissertation soll belegen, dass der Kandidat selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten versteht. Sie soll im Regelfall neue Erkenntnisse zu dem gewählten Gegenstand enthalten und methodisch einwandfrei sein. Eine Dissertation ist damit eine vollwertige Forschungsarbeit. Wichtig zum Nachweis der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeiten sind auch die Kenntnis der relevanten Forschungsliteratur und der üblichen Arbeitsweise des Fachgebiets, das Ziehen überprüfbarer Rückschlüsse sowie die Einbettung der eigenen Arbeiten in den wissenschaftlichen Kontext. "

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Dissertation

 

Und hier ist eine Liste von Arbeiten auf die das nun überhaupt nicht zutrifft. Und diese Liste ist keineswegs erschöpfend.

 

https://vroniplag.wikia.org/de/wiki/Übersicht

 

Und hier ist ein Mensch, der verspricht auch mit weniger Mühen an den Doktortitel zu kommen.

 

https://scentia-akademie.de/uber-uns/

 

Und hier kann die Doktorarbeit von dem Menschen mal angesehen werden und bei Interesse im Sinne von dem oben verlinkten Mark Benecke kritisch geprüft werden (also die Sache mal anschauen und durchlesen und ggf. mal einem Menschen aus dem Fachgebiet vorlegen), ob die Anforderungen, die im Allgemeinen an eine Dissertation gestellt werden hier wirklich erfüllt werden.

https://is.mendelu.cz/zp/index.pl?podrobnosti_zp=65706

 

Dass mit dem Doktorgrad gesellschaftliches Ansehen verbunden ist, hat dazu geführt, dass viel Tricksereien betrieben werden um diesen Titel tragen zu dürfen.

Bearbeitet von Markus Jung
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Wie ist das eigentlich mit Plagiaten in Lehrskripten?

Das Skript sagt:

 

Zitat

 

„Das Ziel wird nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, wenn Sie einen Knopf auf einer Werbetafel drücken, Ihre aktuellen Pläne verwerfen und jetzt gehen müssen!“ Dies ist im Wesentlichen eine Zusammenfassung der Heineken Departure-Roulette-Kampagne. Diese Kampagne ist Teil der „Dropped“-Kampagne des niederländischen Bierkonzerns. Sie soll an all die Möglichkeiten erinnern, denen man im Leben begegnet. Sehr oft wird gemeckert, wie langweilig und wie hart das Leben ist. Man ist in seine Aufgaben und Verpflichtungen vertieft. Was aber, wenn man die Chance bekommt, etwas zu tun, das sich vom Alltag abhebt? Etwas Aufregendes, fast schon Traumhaftes… aber in Wirklichkeit! Würde man es annehmen? Das ist die Botschaft, die die Heineken Departure-Roulette-Kampagne aussendet.
 

 

Keine Quelle. Etwas googeln findet:
"The destination is chosen at random when you press a button on a billboard and you have to ditch your current plans and leave now! This essentially sums up the Heineken Departure Roulette Campaign. [...] The Heineken Departure Roulette campaign forms part of the Dutch beer company’s ‘Dropped’ campaign.  [...] it makes you think of all the possibilities you come across in life. Very often we grumble about how dull our lives are, and how tough life is. We are immersed in our jobs and commitments. But what if, for once we are given an opportunity to do something that breaks away from the traditional? Something exciting, almost dream-like… yet real! Would we take it? This is the message that the Heineken Departure Roulette Campaign sends."
( https://usabilitygeek.com/heineken-departure-roulette-cross-channel-user-experience/ )

 

Sieht man mal davon ab, dass es furchtbar übersetzt ist, ist es ein klares Plagiat.

 

Etwas später (nach ein paar Seiten Bildern) im Skript:

Zitat

Das Heineken Departure-Roulette-Video ist keine isolierte Kampagne.

Sie soll für eine Webserie mit dem Titel „Dropped“ werben, in der es um drei Männer – Rikar, Stavros und William – geht, die nach dem Zufallsprinzip an entlegenen Orten auf der ganzen Welt – Alaska, Kambodscha und Marokko – abgesetzt wurden. Ein vierter, noch nicht identifizierter Mann wird im August an einem anderen abgelegenen Ort abgesetzt werden. Im Mittelpunkt von Heinekens „Dropped“-Kampagne steht, dass eine legendäre Reise nicht geplant ist, sondern aus Spontaneität entsteht.

