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Ist das Fernabitur überflüssig?


Markus Jung

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Die Quote der 1ser Abiturienten im Fernlehrgang dürfte ungefähr derer der Schulabiturienten mit 1ser Schnitt entsprechen.

Nein, ist sie nicht.

Vergleich:

Erster Bildungsweg: abhängig von der Region zwischen 10 und 50% Abschluss mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, Abendgymnasien: abhängig von der Region ungefähr 20 bis 30% der Leute mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, Tagesgymnasien: etwa 15% mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, BOS: etwa 10% mit 1,xx

Fernabitur: ungefähr 2% der Leute mit 1,xx

Der Durchschnitt liegt im Fernabitur irgendwo bei 2,5.

Woher die Zahlen stammen?

Hab ich vor etwa 2 Jahren mal zusammenklamüsert, als n Bekannter wissen wollte, wo man am besten abschneidet. Dürften in etwa noch aktuell sein.

Mit einem 2,xx Schnitt braucht man sich heute gar nicht mehr bewerben.

Für Medizin und Pyschologie braucht man ungefähr 1,2, für Jura (an den beliebten Unis) etwa 1,3, für BWL ungefähr 1,4, für einige Ingenieursstudiengänge ungefähr 1,5, für Pflege- und Erziehungswissenschaften etwa 1,7 usw.

Das Fernabitur ist für EINIGE Leute geeignet, für die meisten ist es aber nicht der sinnvollste Weg.

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Nein, ist sie nicht.

Vergleich:

Erster Bildungsweg: abhängig von der Region zwischen 10 und 50% Abschluss mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, Abendgymnasien: abhängig von der Region ungefähr 20 bis 30% der Leute mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, Tagesgymnasien: etwa 15% mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, BOS: etwa 10% mit 1,xx

Fernabitur: ungefähr 2% der Leute mit 1,xx

Der Durchschnitt liegt im Fernabitur irgendwo bei 2,5.

Woher die Zahlen stammen?

Hab ich vor etwa 2 Jahren mal zusammenklamüsert, als n Bekannter wissen wollte, wo man am besten abschneidet. Dürften in etwa noch aktuell sein.

Mit einem 2,xx Schnitt braucht man sich heute gar nicht mehr bewerben.

Für Medizin und Pyschologie braucht man ungefähr 1,2, für Jura (an den beliebten Unis) etwa 1,3, für BWL ungefähr 1,4, für einige Ingenieursstudiengänge ungefähr 1,5, für Pflege- und Erziehungswissenschaften etwa 1,7 usw.

Das Fernabitur ist für EINIGE Leute geeignet, für die meisten ist es aber nicht der sinnvollste Weg.

Die Zahlen für den ersten Bildungsweg halte ich für überhöht, aber darüber möchte ich nicht streiten. Kann sein das du Recht hast, dann liegen die Schulen hier im Umkreis wohl im unteren Bereich.

Zu dem NC in Jura: In Köln haben sie nach eigenen Aussagen seit Jahren keinen mehr abgelehnt, in Düsseldorf lag er im Wintersemester 08/09 bei 2,3, in München im gleichen Semester bei 2,8, in Berlin bei 2,6 in Bochum bei 2,3. Ich wohne in NRW, für mich kommen nur Köln und Düsseldorf in Frage. Nach 8 Jahren Berufstätigkeit in verschiedenen Personalabteilungen (ua in einer der 10 größten Kreditinstitute Europas) kann ich nur sagen: Es zählt nicht für jeden Job ob man an einer der beliebtesten/besten Unis studiert hat oder nicht. Deshalb kann ich über die Aussage man bräuchte sich mit einem 2,xx Schnitt heutzutage gar nicht mehr bewerben nur müde lächeln.

Das das Fernabitur für viele, meinetwegen auch für die meisten, nicht der richtige Weg ist sehe ich genauso. Ich finde trotzdem das man es nicht pauschal verurteilen sollte. Es IST ein Weg der zum Erfolg führen kann, deshalb zu sagen es werden nur Träume verkauft finde ich persönlich falsch. Es wird eine Möglichkeit verkauft, nur weil viele diese nicht annehmen wollen oder können ist es nicht pauschal schlecht.

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Nein, ist sie nicht.

Vergleich:

Erster Bildungsweg: abhängig von der Region zwischen 10 und 50% Abschluss mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, Abendgymnasien: abhängig von der Region ungefähr 20 bis 30% der Leute mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, Tagesgymnasien: etwa 15% mit 1,xx

Zweiter Bildungsweg, BOS: etwa 10% mit 1,xx

Fernabitur: ungefähr 2% der Leute mit 1,xx

Der Durchschnitt liegt im Fernabitur irgendwo bei 2,5.

Woher die Zahlen stammen?