 

 

Im Original (auf der oben angegebenen Webseite):

"The Heineken Departure Roulette video is not an isolated campaign. It is intended to promote a web series entitled “Dropped” which is about three men – Rikar, Stavros and William who have been randomly dropped into remote destinations around the world – Alaska, Cambodia and Morocco respectively. A fourth, yet unnamed man will be dropped in August in another remote location. The gist of Heineken’s ‘Dropped’ campaign is to show that a legendary journey is not planned but is one that is born out of spontaneity."

 

Wieder ein paar Seiten Screenshots, dann:

Zitat

Die kanalübergreifende User Experience zur Verbreitung dieser Botschaft wird sofort im Rebranding sichtbar, das auf der offiziellen Website von Heineken, dem YouTube-Kanal, der Facebook-Seite, dem Twitter-Kanal und dem Instagram-Konto implementiert wurde. Besonders interessant ist, dass das Branding in den offiziellen Kanälen und nicht in den für diese spezifische Kampagne geschaffenen Sub-Channels umgesetzt wurde.

Innerhalb des Paid-Social-Marketing-Kanals kann man beispielsweise Sub-Channels für AdWords (Google-Anzeigen), BingAds (Microsoft-Werbung), Facebook usw. erstellen (Lacy 2013).

Dies unterstreicht weiterhin das konzentrierte Bemühen, eine klare, kanalübergreifende Benutzererfahrung zu schaffen.

 

Original:
"The cross-channel User Experience to send out this message is immediately visible in the re-branding that has been effected on Heineken’s official website, YouTube channel, Facebook page, Twitter channel and Instagram account. What I find as being particularly interesting is that the branding has been effected on the official channels and not on sub-channels which have been created for this particular campaign. This continues to emphasize the concentrated effort to send a clear, cross-channel user experience by eliminating the possibility that the user gets a mixed message by visiting an ‘official’ channel and a campaign-specific channel."

 

Nächster Abschnitt, es geht um eine Lexus Kampagne

Skript:

Zitat

Im Jahr 2012 startete Lexus eine innovative, medienübergreifende Marketingkampagne, um für seinen ES Sedan zu werben, die eine Brücke zwischen Print und Digital in einer Weise schlägt, wie sie die Branche und die Verbraucher noch nie zuvor gesehen hatten.

Mithilfe der CinePrint-Technologie erweckte Lexus seine Druckverteilung im Magazin Sports Illustrated zum Leben. Die Verbraucher wurden in der Printanzeige angewiesen, eine URL zu besuchen, ihr Tablett unter die Seite zu schieben und auf „Play“ zu drücken. Als sie das taten, wurde die Zeitschriftenanzeige mit Farbe, Ton, Bildwechsel und zusätzlichem Text zum Leben erweckt. Es sah sogar so aus, als ob das Auto über die Seite fahren würde.

 

Auf https://www.charly.media/blog/best-practise-5-crossmedia-kampagnen-die-man-gesehen-haben-muss findet sich:

"Lexus hat es geschafft, Print zum Leben zu erwecken. Um den Lexus ES zu bewerben, haben sie Print- und Digitalwerbung in einer Weise kombiniert, wie es vorher noch nie jemand gesehen hat.

In einem Magazin forderten sie den Kunden auf, eine bestimmte URL zu besuchen, ihr Tablet unter die Seite mit der Werbung zu legen und Play zu drücken. Mit der Hilfe von einer von der Werbeagentur Team One eigens entwickelten CinePrint Technologie erwachte die Seite zum Leben: die Farben ändern sich, neue Schriftzüge erscheinen und sogar das Auto scheint über das Papier zu fahren"

 

Auch hier keine Quellenangabe im Skript.

 

Kurz darauf:

Zitat

Mit dem Wissen, dass die Mehrheit der heutigen Autokäufer ihre Suche nach einem Auto online beginnt, wollte Land Rover diese Käufer auf all ihren Geräten an jedem Punkt des Kauftrichters erreichen. Zu diesem Zweck nutzte Land Rover Cross-Channel-Marketing, um Verbraucher in großem Umfang zu gewinnen. Es erwarb die Startseite auf YouTube und das Impressum in Lightbox-Anzeigen im Google Displaynetzwerk. Die Kampagne optimierte auch die Sichtbarkeit mit Mobile, Search und Google+. Infolgedessen beeindruckte Land Rover mehr als 100 Millionen Menschen und 15 % der Gesamteinnahmen stammen nun aus Online-Leads.