Hab ich vor etwa 2 Jahren mal zusammenklamüsert, als n Bekannter wissen wollte, wo man am besten abschneidet. Dürften in etwa noch aktuell sein.

Mich würde es trotzdem interessieren, woher du die Zahlen nimmst. Denn sie scheinen mir völlig unrealistisch, vor allem beim Ersten Bildungsweg. Bis zu 50 % der Abiturienten erreichen einen Schnitt von 1,0. Sorry, das halte ich für völlig ausgeschlossen. :confused:

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Für Medizin und Pyschologie braucht man ungefähr 1,2, für Jura (an den beliebten Unis) etwa 1,3, für BWL ungefähr 1,4, für einige Ingenieursstudiengänge ungefähr 1,5, für Pflege- und Erziehungswissenschaften etwa 1,7 usw.

Das stimmt aber so nicht. Fächer wie BWL oder technisches sind an vielen Unis/FHs zulassungsfrei bzw. de facto zulassungsfrei (=seit Jahren alle Bewerber zugelassen, NC bei 3,x etc). Jeder, der will und bereit zu einem Ortswechsel ist, kann diese Fächer studieren. Medizin und Psychologie dürften so ziemlich die einzigen Fächer sein (vielleicht noch Jura, kenne ich die aktuelle Situation nicht) wo es wirklich eng wird. Es ist m. E. fahrlässig Interessenten zu erzählen, in diesen Fächern hätten sie keine Chancen.

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@ratford Da habe ich mich tatsächlich verlesen, kann ja mal passieren. So ist es schon etwas realistischer. Allerdings bleibt meine Skepsis gegenüber deinen Zahlen.

Zu deinen Ausführungen zum NC, ist ja einiges gesagt. Ich kann nur für Jura sagen, dass es an vielen Unis dafür keinen NC mehr gibt.

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Ja und an vielen Unis gibts NCs, weil die Leute aus irgendwelchen mehr oder minder guten Gründen da hin wollen.

Zudem gibt es heute ja auch sehr viele "neue" Studiengänge, die ziemlich gut gebucht sind und teils übelste NC-Werte haben.

In jedem Falle sollte jemand der Fernabitur macht wissen, dass er tendenziell immer schlechter abschneiden wird als auf einer Präsenzschule - die Gründe dafür sind vielfältig und dass Fernabiturienten schlechter abschneiden ist kein Geheimnis.

Natürlich geben die Lehrinstitute keine Zahlen raus - dann würden sie sicher weit weniger Kunden haben.

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Ich mach ja auch mein Fernabi.

Also ganz alleine hätte ich noch weniger Motivation mit vorzubereiten, so hab ich immer noch einen Plan in der Hinterhand und bekomme auch zwischendrin ein Feedback über meinen Wissensstand.

Viele sagen immer wieder "Abendschule" is besser. Das stimmt aber auch nur bedingt. Ich habs versucht. Aber 4 mal die Woche Tage die ca. 15 Std. lang sind, ein Haushalt und damals noch die Pflege meines Opas liessen meinen Körper die Reißleine ziehen. Die Lehrer hatten auch nicht die Zeit dir alles nochmal zu erklären. 1 Schulstunde = 1 Thema, kein Platz für Wiederholungen, wenn du noch was wissen wolltest musste man sich das auch selber raus suchen. Sprich du warst den ganzen Tag auf den Beinen, hast aber noch nicht gelernt, keine Hausaufgaben gemacht und auch sonst noch nix anderes. Das ist nicht jedermanns Sache. Ich denke jeder muss den für sich richtigen Weg finden. Der eine kommt mit der Abendschule klar, der andere lernt lieber über einen Anbieter und der nächste lernt ganz allein.

Ich für meinen Teil benötige mein Abitur durchaus für mein angestrebtest Studium. Ich kenne auch welche die machen das einfach als ihr Hobby. Bei uns im Forum sind alle Altersgruppen vertreten und es gibt tatsächlich welche die sich damit einfach einen Wunsch erfüllen oder was sinnvolles in ihrer Freizeit tun möchten um nicht zu verblöden.

LG

Colibri

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Es ist m. E. fahrlässig Interessenten zu erzählen, in diesen Fächern hätten sie keine Chancen.

Da kann ich nur 100%ig zustimmen.

Zumal das Thema Wartesemester ja noch nicht mal berücksichtigt wurden.

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  • 3 Monate später...

als was machst du dein fernabi ? ich mächte gerne mein abitur nachholen und kann mich nicht entscheiden ob ich es an einer Abendschule/Berufsoberschule oder fernabi mache. Ich mache im moment eine ausbildung als gesundheits-und krankenpfleger und mein größter traum ist es medizin zu studieren.durch mein ausbildung könnte ich meinen schnitt um 0,5 noten senken allerdings müsste ich ein abi von mind 2,0 in den hauptfächern ablegen hat man bei der fernabi solche chancen ? Wie hoch sind diese?

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