 

Original auf: https://www.thinkwithgoogle.com/future-of-marketing/digital-transformation/cross-channel-marketing-drives-land-rover-digital-sales/
"Knowing that the majority of today's auto shoppers start their car search online, Land Rover wanted to reach these shoppers on all their devices at every point in the purchasing funnel. To do so, it used cross-channel marketing to engage consumers at scale, running a homepage masthead takeover on YouTube and Masthead in Lightbox ads across the Google Display Network. The campaign also maximized visibility with mobile, search and Google+. As a result, Land Rover garnered more than 100M impressions, and 15% of its total sales now come from online leads."

 

Und das ist die erste Lektion des Skripts.

Ich hab eigentlich nur gegoogelt, weil ich mir keinen Reim auf das komische Deutsch machen konnte.

 

Bearbeitet von DerLenny
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Ok, ich hab mal nach weiteren komischen Texten gekuckt, und kurz gegoogelt.

 

Skript:

Zitat

Linien können als lineare Markierungen definiert werden. In dem Sinne machen Linien so ziemlich alles richtig. Selbst die Wörter und Buchstaben, die Sie jetzt lesen, bestehen aus Tausenden von gebogenen, schrägen und geraden Linien. Linien können auch bestimmte Ideen kanalisieren. Gerade Linien können Ordnung und Sauberkeit, gewellte Linien Bewegung und Zickzacklinien Spannung oder Aufregung hervorrufen.

Eine in der Fotografie weit verbreitete Technik ist die Verwendung von „Hauptlinien“, die genau das tun, was sie sagen – sie führen das Auge. Wenn Sie starke Führungslinien in Ihrer Arbeit finden und betonen, können Sie das Auge durch das gesamte Werk oder zu bestimmten Brennpunkten führen.

In der folgenden Abbildung wird ein Beispiel für Führungslinien im Webdesign gegeben: Diese Website hat ein diagonales Raster mit sehr starken Führungslinien, die Sie in einer schnellen Zickzackform von Abschnitt zu Abschnitt führen.

Original (https://www.canva.com/learn/design-elements-principles/)
"[...]

lines can be defined as any linear marks. So, when you think about it, lines make up just about everything. Even these words and letters you’re reading now are made up of thousands of curved, angled and straight lines.

Lines can channel certain ideas too. Straight ones can evoke order and neatness, wavy lines can create movement, and zig-zagged lines can imply tension or excitement.

A technique applied a lot in photography is the use of ‘leading lines’ which do just what they claim – they lead the eye. Finding and emphasising strong leading lines in your piece can allow you to direct the eye through the entire piece or to certain focal points.

Lets look at an example of leading lines in web design. This webpage has a cool diagonal grid with very strong leading lines that take you down the page, from section to section, in a swift zig zag shape."

 

Skript:

Zitat

Der Maßstab ist ein großer Teil des Designs, manchmal buchstäblich. In einer sehr grundlegenden Definition sind Skalen ein integraler Bestandteil des Designs. Maßstab ist die bewusste Größenbestimmung einzelner Elemente.

Skalierungen helfen, Designs und Bilder zu verstehen. Der Maßstab muss nicht immer auf Realismus beruhen. Man kann seine Elemente dramatisch groß oder klein dimensionieren, um atemberaubende Effekte zu erzielen und um anzuzeigen, welche Teile des Designs wichtiger und welche weniger wichtig sind.

 

Original (gleiche Webseite wie oben):
"Scale is a large part of design, sometimes literally. In a very basic definition, scale is the deliberate sizing of individual elements.

[...]

In this way, scale helps us make sense of things. But, scale doesn’t always have to be based on realism. You can size your elements dramatically large or small to create stunning effects and to signal which parts of your design are more important and which are less."

 

Skript:

Zitat

Farbe schafft spezifische Stimmungen, Atmosphären und kanalisiert Emotionen. Jeder Farbton hat spezifische Konnotationen. Oder kurz gesagt: die Farbe kann das Design ausmachen oder zerstören.

Im Folgenden sind zwei Beispiele von Marken und Farben gegeben.

Zuerst sehen wir ein Design von Smack Bang Designs für den Hautverjüngungsservice „Lite Luxe“. Dieses Design hat helle, weiche und pastellige Farben gewählt, weiß, hellgrau, sanfte Blumentöne und eine Kupfer-/Goldfolie. Diese gewählten Farben ergänzen sich sanft zu einem ruhigen, eleganten und femininen Design.

In der unteren Abbildung ist das Branding für die Saftmarke Frooti von Sagmeister & Walsh dargestellt. Im Gegensatz zum vorherigen Beispiel, das eine Farbpalette wählte, die sich sorgfältig ergänzte, hat dieses Branding Farben ausgewählt, die stark kontrastieren und ein viel lebendigeres, energischeres und verspielteres Design schaffen.

Farbe ist aber kein Prinzip, das sich nur auf Markenelemente beschränkt, Farbe erstreckt sich auf alles.

 

original (yep, wieder die gleiche Webseite):

"Colour creates specific moods, atmospheres, channels emotions and each shade has certain specific connotations associated with it. In short, colour can make or break your design.

Lets look at two branding examples. First up, we have a design by Smack Bang Designs for women’s skin rejuvenation service ‘Lite Luxe’. This design has opted for light, soft and pastel colours. Whites, light greys, soft blush tones and a copper/gold foiling, these chosen colours complement each other gently to create a calm, elegant and feminine design.

On the other hand, we have this branding for juice brand Frooti by Sagmeister & Walsh. Unlike the previous example which chose a palette that gently complemented itself, this branding has chosen a colour palette that sharply contrasts, creating a much more vibrant, energetic and playful design.

Colour isn’t a principle simply limited to branding elements though, colour expands into everything [...]"

 

 

Ich könnte jetzt so weitermachen.... aber kurz gesagt: Diese Lektion ist ein Plagiat der Webseite.

 

Auf der Webseite findet sich auch eine Definition von Symmetrie - die wird im Skript alelrdings leider nicht plagiiert. Dafür später eine andere, leider falsche Definition - die von er Webseite wäre wenigstens korrekt gewesen...

 

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Hahahaha!

ich hab mal gekuckt, ob der Text zu Symetrie auch geklaut ist. Und? Was meint ihr? Hm Hm?

Hier der Text im Skript:

Zitat

In Entwürfen bezieht sich Symmetrie auf eine räumliche Beziehung zwischen Elementen und insbesondere auf eine Situation, in der die Elemente in einem Layout zentriert sind und links und rechts oder oben und unten gleich viel Platz haben. Die zweite Bedeutung von Symmetrie ist jedoch allgemeiner und bezieht sich auf einen Sinn für Harmonie oder Gleichgewicht, der wiederum Schönheit ausstrahlt. Symmetrie enthält Assoziationen zu Tradition, Ordnung und Vernunft. Asymmetrische Entwürfe werden auch als dynamische Kompositionen bezeichnet, die mit Maßstab, Kontrast, Raum und Spannung zwischen den Elementen spielen und die Elemente nicht zentrieren, sondern die gesamte Form nutzen.

Und hier die (nicht angegebene) Quelle, aus der vollständig übernommen wurde:
https://books.google.de/books?id=CrXCAm3E2sEC&pg=PA40&lpg=PA40&dq=Symmetry+spatial+relation+layout+centered&source=bl&ots=IscSV310uT&sig=ACfU3U2bpjy8DnjU2pS5wliH_Yxt0szI1A&hl=en&sa=X&ved=2ahUKEwjpl7Pb7_zwAhUzDWMBHebNB_kQ6AEwGXoECBoQAw#v=onepage&q=Symmetry spatial relation layout centered&f=false

 

Sorry, hier kann ich den Text nicht übernehmen, da Google Books und so.

 

Kein Wunder ist das Skript so speziell, wenn der Inhalt aus diversen Quellen direkt übernommen und (schlecht) übersetzt wurde.

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Weiter gehts:

skript:

Zitat

UX-Design und UI-Design sind zwei der missverständlichsten und am stärksten zusammen gehörenden Begriffe im Web- und App-Design. In der Regel werden sie in einem einzigen Begriff, dem UX/UI-Design, zusammengefasst. Auf den ersten Blick scheinen sie dasselbe zu beschreiben. Es ist oft schwierig, solide Definitionen dieser beiden Begriffe zu finden, die nicht allzu sehr von Fachjargon geprägt sind. [...]

Das „UI“ im UI-Design steht für „User Interface“. Das User Interface ist die grafische Gestaltung einer Applikation/Webseite. Es besteht aus den Schaltflächen, die der Benutzer anklickt, dem Text, den er liest, den Bildern, Schiebereglern, Texteingabefeldern und allen anderen Elementen, mit denen der Benutzer in Kontakt kommt. Dazu gehören das Bildschirmlayout, Übergänge, Interface-Animationen und jede einzelne kleine Interaktion. Jede Form von visuellem Element, Interaktion oder Animation muss entworfen werden.

UI-Designer sind Grafikdesigner. Sie beschäftigen sich mit Ästhetik. Es liegt an ihnen, dafür zu sorgen, dass die Benutzeroberfläche der Applikation/Webseite attraktiv, visuell anregend und thematisch passend zum Zweck und/oder zum Charakter der Applikation/Webseite gestaltet ist. Und sie müssen sicherstellen, dass sich jedes einzelne visuelle Element einheitlich anfühlt, sowohl ästhetisch als auch im Zweck.

 

original auf: https://uxplanet.org/what-is-ui-vs-ux-design-and-the-difference-d9113f6612de
"UI design and UX design are two of the most often confused and conflated terms in web and app design. And understandably so. They’re usually placed together in a single term, UI/UX design, and viewed from the surface they seem to be describing the same thing. It’s often hard to find solid descriptions of the two that don’t descend too far into jargon. 


The “UI” in UI design stands for “user interface.” The user interface is the graphical layout of an application. It consists of the buttons users click on, the text they read, the images, sliders, text entry fields, and all the rest of the items the user interacts with. This includes screen layout, transitions, interface animations and every single micro-interaction. Any sort of visual element, interaction, or animation must all be designed.

 

UI designers are graphic designers. They’re concerned with aesthetics. It’s up to them to make sure the application’s interface is attractive, visually-stimulating and themed appropriately to match the purpose and/or personality of the app. And they need to make sure every single visual element feels united, both aesthetically, and in purpose."

 

Skript:

Zitat

Großartiges UX-Design basiert auf großartiger Nutzererforschung – angetrieben von den Erkenntnissen der Nutzer bei gleichzeitiger Abwägung von Prioritäten und technischer Machbarkeit. Benutzererforschung hilft, wichtige und nützliche Einsichten über die Benutzer und ihre Bedürfnisse zu gewinnen. Solange man den Benutzer und seine Bedürfnisse, Emotionen, Gefühle, Kämpfe usw. nicht kennt, wird man nicht in der Lage sein, eine großartige Benutzererfahrung zu gestalten.

 

Original: https://uxplanet.org/ultimate-guide-to-user-research-bed4a57d260

"Great UX Design is grounded in great user research - driven by user insights while balancing priorities and technical feasibility.
User research helps uncover important and useful insights about the user and their needs. Until you know your user and their needs, emotions, feelings, struggles etc, you won’t be able to deliver a great user experience."

Bearbeitet von DerLenny
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Wenn ein Anbieter umfassende Teile seiner Skripten von anderen Fachautoren übernimmt, ohne diesen Autor als Quelle anzugeben, dann muss man schon einige Male tief durchatmen, bevor man dazu Stellung nimmt. Denn das ist ja ohne Zweifel geistiger Diebstahl und damit abmahnfähig.

 

Zitatrecht: Zitieren, aber richtig! - Fachanwalt für Urheber- u. Medienrecht (medienrecht-urheberrecht.de)

 

Darüber hinaus: Mit welcher Berechtigung will und darf eine Hochschule (und ich gehe mal davon aus, dass es sich um Skripten eines Studienganges handelt) von ihren Studenten korrektes wissenschaftliches Arbeiten und Zitieren erwarten, wenn sie selber ziemlich hemmungslos Texte in beträchtlichem Umfang klaut?

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@DerLenny

Scheint auf den ersten und zweiten Blick ziemlich dreistes Plagiat zu sein dieses Skript. Danke für die Mühe!!!

Müsstest du nicht für das Skript eine Quellenangabe liefern, wenn du hier so ausgiebig daraus zitierst? Welches Publikationsdatum trägt denn das Skript? Autor*in? Mglw. verbieten dir sogar irgendwelche Vertragsklauseln hier überhaupt so großflächig aus dem vermutlich kostenpflichtigen Skript zu zitieren. Ich hoffe du bekommst dafür nicht auch noch Ärger.

 

Werden die Quellen, die du gefunden hast wenigstens am Ende des Skripts im Literaturverzeichnis genannt?

Hast du deinen Verdacht an die Hochschule gemeldet? Gibt es dort eine zuständige Stelle?

 

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vor 13 Minuten hat Science_Lover geschrieben:

Müsstest du nicht für das Skript eine Quellenangabe liefern, wenn du hier so ausgiebig daraus zitierst? Welches Publikationsdatum trägt denn das Skript?

 

Es ist der Lehrbrief zu "Digitale Medienformate" (DLBMDWDMP01). Die Lehrbriefe haben keine Versionshistorie, was wir auch schon mehrfach angesprochen haben. Es findet sich ein "DLBMDWDMP01 001-2021-0414" am Anfang des Skripts, das könnte eine ID sein.

Das PDF dazu wurde am  14.04.2021 14:26 veröffentlicht.

 

Die iu nennt nie die Autoren des Skripts, nur den wissenschaftlichen Verantwortlichen, den habe ich kontaktiert.

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